#heimatbesuch – Philipp Grubauer bringt den Stanley Cup nach Rosenheim

Es ist der große Traum für jeden jungen Eishockey-Spieler: Der Sprung in die National Hockey League (NHL) oder der Schritt in die höchste deutsche Spielklasse, der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Bis dahin ist es ein weiter Weg, doch wer genügend Talent und Einsatz mitbringt, kann sich diese Ziele erfüllen. Keiner weiß dies besser, als die Spieler der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft. Jeder von ihnen hat einmal klein angefangen – mit den ersten Fahrversuchen auf dem Eis, dem Premiere-Eishockeyspiel oder ihrem ersten Treffer bzw. Save. In der Serie #heimatbesuch kehren die Nationalspieler an den Ort zurück, an dem sie genau diese Ereignisse erlebt haben und geben ihre Tipps und Tricks an junge Eishockey-Talente weiter.

In der fünften Ausgabe kehrt Eishockey-Nationalspieler und Stanley Cup Sieger Philipp Grubauer nach Rosenheim zurück. Der 26-Jährige feierte mit tausenden Besuchern den größten sportlichen Erfolg seiner Karriere. Mittendrin: der Stanley Cup. Die Trophäe reist zu allen Spielern, die den Pokal mit den Washington Capitals gewonnen haben. Zuletzt landete der Cup in Russland, Schweden und Dänemark. Nun reiste die Trophäe zum Münchener Flughafen, wo sie von Philipp Grubauer in Empfang genommen wurde. Anschließend ging es nach Rosenheim – Grubauers Heimatstadt. Der 26-Jährige präsentierte den Stanley Cup im heimischen emilio-Stadion, zeigte die Trophäe den zahlreichen Rosenheimer Nachwuchsspielern. Dann ging es nebenan weiter. In der Lederhose genoss der Nationalspieler auf der Bühne die Feierlichkeiten, stand zudem natürlich für sämtliche Fotowünsche parat. Auf den LED-Wänden liefen parallel seine schönsten Paraden.

Erst in den vergangenen zwei Jahren konnten die deutschen Eishockeyfans den Stanley Cup in Landshut bewundern. Tom Kühnhackl gewann mit den Pittsburgh Penguins die Trophäe und brachte sie in seine Heimatstadt. Nun feierten tausende Rosenheimer Besucher mit Philipp Grubauer den Gewinn des Stanley Cups. „Das ich etwas zurückgeben kann an den Verein, für den ich 14 Jahre lang gespielt habe, ist einfach toll“, sagte der Nationalspieler am Rande der Veranstaltung. „Vielleicht gibt es auch den Rosenheimer Nachwuchsspielern einen Schub. Schließlich konnten sie nun sehen, dass es ein Rosenheimer geschafft hat. Vielleicht bringt mit dieser Motivation schon bald ein anderer Rosenheimer Bub den Stanley Cup wieder hierher.“