U20 WM-Vorbereitung: DEB-Auswahl unterliegt dem amtierenden Weltmeister

Erste Niederlage in der WM-Vorbereitung für die U20-Nationalmannschaft. In Brünn unterlag die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter gegen den amtierenden Weltmeister aus Finnland mit 1:6 (0:3, 0:2, 1:1).

Die finnische Mannschaft startete mit viel Tempo in die Partie und wurde früh belohnt: Nach 44 Sekunden überwand Anttoni Honka den deutschen Goalie Tobias Ancicka und brachte seine Landesfarben in Führung. Die DEB-Auswahl wurde in der fünften Minute erstmals gefährlich: Daniel Wirt prüfte den finnischen Torwart, der allerdings abwehrte. Auf der anderen Seite erhöhte Eemil Erholtz hingegen für die Finnen auf 2:0. Die Mannschaft von U20-Bundestrainer Tobias Abstreiter fand in der Folge besser ins Spiel und erarbeitete sich Torchancen, sollte jedoch nach 20 Minuten ohne Torerfolg bleiben. Matias Maccelli schoss Finnland hingegen zur 3:0-Führung nach dem ersten Abschnitt.

Im zweiten Drittel überraschte Lukas Reichel den Gegner früh, als er plötzlich frei vor dem finnischen Goalie auftauchte. Jedoch scheiterte der 17-Jährige am Schoner von Justus Annunen. Gleich mehrmals erarbeitete sich die DEB-Auswahl gute Torchancen. Doch mit John-Jason Peterka (26.), Justin Schütz (30.) und Dominik Bokk (32.) scheiterten gleich drei deutsche Akteure in vielversprechender Position. Auf der Gegenseite schlugen die Finnen zwei Mal kaltschnäutzig zu: Matias Maccelli (25.) und Kim Nousiainen (37.) bauten das Ergebnis auf 4:0 und 5:0 aus. Patrik Puistola traf kurz nach der Pause zum 6:0 (43.). Jedoch sollte die DEB-Auswahl in Brünn einmal jubeln dürfen: Dominik Bokk brach in der 43. Minute den Torbann, als er nach Vorarbeit von Lukas Reichel traf. Letztlich verlor die deutsche Mannschaft mit 1:6.

Die deutsche U20-Nationalmannschaft absolviert am Montag, den 23. Dezember 2019, in Havirov ihr viertes WM-Vorbereitungsspiel. Gegner ab 17.00 Uhr ist die USA.

 

Tobias Abstreiter, U20-Bundestrainer: „Das Spiel gegen Finnland war für uns sehr lehrreich. Ab dem zweiten Drittel haben wir uns besser zurechtgefunden und in der Folge gute Chancen herausgespielt. Diese müssen wir allerdings in der Zukunft effektiver nutzen. Insbesondere an unserem Defensivverhalten und dem Spiel ohne die Scheibe müssen wir arbeiten.“

 

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