Marco Sturm: „Werden bereit sein“ / Organisatoren freuen sich auf stimmungsvolle Arena mit zahlreichen lettischen und deutschen Fans

Den freien Donnerstag verbrachten die Spieler der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft dann doch nicht in Herning. Teammanger Horst Fuchs hatte für die Cracks einen Bus organisiert, der das schöne Aarhus, rund 70 Kilometer vom Teamhotel entfernt, ansteuerte. In der zweitgrößten Stadt Dänemarks nach Kopenhagen ließen es sich die Spieler gut gehen, schlenderten durch die engen wie malerischen Gassen und kehrten in eines der zahlreichen Cafés ein. Nach dem gemeinsamen Abendessen ging es wieder zurück nach Herning.

Dort ist es ab heute vorbei mit der Beschaulichkeit. Bundestrainer Marco Sturm ließ seine Mannen am Morgen 75 Minuten trainieren. Die durchaus intensive wie temporeiche Einheit zeigte, dass die deutsche Auswahl offenbar gegen Lettland einiges vor hat. Bereits morgen um 12.15 Uhr im ersten Spiel des Tages geht es gegen die Balten, deren 2:3 nach Verlängerung gegen das Team USA unglücklich verlief. Sturm und seine Assistenten werden sich auf der Tribüne genau Notizen gemacht haben.

Aber auch ohne die Informationen dieser Begegnung weiß der Bundestrainer, was auf seine Jungs morgen zukommt. „Die Letten sind ein Team, das 60 Minuten lang kämpft. Sie haben eine gute Struktur in ihrem System und auch die nötige Tiefe. Ich erwarte ein enges Spiel. Wir werden auf jeden Fall bereit sein“, charakterisierte der 39 Jahre alte Übungsleiter den kommenden Gegner.

Sicher interessant dürfte es auch auf den Rängen werden. Die sehr reisefreudigen lettischen Fans sind für ihre Lautstärke bekannt. Auch bei dieser Weltmeisterschaft haben die Anhänger bereits mehrfach auf sich aufmerksam machen können. Die Unterstützung ist traditionell gut. Da auch die deutschen Fans zahlreich in Herning vertreten sind, erwarten die Organisatoren eine stimmungsvolle Arena.