Regenerationsmanagement im Leistungssport – DEB und Kinexon stellen Kernprojekt in Zusammenarbeit mit der Ruhr-Universität Bochum vor

Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) präsentiert in Zusammenarbeit mit KINEXON und der Ruhr-Universität Bochum die zweite Phase des Innovationsprojektes „REGman“. Im Rahmen des Videowettbewerbs des Bundesinstituts für Sportwissenschaft (BISp) anlässlich dessen 50-jährigen Bestehens, zeigen DEB, KINEXON und die Ruhr-Universität Bochum Auszüge aus Phase II des wissenschaftlichen Verbundprojektes „Optimierung von Training und Wettkampf: Regenerationsmanagement im Spitzensport (REGman)“.

Das durch das BISp geförderte Projekt zur optimalen Belastungs- und Erholungssteuerung, welches gezielte Regenerationsstrategien auf Basis von mehr als 15 Teilstudien generiert, dient insbesondere dem Ausbau des Wissens zur Diagnostik des Erholungsbedarfs und des Beanspruchungszustandes, sowie der Regenerationsförderung im Spitzensport. Dabei stützt sich die wissenschaftliche Arbeit insbesondere auf die Ergebnisse des funkgesteuerten Trackingsystems „KINEXON“ im Bundesleistungszentrum Füssen und den empirischen Forschungsergebnissen der Ruhr-Universität Bochum. Aufgrund der erhobenen Daten in Kooperation mit Leistungssportlern, Spitzensportverbänden und Olympiastützpunkten ergibt sich ein konkretes Muster, auf das sich die Regenerationsstrategien stützen.

Mit Eishockey als hochintensiver Schnellkraft-Sportart mit intervallartigen Belastungen und extrem hoher Einsatzfrequenz in einer Saison, ist die optimale Belastungs- und Erholungssteuerung wesentlich, um Verletzungen vorzubeugen und hohe Leistung zu garantieren. Dabei ist die gleichzeitige Betrachtung von objektiven und subjektiven Daten bei den Nationalmannschaften des Deutschen Eishockey-Bundes ein wichtiger Bestandteil des Regenerationsmanagements. Karl Schwarzenbrunner, Bundestrainer Wissenschaft und Ausbildung und Initiator des Projektes auf Seiten des DEB, nutzt dabei für die Erhebung der objektiven Daten die Systeme KINEXON und Firstbeat, während Prof. Dr. Michael Kellmann (Leiter des Lehr- und Forschungsbereichs Sportpsychologie an der Ruhr-Universität Bochum) durch die Entwicklung eines einzigartigen Fragebogensystems die Erhebung der subjektiven Daten ermöglicht.

Das Video zum Projekt ist unter hier verfügbar:

Der Sieger des Wettbewerbs wird im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung des BISp geehrt.