Nationalmannschaft vor WM-Generalprobe gegen Südkorea

SPORT1 ab 13.30 Uhr live dabei / Dennis Seidenberg steht am Mittag im Kader, Bernhard Ebner pausiert / Timo Pielmeier zwischen den Pfosten

Nur noch eins! Mit dem heutigen Spiel gegen Südkorea endet für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft eine rund vier Wochen andauernde Vorbereitungsphase auf die 2018 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in Herning/Dänemark (4. – 20. Mai 2018). Unmittelbar nach dem Aufeinandertreffen mit den Asiaten (13.30 Uhr, live bei SPORT1) geht es für den deutschen Tross zurück nach Deutschland. Dort sollen die Akteure ein paar Tage ausspannen und Kraft tanken, bevor ab kommendem Dienstag der WM-Countdown startet.

Bei der Generalprobe gegen Südkorea wird erstmals Dennis Seidenberg mit von der Partie sein. Der Verteidiger der New York Islanders pausierte beim 3:4 nach Verlängerung gegen Dänemark am vergangenen Mittwoch noch, wird am Mittag aber erstmals seit der WM 2017 wieder das Nationaltrikot tragen. „Ich fühle mich gut, bin fit und freue mich darauf, endlich wieder spielen zu können“, sagte der Defender, der wie der Rest seiner Teamkameraden das DEL-Finale am Vorabend auf Großbild-Leinwand im Hotel verfolgte und sich natürlich sehr für seinen Bruder Yannic und seinen dritten Titel mit München in Folge freute.

Der heutige Gegner, Südkorea, war in den vergangenen Jahren der klare Underdog in der Eishockey-Welt. Doch beim Ausrichter der Olympischen Spiele 2018 hat sich einiges entwickelt. Im Land boomt der Sport, viele neue Eishallen entstehen und die Euphorie um das Team ist groß wie nie. Der deutsche Gegner testete zuletzt einmal in der Slowakei und unterlag dort „nur“ mit 1:2. „Südkorea ist schwer zu spielen, sie sind nicht zuletzt durch ihre eingebürgerten kanadischen Spieler schwer zu spielen. Wir werden sie sicher nicht unterschätzen“, sagte Moritz Müller vor der Generalprobe.

Da das Match zwischen den Nationalmannschaft und den asiatischen Gästen auf neutralem Boden in Dänemark stattfindet kommen die Zuschauer in den Genuss des freien Eintritts in der Eishalle von Odense. Im Tor wird diesmal Timo Pielmeier stehen, sein Back up heißt Mathias Niederberger. Bernhard Ebner wird ebenfalls nicht spielen können. Der Düsseldorfer Verteidiger bekam im letzten Spiel den Schläger eines Mitspielers mitten ins Gesicht.