Im dritten Spiel des olympischen Eishockeyturniers in Mailand hat die deutsche Frauen-Eishockeymannschaft gegen Frankreich gewonnen. Das Team von Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod siegte vor 3.632 Zuschauern in der Milano Rho Ice Hockey Arena mit 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 1:0) nach Verlängerung. Die Tore erzielten Laura Kluge und Nina Jobst-Smith. Das Line-up blieb im Vergleich zum Spiel gegen Japan unverändert, Sandra Abstreiter startete im Tor.
Der erste Abschnitt ging an die deutschen Frauen, die dabei erst spät ein Tor erzielten. Durch vier Powerplays nahmen sie das Spiel in die Hand und konnten sich in der Schussstatistik entsprechend absetzen. Dennoch ließen die Französinnen ihren Gegnerinnen kaum Raum für gefährliche Chancen. Erst 34 Sekunden übersahen sie in Unterzahl die freistehende Kluge, die den Querpasse von Daria Gleißner per Direktannahme zum 1:0-Pausenstand verwandelte.
Auch im zweiten Drittel sahen die Zuschauer eine umkämpfte Partie, jedoch keine weiteren Tore. Über weite Abschnitte agierte die deutsche Mannschaft im Offensivdrittel. Nach rund neun Minuten im Mittelabschnitt hatte Kluge die beste Gelegenheit auf den zweiten Treffer. Frankreich gelang im Gegenzug immer wieder Entlastungsangriffe, konnte sich aber nicht länger im deutschen Drittel festsetzen. Ein Rückhandschuss von Jule Schiefer fünf Minuten vor der Pause landete nur am Pfosten, sodass es mit unverändertem Spielstand zum zweiten Mal in die Kabine ging.
Den besseren Start ins Schlussdrittel hatten die Französinnen, die nun erstmals in dieser Partie länger im Angriffsdrittel agierten. Eine Strafzeit gegen Celina Haider erhöhte weiter den Druck auf Abstreiter im deutschen Tor. In der 49. Minute war sie jedoch ohne Chance, als ihr Estelle Duvin nach einem missglückten deutschen Aufbau die Scheibe durch die Beine schob. Ein weiteres Powerplay für Team Deutschland rund sieben Minuten vor dem Ende blieb ebenso torlos wie die restliche Zeit des Abschnitts.
Der Extrapunkt musste in der Verlängerung ausgespielt werden, den sich Deutschland durch das Tor von Jobst-Smith (62.) sicherte.
Der nächste Gegner der Frauen-Eishockeymannschaft sind im abschließenden Vorrundenspiel die Gastgeberinnen aus Italien. Das Spiel findet am morgigen Dienstag, den 10. Februar 2026, um 16:40 Uhr in der Milano Rho Ice Hockey Arena statt.
Statistik zum Spiel #GERFRA
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