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Frauen-Nationalmannschaft auf dem Weg zur WM

23 Spielerinnen nominiert / Top-Teams messen sich in Plymouth

Mit 23 Spielerinnen wird die deutsche Frauen-Nationalmannschaft vom 31.03.– 07.04.2017 bei der 2017 IIHF Frauen Eishockey-Weltmeisterschaft in Plymouth (USA) an den Start gehen.

Die DEB-Auswahl um um Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker trifft nach dem direkten Wiederaufstieg 2016 in diesem Jahr in der Gruppe B der Top-Division auf Schweden (31.03.), Tschechien (01.04.) und die Schweiz (03.04.). Nach einer gemeinsamen Vorbereitung im Bundesleistungszentrum in Füssen reist die Mannschaft morgen gemeinsam in die USA, wo wenige Tage später das Turnier beginnen wird.

Frauen-Bundestrainer Benjamin Hinterstocker: „Unser klares Ziel ist es, wie in den vergangen Turnieren auch schon, Spiele zu gewinnen. Die anstehende A-Weltmeisterschaft ist eine große sportliche Herausforderung. Wir werden uns in den kommenden Trainingstagen in Ann Arbor intensiv vor allem auf unseren ersten Gegner Schweden vorbreiten.“

Den Spielplan und alle weiteren Informationen zur Weltmeisterschaft finden Sie hier:

http://www.worldwomen2017.com/#schedule-match-2017-04-03

Kader

Pos # Name Vorname Geburtstag L/R Games Club 2016/17
GK 95 Albl Franziska 29.04.95 L 36 TEV Miesbach
GK 30 Harss Jennifer 14.07.87 L 166 ERC Sonthofen
GK 13 Schröder Ivonne 25.07.88 L 125 Tornado Niesky
DF 26 Bartsch Anne 22.09.95 L 48 HV71 Jönköping, SWE
DF 2 Botthof Tabea 01.06.00 R 5 ESC Planegg
DF 17 Düsterhöft Lena 28.08.96 L 28 Minnesota State Uni., USA
DF 23 Eisenschmid Tanja 20.04.93 L 111 Minnesota Whitecaps, USA
DF 12 Fiegert Anna 03.04.94 L 50 Minnesota State Uni., USA
DF 20 Gleißner Daria 30.06.93 L 132 Memmingen Indians
DF 9 Graeve Rebecca 28.04.93 L 96 EC Bergkamen
DF 21 Jenike Ronja 28.12.89 L 143 ESC Planegg
DF 10 Rothemund Yvonne 23.09.92 L 66 ESC Planegg
DF 14 Strobel Carina 11.09.97 L 42 Memmingen Indians
FW 5 Anwander Manuela 09.01.92 R 156 Memmingen Indians
FW 22 Delarbre Marie 22.01.94 L 74 Merrimack College, USA
FW 11 Eisenschmid Nicola 10.09.96 L 56 Memmingen Indians
FW 7 Kamenik Nina 27.04.85 L 211 OSC Berlin
FW 18 Karpf Bernadette 03.07.96 R 61 ESC Planegg
FW 25 Kluge Laura 06.11.96 L 48 Linköping HC, SWE
FW 3 Kratzer Sophie 20.04.89 L 148 ESC Planegg
FW 15 Lanzl Andrea 08.10.87 L 266 Linköping HC, SWE
FW 19 Spielberger Kerstin 14.12.95 L 101 ESC Planegg
FW 8 Zorn Julia 06.02.90 L 177 ESC Planegg

 

WM-Vorbereitung mit drei Debütanten

Pascal Zerressen, Maximilian Kammerer und Jakob Mayenschein erstmals im 26-köpfigen Kader / Köln und Mannheim stellen größtes Kontingent

Mit gleich drei Debütanten startet die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in die erste Vorbereitungsphase auf die 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in Köln (5. – 21. Mai 2017).

Bundestrainer Marco Sturm berief für die beiden Partien im Rahmen der Euro Hockey Challenge in Norwegen gegen den Gastgeber (Donnerstag, 6.4., 19 Uhr, Samstag, 8.4., 18:15 Uhr) in Lillehammer mit den Stürmern Maximilian Kammerer (Düsseldorfer EG) und Jakob Mayenschein (EHC Red Bull München) sowie Verteidiger Pascal Zerressen (Kölner Haie) drei Neulinge in den 26-köpfigen Kader.

„Unser Ziel ist, die jungen Spieler langsam an das Internationale Level heranzuführen. Genauso wollen wir auch in Zukunft verfahren“, sagte Sturm, der vor der Heim-WM bereits jetzt auf eine Vielzahl der in den DEL-Playoffs ausgeschiedenen Akteure bauen kann. Die Kölner Haie und die Adler Mannheim stellen mit jeweils neun Spielern hierbei das größte Kontingent.

Für die Nationalmannschaft beginnt mit dem Norwegen-Trip (ab 3. April) eine rund vierwöchige Vorbereitungsphase vor dem WM-Start gegen das Team USA am 5. Mai in der Kölner LANXESS arena. „Es ist gut, dass es endlich losgeht. Wir wollen in Norwegen wieder in den Rhythmus finden und uns Woche für Woche steigern“, erklärte der Bundestrainer.

Am Austragungsort der Olympischen Winterspiele von 1994 findet die Nationalmannschaft perfekte Rahmen-Bedingungen vor. „Die Norweger sind genau der richtige Gegner zum Start. Sie haben in den vergangenen Jahren immer wieder bewiesen, dass sie auch mit internationalen Top-Nationen mithalten können. Das wird eine gute Herausforderung für unser Team“, sagte Sturm.

Die beiden Duelle der deutschen Nationalmannschaft gegen Norwegen sind am Donnerstag, 6. April, ab 18:55 Uhr und am Samstag, 8. April, ab 18:10 Uhr jeweils im kostenlosen Livestream auf SPORT1.de zu sehen.

Das erste Spiel am Donnerstag wird zusätzlich live auf dem Pay-TV-Sender SPORT1+ ausgestrahlt. Das zweite Spiel am Samstag überträgt SPORT1 zudem per Live-Einstieg ab 19:15 Uhr im Free-TV. Darüber hinaus zeigt SPORT1 die weiteren sechs WM-Vorbereitungsspiele des DEB-Teams im Rahmen der Euro Hockey Challenge alle live im Free-TV.

Kader

 

Pos Nr. NAME VORNAME Geburts. Stick H W Team LS
Torhüter  
T 35 NIEDERBERGER Mathias 26.11.92 L 1,80 80 Düsseldorfer EG 12
T 44 ENDRAS Dennis 14.07.85 L 1,82 80 Adler Mannheim 88
T 51 PIELMEIER Timo 07.07.89 L 1,83 82 ERC Ingolstadt 28
Verteidiger
V 2 REUL Denis 29.06.89 R 1,93 110 Adler Mannheim 67
V 6 ZERRESSEN Pascal 22.11.92 L 1,96 100 Kölner Haie 0
V 10 EHRHOFF Christian 06.07.82 L 1,88 92 Kölner Haie 98
V 13 DASCHNER Stephan 05.08.88 R 1,80 80 Düsseldorfer EG 16
V 52 SULZER Alexander 30.05.84 L 1,87 93 Kölner Haie 64
V 67 EBNER Bernhard 12.09.90 L 1,88 91 Düsseldorfer EG 24
V 82 AKDAG Sinan 05.11.89 L 1,88 89 Adler Mannheim 68
V 91 MÜLLER Moritz 19.11.86 L 1,87 92 Kölner Haie 104
Stürmer
S 11 MAYENSCHEIN Jakob 01.04.97 L 1,81 80 EHC Red Bull München 0
S 17 KINK Marcus 13.01.85 L 1,86 96 Adler Mannheim 111
S 18 HOSPELT Kai 23.08.85 L 1,85 86 Kölner Haie 110
S 19 OPPENHEIMER Thomas 16.12.88 R 1,86 95 ERC Ingolstadt 40
S 21 KRÄMMER Nicolas 23.10.92 L 1,86 94 Kölner Haie 27
S 22 PLACHTA Matthias 16.05.91 L 1,88 100 Adler Mannheim 44
S 27 UVIRA Sebastian 26.01.93 L 1,88 95 Kölner Haie 13
S 47 ULLMANN Christoph 19.05.83 L 1,82 83 Adler Mannheim 156
S 49 KAMMERER Maximilian 28.09.95 L 1,85 77 Düsseldorfer EG 0
S 50 HAGER Patrick 08.09.88 L 1,78 80 Kölner Haie 108
S 61 HÖFFLIN Mirko 18.06.92 L 1,83 79 Adler Mannheim 9
S 87 GOGULLA Philip 31.07.87 L 1,88 87 Kölner Haie 146
S 89 WOLF David 15.09.89 L 1,91 99 Adler Mannheim 25
S 93 RAEDEKE Brent 29.05.90 L 1,83 86 Adler Mannheim 17
S 97 HOLZMANN Thomas 17.07.87 L 185 80 Augsburger Panther 2

 

Showdown um die Meisterschaft in der DNL, DNL2 und Schüler Bundesliga

Die Saison der Deutschen Nachwuchs Liga, der Deutschen Nachwuchs Liga 2 und der Schüler Bundesliga neigt sich dem Ende zu. Je vier Teams haben sich in der vergangenen Woche für die abschließenden Endturniere qualifiziert und treten am 25. und 26.03.2017 um die Deutsche Meisterschaft an. Die Vereine aus der DNL und der Schüler Bundesliga werden ihre Halbfinals, das Spiel um Platz 3 und das Finale in der Hacker-Pschorr-Arena in Bad Tölz bestreiten, die vier verbleibenden Vereine aus der DNL2 reisen zum Endturnier nach Bietigheim in die EgeTrans Arena. Alle Spiele der Endturniere können über einen Livestream auf Sportdeutschland.TV mitverfolgt werden.

Ein weiter Weg liegt hinter den vier Teams der Deutschen Nachwuchs Liga, die in Bad Tölz um die Deutsche Meisterschaft spielen. Von 12 bzw. 14 Vorrundenspielen über die Hauptrundendistanz von 28 Partien bis hin zum Playoff-Viertelfinale. Dort setzten sie sich gegen die Konkurrenz durch und spielen zum Lohn eines weiten Weges um die Deutsche Meisterschaft. Die diesjährige Finalisten sind der EC Bad Tölz (Gastgeber des Turniers), die Düsseldorfer EG, die Jungadler Mannheim (Titelverteidiger) und der Kölner EC „Die Haie“.

Im vergangenen Jahr haben sich die Jungadler Mannheim die Deutsche Meisterschaft in einem hochklassigen Endspiel vor 1.280 Zuschauern gegen die Eisbären Juniors Berlin sichern können. Auch in diesem Jahr stehen sie unter den Meisterschaftsanwärtern und treffen im Halbfinale auf die Düsseldorfer EG. Beide Teams trafen in der laufenden DNL-Saison bereits sechs Mal aufeinander. Die ausgeglichene Bilanz (beide Teams gewannen je drei Spiele) lässt auf eine spannende Partie hindeuten. Im zweiten Halbfinale trifft Köln, der Tabellenerste der Hauptrunde, auf Gastgeber Bad Tölz. Für die Rheinländer eine unangenehme Aufgabe, denn vier der sieben Hauptrunden-Niederlagen wurden ihnen durch den kommenden Halbfinalgegner zugefügt.

Samstag, 25. März 2017

12:00 Uhr: Düsseldorfer EG – Jungadler Mannheim | 18:00 Uhr: Kölner EC „Die Haie“ – EC Bad Tölz

Sonntag, 26. März 2017

12:00 Uhr: Spiel um Platz 3 | 18:00 Uhr: Finale um die Meisterschaft der Deutschen Nachwuchs Liga


Die Deutsche Meisterschaft der Deutschen Nachwuchs Liga 2 wird am Wochenende in Bietigheim vergeben. Im Endturnier treffen am Samstag im Halbfinale der EV Füssen und die Eishockey Jugend Kassel sowie der ES Weißwasser und der SC Bietigheim-Bissingen aufeinander. Die vier Halbfinalisten konnten sich in der vorherigen Runde gegen Teams aus der räumlichen Nachbarschaft durchsetzen: Füssen besiegte im bayrischen Derby den EC Peiting und Kassel spielte sich im Hessenderby gegen Bad Nauheim eine Runde weiter. Im Sachsenderby setzte sich Weißwasser gegen Chemnitz durch und Bietigheim-Bissingen siegte im Südgipfel gegen Riessersee. Nun trennt die Teams ein Sieg vom Einzug ins Finale, das am darauffolgenden Sonntag stattfindet. Die Verlierer der Halbfinals spielen zuvor den dritten Platz aus.

Samstag, 25. März 2017

11:00 Uhr: EV Füssen – Eishockey Jugend Kassel | 15:15 Uhr: ES Weißwasser – SC Bietigheim-Bissingen

Sonntag, 26. März 2017

10:00 Uhr: Spiel um Platz 3 | 13:00 Uhr: Finale um die Deutsche DNL2 Meisterschaft


Parallel zu den finalen Spielen der Deutschen Nachwuchs Liga findet in Bad Tölz auch das Endturnier der Schüler Bundesliga statt. Hier werden die Jungadler Mannheim als Favorit gehandelt, allerdings dürfen sich auch die Starbulls Rosenheim nach einer starken Saison Hoffnungen machen. Als Überraschungsteilnehmer gehen die Eisbären Juniors Berlin ins Endturnier: Sie schlugen am vergangenen Sonntag in einem dramatischen Entscheidungsspiel Favorit Regensburg mit 3:2 nach Penaltyschießen. Komplettiert wird das Feld durch den Kölner EC, der im Viertelfinale den Gastgeber aus Bad Tölz bezwang. Somit ergeben sich für den ersten Turniertag die Halbfinalbegegnungen Mannheim gegen Berlin und Rosenheim gegen Köln. Die Sieger spielen am zweiten Turniertag um die Deutsche Schüler Meisterschaft.

Samstag, 25. März 2017

9:00 Uhr: Jungadler Mannheim – Eisbären Juniors Berlin | 15:00 Uhr: Starbulls Rosenheim – Kölner EC „Die Haie“

Sonntag, 26. März 2017

9:00 Uhr: Spiel um Platz 3 | 15:00 Uhr: Finale um die Deutsche Schüler Meisterschaft

World Legends Hockey League in Straubing

Die europäischen Eishockeylegenden kommen nach Straubing. „Solche Spieler wird man in Straubing sicher nie mehr wieder sehen.“ Der Vorstand des EHC Straubing, Hannes Süß, sorgte bei der Pressekonferenz zum Super Final der World Legends Hockey League in der niederbayerischen Kleinstadt für die passenden Schlussworte. Denn am Samstag, den 8.April um 15.30 Uhr und 20.30 Uhr finden in der Eishalle am Pulverturm die Halbfinalspiele der World Legend Hockey League statt. Teilnehmende Nationen sind Russland, Tschechien, Schweden und die Slowakei. Die Begegnungen werden noch ausgelost. Am Sonntag, den 9.April findet dann um 14.00 Uhr das Spiel um Platz 3 und um 17.30 Uhr das Finale statt.

„Wir waren über die Anfrage aus Russland, das Final Four in Deutschland auszutragen, zunächst sehr überrascht“, so DEB-Generalsekretär Michael Pfuhl. „Aber Russland wollte das in Deutschland machen, weil das sozusagen ein Aufgalopp für die WM sein soll.“ Im Vorjahr fand das Finalturnier in Moskau in der späteren WM-Arena statt, das Finale sahen über 12.000 Besucher. „Wir hatten zunächst Kontakte nach Düsseldorf“, so Pfuhl. „Aber das hat sich dann zerschlagen. Dann hat sich ergeben, dass in Straubing immer noch Eis ist und die Verantwortlichen des EHC Straubing haben sich bereit erklärt, das zu machen.“

„Für unsere gesamte ostbayerische Region ist das eine Riesenchance“, sagt EHC-Vorstand Hannes Süß, der betont: „Das finanzielle Risiko ist sehr, sehr gering.“ Denn praktisch alle Kosten wie Unterbringung, Transport, Verpflegung etc werden von den Russen übernommen. So zahlt jeder Erwachsene pro Tageskarte bei freier Platzwahl auch nur 10 Euro Eintritt, Kinder und Jugendliche 5 Euro. Tickets sind an den Vorverkaufsstellen Leserservice des Straubinger Tagblatt, Bogener Zeitung, Jet-Tankstelle Oliver Vöst in der Ittlinger Straße, Radio AWN (überall zu den üblichen Geschäftszeiten) und an beiden Spieltagen an der Abendkasse erhältlich.

Die Kader werden nach und nach bekanntgegeben, nur der schwedische sei schon komplett. „Mit Sicherheit werden auch Tschechien und die Slowakei mit zahlreichen Ex-NHL-Spielern kommen“, sagt Mit-Organisator Christian Helber.

Russland

Schweden

Slowakei

Tschechien

Die World Legend Hockey League ist eine 2015 in Moskau gegründete und offiziell vom Weltverband IIHF unterstütze und geförderte Liga mit dem ehemaligen Eishockeystar Bavel Pure als Präsidenten. In der ersten Saison setzte sich das Teilnehmerfeld aus Russland, die sich im ersten Jahr bereits den Titel sicherten, Tschechien, Schweden, der Slowakei, Finnland und Deutschland zusammen, in diesem Jahr ist Frankreich neu hinzugekommen. Die Gespräche mit der NHL zur Einbindung von Teams aus Kanada und der USA laufen bereits seit 2016.

Spielberechtigt sind alle ehemaligen Nationalspieler, die an mindestens einem IIHF-Turnier teilgenommen haben und mindestens 45 Jahre alt sind. Außerdem dürfen pro Nation vier Wild Cards an Spieler im Alter zwischen 40 und 44 vergeben werden. Gespielt wird drei Mal 15 Minuten. Bei einem Foul erfolgte keine Zwei-Minuten-Strafe, sondern sofort ein Penalty.

Das war am Wochenende los!

Oberliga Playoffs: Indians, Füchse und Moskitos mit dem „Matchpuck“ – Bad Tölz, Peiting, Sonthofen und Selb bereits im Viertelfinale / Nachwuchsligen: Teilnehmer der Endturniere stehen fest / DEB-Pokal der Frauen: Memmingen holt sich den Titel

Im Norden sind die Achtelfinalbegegnungen der Oberliga-Playoffs gestartet – und wie! Insbesondere im Spiel Herner EV gegen die Hannover Indians ging es zur Sache: Zwei Mal traten beide Teams gegeneinander an und sammelten insgesamt 298 Strafminuten. Sportlich setzten sich die Hannover Indians mit 2:1 nach Penaltyschießen und mit 2:1 nach Verlängerung durch und stehen somit kurz vor dem Viertelfinaleinzug. Auch die Füchse Duisburg und Moskitos Essen liegen in ihren Serien mit 2:0 vorne. Die Füchse gewannen gegen den MEC Halle mit 7:1 und 6:3, den Moskitos gelang am Freitag ein 4:1-Erfolg und am Sonntag gewannen sie 2:1 nach Verlängerung gegen Leipzig. Ausgeglichen ist hingegen die Serie der Tilburg Trappers gegen die Hamburg Crocodiles. Hamburg setzte sich in Tilburg mit 4:3 nach Verlängerung durch, die Trappers revanchierten sich am Sonntag mit einem 6:2-Erfolg.

Den Tölzer Löwen ist im Achtelfinale ein Serien-„Sweep“ gegen den EV Landshut gelungen. Die Löwen gewannen am Dienstag mit 5:4 nach Verlängerung und sicherten sich somit den 3:0-Serienerfolg. Die übrigen Serien wurden in der Vorwoche ausgeglichen und in dieser Woche in Spiel 3 und 4 entschieden. Peiting, Sonthofen und Selb sicherten sich die Viertelfinaltickets. Der EC Peiting gewann gegen den Deggendorfer SC mit 5:3 und 6:3. Sonthofen entschied die Serie gegen den EV Regensburg mit einem 3:0-Sieg am Dienstag und einem 3:2-Erfolg am Freitag. Die Selber Wölfe sicherten sich einen 5:2-Sieg in heimischer Halle und machten den Serienerfolg mit einem 4:3 in Weiden perfekt.

Die Gewinner der jeweiligen Achtelfinalserien aus der Nord- und Südstaffel treten ab dem 31.03.2017 in deutschlandweiten Viertelfinalserien im „Best-of-Five“-Modus gegeneinander an.

Alle Ergebnisse der Playoffs finden Sie hier

Im Playoff-Halbfinale der Bayernliga konnten sich der EC Waldkraiburg und der EV Lindau in ihren Serien durchsetzen und feierten am Wochenende den Finaleinzug. Die Löwen gewannen am Freitag mit 5:1 gegen Memmingen, konnten sich gegen den gleichen Gegner am Sonntag mit 2:0 durchsetzen und gewannen somit die Serie mit 3:1. Die Islanders entschieden bereits in Spiel 3 ihre Serie für sich: Am Freitag gewannen sie mit 8:3 gegen den TEV Miesbach und feierten den Finaleinzug. Das erste Endspiel zwischen dem EC Waldkraiburg und dem EV Lindau findet bereits am kommenden Freitag statt.


Düsseldorf, Bad Tölz, Köln und Mannheim sind die Teilnehmer des diesjährigen DNL-Endturniers in Bad Tölz! Die DEG setzte sich nach einer 0:1-Auftaktniederlage gegen Iserlohn in Spiel 2 und 3 mit 3:2 nach Verlängerung und mit 4:2 durch und sicherte sich die Teilnahme am Endturnier. Der Gastgeber aus Bad Tölz gewann gegen die Eisbären Juniors Berlin ebenfalls mit 2:1 in der Serie (5:4 n.V., 3:5, 5:1). Köln und Mannheim sicherten sich die Finalteilnahme bereits nach zwei Spielen. Die Haie gewannen 7:2 und 6:2 gegen Augsburg, die Jungadler setzten sich den EV Landshut mit 6:2 und 4:2 durch.

Das Endturnier in Bad Tölz wird am Samstag und Sonntag ausgetragen. Am Samstag finden die beiden Halbfinalspiele zwischen der Düsseldorfer EG und den Jungadlern Mannheim sowie dem EC Bad Tölz und den Kölner Haien statt. Die jeweiligen Sieger treffen am Sonntag im Finale aufeinander.

Alle Ergebnisse der Playoffs finden Sie hier

Im Viertelfinale der DNL2-Playoffs sind in dieser Woche die Entscheidungen gefallen. Das Sachsenderby konnte Weißwasser gegen Chemnitz mit 4:2 und 4:1 für sich entscheiden, gewann somit die Serie mit 2:0 und nimmt am Endturnier teil. Die Sachsen treffen im Halbfinale auf Bietigheim, die ihre Serie gegen Riessersee mit 2:0 (6:2 und 7:3) gewannen. Im zweiten Halbfinalspiel treffen die EJ Kassel und der EV Füssen aufeinander. Kassel drehte die Serie im Hessenderby gegen Bad Nauheim: Zunächst verloren sie im Colonel Knight Stadion mit 2:7, konnten in der heimischen Eissporthalle jedoch mit 4:3 und 5:3 gewinnen. Füssen entschied beide Partien gegen Peiting für sich (5:4 und 6:0).

Das Endturnier um die Deutsche DNL2 Meisterschaft findet bereits am Wochenende in Bietigheim statt. Am Samstag finden die beiden Halbfinalbegegnungen statt und die jeweiligen Sieger treffen am Sonntag im Finale aufeinander.

Alle Ergebnisse der Playoffs finden Sie hier


In der Schüler Bundesliga konnten sich die Jungadler Mannheim, Starbulls Rosenheim, Kölner Haie und die Eisbären Juniors Berlin für das Endturnier in Bad Tölz qualifizieren. Mannheim entschied die Serie gegen Ingolstadt mit 2:0 für sich. Sie gewannen in Ingolstadt mit 2:1 und machten den Endturnier-Einzug mit einem 9:3-Kantersieg in eigener Halle perfekt. Rosenheim besiegte Düsseldorf mit 11:2 und 7:5. Die Serie der Haie gegen Bad Tölz war nach Spiel 2 ausgeglichen: Köln gewann zunächst mit 6:4 in Bad Tölz, verlor allerdings das zweite Spiel mit 3:4. Im Entscheidungsspiel setzten sich die Haie dann aber mit 6:3 durch. Das letzte Ticket zum Endturnier lösten die Eisbären Juniors Berlin: Nach einem 5:2-Erfolg und einer 0:5-Niederlage setzten sie sich am Sonntag mit 3:2 nach Penaltyschießen durch.

Die Halbfinalpaarungen beim Endturnier in Bad Tölz lauten somit: Jungadler Mannheim – Eisbären Juniors Berlin und Starbulls Rosenheim – Köln „Die Haie“.

Alle Ergebnisse der Playoffs finden Sie hier


Am Wochenende wurde das Turnier um den DEB-Pokal der Frauen in Memmingen ausgetragen. Im Finale konnte sich die Gastgeberinnen mit 6:2 gegen den amtierenden Meister aus Planegg durchsetzen und feierten den Pokalsieg. Das Spiel um Platz drei entschied Bergkamen mit 3:2 gegen Ingolstadt für sich.

Alle Ergebnisse und Informationen zum Turnier finden Sie hier

Draisaitl: „Wir sind im deutschen Eishockey auf einem guten Weg“

Leon, erstmal Glückwunsch zum Rekord.
Vielen Dank. Das macht mich schon stolz. Sowas schafft man aber nicht allein. Das Lob gebührt auch meinen Mitspielern. Eishockey ist ein Mannschaftssport. Ohne die starken Leistungen meiner Nebenleute geht es nicht.

Sie sind schon jetzt, mit gerade einmal 21 Jahren, der punktbeste deutsche Spieler alle Zeiten. Was bedeutet dieser Rekord für Sie persönlich?
Er ist in gewisser Weise die Bestätigung harter Arbeit in den letzten Jahren. Aber ich nehme mich selber nicht so wichtig. Es geht nur darum, dass wir Spiele gewinnen. Wenn ich meinen Teil dazu beitragen kann, umso besser.

Immerhin haben Sie Ihren heutigen Bundestrainer überholt. Das hatten Sie doch bestimmt schon im Kopf.
Ehrlich gesagt erst seit kurzem. Da hatte ich mir zu Saisonbeginn wenig Gedanken drüber gemacht. In den letzten Wochen aber bin ich dann aus meinem Umfeld darauf hingewiesen worden, dass ich seinen Rekord einstellen bzw. übertreffen kann. Es ist aber nicht so, dass ich mir jeden Tag Gedanken darüber gemacht habe.

Hat sich Marco Sturm schon bei Ihnen gemeldet?
Nein, noch nicht. Vielleicht ist er jetzt sauer auf mich (lacht). Im Ernst: Wir haben ohnehin stetig Kontakt, er wird sich sicher bald wieder melden.

Dann könnten Sie ihn ja beim nächsten Gespräch aufziehen …
(lacht). Das könnte ich, sicher. Marco Sturm oder auch Jochen Hecht haben in ihren Karrieren überragende Leistungen in der NHL für ihre Clubs gebracht. Und das über Jahre. Mit den beiden würde ich mich nicht vergleichen wollen. Da habe ich noch einen langen Weg vor mir. Aber die Herausforderung gefällt mir, ich nehme sie an und möchte mich stetig verbessern.

Mit den Oilers sind sie so gut wie sicher in den Playoffs dabei.
Das wäre nicht nur für die Stadt, sondern das ganze Land gigantisch. In der Vorsaison hat erstmals seit 46 Jahren keine kanadische Mannschaft die Playoffs erreicht. Das ist so, als wäre kein deutscher Fußballclub in irgendeinem europäischen Wettbewerb vertreten. Kanada ist das Mutterland des Eishockeys. Diese Sportart ist hier Religion. Mehr noch als Fußball in Deutschland.

Die Heim-WM im Mai in Köln würde dann für Sie vermutlich ausfallen, wenn Sie mit Ihrem Team weit kommen.
Für mich ist das schwer. Playoffs zu spielen mit den Oilers in diesem Land ist ein Traum, das ist das höchste der Gefühle. Auf der anderen Seite hätte ich so große Lust, in meiner Heimat Köln für mein Land zu spielen. Es schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Ich möchte dem nicht vorgreifen, aber wenn wir mit den Oilers vorzeitig ausscheiden sollten, bin ich der erste, der im Flieger nach Deutschland sitzt.

Neben Ihnen könnten bis auf Tobias Rieder auch die weiteren deutschen NHL-Spieler die Playoffs erreichen. Was ist überhaupt drin für Deutschland ohne die NHL-Verstärkung?
Wir sind im deutschen Eishockey auf einem guten Weg. Marco Sturm macht einen Bombenjob. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass wir immer noch eine Nation sind, die in der Entwicklung steckt. Wir müssen immer von Spiel zu Spiel denken und in jedem Spiel alles geben. Es gibt in Deutschland eine Menge talentierter Spieler. Vor den fantastischen Fans zu Hause in Köln traue ich den Jungs einiges zu. Wichtig ist, dass die Fans uns auch den Rücken stärken, wenn es mal nicht so läuft.

DEB-Pokal der Frauen

Memmingen gewinnt DEB Pokal auf heimischem Eis / Bergkamen ringt Ingolstadt nieder

Tag 1: Planegg und Memmingen im Finale

Eine doch etwas unerwartet klare Sache war das 1. Halbfinale im DEB-Pokalturnier 2017. Der ESC Planegg-Würmtal gewann gegen den EC Bergkamen glatt mit 5:0 (3:0/0:0/2:0). Hart umkämpft und knapp war das 2. Halbfinale. Der ECDC Memmingen gewann gegen den ERC Ingolstadt mit 2:1 (1:0/1:1/0:0).

Pinguine schlagen Bären klar

ESC Planegg-Würmtal – EC Bergkamen 5:0 (3:0/0:0/2:0)

Beide Teams gingen fast komplett in dieses Spiel und so stand einem interessanten Spiel nichts mehr im Wege. Zumal schon die Bundesligaspiele sehr enge Angelegenheiten waren. Doch der frischgebackene Meister zeigte von Beginn an seine Stärken. Und das vor allem bei der Chancenverwertung. Nach vier Minuten gab es die erste Strafe der Partie gegen die Bärinnen und nach 18 Sekunden Powerplay traf Brittany Berisoff zum 1:0. Und die Pinguine nutzten weiter ihre Chancen. Die 8. Spielminute brachte gleich zwei Treffer. Jeweils nach schnellen Angriffen traf erst Franziska Feldmeier, 43 Sekunden später legte Monika Bittner das 3:0 nach. Die Bärinnen versuchten zwar gegenzuhalten, es reichte aber nur um mit diesem Ergebnis in die Pause zu gehen.

Viele Torchancen hatten beide Teams im 2. Drittel nicht. Julia Graunke (ESC) und Sarah Körber (ECB) mussten zwar immer aufpassen, richtig gefährlich wurde es aber nur selten. Und so blieb es beim 3:0 nach 40 Minuten.

Die endgültige Entscheidung im ersten Halbfinale fiel nach 43 Minuten. Nach einem Puckgewinn im eigenen Drittel ging Julia Zorn durch und erzielte das 4:0. Vier Minuten später erhöhte Monika Pink sogar auf 5:0. Zuvor hatten die Bärinnen durchaus gute Aktionen, aber sie kamen nicht zum Torerfolg. Es blieb am Ende beim glatten 5:0 und der ESC Planegg-Würmtal ist somit erster Finalist.

Schiedsrichter: V. Gossmann – M. Bauer, T. Boos
Strafen: ESC 0 (0/0/0), ECB 0 (2/0/2)
Tore: 1:0 (03:53) B. Berisoff PP1; 2:0 (07:15) F. Feldmeier; 3:0 (07:58) M. Bittner (Y. Rothemund); 4:0 (43:08) J. Zorn; 5:0 (46:36) M. Pink

Memmingen kämpft Ingolstadt nieder

ERC Ingolstadt – ECDC Memmingen 1:2 (0:1/1:1/0:0)

Die letzten Bundesligapartien gingen an den ERC, entsprechend motiviert war Memmingen, auf heimischem Eis zu gewinnen. Und beide Teams kämpften von Beginn an, kamen aber zunächst kaum gefährlich vor das Tor des Gegners. Nach 14 Minuten dann doch der erste Treffer der Partie. Jennifer More konnte den Turnierausrichter in Führung bringen. Es blieb der einzige Treffer in einem chancenarmen Anfangsdrittel.

Memmingen war im 2. Drittel das bessere Team, konnte aber die wenigen Chancen zunächst nicht nutzen. Marina Swikull war es dann in der 28. Spielminute, die ihre Farben in Überzahl zum verdienten 2:0 schoss. Nun bestimmten die Turniergastgeberinnen das Spiel, kassierten aber 67 Sekunden vor der Pause durch Tracy McCann noch den 1:2-Anschlusstreffer. Sie nutzte eine der wenigen Chancen des ERC und machte die Sache damit wieder spannend.

Im Schlussabschnitt hielt Ingolstadt den Druck, begünstigt durch zwei Strafen gegen Memmingen, hoch. Zum Ausgleich kam es aber nicht. Dafür testeten beide die Pfosten der Tore. Es blieb bis zum Ende ein hart umkämpftes Spiel, das der ECDC Memmingen schließlich mit 2:1 gewann. Somit standen die Partien des Folgetages fest. Ingolstadt würde im Spiel um Platz 3 auf Bergkamen treffen und Memmingen zog gegen Planegg ins Finale ein.

Schiedsrichter: M. Kiefer – D. Kiefer, A. Klaffki
Strafen: ERC 18 (4/6/8), ECDC 10 (2/2/6)
Tore: 0:1 (13:08) J. More (A. Sabautzki); 0:2 (27:16) M. Swikull (M. Anwander, D. Gleißner) PP1; 1:2 (38:57) T. Mc Cann (L. Geelhaar, E. Byszio);

Tag 2: Memmingen verteidigt Titel, Bergkamen belegt 3. Platz

Spannend und am Ende knapp verlief das kleine Finale beim DEB-Pokalturnier. Der ERC Ingolstadt unterlag dem EC Bergkamen mit 2:3 (0:0/2:1/0:2). En bärenstarkes Mitteldrittel bescherte dem ECDC Memmingen den 3. Pokalerfolg der Vereinsgeschichte. Gegen den ESC Planegg-Würmtal wurde mit 6:2 (1:1/5:0/0:1) gewonnen.

10:00 Uhr Spiel um Platz 3: ERC Ingolstadt – EC Bergkamen 2:3 (0:0/2:1/0:2)

Beide Teams versuchten sich von beginn an Torchancen zu erarbeiten, doch beide Abwehrreihen ließen nicht viel zu. Ein Pfostenschuss von Bergkamen und zwei Breaks von Ingolstadt waren die gefährlichsten Aktionen in den ersten 20 Minuten. Erst nach weiteren fünf Minuten des Mittelabschnitts fiel der erste Treffer des Spiels. Emily Nix brachte den ERC per Nachschuss in Führung. Der ECB kam dann zu besseren Torchancen und zum verdienten Ausgleich. Annika Becker überwand Goalie Lisa Geml ebenfalls mit einem Nachschuss. Bergkamen wechselte dann den Keeper, für Sarah Körber ging Pia Surke ins Tor. Sonderlich viel bekam auch sie nicht zu tun, kassierte aber den nächsten Treffer der Partie. Emily Nix ging durch und verwandelte drei Minuten vor der 2. Pause sicher zur erneuten Führung aus Ingolstädter Sicht.

Die Versuche beider Teams zum Erfolg zu kommen, endeten in der Abwehr des Gegners. Nur wenige Möglichkeiten mussten von den Torhütern vereitelt werden. Neun Minuten vor dem Ende dann doch ein Tor. Nina Ziegenhals zog von der linken Seite ab und der Schuss landete im Tor von Ingolstadt. Fünf Minuten vor dem Ende wurde die Partie komplett gedreht, denn Michelle Lübbert überwand Lisa Geml zum 2:3. Ingolstadt versuchte alles, um das Spiel noch auszugleichen, sie kamen aber auch mit einer Feldspielerin mehr nicht mehr zum Erfolg. Der EC Bergkamen belegt damit den 3. Platz beim diesjährigen DEB-Pokalturnier.

Schiedsrichter: M. Kiefer – D. Kiefer, A. Klaffki
Strafen: ERC 4 (2/0/2), ECB 4 (0/0/4)
Tore: 1:0 (24:35) E. Nix (P. Nix, L. Geelhaar); 1:1 (29:28) A. Becker (M. Lübbert, V. Kanters); 2:1 (36:08) E. Nix; 2:2 (50:53) N. Ziegenhals (V. Kanters, Ch. Schwamborn); 2:3 (54:51) M. Lübbert (V. Kanters);

Memmingen Pokalsieger 2017

13:00 Uhr Finale: ESC Planegg-Würmtal – ECDC Memmingen 2:6 (1:1/0:5/1:0)

Beide wollten diesen Titel holen und entsprechend legten sie auch los. Beide Mannschaften kamen früh zu guten Angriffen und die Goalies Lena Schuster (ESC) sowie Franziska Albl (ECDC) wurden gleich warm. Dem Titelverteidiger gelang der erste Treffer des Spiels, Jennifer More ging durch und traf nach vier Minuten sicher zum 0:1. Der ESC hatte im 1. Drittel mehr Torchancen und so kam es zum verdienten Ausgleich. Julia Zorn startete nach toller Vorarbeit von Kerstin Spielberger durch und vollendete nach 13 Minuten.

Memmingen machte im 2. Drittel von Beginn an Druck und hatte damit Erfolg. Shannon Stewart traf nach 25 Minuten zum 1:2 und Jennifer More erhöhte zwei Minuten später auf 1:3. Doch damit nicht genug, denn weitere zwei Minuten später half Memmingen ein doppeltes Überzahlspiel. Manuela Anwander traf zum 1:4. Planegg versuchte zwar zu antworten, aber nun war natürlich beim Turniergastgeber viel Selbstvertrauen mit im Spiel. Drei Minuten vor der 2. Pause schnappte sich Shannon Stewart am Drittel von Planegg den Puck und ging durch. Lena Schuster war erneut geschlagen und machte Platz für Julia Graunke. Als kurz vor Ende des 2. Drittels in der neutralen Zone ein Puck verspringt, profitierte davon Nikola Eisenschmid. Auch sie konnte alleine durchgehen und so stand es nach 40 Minuten 1:6.

37 Sekunden nach Wiederbeginn konnte Franziska Feldmeier für den ESC Planegg auf 2:6 verkürzen. Und Planegg versuchte es weiter. Nach einigen Minuten konnte sich Memmingen aber vom Druck befreien und so war es wieder ein ausgeglichenes Drittel.

Erstmals gewinnt damit ein Turnierausrichter das DEB-Pokalturnier. Herzlichen Glückwunsch an den ECDC Memmingen und die platzierten Teams. Und der ECDC ist nach dem OSC Berlin (2008 und 2009) erst das zweite Team, das seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen konnte. Im kommenden Jahr findet dieses Turnier im Berliner Wellblechpalast statt.

Schiedsrichter: V. Gossmann – M. Bauer, J. Männlein
Strafen: ESC 6 (0/6/0), ECDC 6 (0/4/2)
Tore: 0:1 (03:34) J. More (M. Anwander); 1:1 (12:31) J. Zorn; 1:2 (24:02) S. Stewart (C. Strobel) PP1; 1:3 (26:42) J. More (J. Seitz); 1:4 (29:06) M. Anwander (T. Eisenschmid, D. Gleißner) PP2: 1:5 (36:29) S. Stewart; 1:6 (39:32) N. Eisenschmid; 2:6 (40:37) F. Feldmeier (Y. Rothemund) PP1;

DEB und BLACKROLL® vereinbaren Kooperation

Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) und die BLACKROLL AG schließen eine Partnerschaft. Der neue Partner, der für seine qualitativ hochwertigen Sportartikel international bekannt ist, wird innerhalb dieser Kooperation den Titel „Offizieller Partner der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft“ und „Offizieller Partner des DEB“ tragen.

Die Produkte von BLACKROLL® stehen für besondere Qualität und Leistung. Sie werden stetig von Experten aus Medizin, Sport und Therapie weiterentwickelt und im Trainingsbereich angewendet. Mit den Faszienbällen und -rollen wird insbesondere die Elastizität von Muskeln und Faszien gesteigert und zugleich das Wohlbefinden des Sportlers verbessert.

Stefan Schaidnagel, Bundestrainer für Wissenschaft und Ausbildung beim Deutschen Eishockey-Bund e.V.: „Wir freuen uns auf die Anwendung der Produkte von BLACKROLL® im Training der Nationalmannschaft. Durch sie können wir das Verletzungsrisiko unserer Spieler minimieren und zugleich unser Trainingskonzept erweitern. Im Hinblick auf die bevorstehenden Aufgaben sind wir davon überzeugt, schon zeitnah von den positiven Auswirkungen zu profitieren.“

Jürgen Dürr, Gründer von BLACKROLL®: „Mit der Zusammenarbeit von DEB und BLACKROLL® führen wir fort, was wir seit fast 10 Jahren verfolgen – die Unterstützung modernster Trainings- und Regenerations-Methoden durch bestmöglichste Produkte ‚made in Germany‘.“

 

Teamsport Deutschland

Gemeinsame Stimme für DBB, DEB, DFB, DHB und DVV 

Am Sonntag hat sich beim „Tag des Handballs“ in Hamburg die Interessengemeinschaft Teamsport Deutschland der Öffentlichkeit vorgestellt. Ingo Weiss (Präsident Deutscher Basketball Bund), Franz Reindl (Präsident Deutscher Eishockey-Bund), Dr. Rainer Koch (Deutscher Fußball-Bund, 1. Vizepräsident – Amateure, Recht und Satzungsfragen), Andreas Michelmann (Präsident Deutscher Handballbund) und Thomas Krohne (Präsident Deutscher Volleyball-Verband) präsentierten die gemeinsame Initiative der deutschen Mannschaftssportarten.

„Teamsport Deutschland gibt dem deutschen Mannschaftssport eine starke und gemeinsame Stimme“, sagt Michelmann, der 2017 die Rolle des Sprechers der Initiative übernimmt. „Natürlich konkurrieren unsere Verbände auf einigen Feldern, aber die grundsätzlichen Bedürfnisse, Aufgaben und Lösungswege ähneln sich so sehr, dass uns der Zusammenschluss stärkt. Wir sind überzeugt, dass unsere Argumente gemeinsam vorgetragen an Kraft gewinnen. Teamsport Deutschland wird helfen, den Mannschaftssport-Standort Deutschland stabil aufzustellen, im internationalen Vergleich zu stärken und so eine größere gesellschaftliche Relevanz zu schaffen.“

Teamsport Deutschland wird die Plattform zum regelmäßigen Austausch über aktuelle und wichtige Themen des Sports untereinander und so gezielt nach außen wirken. Adressaten der mit einer Stimme vorgetragenen Positionen sind unter anderem Vertreter des deutschen Sports und die (sport-)politischen Institutionen, neben der Politik aber auch internationale Verbände, Sponsoren, Rechtehändler und Vermarkter sowie die nationalen und internationalen Profiligen und die Medien. Der Verbund der Mannschaftsportarten verbessert die Voraussetzungen zur Nutzung von Synergiepotenzialen.

Teamsport Deutschland hat nach mehreren vorbereitenden Sitzungen auf Ebene der Präsidenten und Generalsekretäre folgende Kernthemen für die künftige Arbeit definiert. Diese sind unter anderem:

  • Leistungssportförderung
  • Regelungen zur Förderung in Deutschland ausgebildeter Talente
  • Nationale und internationale Situation der Medienrechte
  • Werberechte und Vermarktung
  • Dienstleistungsangebote
  • Internationale Veranstaltungen

„Die Gründung von Teamsport Deutschland stellt den nächsten wichtigen Schritt für die Positionierung der größten Teamsportarten in Deutschland dar, denn gemeinsam werden wir viel erreichen können. Der künftige Austausch bei ganz vielen unterschiedlichen Themen und Projekten macht die Arbeit effizienter und zielgerichteter. Der Deutsche Basketball Bund freut sich sehr über die Gründung der Initiative Teamsport Deutschland und wird diese tatkräftig mittragen“, erklärt DBB-Präsident Ingo Weiss.

„Der DFB tritt sehr gern in einen engeren und intensiveren Austausch und eine verstärkte Zusammenarbeit mit den anderen olympischen Mannschaftssportarten ein. Wichtig ist mir herauszuheben, dass dieser Zusammenschluss die Aufgaben der Vereinigung der Sportsponsoring-Anbieter, die die Interessen des DFB sowie auch der DFL vertritt, nicht berührt und auch keine Gegnerschaft, sondern ganz im Gegenteil eine partnerschaftliche und noch engere Zusammenarbeit mit dem DOSB angestrebt wird“, sagt der 1. DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch.

Thomas Krohne, Präsident Deutscher Volleyball-Verband: „Wir begrüßen den Zusammenschluss dieser Teamsportarten außerordentlich. Die beteiligten Verbände haben schon in der Vergangenheit punktuell zusammengearbeitet, nun wird die Kooperation intensiver, regelmäßiger und abgestimmter. Ein besonderes Anliegen ist mir vor allem der intensive Austausch zu den Themen der nationalen und internationalen Marketing- und Medienrechte wie auch der Abstimmung der Spielkalender.“

Franz Reindl, Präsident Deutscher Eishockey-Bund: „Der Deutsche Eishockey-Bund begrüßt den initiativen Zusammenschluss der führenden Mannschaftssportarten zu Teamsport Deutschland ausdrücklich. Wir sehen erhebliche Synergieeffekte in der Nutzung wechselseitigen Know-hows und gemeinsamen Sportentwicklungsstrategien.“

Sitz von Teamsport Deutschland wird Berlin sein. Perspektivisch wird die Initiative mit einer von den teilnehmenden Verbänden finanzierten hauptamtlichen Stelle ausgestattet. Die nächste Sitzung wird am morgigen Montag in Hamburg stattfinden.

Referees Piechaczek und Kohlmüller für WM nominiert

16 Schiedsrichter und 16 Linienrichter haben den Sprung zur 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft in Köln und Paris geschafft. Sie haben sich aus einem Kandidatenfeld von insgesamt 75 Teilnehmern durchsetzen können. Grundlage für die Nominierungen waren die Leistungen aus der laufenden Saison in nationalen und internationalen Wettbewerben. Die nominierten Referees stammen aus 14 verschiedenen Nationen. Dabei kommen nicht alle Unparteiischen aus Ländern, die letztlich auch an der Weltmeisterschaft teilnehmen. So vertreten Joep Leermakers (Niederlande) und Mark Lemelin (Österreich) ihre Farben, ohne dass ihre Nationen auf dem Eis aktiv werden.

Daniel PiechaczekAuch die Deutschen Daniel Piechaczek und Lukas Kohlmüller gehören zu den 32 Referees, die vom IIHF-Schiedsrichterkomitee ausgewählt wurden. Für Daniel Piechaczek ist es bereits die neunte Teilnahme an einer Weltmeisterschaft. Er ist somit der erfahrenste Schiedsrichter im Aufgebot. Seit 2007 steht der 43-jährige als Profi-Schiedsrichter auf dem Eis. Er ist aus der Deutschen Eishockey Liga nicht mehr wegzudenken und auch international ein gefragter Referee. Piechaczek konnte sich mit der Teilnahme an den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi seinen größten Traum als Sportler erfüllen. Im vergangenen Jahr wurde er zu „Deutschlands Eishockey-Schiedsrichter der Saison 2015/16“ ausgezeichnet.

Lukas KohlmuellerLinienrichter Lukas Kohlmüller nimmt zum ersten Mal an einer Weltmeisterschaft teil. Er ist 20 Jahre jünger als sein deutsches Pendant, konnte jedoch zahlreiche nationale und internationale Erfahrung in den letzten Jahren sammeln. So stand er in der vergangenen Saison als Linesman im Finale der Champions Hockey League auf dem Eis. Im September reiste er ins weißrussische Minsk, um die Spiele der Olympia-Qualifikation zu begleiten. An Weihnachten lautete sein Ziel Montreal und Toronto – dort kam er bei der U20-Weltmeisterschaft zum Einsatz. Nun steht für den 23-jährigen ein deutlich kürzerer Reiseweg an, jedoch verbunden mit der wohl größten internationalen Herausforderung in seiner noch jungen Schiedsrichter-Karriere.

Gerhard Lichtnecker, DEB-Schiedsrichter Obmann: „Ich freue mich, dass mit Daniel Piechaczek und Lukas Kohlmüller zwei der besten deutschen Schiedsrichter für die Weltmeisterschaft nominiert wurden. Daniel Piechaczek ist ein äußerst erfahrener Referee, der sich bereits bei zahlreichen nationalen und internationalen Turnieren bewiesen hat. Mit Lukas Kohlmüller werden die deutschen Schiedsrichter durch einen ganz jungen Linesman vertreten. Für ihn freut es mich ganz besonders, dass er sich bereits in seinem jungen Alter auf internationalem Niveau beweisen darf. Diese Chance hat er sich durch überzeugende Leistungen in der jüngsten Vergangenheit hart erarbeitet.“

Das komplette Schiedsrichter-Aufgebot für die 2017 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft:

Schiedsrichter Linienrichter
Lemelin, Mark (AUT) Dedyulya, Ivan (BLR)
Gouin, Oliver (CAN) Vanoosten, Nathan (CAN)
Iverson, Brett (CAN) Lhotsky, Miroslav (CZE)
Hribik, Jan (CZE) Suchanek, Libor (CZE)
Jerabek, Antonin (CZE) Jensen, Rene (DEN)
Fonselius, Stefan (FIN) Sormunen, Hannu (FIN)
Salonen, Anssi (FIN) Suominen, Sakari (FIN)
Piechaczek, Daniel (GER) Kohlmüller, Lukas (GER)
Odins, Eduards (LAT) Leermakers, Joep (NED)
Gofman, Roman (RUS) Lazarev, Gleb (RUS)
Stricker, Daniel (SUI) Otmakhov, Alexander (RUS)
Wehrli, Tobias (SUI) Kaderli, Roman (SUI)
Kubus, Jozef (SVK) Sefcik, Peter (SVK)
Linde, Marcus (SWE) Malmqvist, Andreas (SWE)
Öhlund, Linus (SWE) Oliver, Brian (USA)
Reneau, Stephen (USA) Ritter, Judson (USA)