Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) führt ab Oktober ein neues Trainingsformat für die U16-Nationalmannschaft ein: das Satellitentraining. Damit will der DEB Spieler, Trainer, Torwarttrainer und Athletiktrainer regional zusammenbringen und die Verbindung zwischen Verband und Vereinen stärken.
Dafür hat der DEB sechs Standorte ausgewählt: Bremerhaven (Nord), Berlin (Ost), Krefeld (West), Mannheim (Baden-Württemberg), Ingolstadt (Bayern Nord) sowie München/Landshut (Bayern Süd). Eingeladen werden insgesamt 120 Feldspieler und 24 Torhüter. Dabei handelt es sich um Spieler des Kernjahrgangs 2011 und des kommenden Jahrgangs 2012. So verschafft sich der DEB gleichzeitig einen ersten Überblick über den U15-Jahrgang.
An den Trainingstagen stehen Athletik- und Eistraining auf dem Programm. Die Spieler trainieren auf einem einheitlich hohen Niveau und lernen die Spielphilosophie des DEB besser kennen. Die ersten Nominierungen nimmt U16-Bundestrainer Robin Beckers selbst vor. Sind die Kader an einem Standort noch nicht voll, können die Vereinstrainer weitere Spieler vorschlagen.
Besonders wichtig ist dem DEB dabei der Austausch der Trainer untereinander. Sie sollen über den eigenen Vereinskosmos hinausblicken und ein besseres Verständnis dafür entwickeln, welche Spieler schon internationale Qualität mitbringen. So soll für Vereins- und Landestrainer nachvollziehbarer werden, warum bestimmte Spieler nominiert werden – und andere (noch) nicht.
Das erste Training findet am Dienstag, den 6. Oktober 2026, in Krefeld statt. Es folgen Mannheim (13. Oktober), Landshut (14. Oktober) und Ingolstadt (15. Oktober). Einheiten in Bremerhaven und Berlin sind für November geplant, die genauen Termine stehen noch nicht fest.
U16-Bundestrainer Robin Beckers: „Ich freue mich auf den Start des Projekts. Wir bekommen so noch mehr Kontaktpunkte mit den Trainern und Spielern und ich erhoffe mir einen guten Austausch untereinander. Für Krefeld haben sich bereits viele Trainer angekündigt. Wir können so unsere Spielphilosophie noch besser untereinander abstimmen und verlieren nicht das große Ganze aus den Augen: Spieler zu entwickeln, die auf internationalem Level spielen können und später auf professionellem Top-Level agieren werden.“
