U20-Nationalmannschaft bejubelt vorzeitigen Turniersieg

Frauen-Nationalmannschaft unterliegt nach Penaltyschießen / U17-Auswahl siegt nach Shootout / U18-Auswahl und U18 Frauen-Nationalmannschaft kassieren Niederlagen

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft unterliegt der Schweiz nach Penaltyschießen mit 2:3 (1:1;0:0;1:1;0:0;0:1) bei der International Chablais Hockey Trophy.

Im ersten Drittel lief die dritte Spielminute, als Evelina Raselli  die Führung der Schweizerinnen erzielte. Die erste Strafzeit in der Partie folgte in der elften Minute und die Eidgenossinnen mussten in Unterzahl spielen. Lediglich acht Sekunden benötigten die deutschen Frauen, um das Powerplay erfolgreich zu nutzen. Es war Marie Delarbre, die für den Ausgleichstreffer sorgte. Mit dem 1:1-Zwischenstand ging es in die erste Pause.

Im Mittelabschnitt erspielte sich die Schweiz ein Chancenplus. Doch die deutsche Mannschaft um Torhüterin Franziska Albl hielt dem Druck stand und ließ keinen Treffer zu. Konnten allerdings auch selbst kein Tor erzielen.

In der 44. Minute sorgte Delarbre mit ihrem zweiten Treffer für die Führung der Deutschen. Wenig später mussten die DEB-Frauen in Unterzahl agieren und Head Coach Daniela Diaz nahm für die Schweiz eine Auszeit. Kurz darauf kassierte die deutsche Mannschaft eine weitere Strafe, sodass sie in doppelter Unterzahl spielen musste. Die Eidgenossinnen nutzten diese Situation gekonnt und Raselli traf zum 2:2. In Folge gelang keiner der beiden Mannschaften ein weiteres Tor in der regulären Spielzeit. Auch in der  Overtime konnte kein Sieger ermittelt werden. Im Penaltyschießen brachte erst die zehnte Team-Schützin die Entscheidung. Sarah Forster verwandelte ihren Penalty zum Sieg der Schweizerinnen.

Benjamin Hinterstocker, Frauen-Bundestrainer: „Heute standen sich zwei starke Frauen-Nationalmannschaften gegenüber. Es war eine intensiv geführte Partie mit viel Einsatz und hohem Tempo. Mein Team hat viel investiert und ich habe Respekt vor ihrer Leistung. Der Turnierstart ist geglückt und morgen geht es um 14:15 Uhr gegen Russland weiter.“

Strafminuten: Schweiz 8 – Deutschland 12

Tore: 1:0 Raselli (3. – Staenz), 1:1 Delarbre (11. / PP – Lanzl, Rothemund), 1:2 Delarbre (44. – Amort), 2:2 Raselli (51. / PP2 – Waidacher, Stalder), 3:2 Forster (Penalty / 65.)

 

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Die deutsche U20-Nationalmannschaft bezwingt die Slowakei mit 4:3 (1:1;1:1;2:1) und bejubelt den zweiten Erfolg und gleichzeitig den vorzeitigen Turniersieg beim Vier-Nationen-Turnier in Deggendorf.

Die deutsche U20-Auswahl von Bundestrainer Christian Künast agierte im ersten Spielabschnitt defensiv gut strukturiert und ließ nur wenige Chancen der Slowaken zu. In der elften Minute sorgte DEB-Spieler Dominik Bokk für die Führung, aber nur 43 Sekunden später fiel der Ausgleich durch Andrej Kollar. Acht Sekunden vor der Pausensirene geriet Deutschland in Unterzahl.

Zu Beginn des Mittelabschnitts konnten die Slowaken das Powerplay nutzen und Jozef Balaz brachte sein Team in Front. Zudem erspielte sich der deutsche Gegner ein kleines Chancenplus, aber die DEB-Auswahl verhinderte einen weiteren Treffer. Dennis Lobach gelang es in einem Überzahlspiel die Scheibe zum 2:2 einzunetzen, was gleichzeitig der Pausenstand war.

Im letzten Drittel waren gerade 119 Sekunden gespielt, als Tim Stützle die Führung für die U20-Nationalmannschaft erzielte. Fünf Minuten später erhöhte Stützle mit seinem zweiten Treffer den Spielstand. Pavol Regenda konnte für die slowakische Mannschaft in der 53. Minute mit seinem Überzahltreffer den Anschluss markieren. Die Schützlinge von Bundestrainer Künast verteidigten den Sieg bis zum Schluss. Am Samstag um 16:30 Uhr trifft die deutsche U20-Auswahl auf Norwegen. Bereits vor diesem Spiel steht Deutschland als Turniersieger fest.

Christian Künast, U20-Bundestrainer: „Das Spiel heute war ein guter Härtetest für uns. Das Tempo und die Intensität waren deutlich höher als gestern. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben wir einen Weg gefunden, dieses enge Spiel zu gewinnen. Morgen geht es mit Norwegen gegen einen direkten Konkurrenten bei der in Füssen stattfindenden Weltmeisterschaft um den Aufstieg.“

Strafminuten: Deutschland 8 – Slowakei 31

Tore: 1:0 Bokk (11. – Peterka, Seider), 1:1 Kollar (12. – Balaz, Ziak), 1:2 Balaz (21. / PP – Korencik, Kollar), 2:2 Lobach (33. / PP – Bokk, Seider), 3:2 Stützle (42. – Brunnhuber, Möller), 4:2 Stützle (48. -Brunnhuber, Fischer), 4:3 Regenda (53. / PP – Giertl, Nahalka)

 

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Die deutsche U18-Nationalmannschaft unterliegt Weißrussland beim Vier-Nationen-Turnier in der Slowakei mit 3:6 (1:2;2:1;0:3).

Es waren erst 65 Sekunden gespielt, als die deutsche Mannschaft durch den Treffer von Aksiantsyk Yauheni in Rückstand geriet. In der neunten Minute spielte Weißrussland in Unterzahl und es dauerte nur wenige Sekunden, bis Simon Gnyp den Spielstand im Powerplay ausgleichen konnte. Kurz darauf kassierte die deutsche Mannschaft eine Strafzeit. Die jungen Kufencracks waren gerade wieder komplett, da erzielte Siarhei Kuzniatsou die Führung für die Weißrussen.

Im Mitteldrittel kämpfte sich die U18-Auswahl zurück in die Partie, erarbeitete sich ein Chancenplus und Kevin Slezak markierte den Ausgleichstreffer. Zehn Minuten später ging der Gegner durch das Tor von Aleh Kachalouski  wieder in Front. Die Antwort der Deutschen folgte prompt und Nino Kinder traf zum 3:3-Pausenstand.

In der 44. Minute bekam Deutschland eine Strafzeit und Weißrusse Siarhei Karpovich nutzte diese Spielsituation gekonnt zur Führung. Auch im nächsten Powerplay war der Gegner durch Heorhiy Krysthtal erfolgreich. Vier Minuten vor Spielende kassierte zudem Stürmer Fabjon Kuqi nach einem Knie-Check eine große Strafe plus Spieldauer. Aliaksadr Palchyk sorgte mit seinem Überzahltreffer in der 58. Minute für den 6:3-Sieg der weißrussischen Mannschaft. Für die Deutschen steht am Samstag das letzte Spiel beim Turnier an. Spielbeginn gegen Dänemark ist am Samstag 10:30 Uhr.

 

 Thomas Schädler, U18-Bundestrainer: „Bis zum Spielstand von 3:3 haben wir gut gespielt. Im letzten Drittel hatten wir zu viele unnötige Zeitstrafen und sind dadurch in Rückstand geraten.“

Strafminuten: Weißrussland 14 – Deutschland 39

Tore: 1:0 Yauheni (2. – Anufryiuk, Siadou), 1:1 Gnyp (9. / PP – Kinder, Heyer), 2:1 Kuzniatsou (12. – Yauheni, Siadou), 2:2 Slezak (28. – Zitzer), 3:2 Kachalouski (38. – Mishchanka, Kazarez), 3:3 Kinder (38.), 4:3 Karpovich (44. / PP – Dzianisau, Dzemchanka), 5:3 Krysthtal (48. / PP – Kachalouski, Kuzniatsou), 6:3 Palchyk (58. / PP – Kazarez, Dzemchanka)

 

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Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft verliert das Spiel im heimischen Bad Tölz mit 0:2 (0:1;0:1;0:0) gegen Japan.

Gleich im ersten Wechsel lief Sarah Kubiczek einen Angriff auf das gegnerische Tor, ihr Schuss ging allerdings knapp am Tor vorbei. In der zweiten Spielminute die erste deutsche Unterzahl. Doch die DEB-Auswahl machte die Räume eng und blockte viele Schüsse, sodass Sofie Disl im deutschen Tor nur selten eingreifen musste. Nach knapp zehn Minuten spielten die Japanerinnen ihre Laufstärke und Schnelligkeit aus und Akane Shiga netzte aus dem Slot zur 1:0-Führung für Japan ein. In der Folge sahen sich die deutschen Frauen immer wieder den schnellen gegnerischen Vorstößen ausgesetzt. Mit dem knappen Rückstand ging es in die erste Pause.

Im zweiten Abschnitt konnte die deutsche Mannschaft das Spiel häufig ins Drittel der Japanerinnen verlagern und einige Schüsse auf das gegnerische Tor abgeben. Zur Mitte des Spiels erarbeiteten sich die Asiatinnen mehr Spielanteile. Disl rettete in höchster Not mit einem Hechtsprung gegen eine alleinstehende Gegnerin. Es waren noch 39 Sekunden im Mittelabschnitt zu spielen, als Hina Shimomukai für Japan zum 0:2-Pausenstand traf.

Auch im Schlussdrittel hatte Japan mehr Spielanteile und kam immer wieder mit Tempo ins deutsche Drittel. Die Deutschen bemühten sich das Spiel aktiv zu gestalten, sie blieben aber immer wieder in der Verteidigung des Kontrahenten hängen. Auf der anderen Seite musste Disl mehrere Male eingreifen, um einen höheren Rückstand zu verhindern. In den letzten Spielminuten investierte Deutschland noch einmal viel, nahm die Torhüterin vom Eis. Doch auch die eine zusätzliche Spielerin brachte nicht mehr den erhofften Treffer.

 

Franziska Busch, U18 Frauen-Trainerin: „Wir wussten, dass uns heute ein sehr laufstarker Gegner erwartet. Wir haben uns taktisch gut darauf eingestellt und über die gesamte Partie den Spielplan eingehalten. Leider haben wir offensiv zu wenig Akzente setzen können und hatten zu wenig zwingende Chancen. Jetzt gilt es schnell zu regenerieren und die Konzentration auf das morgige Spiel gegen die Schweiz zu richten.“

Strafminuten: Deutschland 6 – Japan 0

Tore: 0:1 Shiga (10. – Suzuki, Ito), 0:2 Shimomukai (40. – Sasaki, Yamashita)

 

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Die deutsche U17-Nationalmannschaft siegt nach Penaltyschießen mit 2:1 (0:1;0:0;1:0;0:0;1:0) gegen die Slowakei beim Vier-Nationen-Turnier in Füssen.

Im ersten Spielabschnitt gab es in der zweiten Minute die erste Strafzeit gegen die Slowakei. Aufgrund einer weiteren Strafe spielte Deutschland anderthalb Minuten in doppelter Überzahl, konnte jedoch kein Kapital daraus schlagen. Slowake Adam Lukošik brachte in Minute neun sein Team in Front. In Folge konnte keine der beiden Mannschaften den Puck einnetzen, sodass die U17-Auswahl mit einem knappen Rückstand in die erste Pause ging.

Im Mitteldrittel gab es Chancen auf beiden Seiten, aber kein Team konnte ein Tor erzielen. Auch im dritten Spielabschnitt blieb es lange Zeit bei der knappen Führung der Slowaken. Es lief die 52. Minute, als Maximilian Menner den Ausgleich für die DEB-Auswahl markierte. In der verbleibenden regulären Spielzeit konnte kein Team den Siegtreffer erzielen. Auch die Verlängerung blieb ohne Torerfolg, sodass es in das Penaltyschießen ging, welches Deutschland für sich entschied. Für das Game Winning Goal sorgte Maximilian Miller. Am Samstag geht es für die U17-Auswahl um 16:30 Uhr gegen Frankreich weiter.

Frank Fischöder, U17-Bundestrainer: „Wir waren von Anfang an die bessere Mannschaft, haben allerdings unglücklich das Gegentor kassiert. Die Jungs haben immer an sich geglaubt, konsequent weitergespielt und den verdienten Ausgleich markiert. Das Spiel hätte auch in 60 Minuten entschieden sein können, aber der slowakische Goalie hat sehr gut gehalten. Das Penaltyschießen ist immer eine Glückssache, aber der Sieg für unsere Jungs war verdient.“

Strafminuten: Deutschland 8 – Slowakei 12

Tore: 0:1 Lukošik (9. – Jamrich, Lipiansky), 1:1 Menner (52. – Schweiger, Diebolder), 2:1 Miller (Penalty / 65.)

 

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