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HIOBSBOTSCHAFT: SAISON- UND WM-AUS FÜR MARCEL GOC

Der Stürmer erlitt im letzten Spiel einen Kreuzbandriss sowie einen Außenbandanriss und eine schwere Knochenprellung.

Bittere Nachricht für die Adler Mannheim und die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft: Für Marcel Goc ist die Saison beendet. Der Stürmer zog sich im letzten Spiel bei den Augsburger Panthern eine schwere Knieverletzung zu. Neben einem Kreuzbandriss erlitt der Kapitän der DEB-Auswahl auch eine schwere Knochenprellung sowie einen Außenbandanriss. Am Donnerstag wird der 33 Jahre alte Angreifer in einer Straubinger Spezialklinik operiert.

Mit neun Toren und 19 Vorlagen ist der in Calw geborene Angreifer bisher der beste Punktesammler des Teams. Doch nicht nur deshalb hat Goc, der 2015 aus Nordamerika nach Deutschland zurückgekehrt ist, einen enormen Stellenwert für die Adler. Sein Spielverständnis sucht in der DEL seinesgleichen, sowohl in Über- als auch in Unterzahl ist er eine feste Größe.

„Das ist ein Worst-Case-Szenario. Marcels Ausfall ist ein herber Verlust“, so Adler-Manager Teal Fowler, „Marcel ist in allen Bereichen ein Schlüsselspieler. Seine Aufgaben müssen jetzt andere Spieler übernehmen, die Mannschaft muss noch enger zusammenrücken. Nur im Kollektiv können wir diesen Ausfall kompensieren.“

Deutschland Cup 2017: Russland komplettiert Teilnehmerfeld

Eishockey der Spitzenklasse: Beim Deutschland Cup 2017 wird Russland neben den USA und der Slowakei der dritte Gegner der deutschen Nationalmannschaft sein. Das Vier-Nationen-Turnier findet vom 10. bis 12. November 2017 bereits zum dritten Mal im Augsburger Curt-Frenzel-Stadion statt.

Zuletzt traf die Nationalmannschaft 2016 im Viertelfinale der WM in Moskau auf die Sbornaja, wo sie sich 1:4 geschlagen geben musste. Die Mannschaft um Bundestrainer Marco Sturm trifft auch bei der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in Köln auf den Weltranglisten-Zweiten. Wenige Monate vor den Olympischen Spielen 2018 ist beim Deutschland Cup damit wieder ein erstklassiges Teilnehmerfeld am Start und für Spannung gesorgt.

Die Tickets gibt es in allen Preiskategorien unter www.deb-online.de/tickets, im 1878 SHOP der Ausgburger Panther sowie an allen Eventim-Vorverkaufsstellen oder telefonisch unter 01806 – 99 22 01 (0,20 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Festnetz, max. 0,60 Euro/Anruf inkl. MwSt. aus dem dt. Mobilfunknetz).

Spielplan Deutschland Cup 2017:

 

Datum Uhrzeit Spiel
Freitag, 10.11.2017 16:00 USA – SVK
19:30 GER – RUS
Samstag, 11.11.2017 16:00 GER – SVK
19:30 RUS – USA
Sonntag, 12.11.2017 13:15 SVK – RUS
16:45 USA – GER

 

 

Eine Klasse für sich.

Das IIHF Historical Committee benennt Kandidaten für Hockey Hall of Fame

Die ehemaligen Profis Saku Koivu, Uwe Krupp, Angela Ruggiero, Joe Sakic, Teemu Selanne und Dieter Kalt werden 2017 in die IIHF Hall of Fame eingeführt. Der ehemalige britische Nationalspieler Tony Hand wird mit dem Richard `Bibi` Torriani Preis geehrt, während der französische Eishockeyfunktionär, ehemalige Spieler und Trainer Patrick Francheterre den Paul Loicq Preis erhält.

Die 2017 IIHF Hall of Fame Einführungszeremonie findet am 21.Mai 2017, dem letzten Tag der IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft, in Köln statt.

Uwe Krupp, geboren am 24.Juni 1965 in Köln.

Es ist schwierig einen Legendenstatus in der Welt des Eishockeys zu erlangen, besonders für Spieler die nicht aus einer der „Big Six“ Nationen stammen. Und doch bedarf es nicht vieler Überlegung Uwe Krupp als den größten Eishockeyspieler zu nennen, den Deutschland bis heute hervorgebracht hat. Er war nicht nur ein Verteidiger von imposanter Größe, sondern auch ein begnadeter Schlittschuhläufer, der mit größter Konstanz und Präzision den Puck aus der eigenen Zone trug.

Aufgrund dieser Stärken war es dem legendären Coach Scotty Bowman gleich, dass Krupp weder an der Juniorenweltmeisterschaft im Jahre 1983 teilnahm noch dass Krupps Offensivpunktzahl bei den Kölner Haien relativ gering war. Bowman erkannte Potential und wählte Krupp 1983 als 214. Draft-Pick.

Krupp blieb noch drei weitere Jahre in Deutschland, bis er 1986 nach einem beeindruckenden Auftritt bei der WM bereit war sein Glück in der NHL zu versuchen. Obwohl er einige Spiele für Buffalo absolvierte, verbrachte Krupp die meiste Zeit der Saison 1986/87 in Rochester, wo er letztlich den Calder Cup gewann. Die darauffolgenden 14 Jahre verbrachte der gebürtige Kölner als NHL-Profi in Amerika und schreib dabei Eishockeygeschichte.

Mit einer Körpergröße von 198cm war Krupp in vielen Saisons der größte Spieler der Liga und doch war auf eindrucksvolle Weise seine Beweglichkeit niemals eine Schwäche. Krupp spielt beinahe sechs Jahre für die Sabres, bevor er zu den New York Islanders geschickt wurde. Dort verbesserte er seine Offensivqualitäten weiter ehe er 1994 zu den Quebec Nordiques ging. Die Nordiques, ein Stanley Cup-Aspirant, zogen kaum ein Jahr später nach Denver um und wurden zu den Colorado Avalanche. Im selben Jahr noch schaffte das Team den Einzug ins Finale und traf dort auf Florida. Die Avalanche konnten die ersten drei Spiele mit 3:1, 8:1 und 3:2 für sich entscheiden, doch das vierte Spiel verlief torlos bis ins fünfte Drittel. Exakt nach 4:31 Minuten des sechsten Spielabschnitts erzielte Uwe Krupp das ersehnte Siegtor für die Avs und schrieb damit Geschichte. Er war der erste Deutsche, dem es gelang das alles entscheidende Tor zu erzielen und dazu der erste Deutsche überhaupt dem es gelang den Stanley Cup zu gewinnen.

Nach einem kurzen Zwischenstopp bei den Olympischen Spielen 1998 gewann Krupp unter Coach Bowman mit Detroit erneut den Stanley Cup. Zu dieser Zeit kämpfte Krupp bereits mit einigen Verletzungen woraufhin er seine aktive Karriere nach dem zweiten Gewinn des Stanley Cups beendete.

Krupp kehrte nach Deutschland zurück, wo er die deutsche Nationalmannschaft von 2006 bis 2011 coachte. Er begann als deutscher Pionier in der NHL, schrieb Geschichte und gibt seine Erfahrungen bis heute an eine neue Generation von Eishockeyspielern weiter…

DEB-Präsident Franz Reindl: „Das deutsche Eishockey ist stolz, dass mit Uwe Krupp einer der erfolgreichsten und besten deutschen Eishockeyspieler aller Zeiten diese Anerkennung bekommt.“

Alle weiteren Nominierungen finden Sie hier

Das war am Wochenende los!

Oberliga Nord: Leipzig überrascht gegen Tilburg / Oberliga Süd: Spielplan für Meister- und Verzahnungsrunde steht fest / DNL: Tölz gewinnt Spitzenspiele / Frauen Bundesliga: Memmingen gewinnt gegen Ingolstadt

In der Meisterrunde der Oberliga Nord patzt Herne am Freitag gegen Tilburg und muss sich mit 0:2 geschlagen geben. Sonntag allerdings berief sich der EV wieder auf alte Stärken und besiegte die Hamburg Crocodiles mit 9:6, während Leipzig auf heimischem Eis für eine Überraschung sorgen konnte und die Niederländer mit 5:2 wieder nach Hause schickte. Im Kampf um das Heimrecht setzte sich Essen am Sonntag mit 4:2 gegen Halle durch. Wedemark schrammte mit einer 4:5-Niederlage gegen Duisburg nur knapp am Punktgewinn vorbei. In der Qualifikationsrunde der Oberliga Nord sammelten die Hannover Indians am Wochenende sowohl Punkte gegen Timmendorf (Freitag, 7:3), als auch gegen Rostock (Sonntag, 3:0). Tabellenschlusslicht FASS Berlin konnte Sonntag mit 3:2 gegen die Hannover Scorpions gewinnen.

Alle Ergebnisse und eine aktuelle Tabelle finden Sie hier


In der Oberliga Süd steht seit gestern der Spielplan für die Meister- und die Verzahnungsrunde fest. Neben dem Tabellenführer aus Selb konnten sich außerdem noch die Tölzer Löwen, der EV Regensburg, der EC Peiting, der Deggendorfer SC, die Blue Devils aus Weiden, sowie der EV Landshut und der ERC Bulls Sonthofen für die Meisterrunde qualifizieren. Unter Mitnahme der Punkte aus der Hauptrunde spielen die acht Mannschaften in dieser Meisterrunde um die Platzierungen für die Playoffs.

Der EV Lindau, die Höchstadt Alligators, der EHC Waldkraiburg „Die Löwen“ und der EHV Schönheide spielen mit den ersten acht Mannschaften der Bayernliga um die Qualifikation für die Oberliga Saison 2017/18.

Den Spielplan finden Sie hier


In der DNL Gruppe Rot konnten die Löwen vom EC Bad Tölz beide Spitzenspiele gegen den Tabellenführer aus Köln für sich entscheiden. Samstag mit 8:2, Sonntag mit 2:1. Berlin und Landshut teilten sich die Punkte. Die Eisbären gewannen Samstag mit 2:1 nach Verlängerung, Sonntag setzten sich die Bayern mit 4:0 durch. Die Jungadler holten in Kaufteuren sechs Punkte (Samstag 5:2, Sonntag 5:1), während sich Düsseldorf erst auswärts mit 2:1, dann auf heimischem Eis mit 4:2 gegen Krefeld durchsetzte.

Alle Ergebnisse und eine aktuelle Tabelle finden Sie hier

In der DNL Gruppe Blau entscheidet der EV Regensburg beide Spiele in Schwenningen für sich (Samstag 3:1, Sonntag 5:1), Augsburg punktet in Dresden (Samstag 6:5 nach Verlängerung, Sonntag 5:1) und Iserlohn schlägt Ingolstadt zu Hause zwei Mal (Samstag 7:4, Sonntag 6:3).

Alle Ergebnisse und eine aktuelle Tabelle finden Sie hier

In der DNL II Nord setzten sich die Favoriten durch. Tabellenführer Weißwasser gewann, wenn auch nur knapp, Samstag mit 4:3 nach Verlängerung und Sonntag deutlich mit 6:0 gegen Bad Nauheim, während Kassel Tabellenschlusslicht Preussen mit 6:0 und 13:0 abfertigte. Essen gewann beide Partien in Frankfurt, Samstag mit 7:4 und Sonntag mit 10:1.

Alle Ergebnisse und eine aktuelle Tabelle finden Sie hier

In der DNL II Süd konnte Heilbronn beide Spiele gegen Deggendorf gewinnen (Samstag 4:2 und Sonntag 5:3), während der SC Riessersee den Tabellenletzten aus Mannheim zwei Mal besiegte (Samstag 3:1, Sonntag 3:0). Tabellenführer Bietigheim-Bissingen gewann das Top-Spiel gegen Tabellenzweiten Füssen mit 5:1.

Alle Ergebnisse und eine aktuelle Tabelle finden Sie hier


In der Frauen Bundesliga konnte sich der ECDC Memmingen im Spitzenspiel mit 3:0 gegen den ERC Ingolstadt durchsetzen. Der ESC Planegg gewann beide Partien gegen die Mad Dogs aus Mannheim mühelos mit 6:0 und 15:0.

Alle Ergebnisse und eine aktuelle Tabelle finden Sie hier


 Zur Info:

Am 19.02.2017 findet in Bad Kissingen das Global Girls Game statt.

Das komplette Wochenende spielen „Girls“ über alle Altersklassen auf der ganzen Welt, um einen weltweiten Sieger zwischen dem Team „Blue“ und Team „White“ zu ermitteln.

Das „Fun-Game“ beginnt am frühen Samstag in Kuala Lumpur, Malaysien und von dort aus wandert der Puck weiter nach Neuseeland, Japan und immer weiter nach Westen………bis nach Bad Kissingen…bis dann der Puck in Washington, USA landet.

Die Teilnahe ist kostenlos. Weitere Informationen dazu gibt es hier: https://girlseishockey.de

Oberliga Süd: Spielplan der Meisterrunde steht fest

Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) veröffentlicht den Spielplan für die Meisterrunde der Oberliga Süd. Neben dem Tabellenführer aus Selb konnten sich außerdem noch die Tölzer Löwen, der EV Regensburg, der EC Peiting, der Deggendorfer EC, die Blue Devils aus Weiden, sowie der EV Landshut und der ERC Bulls Sonthofen qualifizieren. Unter Mitnahme der Punkte aus der Hauptrunde spielen die acht Mannschaften in dieser Meisterrunde um die Platzierungen für die Playoffs.

Der EV Lindau, die Höchstadt Alligators, der EHC Waldkraiburg „Die Löwen“ und der EHV Schönheide spielen mit den ersten acht Mannschaften der Bayernliga um die Qualifikation für die Oberliga Saison 2017/18. Die insgesamt zwölf an der Verzahnung teilnehmenden Mannschaften werden in die Gruppe A und B eingeteilt und spielen je in Hin- und Rückspiel um die Teilnahme an den Playoff-Viertelfinals. In der Gruppe A treffen Dorfen, Höchstadt, Memmingem, Pegnitz, Peißenberg und Schönheide aufeinander, in der Gruppe B Buchloe, Erding, Lindau, Landsberg, Miesbach und Waldkraiburg. Die Mannschaften, die es bis ins Playoff-Halbfinale der Bayernliga schaffen, sind automatisch sportlich für die Oberliga Saison 2017/18 qualifiziert.

Spielplan Oberliga-Süd Meisterrunde

Spielplan BEV Verzahnungsrunde Gruppe A

Spielplan BEV Verzahnungsrunde Gruppe B

U18 Frauen-Nationalmannschaft wieder erstklassig

Deutschland besiegt Frankreich mit 4:2 / Kettner: „Verdient den Aufstieg erzielt“

Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft gewinnt im letzten Spiel der 2017 IIHF U18 Frauen Eishockey-Weltmeisterschaft Div.IA mit 4:2 (1:0/2:1/1:1) gegen Frankreich und realisiert dadurch den Aufstieg in die Top-Division.

Die deutschen U18-Frauen taten sich am Anfang schwer ins Spiel zu finden, steigerten sich aber zur Mitte des Anfangsdrittels und konnten einige Möglichkeiten herausspielen. Franziska Feldmeier scheiterte noch im Alleingang an der starken französischen Torfrau, wenige Minute später machte es Lea Welcke besser und traf mit einem abgefälschten Schuss zum 1:0 für die deutschen Farben. Mit dieser knappen Führung ging es in die erste Pause.

Gleich zu Beginn des Mitteldrittels zielte Naemi Bär genau richtig und baute die deutsche Führung auf 2:0 aus. Nur drei Minuten später erzielte Sarah Kubiczek per Nachschuss den nächsten Treffer, doch die Französinnen konnten kurz vor der zweiten Pause noch durch Chloe Aurard auf 3:1 verkürzen.

Die deutsche Mannschaft dominierte das Spiel auch im letzten Drittel, konnte den Vorsprung aber trotz aussichtsreichster Chancen nicht vergrößern. Und so wurde es noch einmal spannend. Genau zehn Minuten vor dem Ende trafen die Französinnen zum 3:2 Anschluss und nahmen eine Minute vor Schluss den Torhüter vom Eis. Doch die deutschen U18-Frauen behielten die Ruhe und trafen 19 Sekunden vor dem Ende mit einem Empty Net Tor zum 4:2-Endstand.

Tommy Kettner, Bundestrainer U18 Frauen-Nationalmannschaft: „Frankreich präsentierte sich im letzten Spiel sehr stark und als echter Prüfstein. Wir haben heute trotz der zwei Gegentore bis zum Schluss die Nerven bewahrt und verdient den Aufstieg erspielt. Ein besonderer Dank geht nicht nur an das Team für ihren Einsatz, sondern auch an das ganze Staffteam um Viona Harrer, Alfons Gebhardt, Dr. Manuel Berger, Astrid Leinsle und Julia Graunke, die während der gesamten Woche eine hervorragende Arbeit geleistet haben. Wir möchten uns an dieser Stelle auch noch bei allen Helfern und Unterstützern bedanken, die uns über die Saison hinweg begleitet haben.“

Deutschland: May (Trosdorff) – Botthof, Klinger; Schwamborn, Haider, Feldmeier (C) – Sabus (A), Brendel; Kubiczek, Bär, Kaiser – Fiedler, Lea Welcke; Lilli Welcke, Kubiczek, Luisa Welcke, – Ott, Krause, Becker (A)

Tore: 1:0 Lea Welcke (13:10), 2:0 Naemi Bär (32:38), 3:0 Sarah Kubiczek (35:37), 3:1 Chloe Aurard (38:06), 3:2 Chloe Aurard (50:00), 4:2 Luisa Kaiser (59:41/EN)

Strafminuten: Deutschland 2 – Frankreich 4

Eine ausführliche Statistik finden Sie hier

 

Zwei Länder für 2017!

2017 im Zeichen von Deutschland und Frankreich

Deutschland und Frankreich treffen erst in diversen Turnieren aufeinander, bevor sie die Welt im Mai gemeinsam als Gastgeber der 2017 IIHF WM willkommen heißen.

Es ist das Jahr der Heim-Weltmeisterschaft. Sowohl für Deutschland als auch für Frankreich. Zum ersten Mal in der Geschichte des Eishockeys tragen zwei Nationen eine Weltmeisterschaft der Top-Division auf eine gemeinsame Bewerbung hin aus. Vom 5. – 21. Mai 2017 werden sich die 16 stärksten Eishockeynationen in zwei Gruppen in Paris und Köln messen. Die besten vier Teams kämpfen anschließend in der Finalrunde in Köln um den Weltmeistertitel.

Eine Aktion, die nicht nur bei den Fans auf Begeisterung stößt. Gabin Ville, Spieler der französischen U20-Nationalmannschaft, sieht das Potenzial einer gemeinsam ausgerichteten WM: „Wenn zwei so engagierte Länder so intensiv zusammen arbeiten, kann nur etwas Gutes daraus entstehen Im Optimalfall sorgt das dafür, dass das Interesse an der Sportart über eine noch größere Fläche verbreitet wird.“

Gleich zu Beginn des neuen Jahres wurde Ski-As Felix Neureuther von DEB-Präsident Franz Reindl zum ersten deutschen Botschafter der 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in Köln / Paris ernannt. Zwei Tage zuvor konnten sich die Franzosen über einen neuen Zuschauer-Rekord beim Outdoor-Game zwischen den Lyon Lions und den Grenoble Bruleurs de Loups freuen. Insgesamt 25.182 Fans sahen sich das Freiluftspiel an. Die Zeichen für das Projekt „Together For 2017“ stehen also gut. Der Ticketverkauf läuft auf Hochtouren und die Vorbereitungen werden konkreter. „Eine Heim-WM ist etwas ganz besonderes. Wir wollen uns gut präsentieren und hoffen auf viele Zuschauer,“ freut sich Bundestrainer Marco Sturm auf das Großevent. „Ich war 2001 selber dabei und auch ich lebte von den Zuschauern. Besonders, wenn es mal nicht so läuft, dann braucht man die Unterstützung.“

Im Dezember 2016 war Sturm als Assistenztrainer mit dabei, als die beiden U20-Nachwuchsteams bei der 2017 IIHF U20 Eishockey-Weltmeisterschaft Div.I in Bremerhaven aufeinander trafen. Frankreich präsentierte sich als Aufsteiger in einem engen Teilnehmerfeld mit einem aggressiven und kreativen Spielstil und beendete das Turnier auf dem dritten Platz. Deutschland verpasste den Aufstieg in die Top-Division trotz einer insgesamt starken Leistung nur knapp. Die Mannschaft um Bundesnachwuchstrainer Christian Künast landete mit einer Niederlage letztlich auf dem zweiten Platz hinter Weißrussland.

Und auf dem Weg bis hin zur Weltmeisterschaft im Mai werden sich die beiden Verbände noch einige Male nicht nur am Konferenztisch gegenüber sitzen, sondern auch auf dem Eis gegenüber stehen. Im Frauenbereich treffen Anfang Januar die U18-Frauenteams bei der 2017 IIHF U18 Frauen-Eishockey Weltmeisterschaft Div.IA in Ungarn aufeinander, Anfang Februar dann die Frauen bei der Olympia-Qualifikation in Japan. Die französische Frauen-Nationalmannschaft konnte den Traum von der Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2018 in Südkorea am Leben erhalten, als sie sich im Dezember das Ticket für den letzten freien Platz beim Turnier in Japan sicherten. Deutschland konnte schon zuvor durch ihren Weltranglistenplatz die Teilnahme an der Qualifikation festmachen. Im April werden dann noch die U18-Teams beider Verbände in Slowenien bei der 2017 IIHF U18 Eishockey-Weltmeisterschaft um den Aufstieg zu den besten acht Mannschaften der Welt kämpfen, bevor dann am 5. Mai endlich das Eishockey-Highlight des Jahres in Köln und Paris eröffnet wird – dann jedoch können Deutschland und Frankreich frühestens im Halbfinale aufeinandertreffen.

 

U18-Frauen: Deutlicher Sieg gegen Österreich

DEB-Auswahl wahrt Chance auf Aufstieg / 7:0 gegen Aufsteiger Österreich

 

Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft gewinnt im vorletzten WM-Spiel mit 7:0 (3:0/1:0/3:0) gegen Österreich. Mit einem Sieg zum Abschluss der 2017 IIHF U18-Frauen Eishockey-Weltmeisterschaft Div.I am Samstag gegen Frankreich (15.30 Uhr) kann die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft den Aufstieg in die Top-Division realisieren.

Die deutschen U18-Frauen starteten mit viel Selbstbewusstsein in die Partie und konnten sich bereits zu Beginn Chancen erarbeiten. Hanna Amort brachte die deutschen Farben in der 11.Spielminute mit 1:0 in Führung, als sie freistehend vor dem Tor Geduld bewies und die österreichische Torfrau verlud. Damit war der Bann gebrochen. Bereits zwei Minuten später traf Franziska Klinger in Überzahl zum 2:0. 18 Sekunden vor Schluss nutzte Franziska Brendel ebenfalls in Überzahl einen Abpraller vor dem Tor und traf mit ihrem ersten Länderspieltor zum 3:0-Pausenstand.

Auch im zweiten Drittel hielt die deutsche Mannschaft das Tempo hoch. Es war wiederum Franziska Brendel, die nach einem Schuss von der blauen Linie am schnellsten schaltete, um das österreichische Tor herumfuhr und ihren zweiten Treffer zum 4:0 erzielte.

Vier Minuten waren im letzten Durchgang gespielt, als Tabea Botthof die Scheibe von der blauen Linie unhaltbar zum 5:0 ins Tor der Österreicherinnen schlenzte. Bereits drei Minuten später erhöhte Lilli Welcke auf 6:0. Luisa Kaiser setzte knapp zehn Minuten vor dem Ende mit dem 7:0 in Unterzahl den Schlusspunkt.

Viona Harrer, Assistenztrainerin U18-Frauen: „Wir haben den Schwung aus der gestrigen Partie mitgenommen und den Gegner über die gesamte Spielzeit sowohl läuferisch als auch technisch dominiert und somit den nächsten Sieg eingefahren. Den morgigen Tag nutzen wir zur Erholung, um uns voll auf das letzte Spiel vorzubereiten.“

Deutschland: May (Trosdorff) – Botthof, Klinger; Schwamborn, Haider, Feldmeier (C) – Sabus (A), Brendel; Amort, Bär, Kaiser – Fiedler, Lea Welcke; Lilli Welcke, Kubiczek, Luisa Welcke, – Ott, Krause, Becker (A)

Tore: 1:0 Hanna Amort (10:32), 2:0 Franziska Klinger (12:02/PP1), 3:0 Franziska Brendel (19:42/PP1), 4:0 Franziska Brendel (39:53), 5:0 Tabea Botthof (43:56), 6:0 Lilli Welcke (47:54), 7:0 Luisa Kaiser (50:46/SH1)

Strafminuten: Deutschland 8 – Österreich 6

Eine ausführliche Statistik finden Sie hier: http://stats.iihf.com/Hydra/611/IHW611910_74_3_0.pdf

U18-Frauen: Verdienter Sieg gegen die Slowakei

Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft gewinnt am dritten Spieltag der 2017 IIHF U18-Frauen Eishockey-Weltmeisterschaft mit 2:0 (1:0/1:0/0:0) gegen die Slowakei. Morgen trifft die DEB-Auswahl um 12.00 Uhr auf Österreich.

Der Beginn war vielversprechend. Bereits nach 26 Sekunden traf Franziska Feldmeier aus der Drehung mit einem Schuss ins Kreuzeck zum 1:0. In der Folge erarbeiteten sich die deutschen U18-Frauen einige Torchancen, konnten ihren Vorsprung aber nicht ausbauen. Auf der anderen Seite verteidigte Johanna May das eigene Gehäuse bravourös, sodass die deutsche Mannschaft mit einer knappen Führung in die erste Pause ging.

Gleich zu Beginn des zweiten Drittels mussten die deutschen Frauen eine Unterzahlsituation hinnehmen, meisterte diese aber unbeschadet. Zur Mitte des Drittels nutzte Celina Haider ein Gewühl vor dem Tor und lupfte die Scheibe mit der Rückhand über die slowakische Torfrau zur 2:0-Führung ins Tor.

Durch eine disziplinierte Mannschaftsleistung im letzten Drittel kontrollierte das deutsche Team das Spiel und sicherte sich so den zweiten Sieg in Folge.

Tommy Kettner, U18 Frauen-Bundestrainer: „Wir haben heute durch Laufbereitschaft überzeugt, den Gegner unter Druck gesetzt und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung sowie einem sicheren Rückhalt im Tor verdient gewonnen. Diese Leistung gilt es nun morgen zu wiederholen.“

Deutschland: May (Trosdorff) – Botthof, Klinger; Schwamborn, Haider, Feldmeier (C) – Sabus (A), Brendel; Amort, Bär, Kaiser – Fiedler, Lea Welcke; Lilli Welcke, Kubiczek, Luisa Welcke, – Ott, Krause, Becker (A)

Tore: 1:0 Franziska Feldmeier (00:26), 2:0 Celina Haider (29:48)

Strafminuten: Deutschland 12 – Slowakei 14

Eine ausführliche Statistik finden Sie hier

Deutsches Eishockey wird Vorreiter im Kampf gegen Doping

Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB), die Deutschen Eishockey Liga (DEL), die Deutsche Eishockey Liga 2 (DEL2) und die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) haben mit Wirkung zum 01.08.2017 eine neue Vereinbarung im gemeinsamen Kampf gegen Doping ratifiziert.

Eine bereits zuvor bestehende ähnliche Vereinbarung des DEB bezüglich der Nationalmannschaften, den beiden professionellen deutschen Eishockey-Ligen und der NADA wurde überarbeitet und auf den neuesten Stand gemäß der aktuellen Anti-Doping-Richtlinien gebracht. Somit wurde die NADA von allen Vertretern des deutschen Eishockeys autorisiert das Kontroll- und Ergebnismanagement zu übernehmen, sowohl für die  Nationalmannschaften, die Oberligen und die Nachwuchsligen des DEB als auch für die Profiligen DEL und DEL2. Damit obliegt es ausschließlich der NADA als neutrale Kontrollinstanz die Einhaltung der Anti-Doping-Regularien des gesamten deutschen Eishockeysports  zu überprüfen.

Diese gemeinsame Harmonisierung der Rahmenbedingungen aller Parteien im deutschen Eishockey dokumentiert einen weiteren Schritt auf dem positiven Erfolgsweg. Alle Beteiligten sind sich darüber einig, dass Doping mit den Grundwerten des Sports, insbesondere mit dem Grundsatz der Chancengleichheit unvereinbar ist und dass die Gesundheit der Athletinnen und Athleten im Vordergrund stehen muss sowie das gute Ansehen der Sportart in der Öffentlichkeit durch Doping nicht gefährdet werden darf. Daher muss Doping im Interesse der Sportlerinnen und Sportler, der Vereine, Verbände, Sponsoren und Anhänger des Eishockeysports mit allen zu Gebote stehenden Mitteln bekämpft werden.

Franz Reindl, DEB-Präsident: „Mit dieser Vereinbarung wird das gesamte Kontroll- und Ergebnismanagement für den deutschen Eishockeysport an die Nationale Anti-Doping-Agentur (NADA) übertragen. Wir haben volles Vertrauen in unser verbandsunabhängiges, professionelles Anti-Doping System.“

Dr. Lars Mortsiefer, Vorstandsmitglied der NADA: „Wir freuen uns über das bedingungslose Engagement für den sauberen Sport. Das deutsche Eishockey bekräftigt damit weiterhin seine Vorreiterrolle unter den Sportverbänden in Deutschland“.