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A-Nationalmannschaft -
17.02.2004
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Termine
für die WM-Vorbereitung stehen nun
endgültig fest –
Spiele gegen Österreich in Ravensburg
und Heilbronn
Der
Terminplan der Nationalmannschaft für
die WM-Vorbereitung im April steht nun endgültig
fest. Auch die letzten beiden Spielorte Ravensburg
(15.04.04) und Heilbronn (17.04.04) wurden
nun definitiv bestätigt. Die beiden Spiele
in der Slowakei werden nun am 07. und 08. April
in Nitra und Piestany ausgetragen. Eines der
Spiele sollte ursprünglich in Bratislava
stattfinden.

Tickets
für die Spiele der Nationalmannschaft
in Deutschland können wie bisher über
die
Hotline 0180 517 0 517 (0,12 Euro/ Min.), übers
Internet unter www.ticketonline.de sowie
an allen Ticketonline-Vorverkaufsstellen
bestellt
werden. Die
Termine / Tickets
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Damen-Nationalmannschaft -
07.02.2004
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3.
Tag / Abschlussbericht
Es war ein würdiger Abschluss für
den Air-Canada-Cup in Garmisch-Partenkirchen
und Bad Tölz. 1100 Zuschauer am Samstagabend
in der neuen Hacker-Pschorr-Arena in Bad Tölz
und ein beigeisterndes Spiel der deutschen
Mannschaft gegen den großen Favoriten
Kanada. Es lag eine Sensation in der Luft,
doch letztlich reichten dem Titelverteidiger
die drei Minuten vor Spielende, um aus einem
2:3-Rückstand noch einen 5:3-Sieg zu machen.
Der gläserne Siegerpokal ging so auch
in diesem Jahr an die Mannschaft von Headcoach
Margot Page.
Die Sympathien gehörten an diesem Abend
aber dennoch der deutschen Auswahl, die aufopferungsvoll
kämpfte und die U22 aus Kanada an den
Rande einer Niederlage brachte. Und für
diese Vorstellung gab es eine Menge Komplimente
in der abschließenden Pressekonferenz.
Finnlands Trainer Jussi Melkko etwa sah Deutschland „viel
stärker als im vergangenen Jahr“.
Und Margot Page wischte sich symbolisch erst
einmal den Schweiß von der Stirn, als
sie ihr Statement über die Partie abgab. „Das
war ein hervorragendes Damen-Eishockey-Spiel“,
versicherte der kanadische Headcoach.
Deutschland zeigte von Beginn an keinen
Respekt vor dem schier übermächtigen Gegner
und spielte munter mit. Gestützt auf eine
starke Stefanie Wartosch-Kürten im Tor,
hielten die Gastgeber voll dagegen. Mehr sogar:
Schon nach 3:38 Minuten stand es 1:0 für
Deutschland. Michaela Lanzl leitete einen Konter
ein, brachte die Scheibe vor das kanadische
Tor, wo Maritta Becker den Puck irgendwie über
die Linie stocherte. Im Gegensatz zum Vortrag
in der Partie gegen Finnland überzeugte
die erste Reihe diesmal und zeigte auch ihr
Können in Überzahl – besonders
wichtig für Trainer Peter Kathan. Becker
wurde von ihren Teamkolleginnen gut in Szene
gesetzt und traf im Powerplay (18.) zum 2:0.
Im zweiten Drittel kam die befürchtete
Antwort der Kanadierinnen. Dana Pretty behielt
im Gewühle vor dem deutschen Tor die Übersicht
und schob den Puck ins Tor (24.) – die
Deutschen protestierten zwar auf Torraumabseits,
hatten damit aber keinen Erfolg. Als nur zwei
Minuten später Jenni Creary eine verunglückte
Stockabwehr von Keeperin Wartosch-Kürten
zum 2:2 nutzte, war die Partie wieder offen.
Doch Deutschland gab sich noch lange nicht
geschlagen. Kanada hatte scheinbar nicht mit
einer derartigen Gegenwehr gerechnet und griff
vermehrt zu unfairen Mitteln, um die stürmenden
deutschen Mädchen zu stoppen. Und im Schlussabschnitt
wurde dies erneut bestraft. Eine 5:3-Überzahl-Situation
nutzte diesmal die starke Michaela Lanzl zum
viel umjubelten 3:2. Doch abschreiben darf
man Kanada niemals. Und das bewahrheitete sich.
Drei Minuten vor Schluss glich Heather Logan
aus, von da an ging es nur noch auf das mittlerweile
von der ebenfalls sehr stark spielenden Viona
Harrer gehütete deutsche Tor. Und das
Abwehrbollwerk hielt dem Druck nicht mehr stand:
Innerhalb von 34 Sekunden hieß es 3:5.
Der Traum vom ersten Punktgewinn gegen
eine kanadische Auswahl überhaupt war geplatzt,
doch Deutschland ist auf dem richtigen Weg,
das war die einhellige Meinung der Trainer
nach dem Spiel. Vor dem Spiel hatte DEB-Vize-Präsident
Bodo Lauterjung, der eigens für diese
Partie aus der Schweiz vom Herren-Turnier angereist
war, noch die Ehrung für Christina Oswald übernommen.
Die Spielführerin der Nationalmannschaft
lief zum 200. Mal für Deutschland auf.
Nach der Schlusssirene gab es einen Ständchen
für Bundestrainer Peter Kathan – gesungen
von seiner Mannschaft: Der Bad Tölzer
feierte an diesem Tag seinen 55.Geburtstag.
In der Nachmittagspartie ging es Finnland darum,
die Schweiz in der Tabelle noch zu überflügeln.
Lange Zeit sah es auch ganz danach aus. Die
U22-Auswahl aus dem Norden Europas brauchte
einen Sieg und lag nach 25 Minuten auch schon
mit 3:0 in Front. Doch die Schweiz spielte
geduldig, kam noch im zweiten Abschnitt auf
1:3 heran und schaffte in den letzten 20
Minuten sogar noch den Ausgleich, der für
die Eidgenossinnen Platz drei im Abschlussklassement
bedeutete.
Statistiken:
Deutschland – Kanada
3:5 (0:2/2:0/1:3)
Tore: 1:0 Becker (Lanzl), 2:0 Becker (Lanzl/Ritter),
2:1 Pretty, 2:2 Creary (Ross), 3:2 Lanzl
(Becker/Oswald), 3:3 Logan (Walton/Pretty),
3:4 Creary (Provost), 3:5 Weatherston
Zuschauer: 1100 – Strafzeiten: GER 4 – CAN
18
Schweiz – Finnland 3:3 (0:1/1:2/2:0)
Tore: 0:1 Posa (Paananen), 0:2 Noronen (Helminen/Pitkänen),
0:3 Helminen (Pitkänen/Noronen), 1:3 Diaz
(Marty J.), 2:3 Künzle (Diaz/Arnet), 3:3
Leuenberger (Diaz/Meier)
Zuschauer: 400 – Strafzeiten: SUI 8 – FIN
16 plus 10 für Tarvainen
Abschlusstabelle:
1. Kanada 3 17:4 6
2. Deutschland 3 8:6 3
3. Schweiz 3 4:10 2
4. Finnland 3 4:13 1
Alle Ergebnisse des Air Canada-Cups 2004 finden
Sie HIER!
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Damen-Nationalmannschaft -
06.02.2004
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2.
Tag
Ein
Ziel hat die deutsche Damen-Nationalmannschaft
beim Air-Canada-Cup 2004 schon erreicht:
Letzter wird das Team um das Trainergespann
Peter Kathan /Dieter Reinartz heuer nicht.
Nach dem 4:0-Erfolg über die finnische
U22-Auswahl am Freitagabend hat Deutschland
sogar beste Chancen, das Turnier auf dem
zweiten Platz zu beenden. Nur die Schweiz
kann dem Gastgeber dieses Erfolgserlebnis
vor der WM noch vermasseln, dazu müsste
allerdings am letzten Tag ein hoher Sieg
gegen Finnland her.
War es in den vergangenen Spielen meist die erste Sturmformation,
die dem deutschen Spiel die meisten Impulse verlieh, so drehte
sich am Freitag das Bild ein wenig. Denn die Berliner Sturmreihe
um Claudia Grundmann, Anja Scheytt und Susann Götz sorgte
für viel Wirbel vor dem gegnerischen Tor – und wurde
für ihre Mühen auch belohnt: Susann Götz brachte
das deutsche Team mit ihren Treffern drei und vier im Nationaltrikot
auf die Siegerstraße. Dass es ein so klares Resultat
werden würde, war im ersten Drittel noch nicht abzusehen.
Beide Mannschaft wirkten noch etwas verkrampft, wobei die jungen
Finninnen sogar leichte Vorteile hatten. Doch Viona Harrer
zeigte vor heimischen Publikum – die 17-Jährige
spielt in der DNL für den EC Bad Tölz – eine
starke Leistung und verdiente sich am Ende ihren Shutout redlich.
Aus einem Konter heraus fiel dann das 1:0 für Deutschland:
Anja Scheytt wurde vor dem Tor zu Fall gebracht, konnte aber
noch im Liegen die Scheibe wieder ins Spiel bringen, Susann
Götz staubte zum 1:0 ab.
Ab dem zweiten Durchgang übernahmen die deutschen Mädchen
zunehmend die Regie. Mit einem Doppelschlag innerhalb von nur
knapp zwei Minuten machten Götz und Julia Wierscher mit
ihren Treffer schon frühzeitig alles klar. Denn in der
Folgezeit bemühte sich Finnland zwar nach Kräften,
den Rückstand aufzuholen, die deutsche Abwehr und Torfrau
Harrer hatten da aber etwas dagegen. Im Schlussabschnitt schraubte
Maritta Becker, die zuvor schon einige Male gescheitert war,
das Ergebnis mit einem platzierten Flachschuss noch auf 4:0.
Peter Kathan freute sich nach Spielende natürlich über
den Sieg, gab sich aber realistisch: „Uns bringt der
Erfolg ein bisschen voran, vor allem weil das Team mehr an
sich glaubt. Aber es ist eben die U22 von Finnland, und die
ist sehr jung. Da ist es klar, dass wir gewisse Vorteile im
Zweikampf haben. Gegen die finnische A-Mannschaft würde
das sicher ganz anders aussehen.“
Am Nachmittag setzte die kanadische U22 ihren Siegeszug fort.
Mit 6:0 wurde die Schweiz in die Schranken verwiesen. Margot
Page, Cheftrainerin betonte in der Pressekonferenz allerdings,
dass die Eidgenossinnen an diesem Tag ein sehr harter Gegner
für ihr Team waren. In der Tat stemmten sich die Schweizer
knapp die Hälfte der Spielzeit sehr erfolgreich gegen
die kanadische Übermacht – gestützt auf
die überragende Torfrau Florence Schelling. Mit fortlaufender
Spieldauer allerdings schwanden bei der Schweiz die Kräfte,
so dass ihr Abwehr-Bollwerk nicht mehr ganz so stabil war.
Kanada spielte geduldig. Und dies zahlte sich aus. Letztlich
kam doch noch ein 6:0 heraus, was die Schweizer Trainerin
Diane Michaud doch etwas enttäuschte.
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Damen-Nationalmannschaft
- 05.02.2004
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1.
Tag
Die Erwartungen
an die deutsche Damen-Nationalmannschaft
waren hoch nach dem 7:0-Erfolg im jüngsten Aufeinandertreffen
mit der Schweiz am 27. Dezember in Memmingen.
Doch wie Diane Michaud, Cheftrainerin der Schweizer
Mädchen feststellte, „war es zum
Glück nur ein Ausrutscher“. Denn
an diese starke Vorstellung konnten die deutsche
Mannschaft zum Auftakt der Air-Canada-Cup in
Garmisch-Partenkirchen am Donnerstagabend nicht
ganz anknüpfen. Trotz spielerischer Überlegenheit über
weite Phasen der Partie reichte es für
die Mannschaft von Peter Kathan und Dieter
Reinartz nur zu einem 1:1-Unentschieden. Auch
wenn dies eine Steigerung gegenüber dem
Vorjahr ist – damals gab es in Hannover
zum Start eine 1:2-Niederlage –, richtig
zufrieden war damit im deutschen Lager niemand.
Als größtes Manko erwies sich erneut
die Chancenverwertung. Besonders im Schlussabschnitt,
in dem Kathan auf drei Verteidigungsreihen
umgestellt hatte, bekamen die Deutschen eine
Großchance nach der anderen. „Aus
unseren Chancen kommen aber einfach zu wenig
Schüsse aufs Tor“, bemängelte
der Bundestrainer. Und so wurde Patricia Sautter
im Tor der Schweiz ihrem Ruf als „Schreckgespenst“ für
die deutschen Stürmerinnen wieder einmal
gerecht. „Sie haben einfach Respekt vor
ihr“, klagte Kathan in der Pressekonferenz.
Nur Kapitän Christina Oswald gelang es
in der 40. Minute, die schweizerische Keeperin
zu überwinden: Die Verteidigerin kam von
der Strafbank, ließ Freund und Feind
stehen und letztlich auch Sautter alt aussehen – sie
schob ihr die Scheibe per Bauerntrick nach
einer Runde ums Tor flach ins kurze Eck (40.).
Mit ihrem Treffer egalisierte die deutsche
Spielführerin das Ergebnis aber lediglich.
Daniela Diaz hatte nämlich bereits im
ersten Drittel eine Unachtsamkeit in der
deutschen Hintermannschaft zum 1:0 ausgenutzt.
Mit zunehmender Spieldauer bekam Deutschland
das Geschehen immer besser in den Griff,
was die DEB-Damen aber nicht in Tore ummünzen
konnten. „Wir können zum Schluss
sicher froh über das 1:1 sein“,
gab deshalb auch Diane Michaud zu.
Mit
einem solchen Ergebnis wäre man im
Lager der kanadischen U22-Auswahl sicher nicht
zufrieden gewesen – musste man aber auch
nicht. Denn die Kanadierinnen wurden ihrer
Favoritenrolle gerecht und bezwangen am Nachmittag
Finnland mit 6:1.
Nach einem verhaltenen ersten Drittel, in dem
auch die finnische U22 gute Torchancen hatte,
drehte Kanada im zweiten Abschnitt mächtig
auf. Augenscheinlich wurde vor allem die körperliche Überlegenheit
des Cup-Titelverteidigers. Konnten sich die
finnischen Mädchen einmal aus dem eigenen
Drittel befreien, waren sie im Duell eins-gegen-eins
stets zweiter Sieger. Kanada zog auf 4:0 davon
und sorgte bereits für die Vorentscheidung.
Im Schlussabschnitt stemmten sich die Nordeuropäerinnen
wieder erfolgreicher gegen die kanadische Tormaschinerie.
In der 49.Minute durften sie sogar auch einmal
feiern: Mira Huhta sorgte mit einem abgefälschten
Schlagschuss für den Ehrentreffer. Kanada
hatte jedoch nur eineinhalb Minuten später
die Antwort parat und stellte auf 6:1 – der
Endstand.
Statistiken: Schweiz – Deutschland
1:1 (1:0/0:1/0:0)
Tore: 1:0 Diaz, 1:1 Oswald
Strafzeiten: SUI 10 – GER 8
Kanada – Finnland
6:1 (1:0/3:0/2:1)
Tore: 1:0 Logan, 2:0 Provost, 3:0 Wallace,
4:0 Hall, 5:0 Slusar, 5:1 Huhta, 6:1 Grills
Strafzeiten: CAN 10 – FIN 10
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A-Nationalmannschaft -
04.02.2004
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DEB-Auswahl
verliert in Bad Tölz mit 0:2 gegen Österreich
Die Nationalmannschaft
hat das Länderspiel bzw. das Eröffnungsspiel
in der neuen Hacker Pschorr-Arena in Bad Tölz
gegen Österreich mit 0:2 (0:1,0:0,0:1)
verloren. Die Mannschaft von Bundestrainer
Hans Zach konnte in der mit über 4.300
Zuschauern ausverkauften Arena ihre Chancen
nicht nutzen. Bereits morgen wird die Mannschaft
weiter nach Basel in die Schweiz reisen wo
sie beim Scoda Cup antreten wird.
Hans
Zach ließ fünf Länderspiel-Neulinge
aufs Eis: Alexander Barta (20 Jahre/Eisbären
Berlin), Michael Hackert (22/Frankfurt Lions),
Daniel Rau (21/Augsburger Panther), Christoph
Ullmann (20/Adler Mannheim) und Martin Walter
(20/Hamburg Freezers) kamen in Bad Tölz
zu ihrem ersten Länderspieleinsatz.
Am
Ende einer durchwachsenen Partie resümierte
Hans Zach über die Debütanten: „Ich
bin nicht enttäuscht. Die jungen Spieler
müssen sich erst einfügen, aber
sie haben von Anfang bis Ende vollen Einsatz
gezeigt“.
Beim
Skoda-Cup kommt nun noch Petr Fical (26/Nürnberg
Ice Tigers) dazu, auf den Franz Reindl schon "gespannt
ist“.
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Tore:
0:1 (19:50) Welser (H.Hohenberger), 0:2 (56:20) Judex (Szücs)
Strafen: Deutschland
10, Österreich 10
Zuschauer: 4.300 (ausverkauft)
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All-Star
Game 2004
- 01.02.2004
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DEB-Auswahl
gewinnt verdient mit 8:3 gegen DEL-All-Stars
DEL All Stars -
Nationalmannschaft 3:8 (1:2,1:2,1:4)
Wie es sich für ein All Star Spiel gehört,
waren Offensive und technische Feinheiten auch
beim sechsten DEL All Star Spiel am Sonntagnachtmittag
Trumpf. Schöne Breaks, tolle Kombinationen,
wenig Körperkontakt und natürlich
viele Tore bekamen über 4000 Zuschauer
von beiden Teams in der Ingolstädter Saturn
Arena geboten. Dabei brauchte sich die deutsche
Nationalmannschaft keineswegs hinter den hochgehandelten
DEL-Ausländern zu verstecken und erwischte
auch gleich den besseren Start. Hannovers Thomas
Dolak brachte das DEB-Team schon in der vierten
Minute in Führung. Vier Minuten später
zauberten die DEL-Stars in der Offensive und
Iserlohns Scott King schloss eine tolle Kombination
über Selivanov und Corbet zum Ausgleich
ab. Wiederum drei Minuten später war es
Hamburgs Patrick Köppchen, der nach feinem
Zuspiel von Neuling Petr Fical All Star Keeper
Andrej Trefilov zum zweiten Mal überwand.
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Das
zweite Drittel eröffnete Alexander Selivanov
mit einem Lattenknaller, aber das DEB-Team
hatte weiter die besseren Chancen. Während
die sich zum ersten Mal in dieser Zusammensetzung
agierenden All Stars schwer taten, den entscheidenden
Pass anzubringen, scheiterten nacheinander
Abstreiter, Greilinger und Kathan mit Sololäufen
am glänzenden Andrej Trefilov. Kurz darauf
wechselten in der 30. Minute beide Trainer
ihre Torhüter aus: Für Trefilov
kam Lokalmatador Jimmy Waite, Oliver Jonas
wurde durch Marc Seliger ersetzt. Seliger
musste dann auch gleich hinter sich greifen,
als Stéphane Julien ein feines Anspiel
von Cameron Mann mit einem Direktschuss zum
2:2-Ausgleich verwandelte.
Aber
das Zach-Team schlug zurück und nutzte
jetzt auch die sich bietenden Gelegenheiten
besser. Kurz hintereinander waren Len Soccio
und Stephan Retzer erfolgreich. Beide Male
von Daniel Kreutzer schön in Szene gesetzt.
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Zum
Drittelende musste auch Schiedsrichter Gerhard
Müller erstmals eingreifen und Augsburgs
John Miner mit der ersten Strafzeit des Spiels
zwei Minuten in die Kühlbox schicken.
Auch
im Schlussabschnitt wirkte das DEB-Team eingespielter
und dadurch vor allem auch in der Defensive
kompakter und sicherer, während die All
Stars mehr durch individuelle Kabinettstückchen
zu glänzen versuchten. So scheiterten direkt
nach Drittelbeginn Corbet und McLlwain noch
in Unterzahl aussichtsreich. Aber dann nahm
das Nationalteam wieder die Initiative an sich:
Zunächst erhöhte Thomas Dolak auf
5:2, ehe Neuling Petr Fical nach gewonnenem
Bully von Martin Reichel direkt abzog und Waite
überwand. Die All Stars schlugen in Überzahl
noch einmal zurück als Petr Fical die einzige
Strafzeit für das DEB-Team absaß.
Ricard Persson wurde am langen Pfosten von Dave
McLlwain mustergültig bedient. Aber nur
13 Sekunden später erhöhte Mondt auf
7:3, ehe eine weitere Minute danach Daniel Kreutzer
seine gute Leistung mit dem achten Treffer für
Deutschland krönte. Ingolstadts Jimmy Waite
konnte einem schon etwas leid tun, bekam er
doch nur wenig Unterstützung von seiner
All Star Abwehr.
Mit
8:3 (2:1,2:1,4:1) setzte sich die Nationalmannschaft
in der kurzweiligen Begegnung letztendlich verdient
durch und konnte damit nach München 2002
(7:5) und Köln 2003 (6:4) den dritten All
Star Spiel Erfolg in Folge feiern. Zu den besten
Spielern ihrer Teams wurden Thomas Dolak und
Alexander Selivanov gewählt.
Tore:
0:1 (03.08) Dolak (Boos)
1:1 (07.09) King (Selivanov, Corbet)
1:2 (10.39) Köppchen (Fical, Leask)
2:2 (31.28) Julien (Mann)
2:3 (37.41) Soccio (Kreutzer)
2:4 (38.39) Retzer (Kreutzer)
2:5 (43.39) Dolak (Boos, Kopitz)
2:6 (47.58) Fical (Reichel)
3:6 (51.30) Persson (McLlwain, Drury) 5:4
3:7 (51.43) Mondt (Walter, Abstreiter)
3:8 (52.36) Kreutzer
Schiedsrichter:
Müller (Schierke)
Strafen: All Stars 4 min. - Deutschland 2 min.
Aufstellungen
DEL All Star Spiel 2004
DEL
All Stars:
Torhüter:
Jimmy Waite (Ingolstadt)
Andrej Trefilov (Düsseldorf)
Verteidiger:
Stéphane Julien (Nürnberg)
Ricard Persson (Berlin)
Peter Ratchuk (Frankfurt)
Jakub Ficenec (Ingolstadt)
John Miner (Augsburg)
Mike Pellegrims (Düsseldorf)
Stürmer:
Bob Wren (Augsburg)
Cameron Mann (Ingolstadt)
Patrick Lebeau (Frankfurt)
Marian Cisar (Nürnberg)
Ted Drury (Kassel)
René Corbet (Mannheim)
Kelly Fairchild (Berlin)
Brad Purdie (Hamburg)
Dany Bousquet (Freiburg)
Patrick Augusta (Hannover)
Dave McLlwain (Köln)
Scott King (Iserlohn)
Alexander Selivanov (Krefeld)
Deutsche Nationalmannschaft:
Torhüter:
Oliver Jonas (Berlin)
Marc Seliger (Mannheim)
Alexander Jung (Düsseldorf)
Verteidiger:
Jochen Molling (Mannheim)
Rob Leask (Berlin)
Stephan Retzer (Kassel)
Martin Walter (Hamburg)
Mike Smazal (Hamburg)
Patrick Köppchen (Hamburg)
Lasse Kopitz (Nürnberg)
Daniel Rau (Augsburg)
Stürmer:
Martin Reichel (Frankfurt)
Nikolaus Mondt (Ingolstadt)
Daniel Kreutzer (Düsseldorf)
Tobias Abstreiter (Kassel)
Eduard Lewandowski (Köln)
Tino Boss (Köln)
Thomas Greilinger (Nürnberg)
Len Soccio (Hannover)
Klaus Kathan (Mannheim)
Petr Fical (Nürnberg)
Andreas Morczinietz (Köln)
Thomas Dolak (Hannover)
(M.S.) |
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