DEB-Auswahl belegt zweiten Platz beim Deutschland Cup

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat sich durch einen Punktgewinn bei der 2:3-Niederlage in der Verlängerung gegen die Slowakei den zweiten Platz beim Deutschland Cup gesichert. Turniersieger wurde die Schweiz. Im letzten Auftritt vor 4.633 Zuschauern in Krefeld sorgte Andreas Eder per Doppelpack für beide Treffer aus der Sicht der jungen Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm, der nach der Partie ein positives Fazit zog.

Nach einer kurzen Phase des Abtastens erarbeitete sich die Nationalmannschaft die ersten Torchancen gegen die kompakt stehenden Slowaken. In der siebten Spielminute jubelten die deutschen Fans zum ersten Mal: Andreas Eder traf mit seinem ersten Tor für die DEB-Auswahl zur Führung. Bis zur ersten Pause ließen die beiden diszipliniert agierenden Teams keine größeren Torchancen zu.

Im zweiten Drittel kamen die Slowaken besser ins Spiel, so dass sich Torhüter Mathias Niederberger einige Male auszeichnen konnte. Auf der anderen Seite hatte Andi Eder (29.) seinen zweiten großen Auftritt des Abends: Mit einer schönen Körpertäuschung ließ er seinen Gegenspieler stehen und traf perfekt ins lange Eck zum 2:0. Doch die Slowaken antworteten wenig später durch Matus Sukel (32.). Weitere Treffer blieben bis zur zweiten Pause aus.

Den Turniersieg vor den Augen ging die DEB-Auswahl entschlossen in den Schlussabschnitt. Durch konsequentes Forechecking versuchte die Mannschaft von Bundestrainer Toni Söderholm die Slowaken erst gar nicht zur Geltung kommen zu lassen. Stattdessen trafen die Slowaken durch Filip Krivosik zum 2:2-Ausgleich. Die erneute Führung und der Siegtreffer gelangen der DEB-Auswahl in der Folge nicht – und das, obwohl Headcoach Toni Söderholm alles riskierte und Mathias Niederberger zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm.

In der Verlängerung waren es letztlich die Gäste aus der Slowakei, die sich durch den Treffer von Peter Zuzin (63.) den Sieg sicherten.

„Wir haben auch heute wieder einige Dinge besser gemacht, so beispielsweise die defensive Arbeit in der neutralen Zone. Wir waren bis zum Schluss nah dran am Sieg. Insgesamt bleiben viele positive Bilder vom Deutschland Cup, aber natürlich auch Ansätze für Verbesserungspotenzial in unserem Spiel“, so das Fazit von Bundestrainer Toni Söderholm.