Heute startet die Nationalmannschaft in das „Abenteuer Olympia“ / Ein irrer Trip steht bevor

Kurze Nacht, langer Tag: Nach dem die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft im Anschluss an ihre erfolgreiche Generalrobe in der Schweiz (2:1 n.V.) am gestrigen Tag erst gegen 1 Uhr früh wieder im Teamhotel eingetroffen war und noch einen kurzen Snack zu sich genommen hatte, klingelte bei den meisten um 6.30 Uhr schon wieder der Wecker. Schnell frühstücken, packen, kurz trainieren und dann endlich auf die große Reise gehen lautete der Plan der DEB-Auswahl am Mittwochmorgen. Nächstes Ziel: Pyeongchang, Südkorea, Olympische Winterspiele 2018.

Klar ist, dass auf die Mannschaft von Bundestrainer Marco Sturm ein langer Tag zukommt. Zunächst reist die Truppe zum Münchener Flughafen, wo alleine schon die Gepäckaufgabe eine große Herausforderung darstellt. Schließlich müssen 25 Eishockeytaschen, vier Schlägertaschen sowie einige Material-Kisten der Betreuer, Ärzte und Physios verstaut werden. Ein hoher Zeitaufwand, der sich noch verlängern könnte. Denn es handelt sich um einen bereits seit August ausgebuchten Linienflug, der neben den deutschen Snowboardern auch ganz normale Passagiere an Bord hat.

„Der Lufthansa-Flug ist quasi die letzte Gelegenheit, um an der Eröffnungsfeier sicher teilnehmen zu können. Die Maschine ist daher schon lange voll“, sagte DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel, der gemeinsam mit Betreuer Marco Nachrichter bereits seit drei Tagen im Olympischen Dorf weilt, um die Nationalmannschaft topvorbereitet zu empfangen. Schaidnagels Hinweis an die Nationalspieler: Warme Sachen einpacken. Die Temperaturen zeigten zuletzt minus 14 Grad an.

Im Anschluss an ein gemeinsames Mittagessen am Münchener Airport startet der Flieger um 16.10 Uhr in Richtung Südkorea. Nach einem rund zehn Stunden andauernden Flug wird der deutsche Tross gegen zehn Uhr morgens südkoreanischer Zeit am Donnerstagmorgen in Seoul erwartet. Es folgt eine nochmals dreistündige Busfahrt zu den Olympia-Sportstätten. Das erste Ablaufmeeting ist dann erst für den Abend angesetzt, damit die Nationalspieler nach einem langen Tag und einer kurzen Nacht vorher nochmal eine Mütze voll Schlaf nehmen können. Danach startet das „Abenteuer Olympia“ dann so richtig …