Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) erteilt dem SC Riessersee die Oberliga-Zulassung für die Saison 2018/19 unter Auflagen. Diese binden sich daran, dass der Traditionsverein in der kommenden Spielzeit nicht an der Meisterrunde teilnehmen kann und nach der Hauptrunde automatisch – völlig unabhängig von der Tabellenposition – in der Verzahnungsrunde mit den qualifizierten Teams der Bayernliga antritt. Belegt der SC Riessersee die zehnte oder eine bessere Tabellenposition, rückt das elftplatzierte Team in die Meisterrunde.

Der Traditionsverein hatte in dieser Woche die Planinsolvenz eingeleitet und dem DEB einen akzeptablen Haushaltsplan eingereicht.

„Das Fortbestehen eines Clubs bei der Planinsolvenz hat der DEB vor einiger Zeit in seine Regularien aufgenommen, um Clubs in Schieflage die Chance zu geben, weiter existieren zu können. Andererseits ist in den Regularien festgelegt, dass solche Clubs nicht an der Meisterrunde und den Playoffs teilnehmen können, um eine Wettbewerbsverzerrung auszuschließen“, erklärt DEB-Vizepräsident Marc Hindelang. „Bei einer Insolvenz im herkömmlichen Sinne, die eine Neugründung des Vereins nach sich zieht, müsste der SC Riessersee in der Bezirksliga anfangen. Das ist der Unterschied zwischen den beiden Insolvenztypen.“

Somit nehmen 25 Mannschaften am Oberliga-Spielbetrieb 2018/19 teil – 13 Vereine in der Oberliga Nord und 12 Mannschaften in der Oberliga Süd. Im Norden startet der Spielbetrieb am 21.09.2018 und im Süden am 28.09.2018. Die Spielpläne für beide Oberliga-Staffeln werden bis Anfang August veröffentlicht.