Eishockey-Nationalspieler Kahun und Müller engagieren sich in der Coronakrise

Spenden sammeln für ein Kinderhospiz, Unterstützung für gefährdete Unternehmen: Auch einige Eishockey-Nationalspieler engagieren sich in der Coronakrise und versuchen mit unterschiedlichen Projekten einen Beitrag zu leisten. Die Olympia-Silbermedaillengewinner Dominik Kahun (24) und Moritz Müller (33) sind Beispiele dafür. NHL-Profi Kahun von den Buffalo Sabres hat eine Spendenaktion ins Leben gerufen, deren Erlös dem Ambulanten Kinderhospiz München zu Gute kommt. Nationalmannschaftskapitän Müller von den Kölner Haien möchte vor allem kleineren Unternehmen helfen, nicht völlig den Boden unter den Füßen zu verlieren. Der Verteidiger hat federführend die kostenlose Onlineplattform „localoos“ gegründet. Dort können sich Firmen anmelden und wie auf einem Marktplatz auf sich aufmerksam machen.

Kahun startete seine Hilfsaktion in der vergangenen Woche unter dem Motto „Kahun kämpft für Kinderherzen“ und spendete zu Beginn für jeden seiner 31 Scorerpunkte in der aktuellen Saison einen Betrag von 200 Euro, als insgesamt 6.200 Euro. Als Ziel gab der Stürmer die Marke 15.000 Euro aus, die bis Ende des Monats erreicht werden soll. Schon am Montagvormittag (6. April) waren über 13.000 Euro eingegangen.

Dominik Kahun sagt zu seiner Spendenaktion: „Das Hospiz zählt gerade während dieses Ausnahmezustands auf freiwillige Unterstützung, um den lebensnotwendigen Dienst weiter aufrechterhalten zu können. Ich freue mich über jede noch so kleine Spende, lasst uns gemeinsam für die Kids kämpfen.“

Moritz Müller sagt zu seiner Plattform: „Gerade jetzt sollte jeder schauen, wie man den Händlern vor Ort helfen kann. Es geht für mich als Profisportler darum, diejenigen zu unterstützen, die sonst uns die ganze Zeit unterstützen. Ohne Sponsoren wäre unser Sport nicht denkbar.“

Hier erfahren sie mehr über die beiden Initiative:

Zu Dominik Kahuns Spendenaktion

Zu Moritz Müllers Plattform