Nationalmannschaft: Gelingt die Revanche mit neuen Formationen?

SPORT1 berichtet ab 16.25 Uhr live aus Weißrussland / Hördler und Yasin rotieren rein

 

Im Anschluss an das 1:3 im ersten Vergleich gegen Weißrussland am Karfreitag in Zhlobin und der dritten Niederlage in Folge während der Vorbereitung auf die Heim-WM in Köln (5. – 21. Mai 2017) war die Stimmung bei der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft gedrückt. „Nach einem guten ersten Drittel haben wir es versäumt, im zweiten Abschnitt nachzulegen“, bilanzierte Bundestrainer Marco Sturm das Match vor 2.000 Zuschauern in der weißrussischen Stahlarbeiterstadt.

Sturm sowie die deutschen Nationalspieler dürften die lobenden Worte des „Belarus“-Coaches Dave Lewis daher kaum getröstet haben. Der langjährige NHL-Trainer und Stanley Cup-Sieger lobte hinterher das Team seines ehemaligen Spielers Sturm, mit dem er bei den Boston Bruins gearbeitet hatte. „Deutschland hat im letzten Drittel enorm viel Druck und Verkehr vor unserem Tor gemacht, aber unser Keeper war da, als es auf ihn ankam“, sagte Lewis. Beide Übungsleiter wollten das Geschehene freilich nicht überbewerten. Schließlich sei man derzeit in der Findungsphase.

Heute steht heute das nächste Duell auf dem Plan. Um 16.30 Uhr deutscher Zeit (ab 16.25 Uhr, live bei SPORT1) trifft man in sich in Bobruisk wieder. Deutschland ist heiß auf die Revanche. „Die Jungs haben gestern im letzten Drittel alles versucht. Leider hat es nicht geklappt. Wir haben das Match analysiert und werden heute wieder angreifen“, gab sich der deutsche Bundestrainer kämpferisch.

Zum zweiten Match gegen die Weißrussen wird es wieder Veränderungen geben. Nico Krämmer, Bernhard Ebner und Sebastian Uvira erhalten wie Dennis Endras eine Pause. Dafür rücken Yasin Ehliz und Frank Hördler in den Kader. Bedeutet auch, dass sich die Formationen neu aufstellen. Lediglich die Sturmreihe mit Felix Schütz, Patrick Hager und Philip Gogulla bleibt bestehen.