U18-Frauen unterliegen Schweizer Team 2:3, Frauen mit 1:2


U18-Frauen müssen sich Eidgenossen geschlagen geben

Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft verliert im zweiten und letzten Spiel des 3-Nationen-Turniers in Füssen mit 2:3 (1:2; 0:1; 1:0) gegen die Schweiz.

Das DEB-Team erwischte einen guten Start und konnte sich in den ersten Minuten einige Torchancen erspielen. Aber auch Stephanie Neuert, die heute den Start im deutschen Tor bekam, sollte sich nicht über Langeweile beklagen. Nach den starken Anfangsminuten der deutschen U18-Frauen, kamen auch die Schweizerinnen besser ins Spiel und brachten die Scheibe ein ums andere Mal gefährlich vor das deutsche Tor. In der 7.Spielminute war es dann aber Lilli Welcke, die einen Abpraller von Sarah Kubiczeks Schuss zur deutschen Führung verwertete. Doch der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Zur Mitte des Drittels leisteten sich die Deutschen in der Abwehr ein paar Nachlässigkeiten und die Schweiz in Person von Rahel Enzler bedankte sich. Sie konnte unbedrängt auf Neuert zufahren und den Puck im Lattenkreuz unterbringen. Gerade mal eine Minute später war es Sydney Berta, die Neuert aus kurzer Distanz zur 2:1-Führung für die Schweiz überwinden konnte.

Die deutschen Frauen waren noch nicht ganz aus der Kabine gekommen, da rollte schon der erste Angriff der Schweizerinnen auf sie zu, den Rahel Enzler mit einem Schuss unter die Querlatte zum 3:1 nutzte. Auch in der Folge durften die Schweizer Stürmerinnen aus aussichtsreichen Positionen schießen, Stephanie Neuert hielt ihre Farben aber weiterhin im Spiel. In der 28.Minute bot sich die Chance für die deutsche Mannschaft im Powerplay zu verkürzen, doch sowohl Lilli Welcke aus dem Slot, als auch Korinna Fiedler von der blauen Linie, scheiterten. Auch in der Folge konnten sich die Deutschen zwar im Schweizer Drittel festsetzen, doch die Schussversuche wurden immer wieder abgewehrt.

Im Schlussabschnitt wechselte das DEB-Team wie am Vortag schon die Torfrau, Pia Surke erhielt in den letzten zwanzig Minuten die Spielzeit. In einem Powerplay in der 45.Spielminute schien der Bann dann gebrochen. Christina Schwamborn brachte die Scheibe nach einem Querpass von Luisa Kaiser am langen Eck im Schweizer Gehäuse unter. Lilli Welcke verfehlte kurze Zeit später freistehend vor dem Tor nur knapp den Ausgleich. Die Schweiz nahm daraufhin eine Auszeit und die Maßnahme zeigte Wirkung. In der Folge sahen sich die deutschen Spielerinnen nun auch wieder öfter in der Defensive den Angriffen der Schweizerinnen ausgesetzt. Die deutschen U18-Frauen versuchten bis zuletzt alles, doch auch die Herausnahme der Torhüterin zu Gunsten einer sechste Feldspielerin brachte nicht den erhofften Effekt und somit siegte die Schweiz knapp mit 3:2 im letzten Spiel des Turniers.

Tommy Kettner, U18 Frauen-Bundestrainer: „Wir haben wichtige Erkenntnisse darüber gesammelt, an welchen Punkten wir bis zum WM-Start in zwei Monaten noch arbeiten müssen. In den nächsten Maßnahmen werden wir genau an diesen Punkten ansetzen. Im Großen und Ganzen sind wir dem Lehrgang aber sehr zufrieden.“

Deutschland: Neuert (Surke) – Klinger, Raschke; Schwamborn, Krause, Kaiser (C) – Nickisch (A), Strompf; Miller, Kubiczek, Welcke – Fiedler (A), Schmitz; Leveringhaus, Ketzer, Dopheide – Cyrulies, Heinz; Hark, Gruchot, Bartell

Tore: 1:0 (06:57) Lilli Welcke; 1:1 (09:14) Rahel Enzler, 1:2 (10:40) Sydney Berta, 1:3 (20:21) Rahel Enzler, 2:3 (44:30/PP1) Christina Schwamborn

Strafminuten: Deutschland 2 – Schweiz 6

Eine ausführliche Statistik finden Sie hier


Frauen-Nationalmannschaft unterliegt Schweiz erneut knapp

Die Frauen-Nationalmannschaft verliert auch den zweiten Test in Zuchwil knapp gegen die Schweiz. Am Ende heißt es nach einem ausgeglichenen, intensiven und laufstarken Spiel 1:2 (0:0; 0:0; 1:2). Den einzigen deutschen Treffer an diesem Wochenende konnte Marie Delarbre auf Zuspiel von Kapiätnin Julia Zorn erzielen.

Im ertsen Spielabschnitt gingen beide Mannschaften wie schon in der gestrigen Partie von Beginn an ein hohes Tempo. Nachdem die DEB-Auswahl zwei Unterzahlsituationen in der 3. und 10.Spielminute unbeschadet überstanden hatten, konnte sich die Mannschaft um Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker immer mehr Spielanteile mit guten Chancen erarbeiten.

Auch im weiteren Verlauf des zweiten Drittels blieb die Intensität beider Mannschaften hoch. Während das deutsche Team zum Beginn des Mittelabschnitts gute Möglichkeiten im Überzahlspiel ungenutz lies, konnte es aber auf der Gegenseite wenige Minuten später eine starke Leistung in Unterzahl abrufen.

Im letzten Abschnitt nutzen die Schweizerinnen zwei Sitationen eiskalt aus und gingen mit zwei Toren in Front (51. Und 53.Spielminute). Nach einer Auszeit schien sich die DEB-Auswahl wieder gefangen zu haben. Gleich im darauffolgenden Wechsel konnte die Sturmreihe um Delarbre, Lanzl und Zorn einen Drei-auf-Eins-Konter nutzen und den Anschluss erzielen. In der Folge war die deutsche Mannschaft am Drücker und nach einer Auszeit der Eidgenossen nahm Hinterstocker Torhüterin Franziska Albl zu Gunsten einer sechsten Feldspielerin vom Eis. Doch am Ende sollte es nicht reichen. Die Schweiz gewinnt damit auch das zweite Spiel in Zuchwil auf heimischem Eis gegen die deutsche Frauen-Nationalmannschaft.

Benjamin Hinterstocker, Frauen-Bundestrainer: „Wir haben heute genau wie gestern ein sehr laufintensives Eishockey gespielt und sehr viel in unsere Offensive investiert. In beiden Spielen haben wir insgesamt an die 60 Mal auf das gegnerische Tor geschossen. Sowohl die Leistung unserer beiden Torhüterinnen Jenny Harß und Franziska Albl als auch die der beiden eingesetzten Torhüterinnen der Schweiz sind mit der Grund für diese knappen Ergebnisse. Positiv sehe ich die Entwicklung, dass zu den bewährten Stammspielerinnen die jüngeren Spielerinnen mit noch wenigen Länderspieleinsätzen hier in den internationalen Vergleichen sehr gute Leistungen gezeigt haben.“

Julia Zorn, Kapitänin Frauen-Nationalmannshaft: „Wir konnten eine intensive Trainingswoche mit zwei guten Spielen abschließen. Schade jedoch, dass wir unseren Anspruch, jedes Spiel zu gewinnen, nicht realisieren konnten. Dennoch konnten wir gegen ein Team, dass in der unmittelbaren Olympiavorbereitung steckt, gute Akzente setzen und Positives aus den beiden Spielen mitnehmen.“

Andrea Lanzl, Assistentin Frauen-Nationalmannschaft: „Ich denke die beiden Spiele waren sehr lehrreich für uns. Viele Elemente der vergangenen intensiven Trainingswoche konnten wir umsetzen, jedoch haben wir auch Fehler gemacht aus welchen wir lernen werden. In den nächsten Spielen müssen wir unbedingt unsere vielen Torchancen nutzen.“

Deutschland: Albl (Serbest) – Delarbre, Lanzl, Zorn; Brendel, Rothemund – Kamenik, Karpf, Anwander; Graeve, Strobel – Feldmeier, Soccio, Amort; Sabus, Gleißner – Bartsch, Bär, Welcke

Tore: 0:1 (51:26) C.Meier (E.Raselli, I.Waidacher); 0:2 (53:30) T.Allemann (D.Rüegg, N.Bullo); 1:2 (54:18) M.Delarbre (J.Zorn)

Strafminuten: Deutschland 10 – Schweiz 6