Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) gratuliert München zur Wahl als deutscher Kandidat für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele. Die außerordentliche Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) hat sich am Samstag in Baden-Baden für das entsprechende Bewerberkonzept entschieden.
Als olympischer Spitzenverband war der DEB bei der Abstimmung stimmberechtigt. Mit der Entscheidung steht fest, mit welchem Konzept der DOSB in den Dialog mit dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) geht. Die Bewerbung ist offen für die Spiele 2036, 2040 oder 2044.
Frank H. Lutz, Vorstandsvorsitzender des DEB: „Herzlichen Glückwunsch an München. Die heutige Entscheidung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu Olympischen und Paralympischen Spielen in Deutschland. Wir wissen aus eigener Erfahrung, was Olympia bei Athletinnen und Athleten und im Nachwuchs auslöst. Für eine Gastgeberregion bedeuten die Spiele aber noch mehr: Impulse für Infrastruktur und Wirtschaft und ein gemeinsames Erlebnis, das Menschen verbindet. Wir werden den weiteren Bewerbungsprozess mit voller Überzeugung unterstützen.“
Der DEB hatte die Bestrebungen, die Spiele wieder nach Deutschland zu holen, bereits im Oktober 2025 öffentlich unterstützt. Wie groß die Strahlkraft olympischer Wettbewerbe ist, hat der Verband zuletzt bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina erlebt. Dort liefen erstmals seit 20 Jahren sowohl die Frauen- als auch die Männer-Nationalmannschaft des DEB für Team Deutschland auf.
Wie es weitergeht: Für die Spiele 2036 beginnt im März 2027 der „strategische Dialog“ mit dem IOC. Die Vergabe ist für Mitte 2029 vorgesehen. Wann über die Spiele 2040 und 2044 entschieden wird, ist noch offen.
