U16-Frauen: 1:2-Niederlage zum Europacup-Start

Die deutsche U16 Frauen-Nationalmannschaft ist mit einer Niederlage in das Europacup-Turnier in Pribram gestartet. Die Mannschaft von U16 Frauen-Bundestrainer Florian Neumayer unterlag Österreich am Montagabend mit 1:2 (0:1, 0:0, 1:1).

Wie bereits im Februar beim Vier-Nationen-Turnier in Selb erwies sich Österreich als starker Konkurrent, der das erste Überzahlspiel in der dritten Minute zum Führungstreffer nutzte. Alina Hinum brachte den Puck mit einem Distanzschuss im deutschen Tor unter. Im weiteren Verlauf des ersten Drittels gab es nur wenige zwingende Angriffe der deutschen Mannschaft. Im zweiten Drittel schwächte sich die Mannschaft von U16-Bundestrainer Florian Neumayer durch eigene Strafen. Weiterhin präsentierte sich Jaqueline Rabl im Tor der Österreicherinnen als sicherer Rückhalt und ließ weiterhin kein Tor der deutschen Nationalspielerinnen zu. Das Trainergespann Florian Neumayer und Daniel Bartell änderte für das Schlussdrittel zwei Reihen, um das deutsche Offensivspiel zu beleben und wurde direkt belohnt: In der 38. Minute sorgte Pauline Gruchot für den deutschen Ausgleich. Doch die Freude währte nur 63 Sekunden, dann überwand Emma Pfeffer die Torhüterin Felicity Luby mit einem Flachschuss und stellte somit die österreichische Führung wieder her. Es folgten dramatische Schlussminuten mit einem Pfostenschuss und einem nicht anerkannten Treffer, letztlich durften aber die Österreicherinnen einen 2:1-Erfolg feiern.

Als beste Spielerin der deutschen U16 Frauen-Nationalmannschaft wurde Felicity Luby ausgezeichnet. Am Mittwoch (17.30 Uhr) trifft die DEB-Auswahl im zweiten Spiel des Europacups auf die Schweiz. Im Turnier wird eine Drittellänge von 15 Minuten gespielt, somit ergibt sich die Gesamt-Spielzeit von 45 Minuten.

 

U16 Frauen-Bundestrainer Florian Neumayer: „Nach der 1:2-Niederlage sind wir natürlich erstmal enttäuscht, doch wir bereiten uns nun bestmöglich auf die kommende Partie vor. Heute haben wir die Vorgaben und den Spielplan nicht konsequent auf dem Eis umgesetzt. Die Gegnerinnen hatte zu viel Raum, um ihre Angriffe mit Tempo vorzutragen. Weiterhin haben wir durch Fehlpässe unseren eigenen Spielrhythmus gestört. Wir werden dies morgen ausreichend mit den Spielerinnen via Video analysieren.“