Inline-WM: Deutschland – Schweden

Deutschland unterliegt Schweden in Spiel 2 / Jeske: „Müssen Chancen besser nutzen“

Die deutsche Inline-Nationalmannschaft unterliegt Schweden im zweiten Spiel der 2017 IIHF Inline-Weltmeisterschaft in Bratislava (Slowakei) mit 2:4 (0:1; 0:1; 1:2; 1:0).

Die deutsche Mannschaft startete in der selben Aufstellung in die Partie wie bereits am Tag zuvor gegen Finnland (2:5). Ihre Gegenüber aus Schweden ließen von Beginn an nichts anbrennen und prüften Martinovic im Tor der Deutschen vom ersten Bully weg. Die DEB-Auswahl hielten über weite Strecken gut dagegen, in der sechsten Minute dann die erste Torchance, doch Deubler scheiterte am Pfosten. Kurz darauf folgte die Antwort der Schweden: Kinisjarvi versenkte seinen Schuss im deutschen Tor und brachte seine Farben somit noch vor der ersten Pause in Führung.

Die Tre Kronor starteten direkt in der 14. Minute mit einem Tor in das zweite Viertel und bewiesen in dieser Phase ihre Offensivstärke. In der 15. Minute sollte endlich das erlösende Tor durch Jeske fallen, die Schiedsrichter jedoch entschieden nach dem Videobeweis auf kein Tor. Dass der Treffer zu diesem Zeitpunkt wichtig für die deutsche Mannschaft gewesen wäre, befand auch Jeske nach dem Spiel und weiter: „Der Schuss ist flach gekommen, die Scheibe lag direkt zwischen Pfosten und dem unteren Ring vom Tor und ging rein. Meiner Meinung nach war er klar drin!“ In der Folge sollte es noch bitterer werden. Nach einem heftigen Zusammenprall blieb Goalie Martinovic weggetreten am Boden liegen, konnte das zweite Viertel noch zu Ende spielen und wurde danach von Filimonow abgelöst.

Die Schweden verlangtem dem jungen Torhüter einiges ab, jedoch hielt er sein Tor bis zur 30. Minute sauber, dann lies Olsson ihm keine Chance und versenkte die Scheibe unhaltbar im Tor. Die nächsten Minuten ging es auf und ab. Erst schoss Poetzel auf Vorarbeit von Jeske und Deubler den Anschluss, dann war es Larsson der wieder auf 1:4 erhöhte.

Im letzten Viertel sollte sich den Deutschen noch einmal die Möglichkeit eines Powerplays bieten, als Jirik gehalten wird und zu Boden geht. Doch die DEB-Auswahl konnte ihr Überzahlspiel nicht in Stellung bringen. Tim Brazda verschönerte das Ergebnis in der 42.Minute lediglich noch, indem er auf 2:4 verkürzte.

Jeske: „Die bessere Mannschaft hat heute unglücklich verloren. Wir haben zu viele individuelle Fehler gemacht, die uns letztlich den Sieg gekostet haben. Außerdem nutzen wir unsere Chancen viel zu wenig, das sollte in den nächsten Spielen besser werden.“

Die Möglichkeit dazu bietet sich bereits am Dienstag (16.00 Uhr) wenn die deutsche Mannschaft im letzten Vorrundenspiel auf die Tschechische Republik trifft.

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