Nun ist es also soweit: Ab kommenden Dienstag bittet Neu-Bundestrainer und Generalmanager Marco Sturm seine Schützlinge nach Augsburg, wo die Vorbereitung auf den Deutschland Cup (6. – 8. November) beginnt. Mit den Spielen gegen die Schweiz (6.11.), Slowakei (7.11.) und das Team USA (8.11.) steht der deutschen Nationalmannschaft ein straffes Programm bevor. Bei seiner Feuertaufe hat Sturm einen Kader von 27 Spielern (3 Torhüter, 9 Verteidiger, 15 Stürmer) nominiert. Im Interview spricht der Ex-NHL-Star über das Turnier, die Vorbereitungen und seine Erwartungen.

Marco Sturm, das Team trifft sich erstmals am kommenden Dienstag. Wie sehen Ihre Planungen bis dahin aus?
Ich bin heute Morgen aus Amerika gelandet und habe in den nächsten Tagen einige wichtige Termine vor der Brust. Zum einen werde ich mich mit vielen Medienvertretern treffen, zum anderen schaue ich am Wochenende noch zwei DEL-Spiele und tausche mich dort mit Verantwortlichen und Spielern aus. In der verbleibenden Zeit kümmere ich mich um letzte Details in Sachen Vorbereitung für den Deutschland Cup.

Der aktuelle Nationalmannschafts-Kader umfasst einige altbewährte Kräfte, Talente, einen Debütanten sowie Rückkehrer. Ist das auch Ihr Weg für die Zukunft?
Ich habe immer betont, dass es bei null los geht und alle ihre Chancen bekommen, unabhängig von dem, was gewesen ist. Der Kader, den wir jetzt für den Deutschland Cup beisammen haben, besitzt eine Menge Talent. Ich werde auch weiterhin meine Eindrücke vor Ort sammeln, Spiele schauen und mit Verantwortlichen sprechen, was die Kaderzusammenstellung betrifft. Die Mischung muss stimmen. So wird es auch in Zukunft sein.

Wie lautet die Zielsetzung für den Deutschland Cup? Schaut man nur auf die Ergebnisse oder mehr auf die gesamte Leistung des Teams?
Natürlich wollen wir am Ende Turniersieger sein, gerade vor eigenem Publikum. Wichtig ist aber die Gesamtleistung als Einheit. Interessant wird sein, wie sich die Spieler auf internationalem Level präsentieren. Wir haben starke Gegner. Das Turnier ist eine große Herausforderung und dient auch als Vorbereitung für die WM in St. Petersburg. Je näher der Deutschland Cup rückt, desto mehr freue ich mich drauf.