Nationalmannschaft: „Neulinge“ integrieren und WM-Rhythmus finden

Zehn neue Spieler an Bord / Bundestrainer Marco Sturm testet verschiedene Aufstellungen gegen Lettland

Mit einem Aufgebot von 27 Spielern startet die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in ihre letzte und entscheidende Vorbereitungsphase auf die 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft. Am heutigen Donnerstag trifft sich das Team in Ludwigsburg, rund 20 Busminuten vom Trainingsort Bietigheim-Bissingen. Dort steht am Sonntag (30. April) der erste von zwei Vergleichen mit Lettland an. Die WM-Generalprobe findet einen Tag später in Ravensburg statt (1. Mai).

Drei freie Tage hatte Bundestrainer Marco Sturm seinen Schützlingen nach den Tests gegen die Tschechische Republik am vergangenen Wochenende gegönnt. Vor der Heim-WM werden es für viele Akteure die letzten in heimischen Gefilden gewesen sein. Lediglich der kommende Dienstag dient noch der Regenration, bevor das Team ihre Kabine in der LANXESS arena bezieht.

Sturm begrüßt heute gleich zehn neue Spieler. Neben den NHL-Stars Thomas Greiss und Dennis Seidenberg stehen gleich sieben Finalisten aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) im Kader. Hinzu kommt Justin Krueger vom SC Bern. Der Defensiv-Akteur konnte den Meistertitel in der Schweiz ebenso verteidigen wie seine Nationalmannschafts-Kameraden aus München.

Die kommenden Tage sollen genutzt werden, um sowohl die „Neulinge“ zu integrieren als auch den Rhythmus für die WM zu finden. „Wir haben mit Lettland einen starken Gegner vor der Brust“, weiß Sturm: „Die Herausforderung ist nicht ohne. Die Letten sind technisch wie läuferisch sehr versiert.“ Wie genau die Formationen aussehen werden, vermochte der Bundestrainer noch nicht zu sagen. Nur so viel: „Es werden in beiden Partien zwei verschiedene Aufstellungen zum Zuge kommen.“