Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 31.08.2010
BMW Deutschland wird Automobilpartner des Deutschen Eishockey-Bundes e.V.Klaus Merk/DEB Teammanager, Franz Reindl/DEB Generalsekretär, Martin Thiel/Leiter Vertrieb HO BMW Deutschland, Erich Kühnhackl/DEB Vizepräsident, Uwe Harnos/DEB Präsident, Uwe Krupp/DEB Bundestrainer. (C) BMW AG
BMW stattet DEB-Offizielle mit Fahrzeugen aus

MÜNCHEN, 31.08.2010 -  BMW Deutschland weitet sein Engagement im Wintersport weiter aus und unterstützt ab sofort den Deutschen Eishockey-Bund (DEB) mit Fahrzeugen. Als offizieller Automobilpartner des DEB stellt BMW Deutschland den Offiziellen und Bundestrainer Uwe Krupp insgesamt 15 hochwertig ausgestattete BMW Fahrzeuge zur Verfügung. Im Gegenzug erhält BMW Deutschland werbliche Gegenleistungen. Die Fahrzeuge wurden im Rahmen einer feierlichen Zeremonie DEB-Nationaltrainer Uwe Krupp, DEB-Präsident Uwe Harnos, DEB-Generalsekretär Franz Reindl sowie weiteren Vertretern des Verbandes am heutigen Dienstag in der BMW Welt München übergeben.

Karsten Engel, Leiter Vertrieb Deutschland, sagt: „Gerne unterstützen wir als offizieller Automobilpartner den Deutschen Eishockey-Bund. Die Partnerschaft ist ein weiterer Baustein der Wintersport-Offensive von BMW Deutschland und ergänzt unsere Kooperationen  mit dem Bob- und Schlittenverband  sowie unsere Aktivitäten im Biathlon und Langlauf.“

Martin Thiel, Leiter Vertrieb Handelsorganisation BMW Deutschland, ergänzt: „Die Eishockey-Weltmeisterschaft 2010 in Deutschland hat bewiesen, dass der Sport ein Publikumsmagnet ist. Die Herzen vieler BMW Fahrer schlagen für den Sport und die Mannschaft um Bundestrainer Uwe Krupp. BMW Deutschland unterstützt mit dieser Partnerschaft einen sehr dynamischen und emotionalen Sport. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Eishockey-Bund.“

Franz Reindl, Generalsekretär des Deutschen Eishockey-Bundes, sagt: „Wir sind sehr stolz auf diese Kooperation. BMW ist eine weltbekannte und hochattraktive Premium-Marke, die für Wettbewerbsgeist und Dynamik steht. Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft, sie erweitert das Spektrum unserer Sponsoren um eine besonders ansprechende Facette. Wir bedanken uns bei BMW für die umfassende Unterstützung.“

BMW Deutschland erhält im Rahmen der Partnerschaft den Titel „Offizieller Automobilpartner des Deutschen Eishockey-Bundes und der Nationalmannschaft“. Die Kooperation sichert der Marke BMW Werbeexklusivität als Automobilhersteller. Darüber hinaus umfasst das Engagement auch eine Präsenz auf den Kommunikationsmitteln des Verbandes. Das Engagement ist längerfristig ausgerichtet.

BMW Deutschland erweitert damit das Wintersport-Engagement um eine weitere Facette. Seit 2010 besteht eine Premium- und Technologie-Partnerschaft mit dem Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD). Darüber hinaus ist BMW Deutschland ab dieser Saison offizieller Hauptsponsor des IBU Biathlon-Weltcups sowie der IBU Biathlon-Weltmeisterschaft. Im Langlauf geht BMW Deutschland  als Premium Partner beim FIS Langlauf Weltcup und der populären FIS Tour de Ski in die Loipe. Darüber hinaus ist BMW Deutschland künftig der offizielle Automobilpartner der International Biathlon Union (IBU) sowie deren Vermarkter Infront Austria.

Für redaktionelle Zwecke rechtefreies Bildmaterial finden Sie unter: www.press.bmwgroup-sport.com


                          Von links nach rechts: Felix Schütz/Eishockey-Nationalspieler, Dennis Endras/Eishockey-Nationaltorhüter, Marco Sturm/Eishockey-Nationalspieler. (C) BMW AG 

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 26.08.2010
DEB-Schiedsrichter Martin Reichert beendet seine Karriere

Aus beruflichen Gründen beendet der langjährige Hauptschiedsrichter Martin Reichert seine Karriere. Reichert leitete insgesamt über 1100 Spiele und war auch international ein anerkannter Schiedsrichter, der über viele Jahre zum festen Stamm der IIHF-Schiedsrichter gehörte. Er war Inhaber der internationalen A-Lizenz und nahm drei Jahre am IIHF Referee Exchange Programm teil. In dieser Zeit leitete er neben seiner Tätigkeit in der höchsten deutschen Spielklasse, der DEL, Spiele in den Top-Ligen in Schweden, Finnland, Tschechien, der Slowakei und in der Schweiz.

Play-Off-Spiele in Österreich, Slowenien und Spanien, mehrere Deutschland Cup-Turniere sowie Junioren- und Senioren-Weltmeisterschaften waren Bestandteile seiner internationalen Karriere. Dazu kamen etliche Länderspiele. 2003 absolvierte Reichert den renommierten Level-VI-Lehrgang in Kanada.

Nach einem in 2008 erlittenen Kreuzbandriss während eines DEL-Spiels kämpfte sich der Diplom-Kaufmann aus Memmingen mit großem Ehrgeiz zurück und war in der letzten Saison sogar als Schiedsrichter im DEL-Finale Augsburg - Hannover im Einsatz.

Martin Reichert: „Es fällt mir nach den vielen Jahren sehr schwer, die Pfeife bereits in jungen Jahren an den Nagel zu hängen, aber die Tätigkeit als Schiedsrichter nahm sehr viel Zeit in Anspruch und ich möchte mich in Zukunft voll auf meine beruflichen Perspektiven konzentrieren. Ich habe in all den Jahren viel Respekt und Anerkennung erfahren und bedanke mich dafür bei DEL, DEB, den Clubs, meinen Schiedsrichter-Kollegen und nicht zuletzt beim DEB-Schiedsrichter-Ausschuss.“

Für den DEB SRA
- Holger Gerstberger -
DOSB-Ringe.gifDeutscher Olympischer Sportbund - 24.08.2010
Jahrbuch des Sports 2010 | 2011 

Auch in diesem Jahr hat der Deutsche Olympische Sportbund die seit Jahrzehnten bewährte Tradition fortgesetzt und wieder das Jahrbuch des Sports  20010 | 2011 herausgebracht.  Unter den etwa 10.000 aktualisierten Anschriften findet man alle Organisationen und Institutionen des Deutschen Sports mit den jeweiligen Ansprechpartnern in der gewohnten übersichtlichen Anordnung - mit Telefon und Fax, meist sogar mit Handy-Nummern, E-Mail- und Internet-Adressen.  Deutscher Olympischer Sportbund, Landessportbünde, olympische und nichtolympische Spitzenverbände, Stadt- und Kreissportbünde, Olympiastützpunkte, sportmedizinische Untersuchungszentren, Sportverwaltungen in Politik und Verbänden, sind nur einige Beispiele. Diese Fakten sind für ein effektives Arbeiten im Sport – sowohl im hauptamtlichen als auch im ehrenamtlichen Bereich – wichtig, um zeit- und kostenintensive Rückfragen zu vermeiden. Bezogen auf die Kommunikation unter den 8,8 Millionen ehrenamtlich tätigen Mitarbeitern im Deutschen Sport schreibt der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Herr Dr. Thomas Bach, in seinem Vorwort über dieses Buch:

”Da leistet das Jahrbuch des Sports einen wichtigen Beitrag. Es ist Wegweiser durch  die Strukturen und Organisationen des Sports und weist zuverlässig, übersichtlich und  zielgerichtet auf ehrenamtliche Gremien, auf die hauptamtlichen Mitarbeiter, auf  Namen, Titel und Adressaten hin.  Das Jahrbuch des Sports 2010/2011 aus dem Schors-Verlag ist wieder ein wichtiges  Kompendium für die Arbeit in und mit Sportorganisationen.”

Jahrbuch des Sports 2010 | 2011
herausgegeben vom Deutschen Olympischen Sportbund
626 Seiten, DIN A5, ISBN 978-3-88500-406-6
19,00 Euro zuzüglich Porto und Nachnahmegebühr 
oder gegen Vorkasse zuzüglich Porto (derzeit 2,20 Euro) auf das Postgirokonto der Schors-Verlags-Gesellschaft mbH, Kto.-Nr. 505 56-605, BLZ 500 100 60

Erschienen und zu beziehen über die 
Schors-Verlags-Gesellschaft mbH
Fichtenstraße 38
65527 Niedernhausen
Tel.: 0 61 27 / 80 29
Fax: 0 61 27 / 88 12
E-Mail: schors.verlag@t-online.de

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 23.08.2010
Turnier in Huttwil/ SUI – deutsche U17 auf Platz fünf

MÜNCHEN, 23.08.2010 – Die deutsche U17 Nationalmannschaft hat das internationale Turnier in Huttwil/ SUI auf Platz fünf beendet. Bereits vor dem abschließenden Turnierspiel zwischen Gastgeber Schweiz und Tschechien stand die Endplatzierung für das Team von Trainer Thomas Schädler fest. Nach vier Spielen standen für die DEB-Auswahl ein Sieg und drei Niederlagen zu Buche. Gegner waren neben der Schweiz die Mannschaften aus Tschechien, der Slowakei sowie der USA. Die USA durften nach drei Siegen aus vier Spielen bereits den Turniersieg feiern.

Die Ergebnisse:

Mi. 18.08.2010 Tschechien – USA  3:5 (1:0, 1:3, 1:2)
Slowakei – Schweiz 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 0:0, 1:0) n.P.
Do. 19.08.2010Slowakei – Tschechien 1:6 (0:2, 1:3, 0:1)
Schweiz – Deutschland  6:2 (1:0, 4:1, 1:1)
Tore für Deutschland: Patocka (Kurth, Eberhardt), Koslowski 
Fr. 20.08.2010USA – Slowakei 2:3 (0:0, 2:2, 0:1)
Tschechien – Deutschland 4:2 (0:1, 2:0, 2:1)
Tore für Deutschland: Herpich, Polonius (Klein, Botzenhardt)
Sa. 21.08.2010   Deutschland – Slowakei 4:3 (2:2, 1:0, 1:1)
Tore für Deutschland: Klopper (Patocka), Koslowski (Herpich), Klein, Herpich (Wiederer, Schlenker)
USA – Schweiz5:3 (1:0, 3:1, 1:2)
So. 22.08.2010 Deutschland – USA 2:14 (1:4, 0:5, 1:5)
Tore für Deutschland: Klopper, Ziegler (Herpich, Polonius)
Schweiz – Tschechien 6:7 (3:1, 2:2, 1:4)
  

Tabelle:

Sp.SOTSOTNNPkte.TordifferenzTore
1.USA430019+1526:11
2.Tschechien430019+620:14
3.Slowakei411025-49:13
4.Schweiz410124016:16
5.Deutschland410033-1710:27

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 18.08.2010
169 aktive Schiedsrichter bei DEB-Schiedsrichterlehrgängen in Füssen

Mit 28 neuen Teilnehmern erntet der DEB einen guten Zuspruch

 

MÜNCHEN, 18.08.2010 – Wie in jedem Jahr bereitet sich auch die Schiedsrichtergarde auf die neue Eishockeysaison vor. Vor kurzem fanden die aktuellen Schiedsrichterlehrgänge des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB) im Bundesleistungszentrum Füssen statt. Vier Lehrgänge haben den Rahmen der Weiterbildungsmaßnahmen gebildet. Insgesamt nahmen 169 aktive Schiedsrichter teil. Sehr erfreulich ist, dass 17% der Aktiven zum ersten Mal an den Lehrgängen teilgenommen haben. Die 28 neuen Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen zeigen das große Interesse und reflektieren die konsequente Arbeit der DEB-Verantwortlichen. Alle Teilnehmenden Schiedsrichter haben den Lehrgang erfolgreich bestanden.

Neben dem üblichen Regeltest standen im Rahmen der Weiterbildung auch umfangreiche Prüfungen im Bereich Fitness auf der Agenda. So wurde der Lactat-Test unter der Leitung von Dr. Andreas Martinschek durchgeführt. Durch das Hintegrundwissen des anerkannten Mediziners, erhalten die Schiedsrichter zusätzlich wertvolle Hinweise für ihr individuelles Training.

Wesentlicher Lehrgangsbestandteil waren in diesem Jahr zudem die aktuellen Regeländerungen, auf die die Referees ausführlich vorbereitet wurden. Anhand umfangreicher Videoschulungen durch den Regelreferenten Gerhard Müller wurden darüber hinaus Erkenntnisse aus der abgelaufenen Saison aufgearbeitet. Schwerpunkt dabei waren erneut die sog. „Gefährlichen Aktionen“ aber auch legale Bodychecks. Neue Wege ging der Schiedsrichterausschuss in diesem Jahr im Bereich der Schulung der „Soft Skills“. Hier konnte man mit Diplom-Sportlehrer Horst Lutz einen interessanten Redner zum Thema „Life Kinetik“ gewinnen. Lutz coacht u. a die Fußballer von Borussia Dortmund sowie den deutschen Spitzenskifahrer Felix Neureuther.

 

Dr. Andreas Martinschek: „Der Lactat-Test wird neben einer weiteren speziellen Leistungsdiagnostik seit Jahren durchgeführt. Neben dem Test im Sommer im Vorfeld der Saison erfolgt ein weiterer Lactat-Test während der Saison. Die sehr guten Ergebnisse zeigen, dass die Schiedsrichter in der Breite diese Möglichkeit nutzen, um sich individuell aufgrund der jeweiligen Ergebnisse und daraus abgeleiteten Trainingshinweise vorzubereiten. Die Jungs, und natürlich auch die Damen, sind topfit!“

 

Gerhard Müller: „Vieles findet sich im Regelbuch, aber auch in den diversen Bulletins wieder. Aber die Arbeit mit Videobeispielen, die wir aus den Spielen in unseren Ligen und auch den Spielen von Weltmeisterschaften erarbeiten, ist ohne Alternative und besitzt aus diesem Grund auch einen deutlichen Schwerpunkt bei unseren Lehrgängen.“

 

Gerhard Lichtnecker, Schiedsrichterobmann: „Wir sind für die neue Saison gut vorbereitet. Alle Beteiligten waren mit großem Engagement bei der Sache. Erfreulich ist die Tatsache, dass wir erneut wieder eine große Zahl an neuen Schiedsrichtern für den DEB-Bereich gewinnen konnten, die allesamt überzeugt haben. Das zeigt wiederum die gute Arbeit im Schiedsrichterbereich in den Landesverbänden, für die ich mich an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bei den jeweiligen Schiedsrichter-Obleuten bedanken möchte.“

 

Für den DEB SRA

- Holger Gerstberger -

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 15.08.2010
Turnier in Huttwil/ SUI – deutsche U16 auf Platz zwei

 
MÜNCHEN, 15.08.2010 – Die deutsche U16 Nationalmannschaft hat das internationale Turnier in Huttwil/ SUI auf Platz zwei beendet. Bei diesem Turnier messen sich alljährlich 75 Nachwuchsnationalspieler in den Teams Schweiz rot, Schweiz weiss und Schweiz schwarz untereinander und gegen die U16 Auswahl aus Deutschland. Unter der sportlichen Leitung von Ron Chyzowski und Juha Nokelainen standen für das DEB-Team am Ende ein klarer 7:3-Erfolg sowie zwei Overtime-Niederlagen zu Buche. Vor Turnierbeginn fand bereits ein dreitägiger Sichtungslehrgang im Bundesleistungszentrum Füssen statt.

In der kommenden Woche findet ebenfalls in Huttwil/ SUI ein internationales U17-Turnier statt. Dabei trifft das deutsche Team um Trainer Thomas Schädler auf Gastgeber Schweiz, Tschechien, die Slowakei sowie die USA. Somit standen im Juli und August bereits für alle DEB-Kaderspieler intensive Maßnahmen zur Vorbereitung auf die neue Saison auf der Agenda. Alle Lehrgänge sind integraler Bestandteil des langfristig ausgelegten Nachwuchskonzepts des Deutschen Eishockey-Bundes.

 
Die Ergebnisse:

Fr. 13.08.201016.00 UhrDeutschland - Schweiz schwarz5:6 n.P. (1:0, 3:3, 1:2, 0:0)
Tore für Deutschland: 2 x Filin (Lascheit), Wild, Scharr (Grafenthin), Tiffels
20.30 UhrSchweiz rot - Schweiz weiß6:4 (0:2, 2:2, 4:0)
Sa. 14.08.2001  15.30 UhrDeutschland - Schweiz rot    7:3 (3:1, 3:2, 1:0)
Tore für Deutschland: Tiffels (Sedlar, Draisaitl), Draisaitl (Tiffels), Shevyrin (Orendorz), Filin, Lascheit (Scharr), Gollenbeck (Filin), Grafenthin (Draisaitl, Möser)
18.30 Uhr Schweiz weiß - Schweiz schwarz 5:12 (3:0, 1:6, 1:6)
So. 15.08.2010 10.30 UhrSchweiz weiß – Deutschland8:7 n.V. (2:4, 4:2, 1:1, 1:0)
Tore für Deutschland: Draisaitl (Tiffels), Filin (Grafenthin), Tiffels, Möser (Tiffels), Eisenschmid (2), Möser (Scharr)
13.30 UhrSchweiz schwarz - Schweiz rot  9:3 (3:1, 3:1, 3:1)
 

Die Tabelle:              

Sp.SOTSOTNNPkte.Tordifferenz
1.Schweiz schwarz32100827:13
2.Deutschland U1631020519:17
3.Schweiz rot31002312:20
4.Schweiz weiss30102217:25
 

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 10.08.2010
Zahlreiche DEL-Trainer bei A-Trainerausbildung

München 10.08.2010 - Nicht nur die Spieler, auch die Trainer haben sich im Sommer intensiv auf die neue Saison vorbereit. An der diesjährigen A-Trainerausbildung in Füssen haben unter anderem zahlreiche bekannte Gesichter teilgenommen. Darunter DEL-Trainer, ehemalige Nationalspieler, sowie Trainer der 2. Bundesliga.

Fotos vom Lehrgang gibt es hier als zip.Ordner.

A-Trainerausbildung

Teilgenommen haben:
Andreas Brockmann, Joseph Heiss, Christian Kunast, Reemt Pyka, Martin Reichel, Pat Cortina, Martin Jiranek, Maurzio Mansi, Larry Mitchell, Niklas Sundblad, Tobias Abstreiter, Ken Latta, Dirk Rohrbach, Zdenek Travnicek, Markus Eberl, Torsten Hanusch, Oliver Häusler, Benjamin Hinterstocker, Markus Knallinger, Wolfgang Koziol, Juha Nokelainen, Michael Pohl, Marco Rentsch, Gerhard Sabautski Gerhard, Morgan Svensson, Henry Thom, Sergej Waßmiller

DEB-Trainerausbilder Jim Setters: „Wir freuen uns, dass die Trainer die spielfreie Zeit genutzt haben, um sich intensiv weiterzubilden. Besonders zu erwähnen ist, dass wir in diesem Jahr gleich zehn DEL-Trainer zu Gast hatten.“

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 09.08.2010
U20 Summer Hockey Challenge in Arosa/ SUI -
Deutschland auf Platz zwei

MÜNCHEN, 08.08.2010 – Die deutsche U20 Nationalmannschaft hat die Summer Hockey Challenge in Arosa/ SUI auf Platz zwei beendet. Einer knappen 2:3-Niederlage gegen die Gastgeber ließ das Team von Bundesnachwuchstrainer Ernst Höfner Siege gegen Tschechien sowie die Slowakei folgen.

Ernst Höfner: „Meine Mannschaft hat in allen drei Spielen unglaublich gut gekämpft. Mit einer kraftvollen und körperlich starken Leistung sind wir in allen Begegnungen nach Rückstand zurück ins Spiel gekommen. Die Mischung im Team stimmt und wir konnten im Hinblick auf die WM sehen, welche Jungs drei Spiele hintereinander auf internationalem Niveau absolvieren können.“

Die Ergebnisse:
Fr. 06.08.201015:30 UhrTschechien-Slowakei5:2 (4:0, 0:0, 1:2)
19:30 UhrSchweiz-Deutschland3:2 (1:0, 1:1, 1:1)
Tore für Deutschland: El-Sayed (Elsner, Pietsch), Hauner (Plachta)
Sa. 07.08.201015.30 UhrDeutschland-Tschechien3:2 (0:2, 1:0, 2:0)
Tore für Deutschland: Ohmann (Hauner, Brandl), Brandl (Hauner), Ohnamann (Brandl)
19.30 UhrSlowakei-Schweiz3:6 (0:0, 3:3, 0:3)
So. 08.08.201011.30 UhrDeutschland-Slowakei5:2 (0:1, 2:0, 3:1)
Tore für Deutschland: Keil (Lindlbauer), Abeltshauser (Hüfner, Ohmann), Plachta (Abeltshauser), Brandl (Hauner, Ohmann), Elsner (El-Sayed, Abeltshauser)
15:30 Uhr Schweiz–Tschechien5:7 (2:4, 2:2, 1:1)


Die Tabelle:         
      
Sp.SOTSOTNNPkte.TordifferenzTore
1.Tschechien320016+414:10
2.Deutschland320016+310:7
3.Schweiz320016+214:12
4.Slowakei300030-97:16

Ausführliche Statistiken finden Sie unter folgendem Link: http://stats.iihf.com/SIHA/11/index.html
Die Kaderliste finden Sie hier.

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 09.08.2010
DEB-Maskottchen Urmel enthüllt das offizielle Logo der 2011 IIHF World Women Championship Division I
Ravensburg ist Austragungsort der nächsten Division I Weltmeisterschaft im Fraueneishockey

MÜNCHEN, 09.08.2010 – Die 2011 IIHF World Women Championship Division I wird vom 11. bis 16. April 2011 in Ravensburg stattfinden. Die deutsche Frauennationalmannschaft wird dann gegen die Teams aus Japan, China, Norwegen, Österreich und Lettland um die Rückkehr in die Elitegruppe kämpfen. Am 11. August wird das DEB-Maskottchen Urmel das offizielle Logo enthüllen.

Am kommenden Mittwoch, 11. August 2010 wird sich im Ravensburger Rathaus erstmals das neu gegründete WM-Organisationskomitee präsentieren. Der Präsident des EV Ravensburg und Vorsitzende des lokalen Organisationskomitees, Karl-Heinz Fehr, der für den Sport zuständige Vize-Präsident des Deutschen Eishockey-Bundes Erich Kühnhackl sowie der Generalsekretär des Organisationskomitees Dieter Reinartz stellen der Öffentlichkeit die Rahmenbedingungen und das Veranstaltungskonzept vor.
Einer der Höhepunkte wird die Enthüllung des offiziellen Logos der 2011 IIHF World Women Championship Div. I sein. Urmel, das durch die 2010 IIHF Weltmeisterschaft in Deutschland bekannt gewordene Maskottchen der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft, wird das Logo vorstellen.

Wann?  Mittwoch, 11.August 2010 – 11.00 Uhr
Wo?      Rathaus der Stadt Ravensburg
Wer?    Organisationskomitee der 2011 IIHF World Women Championship Div. I

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 03.08.2010

DEB-Terminvorschau: U20 Summer Hockey Challenge in Arosa/ SUI

MÜNCHEN, 03.08.2010 - Innerhalb weniger Wochen ist Arosa in der Schweiz bereits zum zweiten Mal Austragungsort für einen Lehrgang der U20 Nationalmannschaft. In den Länderspielen gegen Weißrussland (6:3) sowie die Schweiz (5:4 n.P., 3:5) ging das Team von Bundesnachwuchstrainer Ernst Höfner vor zwei Wochen in zwei von drei Spielen als Sieger vom Eis.
Nun lädt die Swiss Ice Hockey Association zur „Summer Hockey Challenge“ wieder in den Graubündner Ferienort. Auf 1.800 Meter ü.d.M. werden diesmal Tschechien, die Slowakei sowie erneut Gastgeber Schweiz die Gegner der DEB-Auswahl sein.
Zur Vorbereitung auf das erste Turnier der Saison stehen im Bundesleistungszentrum Füssen bis zur Abreise am Donnerstag noch vier Trainingseinheiten unter der sportlichen Leitung von Ernst Höfner, Uwe Krupp und Klaus Merk auf dem Programm.

Ernst Höfner: „Für uns dient dieser zweite Lehrgang der Saison insbesondere als Sichtungsmaßnahme, was natürlich nicht bedeutet, dass wir nicht auch auf die Ergebnisse schauen. Unsere Gegner gehören in dieser Altersklasse zu den besten Teams der Welt. Die Schweiz und die Slowakei sind sogar unsere direkten Kontrahenten bei der U20 Weltmeisterschaft Ende Dezember in den USA. Leider mussten mit Tom Kühnhackl, Tobias Rieder und Dominik Bittner drei unserer Stammkräfte verletzungsbedingt absagen. Das bietet natürlich anderen Kandidaten die Möglichkeit, sich zu zeigen. Außerdem werden in der kommenden Saison einige Spieler in Nordamerika aktiv sein und uns somit erst wieder zur WM zur Verfügung stehen. Bis dahin müssen wir unsere Spieler von Maßnahme zu Maßnahme gerade in Über- und Unterzahl gezielt für die WM aufbauen.“

Der Spielplan:

Fr. 06.08.201015:30 UhrTschechien - Slowakei
19:30 UhrSchweiz - Deutschland
Sa. 07.08.201015.30 UhrDeutschland - Tschechien
19.30 UhrSlowakei - Schweiz
So. 08.08.201011.30 UhrDeutschland - Slowakei
15.30 UhrSchweiz - Tschechien

Einen Live-Ticker sowie ausführliche Statistiken finden Sie unter folgendem Link: http://stats.iihf.com/SIHA/11/index.html

Die Kaderliste finden Sie hier.

Saisonhöhepunkt wird die im Zeitraum von 26.Dezember 2010 bis 05. Januar 2011 in Buffalo und Niagara/ USA ausgetragene 2011 IIHF U20 Weltmeisterschaft sein.
Bis dahin stehen noch folgende Lehrgangsmaßnahmen auf dem Vorbereitungsprogramm:
12.09.2010                   ESBG/DEB-Pokal, 1.Runde                              in Deggendorf
ggf. weitere Termine im Oktober und November
08. – 14.11.2010           Vier-Nationen-Turnier (GER, NOR, SUI, SVK)     in Füssen         
15. – 18.12.2010           WM-Vorbereitungslehrgang                            in Füssen

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 25.07.2010
Spielplan Oberliga Süd Saison 2010/2011

Der Spielplan der Oberliga Süd, die unter dem Dach des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. an den Start gehen wird, ist fertig. Der komplette Spielplan für die Saison 2010/2011 steht HIER als Download zur Verfügung und wird zeitnah auf deb-online integriert.

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 25.07.2010
U20 – Länderspiele in Arosa/ SUI

22.07.2010       
Deutschland – Weißrussland 6:3 (1:1, 3:1, 2:1)
Tore: Ohmann (Hauner), Brandl (Ohmann, Hauner), Rieder (Elsner), Keil (Abeltshauser), Elsner (Rieder, Bittner), Kühnhackl (Abeltshauser)

23.07.2010
Schweiz – Deutschland 4:5 n.P. (2:1, 0:2, 2:1, 0:0, 0:1)
Tore: Rieder, Ohmann (Hauner), Elsner (Kühnhackl, Rieder), Hauner (Plachta), Brandl (Penalty)

24.07.2010
Schweiz – Deutschland 5:3 (1:1, 1:1, 3:1)
Tore: Rieder (Elsner, Kühnhackl), Abeltshauser (Hüfner), Plachta (Hauner)         


Die Spielberichte finden Sie unter folgendem Link:
http://www.swiss-icehockey.ch/SIH/nationalteams/de/u20_results.php


Bundesnachwuchstrainer Ernst Höfner: „Fakt ist, dass wir von drei Spielen zwei gewonnen haben und das ist natürlich ein positives erstes Fazit. Im Spiel gegen Weißrussland haben wir uns zu Beginn etwas schwer getan, waren müde von der Anreise am selben Tag. Durch eine konzentrierte Leistung haben wir das Spiel aber zu unseren Gunsten entscheiden können. Die beiden Begegnungen gegen die Schweiz waren sehr ausgeglichen. Im zweiten Spiel hat die Schweiz neue Spieler gebracht und war dadurch vielleicht etwas frischer. Insgesamt ist zu sagen, dass sich alle Spieler bestens bewährt haben und sich für weitere Einsätze empfohlen haben. Besonders hat mir auch der Zusammenhalt im Team gefallen. Das macht Hoffnung für die weiteren Aufgaben.“

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 23.07.2010
U18 – Länderspiele in Davos/ SUI

18.07.2010
Schweiz – Deutschland 6:4 (1:1, 4:0, 1:3)
Tore: Rieder (Daxlberger), Latta (Kretschmann), Bär (Mebus), Pföderl (Meirandes, Kronthaler)

20.07.2010
Schweiz – Deutschland 3:6 (0:1, 3:3, 0:2)
Tore: Haase (Kretschmann, Bär), Latta (Bär, Fischbuch), Latta (Fischbuch, Bär), Kretschmann (Daxlberger), Kretschmann (Albrecht), Latta

21.07.2010
Schweiz – Deutschland 7:4 (2:1, 2:2, 3:1)
Tore: Pfennings (Strokowski, Grözinger), Fischbuch, Grözinger (Pfennings), Uvira (Tomaschewski)

Bundesnachwuchstrainer Jim Setters: „Wir haben teilweise schon ganz gute Ansätze gezeigt, aber die drei Spiele gegen die Schweiz haben uns auch vor Augen geführt, dass wir noch sehr viel Arbeit vor uns haben. Das haben auch die Spieler erkannt. Jeder weiß, woran er in den nächsten Wochen und Monaten in seinem Verein arbeiten muss, um dann bei der Heim-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr international zu bestehen.“

Die kompletten Spielberichte finden Sie unter folgendem Link: http://www.swiss-icehockey.ch/SIH/nationalteams/de/u18_results.php



U20 – Länderspiele in Arosa/ SUI

22.07.2010
Deutschland – Weißrussland 6:3 (1:1, 3:1, 2:1)
Tore: Ohmann (Hauner), Brandl (Ohmann, Hauner), Rieder (Elsner), Keil (Abeltshauser), Elsner (Rieder, Bittner), Kühnhackl (Abeltshauser)

Team Manager Michael Pfuhl: „Nach gutem Beginn und schneller Führung haben wir etwas zu selbstsicher und unkonzentriert agiert und dadurch unseren Gegner besser ins Spiel gebracht. Im 2. Drittel haben wir uns dann deutlich gesteigert und unsere Chancen konzentriert verwertet. Auch Torhüter Philipp Grubauer agierte sicher und ohne Probleme.“

Weitere Spieltermine:
23.07.2010   17.00 Uhr   Schweiz – Deutschland
24.07.2010   13.00 Uhr   Schweiz – Deutschland

Die Spielberichte finden Sie unter folgendem Link: http://www.swiss-icehockey.ch/SIH/nationalteams/de/u20_results.php

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 21.07.2010
Nachnominierungen beim DEB Sommer-Camp - U18 Nationalmannschaft besiegt Schweiz
 
Bundestrainer Uwe Krupp musste beim Sommer-Camp, das derzeit im Budesleistungszentrum in Füssen stattfindet, kurzfristig  Veränderungen im Kader der Nationalmannschaft vornehmen. Für Marcus Kink und Marcel Müller wurden Tobias Wöhrle und Andreas Driendl nachnominiert. Torhüter Dennis Endras muss aus gesundheitlichen Gründen den DEB-Lehrgang absagen. Darüber hinaus vermeldet der DEB, dass die U18 Nationalmannschaft im zweiten Aufeinandertreffen die Schweiz mit 6:3 (1:0, 3:3, 2:0) besiegt hat.
 
Kaderänderung beim DEB Sommer-Camp der Nationalmannschaft
In der Kaderaufstellung der Nationalmannschaft hat es nach den ersten beiden Trainingstagen bereits einige Veränderungen gegeben. Sowohl Marcus Kink als auch Marcel Müller mussten vorzeitig den Lehrgang abbrechen. Kink hatte sich bei einer Trainingseinheit am Knie verletzt, nachdem er mit einer Schlittschuhkufe im Eis hängen geblieben war. Marcel Müller hingegen hat gerade einen NHL Vertrag mit den Toronto Maple Leafs abgeschlossen und musste  aus versicherungstechnischen Gründen, die damit einhergehen, kurzfristig abreisen. Als Ersatz wurden die beiden Füssener Tobias Wöhrle (Iserlohn Roosters) und Andreas Driendl (Krefelder Pinguine) nachnominiert.
Dennis Endras, der am gestrigen Dienstag vom Prospect Camp des NHL-Teams Minnesota Wild zurückgekehrt ist, musste seine Teilnahme ebenfalls kurzfristig absagen. Endras ist auf der Rückreise nach Deutschland erkrankt und kann deswegen nicht am Sommer Camp teilnehmen. Für ihn wurde kein weiterer Torhüter nachnominiert.
 
U18 Nationalmannschaft besiegt Schweiz
Erfreulich ist das jüngste Ergebnis beim immer jungen Aufeinandertreffen mit den Eidgenossen aus der Schweiz: Im Rahmen des U18-Lehrganges setzte sich die deutsche Nachwuchs- Nationalmannschaft im zweiten Aufeinandertreffen erfolgreich durch. In Davos/ SUI besiegte das Team von Bundesnachwuchstrainer Jim Setters die Gastgeber mit 6:3 (1:0, 3:3, 2:0). Nach der Niederlage im ersten Spiel zeigte sich die DEB-Auswahl von Beginn an konzentrierter und erspielte sich eine Vielzahl an Tormöglichkeiten. Effektivster Torschütze war dabei der talentierte Nicolas Latta mit drei Treffern. Christian Kretschmann erzielte zwei Tore und eine Torvorlage. Henry Haase war der dritte Torschütze für Deutschland. Das letzte Spiel vor der Rückkehr nach Deutschland findet am heutigen Mittwoch statt.

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 20.07.2010
DEB startet mit ersten Maßnahmen der Nachwuchsförderung in die neue Saison -
Torwart-Camp, U-18- und U-20-Lehrgänge weitere Meilensteine des Nachwuchskonzepts

Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. verfolgt auch weiterhin konsequent seine Marschroute in Bezug auf die gezielte Nachwuchsförderung. So fand zum einen bereits zum vierten Mal das DEB Goalie Camp seine erfolgreiche Fortsetzung. Zum anderen stehen mit den Lehrgängen der U-18- sowie der U-20-Nationalmannchaft für die Kaderspieler bereits im Hochsommer die ersten intensiven Maßnahmen für die Vorbereitung zur neuen Saison auf der Agenda. Die Aktivitäten, die der DEB bereits im Juli mit den talentiertesten Nachwuchsspielern umsetzt, sind integraler Bestandteil des langfristig ausgelegten Nachwuchskonzepts des Deutschen Eishockey-Bundes.

4. DEB Goalie Camp
Das DEB Goalie Camp hat sich mittlerweile als Ausbildungsmaßnahme weit über die Grenzen Deutschlands hinaus einen guten Namen gemacht. Zum mittlerweile vierten Mal haben sich 22 Torhüter sowie eine Torhüterin unter der Leitung von Bundestorwarttrainer Klaus Merk vom 13. bis 16. Juli zusammen gefunden. Im Bundesleistungszentrum Füssen konnten sie intensiv an ihren Fertigkeiten in sechs Trainingseinheiten auf dem Eis, gepaart mit Trockenübungen, arbeiten. Unterstützt wurde Merk dabei von Profi-Torhüter Youri Ziffzer, der aktiv am Training teilnahm und seine Erfahrungen aus dem Profibereich auf direktem Weg weitergeben konnte. Als zusätzliche Trainer standen Fredy Püls (Torwarttrainer ESV Kaufbeuren) und Siggi Harrer (Torwarttrainer SB Rosenheim) auf dem Eis. Neben Nationalspieler Michael Wolf, den DEL-Profis Stephan Daschner, Dominik Walsh und Alexander Oblinger sowie einigen U18 Nationalspielern als Schützen kamen verschiedene Geräte wie eine Puckmaschine, eine Tennisballmaschine und spezielle Rutschplatten beim Trockentraining zum Einsatz.

Bundestorwarttrainer Klaus Merk: „Die Torhütermaßnahmen erfreuen sich mittlerweile größter Beliebtheit. Wir hatten soviele Nachwuchstalente wie noch nie zuvor zu Besuch. Das Camp gibt uns die Möglichkeit zu sehen, wie sich die jungen Torhüter über den Sommer entwickelt haben und wir geben ihnen einen guten Einstieg in das beginnende Training in den Vereins- und Auswahlmannschaften.“


Lehrgang U18 Nationalmannschaft
Parallel zum Goalie-Camp fand vom 14. bis 16. Juli der erste Lehrgang der U18 Nationalmannschaft im BLZ statt. Mit Blick auf die im kommenden April stattfindende 2011 IIHF U18 WM in Deutschland diente der Lehrgang vor allem als erste Sichtungsmaßnahme der Saison für Bundesnachwuchstrainer Jim Setters. Zum Abschluss des Camps reiste die U18-Auswahl nach Davos/ SUI. Dort bestreitet die Mannschaft insgesamt drei Länderspiele gegen die U18 Auswahl der Schweizer. Dabei behielten die Gastgeber im ersten Aufeinandertreffen am vergangenen Sonntag mit 6:4 (1:1, 4:0, 1:3) die Oberhand. Die Tore für die DEB-Auswahl erzielten Tobias Rieder (Vorlage Dominik Daxlberger), Nickolas Latta (Christian Kretschmann), Steven Bär (Oliver Mebus) und Leonhard Pföderl (Max Meirandres, Stephan Kronthaler). Die zwei weiteren Begegnungen finden am 20. und 21. Juli statt.

Bundesnachwuchstrainer Jim Setters: „Die neue Saison hat begonnen und wir haben viel Arbeit vor uns. Die Begegnungen gegen die Schweiz sind ein erster Gradmesser im Hinblick auf die U18 WM in Deutschland. Die Jungs arbeiten hart und wir sehen, in welchen Bereichen wir uns entwickeln müssen, um unsere Ziele bei der WM erreichen zu können.“


Lehrgang U20 Nationalmannschaft
Bundesnachwuchstrainer Ernst Höfner leitet vom 18. bis 22. Juli den Lehrgang der U20 Nationalmannschaft. Höfner lud zur ersten Saisonmaßnahme einen erweiterten Kader von 25 Spielern und drei Torhütern ein, darunter auch Spieler der Jahrgänge 1992 und 1993. Wie gewohnt wird Ernst Höfner vom Bundestrainer der A-Nationalmannschaft, Uwe Krupp, assistiert. Die Rollen werden also im Nachwuchs im Gegensatz zu der Seniorenmannchaft verteilt. Diese Konstellation dient den beiden Trainern dazu, gezielt Nachwuchstalente an den Seniorenbereich heranzuführen. Am 22. Juli reist die Nachwuchs-Auswahl nach Arosa/ SUI, um dort ein Mal gegen die weißrussische und zwei Mal gegen die schweizer U20-Auswahl anzutreten. Die Spieltage sind vom 22. bis 24. Juli angesetzt. Genau wie bei der U18-Auswahl dient das Camp als erste Vorbereitungsmaßnahme auf die im Dezember 2010/Januar 2011 anstehende 2011 IIHF U20 WM in Buffalo/ USA.

Bundesnachwuchstrainer Ernst Höfner: „Zu diesem Lehrgang haben wir eine größere Anzahl an Spielern eingeladen als üblich. Mit Blick auf die anstehende U20-WM in Buffalo möchten wir möglichst viele Talente aus den in Frage kommenden Jahrgängen sichten und testen. Bis zur Abreise nach Arosa werden wir aus dem Kader noch einen kompletten Block streichen, damit wir auf die Stärke von 20 Spielern und zwei Torhütern kommen. In den drei Spielen gegen Weißrussland und die Schweiz bekommen wir einen ersten Eindruck über den Leistungsstand unserer Spieler.“

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 16.07.2010
Nationalmannschaft startet mit Sommer-Camp in die neue Eishockey-Saison - Vier neue Gesichter im Team von Uwe Krupp

Am kommenden Montag, 19. Juli 2010, beginnt im Bundesleistungszentrum Füssen der erste Lehrgang der Nationalmannschaft für die anstehende Spielzeit. Das Sommer-Camp in Füssen ist zudem die erste Maßnahme nach der erfolgreichen Weltmeisterschaft im Mai. Bis zum 23. Juli hat Bundestrainer Uwe Krupp zusammen mit seinen Assistenten Ernst Höfner und Klaus Merk einen erweiterten Nationalmannschaftskader eingeladen, um sich auf die Turniere der Saison 2010/2011 vorzubereiten. Für das diesjährige DEB Sommer-Camp hat Uwe Krupp 30 Spieler nominiert. Zusätzliche Unterstützung während des Lehrgangs erhält der DEB-Trainerstab durch Harold Kreis.

Unter dem Motto „Top Team Sotschi 2014 und WM 2011“ haben die Kaderspieler in Füssen zum ersten Mal die Möglichkeit, sich für die Turniere der Saison zu empfehlen. Insbesondere stehen die Titelverteidigung beim Deutschland Cup 2010 im November in München sowie die 2011 IIHF Weltmeisterschaft in der Slowakei auf der Agenda. Im Rahmen des Sommer-Camps sind elf Trainingseinheiten auf dem Eis sowie begleitende Trockeneinheiten geplant. Im Vordergrund stehen für den Trainerstab um Uwe Krupp unter anderem das Verfeinern des Spielsystems, die Verstärkung individueller Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie weitere Maßnahmen, die den Zusammenhalt des jungen Teams fördern und somit die Einheit stärken. Die Off-Ice-Einheiten dienen dazu, die aktuelle konditionelle Verfassung der Spieler zu testen und diese in spezifischen, individuell zugeschnittenen Maßnahmen zu verbessern.

Vier neue Spieler nominiert
Neben den Stammkräften der Nationalmannschaft wie etwa Christoph Ullmann oder Michael Wolf sind mit Sinan Akdag, Florian Kettemer, Benedikt Kohl und Benedikt Brückner insgesamt vier Neulinge dabei, die zum ersten Mal im Kreise des erweiterten A-Kaders trainieren werden.
Mit Dennis Endras wird auch der wertvollste Spieler der 2010 IIHF Weltmeisterschaft am DEB-Lehrgang teilnehmen. Allerdings wird Endras erst am Mittwoch zur Mannschaft stoßen, da er derzeit an einem Vorbereitungscamp der NHL-Mannschaft Minnesota Wild in Nordamerika teilnimmt. Zusätzliche Unterstützung erhält der Trainerstab durch Harold Kreis, der vom Dienstag bis Donnerstag als Assistenztrainer an dem DEB-Lehrgang teilnehmen wird. Kreis hat bereits erfolgreich bei der 2010 IIHF WM im Trainerstab der Nationalmannschaft mitgewirkt.

Im Vorfeld des Sommercamps fanden in den Olympiastützpunkten in Berlin, Heidelberg, Köln und München die alljährlichen Leistungstests des A-, B- und C-Kaders statt. Die Kaderspieler wurden neben einem Gesundheitscheck diversen Tests in den Bereichen Sprint, Kraft, Sprung und Ausdauer unterzogen. Die Ergebnisse geben Aufschluss darüber, wie sich die Athleten in den einzelnen konditionellen Teilbereichen entwickelt haben und sind auch ein Faktor für die Kadernominierungen.

Pressekonferenz des DEB
Bevor Dennis Endras ins Nationalmannschaftstraining einsteigt, präsentiert er sich am Mittwoch, 21. Juli 2010 um 14:00 Uhr neben Bundestrainer Uwe Krupp und DEB-Präsident Uwe Harnos auf der Pressekonferenz des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. in München („Vereinsheim“, Occamstraße 8). Dabei wird Uwe Krupp einen detaillierten Einblick in das sportliche Konzept geben. Die strategischen Ziele sowie die Neuausrichtung in der Vermarktung, die das neue DEB-Präsidium verfolgt, werden von DEB-Präsident Uwe Harnos vorgestellt. Anmeldung zur Pressekonferenz unter: alexandra.heinze@deb-online.de

Uwe Krupp (Bundestrainer): „Wir gehen motiviert in die neue Saison und werden die Linie der letzten Jahre auch dieses Jahr beibehalten und weiterhin optimieren. Das Sommertrainingscamp dient dazu, die weitere Entwicklung unserer Kaderspieler zu fördern sowie unsere talentiertesten Spieler zu sichten und perspektivisch zu integrieren."

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 09.07.2010
DEB-Trainerlehrgang B-Lizenz 2010

Vom 18. Juni bis 4. Juli fand der zweiteilige DEB-Trainerlehrgang B-Lizenz unter der Leitung von Trainerausbilder Jim Setters statt.

Der erste Teil wurde vom 18. bis 20. Juni im Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg durchgeführt. Teil zwei fand im Bundesleistungszentrum Füssen vom 30. Juni bis 4. Juli statt.

Insgesamt haben 28 Trainer an dem Lehrgang teilgenommen, darunter die ehemaligen Nationalspieler Markus Wieland und Tomas Martinec sowie die ehemalige Nationalspielerin Maren Valenti. Ebenso waren unter anderem mit Michael Kreitl und Jacek Plachta auch zwei ehemalige DEL-Spieler unter den Teilnehmern.

Jim Setters zeigte sich mit dem Verlauf sehr zufrieden: "Alle teilnehmer waren sehr motiviert bei der Sache und haben den Lehrgang professionell durchgezogen. Das Niveau fand ich gut und wir haben alle Inhalte im Zeitplan vermittelt bekommen. Ich denke, dass die Teilnehmer viele gute Erfahrungen zu ihren Vereinen und den Spielerinnen und Spielern mitnehmen."


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Dei Teilnehmer des B-Trainerlehrgangs vor dem Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg.

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 04.07.2010
InLine Hockey WM 2010: Deutschland beendet Turnier auf Platz sieben – USA Weltmeister

Im Platzierungsspiel um Rang sieben der 2010 IIHF InLine Hockey WM gegen die Slowakei behielt die Nationalmannschaft mit 6:4 (2:1, 1:2, 2:1, 1:0) die Oberhand. Somit beendete die DEB-Auswahl das Turnier in Karlstad/ SWE auf dem siebten Platz und tritt kommendes Jahr in der Top Division der WM 2011 an.
Nach der Qualifikation zum Viertelfinale traf die Mannschaft von Bundestrainer Georg Holzmann in der ersten K-O.-Runde auf Schweden. In einem kämpferischen und hochklassigen Spiel setzte sich der Gastgeber der WM mit 6:4 (3:1, 1:1, 1:1, 1:1) durch.
Im darauffolgenden Spiel um Platz sieben wartete die Slowakei auf die InLine Nationalmannschaft. Von Anfang an zeichnete sich wieder ein hart umkämpftes und enges Match ab. Beide Mannschaften gingen abwechselnd in Führung, ehe Deutschland ab der Hälfte des Spiels die Tormöglichkeiten effektiver nutzte und die Zwei-Tore-Führung bis zum Spielende verteidigte. Nach drei Mal Bronze hintereinander bei den letzten WM-Turnieren entsprach der siebte Rang nicht ganz den vorher gesteckten Zielen, dennoch war Bundestrainer Georg Holzmann nicht enttäuscht: „Die WM 2010 ist vom Ergebnis her nicht so optimal verlaufen, wie wir uns das im Vorfeld gewünscht haben. Ich bin aber trotzdem sehr stolz auf die Spieler. Mit der teilweise neu formierten Nationalmannschaft haben wir bei einem hochklassigen Turnier gute und viele knappe Ergebnisse gegen starke Gegner erzielt. Bei einigen Spielen fehlte uns vielleicht auch das kleine Quäntchen Glück, das man manchmal benötigt, um ein enges Spiel zu gewinnen. Nichtsdestotrotz war die WM wieder ein tolles Erlebnis für alle und wir freuen uns auf die WM 2011, bei der wir uns wieder hohe Ziele setzen werden.“

Im Finale der 2010 IIHF InLine Hockey Weltmeisterschaft standen sich die USA und die Tschechische Republik gegenüber. Die Nordamerikaner wurden Ihrer Favoritenrolle gerecht und holten sich den WM-Titel durch einen knappen 4:3 (1:1, 1:0, 1:1, 1:1)-Sieg. Bronze gewannen die gastgebenden Schweden, die im ‚kleinen Finale‘ gegen Kanada mit 7:6 (3:0, 1:2, 2:1, 1:3) die Oberhand behielten.

Alle Ergebnisse und Statistiken der 2010 IIHF InLine Hockey Weltmeisterschaft stehen unter dem Link http://www.iihf.com/en/channels0910/inline/home.html zur Verfügung.

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 02.07.2010
Uwe Krupp bleibt Eishockey-Bundestrainer – Vertragsverlängerung zunächst für ein weiteres Jahr

Uwe Krupp wird sein Amt als Bundestrainer der deutschen Eishockey Nationalmannschaft sowie die Tätigkeit des Assistenztrainers der U20 Nationalmannschaft zunächst für ein weiteres Jahr fortführen. Darauf verständigten sich DEB-Sportdirektor Franz Reindl und Uwe Krupp. Anlässlich der Präsidiumssitzung des neuen Präsidiums des Deutschen Eishockey-Bundes am heutigen Abend in München wurde dies bestätigt. Uwe Krupp ist seit 2005 Bundestrainer und hatte zuletzt die deutsche Eishockey Nationalmannschaft bei der WM 2010 im eigenen Land auf Platz 4 geführt. Mit 48 Siegen in 103 Spielen während seiner bisherigen Amtszeit hat Uwe Krupp die beste Bilanz aller Eishockey-Bundestrainer vorzuweisen.

DEB-Sportdirektor Franz Reindl äußert sich erfreut über die Vertragsverlängerung: „Das ist eine gute Nachricht für das deutsche Eishockey. Uwe Krupp ist eine Persönlichkeit, die unserem Sport in Deutschland weit über sein Wirken als Trainer hinaus gut tut. Er hat mehrfach bewiesen, dass er unter hohem Druck erfolgreich arbeiten kann. Wir haben in diesen Tagen oft miteinander gesprochen. Uwes Wunsch, sich zunächst nur auf ein Jahr festzulegen, sind wir gerne entgegengekommen. Zum einen lässt die Krebserkrankung seiner Frau derzeit eine längere Bindung nicht zu. Zum anderen erwartet er zu Recht, dass die begeisternde Heim-WM bei allen maßgeblichen Kräften im deutschen Eishockey die Bereitschaft für längst fällige und schnelle Veränderungen zugunsten seiner Arbeit mit der Nationalmannschaft geweckt hat. Insofern werden wir uns am Ende der kommenden Saison zusammensetzen und den dann bestehenden Sachstand gemeinsam bewerten. Zunächst aber können wir jetzt den mit Uwe Krupp erfolgreich beschrittenen Weg fortführen und wir sind froh, dass er so auch weiterhin sein Wissen und seine Erfahrung in zukunftsweisende Konzepte einbringen kann."

Uwe Krupp über die Gründe für seine Entscheidung und seine Erwartungen an das Amt: „Die Leistung unserer Mannschaft bei der Heim-WM hat uns allen gezeigt, dass gute Nachwuchsarbeit, wie sie momentan nur von wenigen Ausnahmen unter den Proficlubs ernsthaft betrieben wird, Früchte tragen kann und mich enorm motiviert, meine Arbeit als Bundestrainer fortzuführen. Zudem rechne ich Sportdirektor Franz Reindl hoch an, dass er nach der schwierigen WM 2009 unbeirrt an unserem gemeinsamen Kurs auf die WM 2010 festgehalten und das Trainerteam vom inneren und äußeren Druck freigehalten hat. Auch diese zwischenmenschliche Verlässlichkeit war Ausschlag gebend für meine Entscheidung, denn nur mit Kontinuität und gegenseitigem Vertrauen kann man erfolgreich arbeiten. Mit dem hervorragenden Abschneiden bei der Heim-WM haben wir ein wichtiges Ziel erreicht. Jetzt gilt es, mittelfristig den stabilen Anschluss an die erweiterte Weltspitze zu schaffen. Dazu muss unser Bestreben sein, nachhaltige Förderverpflichtungen für die Clubs unserer Profiligen zu realisieren. Das kommende Jahr wird zeigen müssen, ob sich mit dem Schwung der Heim-WM im deutschen Eishockey Dinge bewegen lassen oder wir weiter auf der Stelle treten wollen.“

Vom 19. bis 23. Juli findet mit dem Sommer-Camp in Füssen die erste Maßnahme der Nationalmannschaft für die anstehende Saison 2010/11 statt. Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. wird während dieser Maßnahme einen Medientag mit ausführlichen Interviewmöglichkeiten u.a. mit Uwe Krupp und den Spielern des Nationalkaders veranstalten. Eine gesonderte Einladung dazu wird zeitnah verschickt.

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 02.07.2010
InLine Hockey WM 2010: Deutschland im Viertelfinale gegen Schweden

Am heutigen Freitag trifft die Nationalmannschaft im Viertelfinale der 2010 IIHF InLine Hockey WM (Top Division) auf Gastgeber Schweden. Eröffnungsbully in Karlstad ist um 20:00 Uhr.
Nach einer 5:10 (0:1, 0:5, 3:2, 2:2)-Niederlage im letzten Vorrundenspiel gegen die USA musste Deutschland als Letzter der Vorrundengruppe B zunächst gegen den Gewinner der Gruppe D aus der Division I zu einem sogenannten Cross-Over Spiel antreten. Der Spielmodus gibt vor, dass der Sieger dieser Partie im Viertelfinale der Top Division steht – der Verlierer wiederum spielt im Viertelfinale der Division I. Dementsprechend hart umkämpft war das Qualifikationsmatch zwischen Deutschland und Großbritannien. Die DEB-Auswahl ging früh durch Treffer von Patrick Reimer und Alexander Duck in Führung, die Briten blieben aber nach dem Anschlusstreffer von Daniel Hutchinson in Schlagweite. Erst im letzten Viertel gelang Thomas Greilinger der Treffer zur erneuten Zwei-Tore-Führung. Die Briten kämpften aber weiter und kamen erneut zum Anschlusstreffer (Alex Pearman). Mit viel Einsatz verteidigte die Nationalmannschaft die knappe Führung und zog durch den 3:2 (2:1, 0:0, 0:0, 1:1)-Sieg in Finalrunde der Top Division ein.
Im zweiten Qualifikationsspiel schaffte die Slowakei (Sieger Gruppe C, Division I) gegen Österreich (Vierter Gruppe A, Top Division) die Überraschung und siegte mit 6:3. Die Slowaken haben sich somit für das Viertelfinale der Top Division qualifiziert und spielen dort gegen die USA, Österreich muss den Gang in die Playoffs der Division I antreten. Nach den Viertelfinals kommt es neben den Halbfinalbegegnungen und den anschließenden Finals noch zu Platzierungsspielen. Der letzte der Top Division steigt in die Division I ab, der Meister der Division I wiederum qualifiziert sich für die Top Division der 2011 IIHF InLine Hockey Weltmeisterschaft.

Georg Holzmann (Bundestrainer): „Das Qualifikationsspiel zum Viertelfinale gegen Großbritannien war ein reines Nervenspiel. Wir waren über weite Strecken die überlegene Mannschaft, mussten aber hart für unseren Sieg kämpfen. Ich bin froh, dass wir es geschafft haben, das zählt am Ende. Im Viertelfinale treffen wir nun auf die Schweden, die als haushoher Favorit in die Partie gehen. Wir werden aber alles geben, um die Skandinavier so lange wie möglich zu ärgern und eventuell eine Überraschung zu schaffen. Bei K.O.-Spielen ist bekanntlich alles möglich.“



Spielstatistiken
Deutschland:Großbritannien – 3:2 (2:1, 0:0, 0:0, 1:1)

Tore:
01:42 – 1:0 – Tor Patrick Reimer, Vorlage Thomas Greilinger
02:59 – 2:0 – Tor Alexander Duck, Vorlage Boris Blank, Daniel Menge
05:11 – 2:1 – Tor Daniel Hutchinson, Vorlage Remi Moses, Nathan Finney
42:01 – 3:1 – Tor Thomas Greilinger, Vorlage Steffen Tölzer, Marian Bazany
46:37 – 3:2 – Tor Alex Pearman, Vorlage Philip Hamer

Torschüsse:
Deutschland 29
Großbritannien 20

Strafzeiten:
Deutschland 7,5 Minuten
Großbritannien 4,5 Minuten

Die Viertelfinalbegegnungen der 2010 IIHF InLine Hockey Weltmeisterschaft
Top Division
14:00 Uhr, Finnland - Kanada
16:00 Uhr, Tschechische Republik – Slowenien
18:00 Uhr, USA – Slowakei
20:00 Uhr, Schweden – Deutschland

Division I
13:00 Uhr, Ungarn – Japan
15:00 Uhr, Brasilien – Kroatien
17:00 Uhr, Großbritannien – Australien
19:00 Uhr, Österreich – Argentinien

Alle Ergebnisse und Statistiken der 2010 IIHF InLine Hockey Weltmeisterschaft stehen unter dem Link http://www.iihf.com/en/channels0910/inline/home.html zur Verfügung.

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 29.06.2010
InLine Hockey WM 2010: Deutschland unterliegt Kanada nach Penaltyschießen

Im zweiten Turnierspiel der 2010 IIHF InLine Hockey Weltmeisterschaft gab es erneut eine knappe Niederlage für die Nationalmannschaft. Mit 3:4 (2:1, 1:0, 0:1, 0:1, 0:0, 0:1) nach Penaltyschießen verlor das Team von Bundestrainer Georg Holzmann der Auswahl Kanadas.
Trotz einer optischen Überlegenheit und mehr Spielanteilen waren die Deutschen nicht in der Lage, die zwischenzeitliche Zwei-Tore-Führung weiter auszubauen. Die Kanadier kamen mit zunehmender Dauer immer besser in das Spiel und schafften im letzten Viertel den Ausgleich. Nach einer torlosen Verlängerung fiel die Entscheidung zu Gunsten der Nordamerikaner im Penaltyschießen.

Das letzte Vorrundenspiel der InLine Hockey Nationalmannschaft findet am morgigen Mittwoch, 30. Juni  um 18:00 Uhr gegen die USA statt. Abhängig vom Ausgang der Begegnung ergibt sich der weitere Spielplan für die DEB-Auswahl.

Eckhard Schindler (Team Manager): „Wir waren heute zu großen Teilen die überlegene Mannschaft, sind aber an unserer mangelnden Chancenverwertung gescheitert. Wie so oft im Sport wird das in vielen Fällen bestraft. Beim Penaltyschießen braucht man dann immer das nötige Quäntchen Glück, unsere Topspieler sind am starken kanadischen Torhüter gescheitert, die Kanadier haben Ihre Möglichkeiten genutzt. Morgen gegen die USA haben wir einen schweren Brocken vor uns und sind eher in der Außenseiterrolle, wir gehen aber top motiviert in die Partie.“

Spielstatistiken
Tore:
04:21 – 1:0 – Tor Thomas Greilinger, Vorlage Marian Bazany, Patrick Reimer (Überzahltor)
08:47 – 1:1 – Tor Kye Benjaminsen, Vorlage Mitchell Vevang
10:45 – 2:1 – Tor Yannik Baier, Vorlage Steffen Tölzer
20:21 – 3:1 – Tor Steffen Tölzer, Vorlage Yannik Baier, Benjamin Friedl
35:56 – 3:2 – Tor Kye Benjaminsen, Vorlage Kyle Sheen (Überzahltor)
41:31 – 3:3 – Tor David Hammond
53:00 – 3:4 – Tor David Hammond (entscheidender Penalty)

Torschüsse:
Deutschland 25
Kanada 38

Strafzeiten:
Deutschland 9 Minuten
Kanada 4,5 Minuten

Alle weiteren Ergebnisse und Statistiken der 2010 IIHF InLine Hockey Weltmeisterschaft stehen unter dem Link http://www.iihf.com/en/channels0910/inline/home.html zur Verfügung.

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 28.06.2010
InLine Hockey WM: Deutschland verliert Eröffnungsspiel gegen Tschechien

Mit einer überraschenden Niederlage ist die InLine Hockey Nationalmannschaft in die Weltmeisterschaft 2010 in Karlstad/ SWE gestartet. Mit 8:9 (1:3, 3:1, 3:2, 1:3) verlor der Bronzemedaillengewinner von 2009 in einem engen Spiel gegen die Tschechische Republik. Ein ausführlicher Spielbericht folgt.
Das nächste Turnierspiel der DEB-Auswahl findet am 29. Juni um 16:00 Uhr gegen Kanada statt.

Die weiteren Ergebnisse der Top Division vom ersten Spieltag:
Finnland - Slowenien 7:3 (0:0, 2:1, 3:1, 2:1)
Kanada - USA 2:7 (0:3, 0:1, 2:3, 0:0)
Österreich - Schweden 4:13 (0:2, 1:5, 2:5, 1:1)

Alle weiteren Ergebnisse der Division I sowie alle Statistiken stehen unter dem Link http://www.iihf.com/en/channels0910/inline/home.html zur Verfügung.

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 28.06.2010
Startschuss zur 2010 IIHF InLine Hockey Weltmeisterschaft

Heute beginnt in Karlstad/ SWE die 2010 IIHF InLine Hockey Weltmeisterschaft. Bis zum 4. Juli werden dort 16 Nationen in der Top-Division sowie der Division I um Medaillen kämpfen. Beim Turnier in Ingolstadt im letzten Jahr konnte die deutsche Mannschaft die Bronzemedaille gewinnen. Sieger war Schweden vor Silbermedaillengewinner USA. Das erste Spiel bestreitet Deutschlande heute um 16:00 Uhr gegen Tschechien. Weitere Gegner in der Gruppe B der Top-Division sind die USA und Kanada. Auch in diesem Jahr finden sich namhafte Eishockeyspieler im Team von Trainer Georg Holzmann wie Thomas Greilinger oder Patrick Reimer. Nicht mit dabei im Gegensatz zum Vorjahr ist Stürmer Michael Wolf. Dieser wird nach der Eishockey-WM vergangenen Monat geschont (Kader im Excel-Format im Anhang). Weitere Begegnungen am heutigen Montag sind Finnland-Slowakei (14:00 Uhr), Kanada-USA (18:00 Uhr) und Österreich–Schweden (20:00 Uhr).

Gruppeneinteilung 2010 IIHF InLine Hockey Weltmeisterschaft Karlstadt, Schweden:

Top Division
Gruppe A: Schweden, Finnland, Slowenien, Österreich
Gruppe B: USA, Deutschland, Tschechische Republik, Kanada

Division I
Gruppe C: Slowakei, Ungarn, Australien, Kroatien
Gruppe D: Großbritannien, Brasilien, Japan, Argentinien

Team Manager Eckhard Schindler: „Unsere Mannschaft ist eine gesunde Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern. Unser heutiger Gegner Tschechien hat einen viel höheren Altersdurchschnitt. Dieses Spiel wird eine erste Standortbestimmung für uns sein. Man kann beim Inlinehockey nie sagen wie gut die anderen Mannschaften sind. Ein Sieg im ersten Spiel würde uns aber auf jeden Fall eine gute Ausgangslage für höhere Ziele bieten. Mindestens sollte ein Platz unter den ersten sechs erreicht werden.“

Alle Informationen zur 2010 InLine Hockey Weltmeisterschaft in Karlstadt finden Sie unter:
http://www.iihf.com/en/channels0910/inline/home.html

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 27.06.2010
InLine Hockey Weltmeisterschaft 2010

Vom 28. Juni bis 4. Juli findet in Karlstadt/ SWE die 2010 InLine Hockey Weltmeisterschaft statt. Als aktueller Bronzemedaillengewinner der letzten Titelwettkämpfe reist die InLine Hockey Nationalmannschaft unter der Leitung von Bundestrainer Georg Holzmann nach Nordeuropa. Das erste Turnierspiel der deutschen Mannschaft findet am 28. Juni um 16:00 Uhr Ortszeit gegen die Tschechische Republik statt.

Der gesamte Spielplan und die Gruppeneinteilung der Weltmeisterschaft steht unter http://www.iihf.com/channels0910/inline/home.html zur Verfügung.

Der deutsche Kader steht ebenfalls zum Download bereit.

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 26.06.2010
27. Ordentliche Mitgliederversammlung des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. - DEB-Präsidium erhält neues Gesicht

Im Rahmen der 27. Ordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. in Rostock wurde das DEB-Präsidium für die kommenden vier Jahre gewählt. Präsident Uwe Harnos sowie Vize-Präsident Erich Kühnhackl wurden dabei in ihren Ämtern bestätigt. Neu im Präsidium sind Marketingexperte Manuel Hüttl (Kaufbeuren) und Oberstaatsanwalt Raymund Schneeweis (Hamm).

Vor der Wahl des Präsidiums wurde unter der Versammlungsleitung von Dr. Jörg Boulanger (Vorsitzender DEB-Spielgericht) nach den Rechenschaftsberichten des alten DEB-Präsidiums und des Generalsekretärs über die Änderungsanträge zur Satzung und den Ordnungen des DEB abgestimmt. Von den stimmberechtigen Mitgliedern des DEB waren 14 Landeseissportverbände (von 15), 13 Klubs der 2. Bundesliga (von 14) sowie sieben Klubs der Oberliga Süd (von acht) vertreten. Sämtliche Änderungsanträge wurden einstimmig angenommen. So erhält beispielsweise zukünftig der Generalsekretär einen Sitz und eine beratende Stimme im DEB-Präsidium. Ebenfalls beschlossen wurde, dass die Vereine, die an den DEB-Nachwuchsligen und der Frauen-Bundesliga teilnehmen, zukünftig ordentliche Mitglieder des Deutschen Eishockey-Bundes werden, soweit sie es nicht bereits sind. Sämtliche Änderungen in der Satzung und den Ordnungen des DEB werden zeitnah über die DEB Homepage kommuniziert werden.

Unmittelbar vor der Wahl des DEB-Präsidiums wurden die Mitglieder des alten Präsidiums von ihren Ämtern einstimmig entlastet. Alle Mitglieder des neuen DEB-Präsidiums wurden ebenfalls einstimmig gewählt. Raymond Schneeweis musste nach seiner Wahl in das Präsidium von seinem Amt als DEB-Kassenprüfer zurücktreten. Als neuer, zweiter Kassenprüfer neben Detlef Berger wurde Volker Schnabel (Bietigheim-Bissingen) mit 97,1 % der Stimmen gewählt. Als letzter Punkt der Tagesordnung wurde der Haushaltsvoranschlag für 2010 von allen Mitgliedern genehmigt.

Uwe Harnos (DEB-Präsident): „Die diesjährige Ordentliche Mitgliederversammlung des DEB ist reibungslos und sehr positiv verlaufen. Ich gratuliere den Mitgliedern des neuen DEB-Präsidiums zu ihrer Wahl und freue mich auf eine konstruktive und intensive Zusammenarbeit. Nach der Wahl bin ich nun fest als DEB Präsident installiert, darüber freue ich mich persönlich. Ich hatte vor zwei Jahren das Amt kommissarisch übernommen. Alle wichtigen Änderungsanträge wurden einstimmig angenommen. Dies zeigt, dass unser Weg der offenen Kommunikation mit den Mitgliedern sich auszahlt und wir auf dem richtigen Weg sind.“

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 24.06.2010
DEB-Mitgliederversammlung am 26. Juni in Rostock

Am kommenden Samstag, den 26.06.2010 findet in Rostock-Warnemünde die 27. Ordentliche Mitgliederversammlung des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. statt. Dabei treffen sich die Mitglieder des DEB (15 Landeseissportverbände, 14 Klubs der 2. Bundesliga und elf Klubs der Oberliga Süd) turnusgemäß um Bilanz zu ziehen und die Weichen für die kommenden zwei Jahre zu stellen.

Hauptthema der Versammlung werden die Neuwahlen des DEB-Präsidiums, bestehend aus dem Präsidenten und drei Vize-Präsidenten, für die kommende vierjährige Amtsperiode sein. Weiteres wichtiges Thema sind die Abstimmungen über mehrere Änderungsanträge zur Satzung und den Ordnungen des DEB. Weiter stehen die Rechenschaftsberichte der aktuellen Präsidiumsmitglieder und des Generalsekretärs sowie Diskussionen über sonstige Anliegen der Mitglieder auf der Tagesordnung.

Die Mitgliederversammlung beginnt um 10:00 Uhr im Hotel Neptun in Rostock-Warnemünde und der DEB wird voraussichtlich am Nachmittag mittels Pressemitteilung von den Ergebnissen berichten.

Für Interviewanfragen nach der Mitgliederversammlung bitten wir um eine kurze Anfrage per Mail unter presse@deb-online.de oder telefonisch unter 089-818254.

Uwe Harnos (DEB-Präsident): „Bei der diesjährigen ordentlichen Mitgliederversammlung haben wir viele interessante und wichtige Punkte auf der Tagesordnung. Die Wahlen des neuen Präsidiums sind nur einer davon. Auch die Änderungsanträge zur Satzung und den Ordnungen des DEB sind richtungsweisende Themen, insbesondere was die geplante zukünftige Mitgliedschaft der Vereine, die an den DEB-Nachwuchsligen und der Frauen Bundesliga teilnehmen anbelangt. Ich freue mich auf die Versammlung und bin zuversichtlich, dass wir gemeinsam wieder einige Schritte in die richtige Richtung machen werden.“

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 21.06.2010
Gerhard Lichtnecker als Schiedsrichterobmann bestätigt

Auf dem diesjährigen Verbandstag der Schiedsrichterobleute der jeweiligen Landeseissportverbände am 11.06.2010 in Nürnberg stand auch turnusmäßig die Wahl des Schiedsrichterobmanns des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB) auf der Agenda.
Einstimmig wurde der bisherige Schiedsrichterobmann des DEB, Gerhard Lichtnecker, in seinem Amt bestätigt. Gerhard Lichtnecker hat seit vier Jahren den Vorsitz und erhielt mit der Wiederwahl für weitere vier Jahre das Vertrauen.

Gerhard Lichtnecker: „Ich freue mich über meine Wiederwahl und sehe mich in meiner Arbeit bestätigt. Ohne mein Team, also Gerhard Müller, Mike Strobl, Stefan Trainer und Holger Gerstberger, wären viele Dinge in den vergangenen Jahren nicht möglich gewesen. Aber auch die Schiedsrichter selbst, welche die Arbeit auf dem Eis machen, haben dazu beigetragen, dass sich die Akzeptanz des gesamten Schiedsrichterwesens in den letzten Jahren deutlich verbessert hat. Wir werden weiterhin konsequent daran arbeiten, dass das Leistungsniveau konstant bleibt. In vielen Dingen der Ausbildung sind wir auch im internationalen Vergleich Vorreiter und haben unsere Kompetenz gerne auch anderen Nationen zur Verfügung gestellt. Ausdrücklich bedanken möchte ich mich beim Präsidium und dem Sportdirektor des DEB sowie bei der DEL, die in den letzten Jahren erst viele Dinge im Bereich des Schiedsrichterwesens ermöglicht haben und für unsere Belange immer ein offenes Ohr haben.“

Derzeit bereitet das Team um Lichtnecker die Sommerlehrgänge der Schiedsrichter vor. Bekanntlich wird es in diesem Jahr umfangreiche Änderungen des auch in Deutschland gültigen Regelwerks des Internationalen Eishockeyverbandes (IIHF) geben. So muss z.B. eine deutsche Übersetzung und umfangreiches Schulungsmaterial für die Schiedsrichter und die Klubs erarbeitet werden.

Für den DEB SRA
- Holger Gerstberger -

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 14.06.2010
Stiftung Deutsche Sporthilfe: Eishockey-Nationalmannschaft ist „Sportler des Monats“ Mai

Nicht nur die Fans waren von der Leistung der Nationalmannschaft bei der 2010 IIHF Weltmeisterschaft im eigenen Land begeistert. Wie die Stiftung Deutsche Sporthilfe heute bekannt gab, zeigte sich auch die große Mehrheit der ca. 3.800 Sporthilfe-geförderten Athleten beeindruckt und wählte das Team von Bundestrainer Uwe Krupp mit deutlichem Abstand zu ihren "Sportlern des Monats" Mai. Auf den Plätzen zwei und drei folgen mit dem THW Kiel (Handball) und dem 1.FFC Turbine Potsdam (Frauen-Fußball) ebenfalls Mannschaften.

Vor wenigen Wochen hatte die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft sensationell Platz 4 bei der 2010 IIHF Weltmeisterschaft in Gelsenkirchen, Köln und Mannheim belegt. Bereits im Eröffnungsspiel in Gelsenkirchen, bei dem mit 77.803 Besuchern ein neuer Zuschauer-Weltrekord aufgestellt wurde, gelang der DEB-Auswahl um Kapitän Marcel Goc ein Überraschungssieg über die USA. Es folgten weitere fantastische Leistungen, u.a. gegen den Turnierfavoriten und späteren Vize-Weltmeister Russland sowie im Viertelfinale gegen die Schweiz. Mit dem Erreichen des Halbfinals steht für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in diesem Jahr das beste WM-Ergebnis seit 57 Jahren zu Buche.

Entsprechend zufrieden war Bundestrainer Uwe Krupp nach dem Turnier: "Die Mannschaft hat bei der WM konstant gut gespielt; sie ist in jedem Spiel über sich hinausgewachsen und hat das Maximum erreicht".

Ergebnis der Sportlerwahl:
1. Eishockey-Nationalmannschaft                  63,5 %
2. THW Kiel (Handball)                                18,4 %
3. 1. FFC Turbine Potsdam (Frauen-Fußball)   18,1 %

Die  Deutsche Sporthilfe führt seit 2003 gemeinsam mit dem Sportmagazin "kicker" und dem Beirat der Aktiven im DOSB die Online-Wahl zum "Sportler des Monats" durch. Im Jahr 2010 wurden bisher folgende Sportler ausgezeichnet:   
Januar: Felix Neureuther, Ski Alpin
Februar: Magdalena Neuner, Biathlon
März: Verena Bentele, Behindertensport
April: Matthias Fahrig, Kunstturnen       

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 09.06.2010
Interview mit Sven Felski, der nach der 2010 IIHF WM seine Karriere in der Nationalmannschaft beendet hat

Was hat Sie dazu bewegt, Ihre Karriere bei der Nationalmannschaft zu beenden?
Ich denke nach 16 Jahren mit der Nationalmannschaft war das ein guter Zeitpunkt aufzuhören.  Diese hervorragende Heim-WM war ein wirklich schöner Abschluss. Allerdings hatte ich mein Karriereende den Trainern bereits vor der WM angekündigt. Es hatte also nichts mit dem Ausgang der Weltmeisterschaften zu tun. Nun ist es an der Zeit den Jüngeren den Vortritt zu lassen und natürlich hatte auch die Familie hat einen großen Anteil an meinem Abschied. Es ist auch schön wieder etwas mehr Zeit für die Familie zu haben.

Was war Ihr schönster Moment bei der Nationalmannschaft?
Grundsätzlich hat es immer unwahrscheinlich viel Spaß gemacht für Deutschland zu spielen und mit den Jungs zusammen zu sein. 2010 war aber ein ganz spezielles Jahr. Zu den einzigartigen Momenten zählt natürlich Vancouver. Es ist etwas Besonderes im Mutterland des Eishockeys an einer  Olympiade teilnehmen zu dürfen. Beeindruckend war auch das Eröffnungsspiel der Weltmeisterschaften in Gelsenkirchen vor 76.000 Zuschauern.


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Was war Ihr lustigster Moment bei der Nationalmannschaft?
Es war immer lustig mit den Jungs, da gibt es keinen speziellen Moment.

Wie würden Sie  Ihre Karriere bei der Nationalmannschaft beschreiben?
Es ist immer sehr schwierig sich mit Deutschland international durchzusetzen. Daher habe ich alle Höhen und Tiefen durchmachen können. Aber es ist  gut, wenn man alles einmal mitgemacht hat. Einen Abstieg, den Wiederaufstieg und zum Schluss eine richtig gute WM. Darüber hinaus hatte ich das Glück mit vielen guten Eishockeyspielern zusammen spielen zu dürfen wie Peter Draisaitl, Georg Holzmann oder Peppi Heiß. Insgesamt war meine Karriere in der DEB-Auswahl rundum ok.

Sie spielen ja noch weiterhin bei den Eisbären, welche Ziele möchten Sie dort noch erreichen?
Wir zählen inzwischen zu den sehr guten Vereinen und haben daher hohe Ziele in Berlin. Ich würde gerne noch den einen oder anderen Meistertitel holen, das ist immer wieder eine Herausforderung.

Können Sie sich vorstellen später auch im Bereich Eishockey zu arbeiten, beispielsweise als Trainer?
Das kann ich mir sogar sehr gut vorstellen, da ich bereits zwei Trainerscheine habe.  Wenn dir ein Trainer einmal etwas beigebracht hat, dann kann man das später auch an den Nachwuchs weitergeben.


Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. bedankt sich bei Sven Felski für den langjährigen und vorbildlichen Einsatz in der Nationalmannschaft und wünscht ihm für seine weitere Zukunft alles Gute.


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Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 26.05.2010
U20-Nationaltorhüter Philipp Grubauer gewinnt Memorial Cup 2010

Als erster deutscher Torhüter hat Philipp Grubauer den Memorial Cup, die wohl begehrteste Team-Trophäe im gesamten Juniorenbereich, gewonnen. Mit seinem Team Windsor Spitfires setzte er sich zunächst in der Meisterschaft der Ontario Hockey League (OHL) durch. Somit qualifizierte sich seine Mannschaft zum Memorial Cup, der seit 1983 ausgetragen wird. Bei dem Turnier nehmen die Meistermannschaften der Juniorenligen Western Hockey League (WHL), Quebec Major Junior Hockey League (QMJHL), der OHL sowie das gastgebende Team aus einer der drei Ligen teil.

In den vier Turnierspielen setzten sich die Windsor Spitfires gegen die Gastgeber Brandon Wheat Kings, die Calgary Hitmen (beide WHL), die Moncton Wildcats (QMJHL) sowie im Finalspiel erneut gegen die Wheat Kings klar durch. Grubauer stand in allen vier Partien im Tor und wurde nicht nur wegen einer Fangquote von 93 Prozent und einem Gegentorschnitt von 2,14 Toren zum besten Torhüter des Memorial Cup 2010 gewählt.

Alle Informationen, Ergebnisse  und Statistiken des Memorial Cup 2010 stehen unter mastercardmemorialcup.com zur Verfügung.

Nationalmannschaft - 24.05.2010
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Die Nationalmannschaft bedankt sich bei allen Fans für die tolle Unterstützung während der 2010 IIHF WM - Gemeinsam haben wir Historisches geschafft!!!

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Nationalmannschaft - 23.05.2010
2010 IIHF Weltmeisterschaft: Deutschland schließt WM-Turnier auf Platz vier ab /
Schweden : Deutschland – 3:1 (1:0, 0:1, 2:0) / Dennis Endras wertvollster Spieler

Die Nationalmannschaft hat im Spiel um Platz drei bei der 2010 IIHF WM die Sensation verpasst. Im ‚kleinen Finale‘ unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Uwe Krupp Schweden mit 1:3 – Insgesamt war die WM sehr erfolgreich für das deutsche Team, der vierte Platz ist die beste Platzierung bei einem Weltmeisterschaftsturnier seit über 50 Jahren.
Die schwedische Mannschaft kam von Beginn an mit viel Tempo in das Spiel und übte starken Druck auf das deutsche Tor aus. Bereits nach drei Minuten brachte Magnus Pääjärvi-Svensson die Schweden in Führung. Dennis Endras hielt in der Anfangsphase die Nationalmannschaft im Spiel, ehe sich das deutsche Team Torchancen erarbeitete. Den viel umjubelten Ausgleich erzielte Alexander Barta in der 36. Minute.
Der letzte Spielabschnitt begann mit einem frühen Gegentor. Jonas Andersson erzielte aus spitzem Winkel den erneuten Führungstreffer für sein Team. Die DEB-Auswahl drängte auf den Ausgleich, konnte Torhüter Jonas Gustavsson aber nicht überwinden. Kurz vor Ende der Partie wurde Endras zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis genommen. Doch die Überzahl brachte keinen Profit - Schweden konterte und Jonas Andersson schob die Scheibe ins Tor zum 3:1-Endergebnis.

Grund zum Feiern für Deutschland gab es nach dem Finale der 2010 IIHF WM, welches die Tschechische Republik mit 2:1 gegen Titelverteidiger Russland gewann: Dennis Endras wurde nicht nur zum besten Torhüter des Turniers gewählt, sondern auch als wertvollster Spieler der 2010 IIHF WM ausgezeichnet. Endras ist somit der erste deutsche Spieler überhaupt, dem diese Auszeichnung zu Teil wird. Stürmer Sven Felski beendete mit dem Bronzespiel gegen Russland seine Karriere in der Nationalmannschaft. Insgesamt nahm Felski an zehn Weltmeisterschaften und zwei Olympischen Spielen teil. Der 159-fache Nationalspieler erzielte 21 Tore und gab 29 Torvorlagen für die DEB-Auswahl.

Sven Felski: „Wir haben hier ein super Turnier gespielt und ich bin wirklich stolz auf unsere Truppe. Für mich ist es genau der richtige Zeitpunkt, das Kapitel Nationalmannschaft abzuschließen.“

Torschütze Alexander Barta: „Im Großen und Ganzen haben wir heute wenig Fehler gemacht. Wir hatten am Anfang etwas Probleme, ins Spiel zu kommen. Zwei solche Spiele in zwei Tagen sind sehr hart, aber wir haben hier ein riesen Turnier gespielt und ich hoffe, dass es unserer Sportart einen Schub gibt. Wir können stolz auf uns sein, wissen aber, dass wir weiterhin hart arbeiten müssen.“

Bundestrainer Uwe Krupp: „Wir haben heute ein gutes Spiel gezeigt, waren aber nach dem gestrigen Spiel gegen die Russen müde. Die Schweden wirkten etwas frischer. Wir haben dem Druck des Gegners stand gehalten und Dennis Endras hat uns mit seinen Glanzparaden lange im Spiel gehalten. Bei so einem Turnier gehst Du von Spiel zu Spiel und Du bist immer nur so gut, wie dein letztes Spiel. Bei dieser WM haben wir konstant gut gespielt. Die Mannschaft ist in jedem Spiel über sich hinaus gewachsen und unser Fazit fällt durchweg positiv aus.“

Spielstatistiken:
Schweden - Deutschland 2:1 (0:1, 1:0, 1:0)

Tore:
02:56    1:0    Tor Karl Magnus Pääjärvi-Svensson, Vorlage Christian Backman
36:03    1:1    Tor Alexander Barta, Vorlage Daniel Kreutzer
43:57    2:1    Tor Jonas Andersson, Vorlage Rickard Wallin, Magnus Johansson
59:27    3:1    Tor Jonas Andersson, Vorlage Magnus Johansson

Strafzeiten:
Schweden    4
Deutschland 6

Schüsse:
Schweden 42
Deutschland 21

2010 IIHF Weltmeisterschaft - 23.05.2010
Organisatoren der 2010 IIHF WM bedanken sich bei den Fans:

2 für 1 Ticket-Aktion für das Bronze-Spiel Schweden gegen Deutschland

Die Organisatoren der 2010 IIHF Weltmeisterschaft bedanken sich bei den Fans mit einer 2 für 1 Ticket-Aktion für das Spiel Schweden gegen Deutschland am heutigen Sonntag um 16:15 Uhr in Köln. 2010 Tickets der Kategorie 4 stehen für diese Aktion am Ticketshop 1 der LANXESS arena zur Verfügung.

Nationalmannschaft - 22.05.2010
2010 IIHF Weltmeisterschaft: Deutschland spielt um Bronze
Russland – Deutschland 2:1 (0:1, 1:0, 1:0)

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft spielt bei der 2010 IIHF Weltmeisterschaft um die Bronzemedaille. Im Halbfinale musste sich das Team von Bundestrainer Uwe Krupp nach einer erneut  kampfstarken Leistung gegen den amtierenden Weltmeister Russland denkbar knapp mit 1:2 geschlagen geben.
Die DEB-Auswahl fand schnell ins Spiel und erarbeitete sich ein ums andere Mal gute Tormöglichkeiten. Bei einer 5:3-Überzahlsituation brachte Kapitän Marcel Goc den Gastgeber nach 15 Minuten sensationell mit 1:0 in Führung. Zunächst hatte Nikolai Kumelin nach einem Bandencheck gegen Korbinian Holzer eine Fünf-Minuten- plus Spieldauerdisziplinarstrafe kassiert. Wenig später traf es Alexei Emelin, der zwei Strafminuten wegen Hakens absitzen musste.
Auch im zweiten Drittel steckte die deutsche Mannschaft nicht zurück und gestaltete das Spiel offen. In der 31. Spielminute erzielte schließlich Evgeni Malkin mit einer Direktabnahme den Ausgleich für sein Team. Trotz einiger Möglichkeiten auf beiden Seiten ging es mit 1:1 in die zweite Drittelpause.
Im Schlussabschnitt erhöhte der Weltranglisten-Zweite den Druck, doch die DEB-Auswahl stemmte sich hartnäckig gegen ein weiteres Tor des Titelträgers. Erst in der 59. Spielminute konnte Pavel Datsyuk einen Konter zum 2:1 Siegtreffer abschließen. Die anschließende Herausnahme von Rob Zepp zu Gunsten eines sechsten Feldspielers brachte keinen Erfolg mehr.
Somit steht die Nationalmannschaft im ‚kleinen Finale‘ und trifft dort auf den letztjährigen Bronzemedaillengewinner Schweden. Eröffnungsbully in der LANXESS arena ist um 16:15 Uhr.

Bundestrainer Uwe Krupp: „Ich glaube, dass wir heute eines unserer besten Spiele des Turniers gemacht haben, auch wenn wir verloren haben. Die Jungs haben super gefightet und mit dem wahrscheinlich bestbesetzten Team dieser WM nicht nur mitgehalten, sondern sich viele Tormöglichkeiten erarbeitet. Unsere Mannschaft hat einen weiteren Schritt nach vorne gemacht und ein mit Superstars gespicktes Team an den Rand einer Niederlage gebracht. Mehr kann man von einer Mannschaft nicht verlangen.“


Spielstatistiken:
Russland - Deutschland 2:1 (0:1, 1:0, 1:0)

Tore:
15:30    0:1    Tor Marcel Goc, Vorlage Felix Schütz, Christian Ehrhoff
31:07    1:1    Tor Evgeni Malkin, Vorlage Sergei Gonchar, Ilya Kovalchuk
58:10    2:1    Tor Pavel Datsyuk

Strafzeiten:
Russland    6 + 25 für Nikolai Kulemin
Deutschland 8

Schüsse:
Russland 32
Deutschland 27

Nationalmannschaft - 20.05.2010
2010 IIHF Weltmeisterschaft: Deutschland kämpft sich ins Halbfinale
Schweiz - Deutschland 0:1 (0:0, 0:1, 0:0)

Deutschland steht im Halbfinale der 2010 IIHF WM. Mit 1:0 (0:0, 1:0, 0:0) besiegte die Nationalmannschaft das Schweizer Team in einem hart umkämpften Viertelfinale und schaffte so vor 12.500 Zuschauern in der SAP Arena den bislang größten Erfolg bei einem Weltmeisterschaftsturnier seit über einem halben Jahrhundert.
Wie auch in den vergangenen Begegnungen zwischen der Schweiz und Deutschland zeichnete sich von Beginn an ein enger und kämpferischer Spielverlauf ab. Beide Teams übten durch hohes Tempo Druck aus und erspielten sich Tormöglichkeiten. Zunächst hatten die Schweizer mehr Spielanteile, waren aber nicht in der Lage, die Defensive der DEB-Auswahl zu überwinden.
Im zweiten Spielabschnitt folgte die stärkste Phase der Mannschaft von Bundestrainer Uwe Krupp. Während einer Druckphase der Deutschen stand Philipp Gogulla in der 31. Spielminute goldrichtig und verwertete einen Abpraller zum 1:0 Führungstreffer, der bis zum Schluss halten sollte. Bis zum Drittelende konnte die Nationalmannschaft aber trotz zahlreicher Chancen keinen weiteren Treffer vorlegen.
Wie erwartet, kamen die Schweizer mit deutlich mehr Druck aus der Kabine auf das Eis, um in den letzten 20 Minuten die Begegnung zu drehen. Dank einem konzentrierten Defensivspiel und einer überragenden Torhüterleistung wurde die knappe deutsche Führung bis zur frenetisch umjubelten Schlusssirene verteidigt.

Bundestrainer Uwe Krupp: „Wir waren gut vorbereitet auf eine starke Schweizer Mannschaft, die unsere Defensive stark unter Druck gesetzt hat. Das gesamte Team hat sich dagegen gestemmt, hart gespielt und gearbeitet. Dadurch haben wir in die Begegnung gefunden und uns Torchancen kreiert. Ich bin unheimlich stolz auf die Mannschaft, nicht nur wegen dem Sieg heute gegen die Schweiz. Jeder gibt hier alles was er hat, das Team hat einen großartigen Lauf und die Chemie stimmt einfach. Wir genießen den Moment, schauen aber auch schon nach vorne. Wir bereiten uns gewissenhaft auf das Halbfinale gegen Russland vor, das Turnier ist noch nicht zu Ende.“

Torhüter Dennis Endras: „Die Schweizer hatten bei dieser WM super Ergebnisse, waren sehr spritzig und haben die ganze Zeit über druckvoll agiert. Diesen Sieg haben wir uns über 60 Minuten wirklich hart erarbeitet. Es war ein kleiner Krimi. Riesen Kompliment an die Jungs vor mir. Es macht einfach richtig Spaß.“

Torschütze Philip Gogulla: „Jeder hat heute wieder für jeden gekämpft und wir hatten zusätzlich die fantastischen Fans im Rücken, die uns die ganze Zeit über super unterstützt und angetrieben haben.“

DEB-Generalsekretär Franz Reindl: „Leidenschaft und Begeisterung haben heute gesiegt. Was diese Mannschaft geleistet hat, ist einfach sensationell. Bei unserer Heim-WM ins Halbfinale zu kommen, hat schon etwas ganz ganz Großes und es tut einfach wahnsinnig gut.“



Spielstatistiken:
Schweiz - Deutschland 0:1 (0:0, 1:0, 0:0)

Tore:

06:43 - 0:1 - Tor Philip Gogulla Vorlage Kai Hospelt, Alexander Sulzer

Strafzeiten:
Schweiz 10 Minuten plus 10 Minuten Goran Bezina, Thomas Deruns plus 25 Minuten Martin Pluss, Timo Helbling
Deutschland 6  Minuten plus 10 Minuten Korbinian Holzer plus 25 Minuten Team Strafe     

Schüsse:
Schweiz 41        Deutschland 25         



Weitere Spieltermine:
Am kommenden Samstag, 22. Mai 2010, trifft die DEB-Auswahl im Halbfinale erneut auf Russland. Spielbeginn in der LANXESS arena in Köln ist bereits um 18.00 Uhr.

Der Media Guide der Nationalmannschaft steht unter folgendem Link zum Download bereit: http://www.deb-online.de/Public/MediaGuideTeamGermany.zip

Alle Statistiken und Ergebnisse der 2010 IIHF WM finden Sie unter folgendem Link:
http://www.iihf.com/channels10/iihf-world-championship-wc10/statistics.html

Nationalmannschaft - 18.05.2010
2010 IIHF Weltmeisterschaft: Deutschland erreicht das Viertelfinale
Deutschland – Slowakei 2:1 (1:0, 1:1, 0:0)

Nach sieben Jahren steht die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft wieder im Viertelfinale einer Weltmeisterschaft. Im entscheidenden Spiel der Zwischenrunde bezwang das Team von Bundestrainer Uwe Krupp am heutigen Nachmittag die Slowakei mit 2:1 (1:0, 1:1, 0:0).
Dabei zeigte die DEB-Auswahl von Beginn an eine konzentrierte Leistung und setzte den Gegner konsequent unter Druck. In der 8. Spielminute brachte Alexander Barta seine Mannschaft mit 1:0 in Führung. Daniel Kreutzer erzielte zu Beginn des zweiten Spielabschnitts in seinem 190. Länderspiel seinen 36.Treffer – 2:0. Den Anschlusstreffer erzielten die Slowaken kurz vor Drittelende, als Felix Schütz eine 2+2-minütige Strafzeit absitzen musste.
Im dritten Spielabschnitt konzentrierte sich die DEB-Auswahl nicht rein auf die Defensive, sondern übte weiter Druck auf das slowakische Tor aus. Kurz vor Ende der Begegnung nahmen die Slowaken ihren Torhüter Peter Budaj zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Die Nationalmannschaft hielt dem letzten Ansturm stand und verteidigte die Führung bis zur Schlusssirene.

Bundestrainer Uwe Krupp: „Ich bin stolz auf die Mannschaft. Es war das erwartet enge und kampfbetonte Spiel. Nach dem gestrigen Ruhetag sind wir gut vorbereitet in die Begegnung gegangen. Wir haben unser Spiel konsequent durchgezogen und den Gegner ständig unter Druck gesetzt. Der Führungstreffer hat das Match zu unseren Gunsten gedreht, das bis dahin sehr offen war. Die letzten 15 Minuten haben wir das Spiel gezeigt, dass man benötigt, um eine knappe Führung zu verteidigen. Die Jungs sind charakterlich stark und spielen mit viel Motivation und Ehrgeiz. Der Sieg war wieder einmal erarbeitet und es war kein Glück dabei. Wenn du nicht viel Glück hast, immer hart arbeitest und soweit kommst, ist man irgendwann an einen Punkt, an dem man feststellen muss, dass die Mannschaft gut ist.“

Torschütze Alexander Barta: „Nach sieben Jahren haben wir endlich wieder einmal das Viertelfinale einer WM erreicht. Dass uns dies ausgerechnet bei unserer Heim-WM gelingt ist eine tolle Sache und wichtig für das deutsche Eishockey. Alle haben sich heute wieder voll reingehängt und an einem Strang gezogen. Wir haben unser System gut umgesetzt, wobei das frühe Tor natürlich sehr hilfreich war.“


Spielstatistiken:
Slowakei : Deutschland – 1:2 (0:1, 1:1, 0:0)

Tore:
07:19    0:1    Tor Alexander Barta, Vorlage Daniel Kreutzer
24:42    0:2    Tor Daniel Kreutzer, Vorlage Alexander Barta, Sven Felski
39:17    1:2    Tor Marek Svatos, Vorlage Dominik Granak (Überzahltor)

Strafzeiten:
Slowakei 8        Deutschland 6     

Schüsse:
Slowakei 22    Deutschland 26     

Am morgigen Mittwoch reist die Nationalmannschaft vormittags nach Mannheim. Das Mannschaftstraining findet von 18:00 bis 19:00 Uhr in der SAP Arena statt. Am Donnerstag, 20. Mai 2010 trifft die DEB-Auswahl als Drittplatzierter der Gruppe E im Viertelfinale auf den Zweitplatzierten der Gruppe F (Sieger der Begegnung Schweden-Schweiz). Eröffnungsbully in der SAP Arena in Mannheim ist um 20:15 Uhr.

Der Media Guide der Nationalmannschaft steht unter folgendem Link zum Download bereit: http://www.deb-online.de/Public/MediaGuideTeamGermany.zip

Alle Statistiken und Ergebnisse der 2010 IIHF WM finden Sie unter folgendem Link:
http://www.iihf.com/channels10/iihf-world-championship-wc10/statistics.html

Nationalmannschaft - 17.05.2010
2010 IIHF Weltmeisterschaft: Deutschland erkämpft einen Punkt gegen Weißrussland
Deutschland - Weißrussland 1:2 n.V. (0:1, 0:0, 1:0, 0:1)

Nur 24 Stunden nach dem Eishockey-Krimi gegen Titelverteidiger Russland erwartete die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft heute die erwartet schwere Aufgabe gegen Weißrussland. In einem von Kampf geprägtem Spiel behielten die Weißrussen dabei am Ende mit 2:1 nach Verlängerung die Oberhand und sicherten sich zwei wertvolle Punkte in der Zwischenrundengruppe E.
In der 7. Spielminute brachte Andrei Mikhalev seine Mannschaft mit 1:0 in Führung und diese sollte auch bis zur letzten Minute Bestand haben. Erst 54 Sekunden vor Schluss gelang Marcel Müller, der als sechster Feldspieler für Torhüter Dennis Endras auf das Eis gekommen war, der 1:1-Ausgleich.
In der Verlängerung setzte das Team von Bundestrainer Uwe Krupp den Druck auf das weißrussische Tor fort, musste sich dann aber durch ein Kontertor von Alexei Kalyuzhny unglücklich mit 1:2 geschlagen geben.
In der Zwischenrundengruppe E führt Russland mit 12 Punkten vor Finnland und Dänemark mit je sechs Punkten. Deutschland liegt derzeit auf Platz vier vor der Slowakei (drei Punkte) und Weißrussland (zwei Punkte) und wäre damit für das Viertelfinale qualifiziert. Aus den beiden Zwischenrundengruppen mit jeweils sechs Teams kommen die ersten vier Mannschaften in das Viertelfinale.

Bundestrainer Uwe Krupp: „Es war der erwartet harte Fight. Unser Team hat nach dem kräftezehrenden Spiel gegen Russland langsamer in die Partie gefunden. Im weiteren Verlauf sind wir aber immer besser geworden und haben uns den Ausgleich erkämpft. Der heute gewonnene Punkt kann sich noch als sehr wertvoll erweisen. Wir haben die Qualifikation zum Viertelfinale nach wie vor selbst in der Hand. Am Dienstag müssen wir gegen die Slowakei unser bestes Spiel zeigen.“

Spielstatistiken:
Deutschland - Weißrussland 1:2 n.V. (0:1, 0:0, 1:0, 0:1)

Tore:

06:43 - 0:1 - Tor Andrei Mikhalev Vorlage Yaroslav Chupris, Evgeni Kovyrshin
59:06 - 1:1 - Tor Marcel Müller Vorlage Sven Felski, Felix Schütz
64:45 - 1:2 – Tor Alexei Kalyuzhny Vorlage Mikhail Grabovski, Alexander Makritski

Strafzeiten:
Deutschland 8 Minuten    Weißrussland 2 Minuten     

Schüsse:
Deutschland 34    Weißrussland 21     


Weitere Spieltermine und Tickets:
Am kommenden Dienstag, 18. Mai 2010, trifft die DEB-Auswahl in ihrem letzten Zwischenrundenspiel auf die Slowakei. Spielbeginn in der LANXESS arena in Köln ist bereits um 16.15 Uhr. Für dieses Spiel sind noch wenige Tausend Restkarten verfügbar.

Die Tickets sind wie folgt erhältlich:
- Internet-Buchung unter www.iihfworlds2010.com
- Bundesweite telefonische Ticket-Hotline 0621 18 19 0 333
- Vor Ort in den Ticket Shops der "LANXESS arena" (Köln, Tel. 0221/8020) und der "SAP ARENA" (Mannheim)


Der Media Guide der Nationalmannschaft wurde aktualisiert und steht unter folgendem Link zum Download bereit: http://www.deb-online.de/Public/MediaGuideTeamGermany.zip

Alle Statistiken und Ergebnisse der 2010 IIHF WM finden Sie unter folgendem Link:
http://www.iihf.com/channels10/iihf-world-championship-wc10/statistics.html

Nationalmannschaft - 16.05.2010
Eishockey-Krimi: Deutschland fordert den amtierenden Weltmeister und unterliegt knapp –
Russland – Deutschland 3:2 (1:0, 1:1, 1:1)

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat ihr erstes Zwischenrundenspiel gegen Russland knapp mit 2:3 verloren. Vor 18.343 lautstark feiernden Zuschauern in der LANXESS arena in Köln ließ das Team von Bundestrainer Uwe Krupp den amtierenden Weltmeister dabei bis zur letzten Sekunde zittern. Von Beginn an gingen die Deutschen couragiert zu Werke und ließen sich von Alexander Ovechkin, Pavel Datsyuk und Co. nicht beeindrucken. Es dauerte bis zur 15. Spielminute ehe der Favorit durch Kapitän Ilya Kovalchuk den 1:0-Führungstreffer erzielte. In der 27. Minute erhöhte Nikolai Kulemin auf 2:0 für den Titelverteidiger. Banges Warten dann nach der Pausensirene: In letzter Sekunde überwand Verteidiger Christian Ehrhoff den russischen Torhüter Semyon Varlamov – die Schiedsrichter riefen zum Videobeweis und entschieden auf Tor. Entsprechend gestärkt gingen die DEB-Cracks in den Schlussabschnitt und erarbeiteten sich einige gute Einschuss-Möglichkeiten. Stürmer-Star Alexander Ovechkin ließ die Hoffnungen der deutschen Fans zunächst schwinden, als er seiner Mannschaft zehn Minuten vor Spielende wiederum einen Zwei-Tore-Vorsprung verschaffte. Das unermüdliche, druckvolle Spiel der DEB-Auswahl wurde noch einmal belohnt – Alexander Barta erzielte drei Minuten später den erneuten, frenetisch umjubelten Anschlusstreffer. Der erhoffte Ausgleich blieb allerdings trotz einer Schlussoffensive verwehrt.
Am heutigen Sonntag tritt die Nationalmannschaft zum zweiten Zwischenrundenspiel der 2010 IIHF WM an – um 20.15 Uhr heißt der Gegner in der LANXESS arena Weißrussland.

Bundestrainer Uwe Krupp: „Wir haben heute ein starkes Spiel gezeigt und von Beginn an aggressiv agiert. Dabei haben wir uns immer wieder gute Torchancen erarbeitet und ständigen Druck auf das russische Tor ausgeübt. Gerade in der neutralen Zone haben wir unserem Gegner wenig Raum gelassen. Auch an der Leistung unseres Torhüters Dimitri Kotschnew war nichts auszusetzen. Dennoch hat es für uns leider nicht gereicht und die Russen haben das Spiel für sich entschieden. Schon morgen müssen wir gegen Weißrussland ran. Ich erwarte einen guten Kampf. Weißrussland wird nach einem spielfreien Tag ausgeruht in die Partie gehen.“

Spielstatistiken:
Russland : Deutschland – 3:2 (1:0, 1:1, 1:1)

Tore:
14:20 – 1:0 – Tor Ilya Kovalchuk, Vorlage Alexei Emelin, Alexander Frolov
26:10 – 2:0 – Tor Nikolai Kulemin, Vorlage Maxim Afinogenov, Viktor Koslov
39:59 – 2:1 – Tor Christian Ehrhoff, Vorlage Michael Wolf, Kai Hospelt
49:46 – 3:1 – Tor Alexander Ovechkin, Vorlage Alexander Semin
53:39 – 3:2 – Tor Alexander Barta, Vorlage Daniel Kreutzer, Sven Felski

Strafzeiten:
Russland 8 Minuten    Deutschland 8 Minuten

Schüsse:
Russland 36        Deutschland 34

Der Media Guide der Nationalmannschaft wurde aktualisiert und steht unter folgendem Link zum Download bereit: http://www.deb-online.de/Public/MediaGuideTeamGermany.zip

Alle Statistiken und Ergebnisse der 2010 IIHF WM finden Sie unter folgendem Link:
http://www.iihf.com/channels10/iihf-world-championship-wc10/statistics.html


Restkarten für deutsche Zwischenrunden-Partien verfügbar

Für das Spiel am heutigen Sonntag (20.15 Uhr) gegen Weißrussland sind noch etwa 3.500 Tickets erhältlich. Für den “Super-Dienstag” (18.05.) mit den Partien Slowakei – Deutschland (16.15 Uhr) und Russland – Finnland (20.15 Uhr) sind sogar noch rund 5.300 Karten im Verkauf.

Darüber hinaus sind für alle Tage auch weiterhin günstige Tageskarten verfügbar.

Die Tickets sind wie folgt erhältlich:
- Internet-Buchung unter www.iihfworlds2010.com
- Bundesweite telefonische Ticket-Hotline 0621 18 19 0 333
- Vor Ort in den Ticket Shops der "LANXESS arena" (Köln, Tel. 0221/8020) und der "SAP  ARENA" (Mannheim)

Nationalmannschaft - 12.05.2010
Deutschland zieht nach 3:1-Sieg über Dänemark in die Zwischenrunde ein

In der mit 18.623 Zuschauern erneut ausverkauften LANXESS arena besiegte die deutsche Nationalmannschaft am heutigen Nachmittag Dänemark mit 3:1 (1:1, 2:0, 0:0) und zieht damit in die Zwischenrunde ein. In der vierten Minute geriet das Team von Bundestrainer Uwe Krupp zunächst in Rückstand. Philip Larsen erzielte in doppelter Überzahl die Führung zum 1:0. Jedoch nur fünf Minuten später gelang Marcel Goc ebenfalls in Überzahl der Ausgleich, nachdem er einen Schuss von Alexander Sulzer abgefälscht hatte. Auch im zweiten Drittel überzeugte die Nationalmannschaft durch eine konsequente und aggressive Spielweise und erarbeitete sich dadurch etliche Tormöglichkeiten. Eine davon nutzte Felix Schütz in der 34. Minute zum 2:1. Mit seinem ersten Länderspieltor erhöhte Niki Goc kurz darauf den Vorsprung auf 3:1. Im torlosen Schlussabschnitt feierten die begeisterten deutschen Anhänger bereits den Sieg, an dem die Krupp-Schützlinge bis zuletzt keine Zweifel aufkommen ließen.
Nach dem 3:2-Sieg der Finnen über die USA zieht Deutschland nun als Gruppenzweiter in die Zwischenrunde. Nach dem letzten Vorrundenspieltag am Donnerstag, 13. Mai stehen die Zwischenrundengegner der DEB-Auswahl fest.

Bundestrainer Uwe Krupp: „Ich bin heute wirklich stolz auf meine Mannschaft. Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist es uns gelungen, den Dänen unser Spiel aufzuzwingen. Wir haben geradlinig und konzentriert agiert. Durch unsere Spielart waren wir in der Lage, die dänische Defensive unter starken Druck zu setzen und unsere Stürmer haben uns heute die Möglichkeit gegeben, das Spiel zu gewinnen.“

Niki Goc: „Nach schwierigem Start haben wir dann doch schnell zu unserem Spiel gefunden. Wir haben konzentriert und hart gearbeitet und das Spiel verdient gewonnen.“

Marcel Goc: „Die Fans waren heute wieder einmal fantastisch. Je lauter sie sind, desto mehr Spaß haben wir auf dem Eis. Wir wollen mit einer guten Leistung unseren Fans etwas zurückgeben.“

Spielstatistiken:
Dänemark : Deutschland – 1:3 (1:1, 0:2, 0:0)

Tore:
03:40 – 1:0 – Tor Philip Larsen, Vorlage Peter Regin, Jesper Daamgard (Überzahltor)
08:48 – 1:1 – Tor Marcel Goc, Vorlage Alexander Sulzer Überzahltor)
33:28 – 1:2 – Tor Felix Schütz, Vorlage Justin Krüger
35:09 – 1:3 – Tor Nikolai Goc

Strafzeiten:
Dänemark 14 Minuten    Deutschland 14 Minuten

Schüsse:
Dänemark 24        Deutschland 30

Spieltermine und Tickets:
Samstag, 20.15 Uhr 1A-Deutschland (5.800 Restkarten verfügbar)
Sonntag, 20.15 Uhr Deutschland-3A (7.000 Restkarten verfügbar)
Dienstag, 16.15 Uhr 2A-Deutschland (7.500 Restkarten verfügbar)
Darüber hinaus sind noch etwa 200 Hospitality-Tickets, d.h. Sitzplatz inkl. Verpflegung pro Spiel verfügbar.

Die Tickets sind wie folgt erhältlich:
- Internet-Buchung unter www.iihfworlds2010.com
- Bundesweite telefonische Ticket-Hotline 0621 18 19 0 333
- Vor Ort in den Ticket Shops der "LANXESS arena" (Köln, Tel. 0221/8020) und der "SAP ARENA" (Mannheim)


Der Media Guide der Nationalmannschaft wurde aktualisiert und steht unter folgendem Link zum Download bereit: http://www.deb-online.de/Public/MediaGuideTeamGermany.zip

Alle Statistiken und Ergebnisse der 2010 IIHF WM finden Sie unter folgendem Link:
http://www.iihf.com/channels10/iihf-world-championship-wc10/statistics.html

Nationalmannschaft - 10.05.2010
2010 IIHF Weltmeisterschaft: Knappe Niederlage gegen Finnland

Im zweiten Spiel der 2010 IIHF Weltmeisterschaft musste sich die deutsche Nationalmannschaft Finnland knapp mit 0:1 (0:0, 0:1, 0:0) geschlagen geben. Vor 18.654 in der ausverkauften LANXESS arena in Köln fand das Team von Uwe Krupp erst im letzten Drittel zu ihrem Spiel.
„In den ersten beiden Dritteln haben wir es uns selbst zu kompliziert gemacht und im Angriff oft einen Pass zu viel gespielt“, so Kapitän Marcel Goc.

Im ersten Spielabschnitt hielten die Deutschen mit dem hohen Tempo der Finnen noch gut mit. In der 26. Minute schließlich traf Jarkko Immonen zur Führung für die Skandinavier. Der Weltranglisten Dritte erhöhte in der Folgezeit den Druck auf das deutsche Tor – eine konzentrierte Abwehrleistung der DEB-Auswahl verhinderte eine höhere Führung der Finnen. Im letzten Spielabschnitt zeigte die Nationalmannschaft mehr Konsequenz und spielte geradliniger. Auch dank der lautstarken Unterstützung der Zuschauer übernahm die deutsche Mannschaft die Initiative und erspielte sich Tormöglichkeiten. Doch die Finnen retteten ihren knappen Vorsprung über die Zeit.
Das nächste Vorrundenspiel findet am Mittwoch, den 12.05.2010 um 16.15 Uhr in der LANXESS arena statt. Gegner ist die Mannschaft aus  Dänemark, die die Tabelle der Gruppe D nach Siegen gegen Finnland und die USA anführt.
 
Uwe Krupp: „Finnland ist heute wie erwartet völlig anders aufgetreten, als in ihrem ersten Spiel. Die Finnen waren sehr aggressiv und laufbereit. In den ersten beiden Dritteln haben wir in der Offensive wenig Akzente gesetzt. Unsere Abwehr hat aber gut gestanden und die Torhüter-Leistung war exzellent. Im letzten Spielabschnitt waren wir über weite Strecken die bessere Mannschaft – wir haben den nötigen Biss und die Geradlinigkeit gezeigt, die wir brauchen, um gegen ein Top-Team wie Finnland bestehen zu können. Leider hat es am Ende nicht gereicht.“

Spielstatistiken:
Deutschland – Finnland 0:1 (0:0, 0:1, 0:0)

Tore:
25:18 Jarkko Immonen Vorlage Jussi Jokinen

Strafen:
Deutschland 8 Minuten
Finnland 6 Minuten

Schüsse:
Deutschland 28
Finnland 37


Den Media Guide der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft zur 2010 IIHF Weltmeisterschaft finden Sie unter folgendem Link: http://www.deb-online.de/Public/MediaGuideTeamGermany.zip

Alle Statistiken und Ergebnisse der 2010 IIHF WM finden Sie unter folgendem Link:
http://www.iihf.com/channels10/iihf-world-championship-wc10/statistics.html

Nationalmannschaft - 08.05.2010
Sensationeller WM-Auftaktsieg vor Weltrekordkulisse

Vor unglaublichen 77.803 Zuschauern fand am 7. Mai das Eröffnungspiel der 2010 IIHF Weltmeisterschaft in Gelsenkirchen statt. Dabei besiegte die Mannschaft von Bundestrainer Uwe Krupp die USA mit 2:1 nach Verlängerung (0:0, 1:0, 0:1, 1:0). Gegen den Olympia-Zweiten gelang der DEB-Auswahl ein guter Start. Die Nationalmannschaft erspielte sich immer wieder gute Chancen und hätte in der 14. Spielminute durch Sven Felski in Führung gehen können. Nach einem torlosen ersten Drittel brachte Michael Wolf mit seinem 33. Länderspieltor seine Mannschaft mit 1:0 in Front. In der Folgezeit hielt das deutsche Team dem erhöhten Druck der Amerikaner stand. Dennoch erzielten diese Mitte des letzten Spielabschnitts den Ausgleich, da Dennis Endras die Scheibe unglücklich mit dem Schlittschuh ins eigene Tor schob. Nach nur 21 Sekunden in der darauffolgenden Verlängerung feierten die knapp 78 000 Zuschauer Felix Schütz nach seinem Tor bereits als Held des Abends – doch der Schiedsrichter entschied zunächst auf Videobeweis. Der Jubel kannte keine Grenzen mehr als der Hauptschiedsrichter nach kurzer Überprüfung das Tor als gültig anerkannte.
Damit startet die Nationalmannschaft mit zwei Punkten in das Weltmeisterschaftsturnier. Das nächste Spiel findet am 10. Mai um 20.00 Uhr in der Kölner Lanxess Arena gegen den Olympia-Dritten Finnland statt.

Bundestrainer Uwe Krupp: „Ich denke das Eröffnungsspiel war ein sehr aufregendes und inspirierendes Match auf hohem Niveau. Die Spieler haben sich als richtiges Team präsentiert und hielten den Erwartungen stand. Neben einer überragenden Torhüterleistung hatten wir auch das nötige Glück auf unserer Seite. Unsere Verteidigung war heute sehr gut und wir haben eine Mannschaft zusammengestellt, die schlittschuhläuferisch auf höchstem Niveau mithalten kann. Die Atmosphäre war unglaublich, die Fans haben uns im Spiel gehalten. Wir haben in den letzten Wochen hart gearbeitet, um dieses Team zusammen zu stellen. Jeder im Team glaubt fest daran und wir alle haben auch schon vorher daran geglaubt, dass dieses Team gewinnen kann. Wir denken immer optimistisch.“

Marcel Goc: „Alle waren heiß und wir haben uns als eingeschweißte Truppe präsentiert. Uns war es auch wichtig, Spaß zu haben und nicht verkrampft an die Sache heranzugehen. Wir waren von Anfang an voll konzentriert, jeder war für den Anderen da und hat Verantwortung übernommen. Unser Torhüter Dennis Endras war einfach überragend.“

Spielstatistiken:
USA : Deutschland – 1:2 n.V. (0:0, 0:1, 1:0, 0:1)

Tore:
25:20 – 0:1 – Tor Michael Wolf, Vorlage Marcel Müller, Christoph Ullmann   
48:28 – 1:1 – Tor Ryan Carter
60:21 – 1:2 – Tor Felix Schütz   

Strafzeiten:
USA 8 Minuten
Deutschland 8 Minuten

Torschüsse:
USA 32
Deutschland 20

Nationalmannschaft - 07.05.2010
Media Guide der Nationalmannschaft für die 2010 IIHF WM

Der Media Guide für die Nationalmannschaft mit dem Kader, allesn Statistiken und wichtigen Informationen steht HIER als ZIP-Datei zum download bereit.

MEDIA GUIDE GERMANY

Nationalmannschaft - 05.05.2010
Nationalkader für die Anreise zur 2010 IIHF WM nach Köln

Nach dem Länderspiel gegen Kanada haben Bundestrainier Uwe Krupp und sein Trainerstab heute den 25 Mann starken Kader nominiert, der zur 2010 IIHF Weltmeisterschaft nach Köln anreist. Darunter befinden sich 3 Torhüter, 9 Verteidiger und 13 Stürmer.

Der Kader befindet sich im Excel-Format hier zum Download.

Zum Beginn der Vorrunde der Weltmeisterschaft dürfen maximal 23 Spieler pro Mannschaft gemeldet werden. Zwei weitere Spieler können zur Zwischenrunde nachnominiert werden.

Trainingseinheit auf Schalke mit anschließender Pressekonferenz
Am heutigen Mittwoch, 5. Mai 2010, trainiert die DEB-Auswahl um 19:00 Uhr in der Lanxess-Arena in Köln, bevor einen Tag später die Fahrt nach Gelsenkirchen zum Eröffnungsspiel der WM ansteht. Nach dem Training am Donnerstag, 6. Mai in der Schalke Arena von 16:00 bis 17:15 Uhr besteht die Möglichkeit für Interviews mit den Spielern. Anschließend findet eine Pressekonferenz mit Bundestrainer Uwe Krupp statt. Bitte senden Sie uns eine kurze Teilnahmebestätigung an die E-Mail-Adresse presse@deb-online.de.

Nationalmannschaft - 04.05.2010
Deutschland unterliegt dem Olympiasieger Kanada mit 1:4 –
Trainingseinheit am 6. Mai in Gelsenkirchen mit anschließender Pressekonferenz

Das letzte Spiel der Vorbereitung auf die 2010 IIHF Weltmeisterschaft begann mit einem fulminanten Start der deutschen Nationalmannschaft. Gegen den Olympiasieger Kanada erzielte Sven Felski nach nur zwei Minuten die 1:0-Führung nach Zuspiel der beiden Freezers-Stürmer John Tripp und Alexander Barta. In der 11. Spielminute nutzte der Weltranglisten-Erste eine 5:3-Überzahlsituation zum 1:1-Ausgleich durch Corey Perry. Im zweiten Drittel gestaltete die DEB-Auswahl das Spiel offen, musste sich aber in der 27. Minute erneut in Unterzahl (Rene Bourque) geschlagen geben. Im letzten Spielabschnitt legte das ausschließlich mit NHL-Stars bestückte „Team Canada“ noch einen Gang zu und erzielte bereits nach wenigen Sekunden das 3:1, erneut durch Corey Perry. In der 55. Minute schließlich traf Steven Stamkos zum 4:1-Endstand.

Bundestrainer Uwe Krupp: „Es war heute ein hartes Spiel für beide Mannschaften. Im zweiten Drittel haben wir in der Offensive zu risikoreich agiert. Vor allem in den letzten 20 Minuten hatten die Kanadier ihre stärkste Phase und nutzten ihre Tormöglichkeiten im richtigen Moment. Dennoch hat sich unsere Abwehr gut geschlagen. Auch vorne haben wir uns Tormöglichkeiten herausgespielt, aber Chris Mason im kanadischen Tor hat einige gute Chancen von uns vereitelt.“

Spielstatistiken:
Deutschland : Kanada – 1:4 (1:1, 0:1, 0:2)

Tore:
02:16 – 1:0 – Tor Sven Felski, Vorlage John Tripp, Alexander Barta
10:37 – 1:1 – Tor Corey Perry, Vorlage John Tavares, Steven Stamkos (Überzahl-Tor)
26:36 – 1:2 – Tor Rene Bourque, Vorlage Kyle Cumiskey (Überzahl-Tor)
40:16 – 1:3 – Tor Corey Perry, Vorlage Steven Stamkos, Rene Bourque
54:27 – 1:4 – Tor Steven Stamkos, Vorlage Corey Perry, Rene Bourque

Strafzeiten:
Deutschland 8 Minuten
Kanada 4 Minuten

Trainingseinheit auf Schalke mit anschließender Pressekonferenz
Am Mittwoch, 5. Mai reist die Nationalmannschaft nach Köln zur Weltmeisterschaft. Um 19:00 Uhr trainiert die DEB-Auswahl in der Lanxess-Arena, bevor einen Tag später die Fahrt nach Gelsenkirchen zum Eröffnungsspiel der WM ansteht. Nach dem Training am Donnerstag, 6. Mai in der Schalke Arena von 16:00 bis 17:15 Uhr besteht die Möglichkeit für Interviews mit den Spielern. Anschließend findet eine Pressekonferenz mit Bundestrainer Uwe Krupp statt. Bitte senden Sie uns eine kurze Teilnahmebestätigung an die E-Mail-Adresse presse@deb-online.de.

Nationalmannschaft - 29.04.2010
Nationalmannschaft startet in die letzte Vorbereitungsphase – Verstärkung aus Nordamerika

Am heutigen Donnerstag, 29. April, trifft sich die Nationalmannschaft in Hamburg zur finalen Vorbereitungsphase auf die 2010 IIHF WM. Insgesamt hat der Trainerstab um Bundestrainer Uwe Krupp 29 Spieler in den erweiterten Kader nominiert – drei Torhüter, elf Verteidiger und 15 Stürmer.
Im Vergleich zum Aufgebot des vergangenen Wochenendes sind sieben neue Spieler im Kader. Neben Felix Schütz (Portland Pirates, AHL), der sich bereits seit dem vergangenen Wochenende bei der Mannschaft befindet, stoßen noch Marcel Goc, Alexander Sulzer (beide Nashville Predators, NHL), Philipp Gogulla (Buffalo Sabres, NHL) und Robert Dietrich (Milwaukee Admirals, AHL) am Wochenende zum Aufgebot hinzu. Von den DEL-Finalisten kommen die beiden Verteidiger André Reiss und Niki Goc (beide Hannover Scorpions) sowie Torhüter Dennis Endras (Augsburger Panther).
Verlassen mussten die Mannschaft die Verteidiger Sebastian Osterloh (Frankfurt Lions)  und Jens Baxmann (Eisbären Berlin) sowie die Stürmer Christoph Gawlik (Frankfurt Lions) und Eduard Lewandowski (N.Nischnekamsk – KHL).

Der Kader im Excel-Format befindet hier zum Download.

Am 4. Mai findet in der o2 World in Hamburg das letzte Vorbereitungsspiel der Nationalmannschaft statt. Gegner ist niemand geringeres als der Olympiasieger Kanada.

Kanada nominiert 15 NHL-Spieler in den ersten WM-Kader – darunter Jungstar John Tavares
Der kanadische Eishockeyverband hat ein erstes WM-Aufgebot von 15 Spielern ernannt, das sich komplett aus NHL-Spielern zusammensetzt. So werden unter anderem Shooting-Star John Tavares von den New York Islanders, Olympiasieger Corey Perry von den Anaheim Ducks, Steven Stamkos und Steve Downie von den Tampa Bay Lightning, Torwart Chris Mason von den St. Louis Blues oder Marc Staal von den New York Rangers in der o2 World zu sehen sein. Der Kader wird noch mit weiteren Spielern der amerikanischen Profiliga NHL komplettiert werden, abhängig vom Verlauf der Playoffs.

Spielbeginn am 4. Mai in der o2 World Hamburg zwischen Deutschland und Kanada ist um 20:00 Uhr. Tickets für die Begegnung gibt es beim DEB-Ticketingpartner Eventim unter eventim.de, der Telefon-Hotline 0180-570070, allen Vorverkaufsstellen sowie an der Abendkasse.

Nationalmannschaft - 25.04.2010
Nationalmannschaft: Niederlage gegen die Slowakei nach Verlängerung

Trotz einer starken Leistung der Nationalmannschaft gab es im fünften Vorbereitungsspiel auf die 2010 IIHF WM eine knappe Niederlage. Mit 2:3 (1:2, 0:0, 1:0, 0:1) nach Verlängerung unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Uwe Krupp dabei der Slowakei.
Nach dem ersten Drittel, in der die Slowaken mehr Spielanteile hatten (1:2), übernahm die DEB-Auswahl die Initiative. Durch hohes Tempo übte die Nationalmannschaft viel Druck auf das slowakische Tor aus und schuf sich so zahlreiche Tormöglichkeiten. Trotzdem gelang der Ausgleich durch Marcel Müller (erzielte beide Tore) erst fünf Minuten vor Spielende. In der Overtime bewiesen die Slowaken die besseren Nerven und erzielten in der zweiten Minute der Verlängerung den Siegtreffer.

Das letzte Vorbereitungsspiel der Nationalmannschaft auf die 2010 IIHF WM findet am 4. Mai in Hamburg statt. Gegner in der o2 World in Hamburg ist der Olympiasieger Kanada. Davor trifft sich die Nationalmannschaft am 29. April in Hamburg zur finalen Vorbereitungsphase auf die Eishockey Weltmeisterchaft. Tickets für das Spiel stehen beim DEB-Ticketingpartner Eventim unter http://www.eventim.de (Suchbegriffe Deutschland Kanada) sowie allen Eventim Vorverkaufsstellen zur Verfügung.

Bundestrainer Uwe Krupp: „Die Partie gegen die Slowakei war, so wie die beiden Spiele gegen die Schweiz, sehr emotional und hart umkämpft. Wir haben vor allem ab dem zweiten Drittel über weite Strecken das Spiel bestimmt, die Slowaken waren aber immer wieder gefährlich durch ihre schnellen Konter. Die Spielqualität fand ich im Vergleich zu den bisherigen Vorbereitungsspielen am höchsten – unsere Leistung gegen die Slowaken kam schon nahe an das Level heran, das wir brauchen, um bei einer WM bestehen zu können.“

Spielstatistiken:
Deutschland : Slowakei – 2:3 (1:2, 0:0, 1:0) n.V.

Tore:
04:59 – 0:1 – Tor Marek Zagrapan, Vorlage Ivan Ciernik, Ivan Svarny (Überzahltor)
10:44 – 1:1 – Tor Marcel Müller, Vorlage Michael Wolf
12:28 – 1:2 – Tor Michal Chovan, Vorlage Thomas Bulik, Marcel Hascak
14:48 – 2:2 – Tor Marcel Müller, Vorlage Michael Wolf, Frank Hördler   
61:10 – 2:3 – Tor Andrej Podkonicky, Vorlage Ivan Majesky, Milan Bartovic    

Strafzeiten:
Deutschland 12 Minuten
Slowakei 20 Minuten

Torschüsse:
Deutschland 29
Slowakei 22

Die kompletten Statistiken zum Länderspiel gegen die Slowakei in Ravensburg stehen bei Pointstreak  zur Verfügung.

Nationalmannschaft - 24.04.2010
Nationalmannschaft: Knappe Niederlage gegen die Schweiz

Im zweiten Aufeinandertreffen mit der Schweiz im Rahmen der Vorbereitung auf die 2010 IIHF WM gab es erneut eine denkbar knappe Niederlage. Mit 0:1 (0:0, 0:0: 0:1) unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Uwe Krupp in einer spannenden und intensiven Begegnung im BLZ Füssen.
Nach dem ersten Drittel, in der die Schweiz mehr Spielanteile hatte, kam die DEB-Auswahl immer besser in die Begegnung und erarbeitete sich vor allem im letzten Spielabschnitt viele Tormöglichkeiten. Vor allem die Torhüter beider Teams stachen mit ihren Leistungen heraus, Dimitri Kotschnew im Tor wurde zum besten deutschen Spieler der Begegnung gewählt. Auf den späten Führungstreffers der Schweizer durch Damian Brunner folgte die stärkste Phase der deutschen Mannschaft. Trotz zahlreicher Möglichkeiten gelang der Ausgleich nicht mehr. Die Herausnahme von Kotschnew zu Gunsten eines weiteren Feldspielers brachte nicht mehr den erhofften Erfolg auf den Ausgleich.

Am Sonntag, 25. April tritt die Nationalmannschaft zum nächsten Länderspiel an. In Ravensburg trifft die DEB-Auswahl um 17:00 Uhr auf die Slowakei. Tickets sind an der Tageskasse und beim DEB-Ticketingpartner Eventim unter www.eventim.de („Print-at-Home“) erhältlich.

Bundestrainer Uwe Krupp: „Die Schweiz hat wie beim letzten Aufeinandertreffen wieder mit hohem Tempo gespielt. Wir sind erst im zweiten Drittel besser ins Spiel gekommen, das letzte Drittel war ausgeglichen. Wir haben heute mit viel Leidenschaft gespielt, auch nach dem späten 0:1 hat das Team nicht aufgegeben und sich einige hochkarätige Chancen herausgearbeitet. Wir haben heute gute Ansätze gezeigt und gehen motiviert in das Spiel gegen die Slowakei.“

Spielstatistiken:
Deutschland : Schweiz – 0:1 (0:0, 0:0, 0:1)

Tore:
53:57 – 0:1 – Tor Damien Brunner, Vorlage Andres Ambühl, Björn Christen       

Strafzeiten:
Deutschland 6 Minuten
Schweiz 4 Minuten

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 22.04.2010
WM-Vorbereitung: Knappe Niederlage gegen die Schweiz – Michael Bakos verletzt – Tickets für Länderspiele am Wochenende

Ein äußerst spannendes Derby zwischen Deutschland und der Schweiz erlebten die Zuschauer am Mittwochabend in der Schwenninger Helios-Arena. Mit 1:2 (0:1, 0:0, 1:2) unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Uwe Krupp denkbar knapp der Schweiz und musste sich nach zwei Siegen in den ersten beiden Vorbereitungsspielen erstmals geschlagen geben.
Nach einem torlosen ersten Drittel gingen die Schweizer zunächst durch Steve Hirschi in Führung (36. Min.). In einem körperbetonten Spiel mit Tormöglichkeiten auf beiden Seiten glänzten vor allem die Torhüter und hielten ihre Mannschaften im Spiel. Michael Wolf gelang zu Beginn des letzten Spielabschnitts der verdiente Ausgleich in Überzahl (42 Min.). Knapp zehn Minuten vor Spielende gingen die Schweizer durch Victor Grossmann erneut in Führung. In der 58. Spielminute nahm Uwe Krupp den starken Dimitrij Kotschnew zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, der letzte Ansturm auf das Schweizer Tor blieb allerdings erfolglos.

Bundestrainer Uwe Krupp: „Die Schweiz hat von Beginn an viel Druck gemacht und wir hatten anfangs mit dem Speed zu kämpfen. Im weiteren Spielverlauf sind wir immer besser in die Begegnung gekommen. Das Ergebnis passt aber zum Spielverlauf, die Schweizer konnten sich im Endeffekt etwas besser durchsetzen als wir. Unsere Jungs haben gefightet, die neuen Spieler im Team haben sich gut eingefügt. Auf dem Weg zur WM müssen wir noch weiter hart arbeiten, um gegen die Teams dort bestehen zu können.“

Bereits am Samstag, 24. April um 16:00 Uhr hat die Nationalmannschaft die Möglichkeit auf eine Revanche. In Füssen kommt es zum erneuten Duell zwischen Deutschland und der Schweiz, bevor am Sonntag, 25. April die DEB-Auswahl in Ravensburg auf die Slowakei trifft (17:00 Uhr). Wegen der kurzfristigen Absage eines Vier-Länder-Turnieres in Minsk/ BLR aufgrund der unsicheren Flugsituation wurde in enger Kooperation mit dem BLZ Füssen ein alternatives Trainingslager organisiert. Dabei spielen zum Auftakt im BLZ Füssen am Freitag, 23. April die Schweiz und die Slowakei gegeneinander (19:30 Uhr)


Tickets Alternativprogramm:
Füssen: für die Spiele in Füssen (Freitag und Samstag) gibt es ein Kombiticket. Der Ticketpreis für beide Spiele liegt bei 15 EUR (ermäßigt 10 EUR) an der Tages-/Abendkasse bei freier Platzwahl. Die Tickets sind über den DEB-Ticketpartner Eventim www.eventim.de („Print-at-Home“) sowie über das BLZ Füssen erhältlich.
Ravensburg: Tickets für das Spiel in Ravensburg sind ebenfalls bei Eventim sowie an der Stadionkasse des EV Ravensburg verfügbar. Ein Sitzplatz kostet 23 EUR, ein Stehplatz wird für 14 EUR (ermäßigt 10 EUR) an der Tageskasse angeboten. Achtung Frühbucherrabatt: Bis Samstag, 24 Uhr, sind alle Tickets zwei Euro günstiger.

WM-Aus für Michael Bakos
Verteidiger Michael Bakos musste das Abschlusstraining vor der Begegnung gegen die Schweiz am Mittwoch abbrechen. Eine erste Diagnose von Mannschaftsarzt Dr. Peter Prodinger (Klinikum r. d. Isar) ergab einen Muskelfaserriss der schrägen Bauchmuskulatur, die den 100-fachen Nationalspieler zu einer mehrwöchigen Pause zwingt. Der Kader für die Begegnungen gegen die Schweiz und die Slowakei befindet sich im Anhang.

Spielstatistiken:
Deutschland : Schweiz – 1:2 (0:0, 0:1, 1:1)

Tore:
35:53 – 0:1 – Tor Steve Hirschi, Vorlage Rene Back, Damien Brunner (Überzahltor)
41:01 – 1:1 – Tor Michael Wolf, Vorlage Marcel Müller (Überzahltor)
51:23 – 1:2 – Tor Robin Grossmann, Vorlage Victor Stancescu

Strafzeiten:                        
Deutschland 10 + 10 Minuten (Frank Hördler)           
Schweiz 10 +  25 Minuten (Kevin Romy)            

Torschüsse:
Deutschland 23
Schweiz 17

Der komplette Spielbericht ist unter folgendem Link abrufbar:
http://www.pointstreak.com/prostats/boxscore.html?gameid=1249647

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 21.04.2010
WM-Vorbereitung: Heute Deutschland – Schweiz in Schwenningen
Ab morgen Ersatzprogramm in Füssen und Ravensburg

Am heutigen Mittwoch trifft die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft in der Helios Arena in Schwenningen auf die Schweiz. Bereits zum 130. Mal steht diese Begegnung auf dem Programm. Die Gesamtbilanz gegen die Schweizer spricht mit 61 Siegen, 17 Unentschieden und 51 Niederlagen für die DEB-Auswahl. Gerne erinnert sich das Team von Bundestrainer Uwe Krupp an das letzte Aufeinandertreffen im Rahmen des Deutschland Cups 2009 in München: 5:1 lautete dabei das Ergebnis für den späteren Turniersieger Deutschland. In der Weltrangliste haben sich die Schweizer, die sich in der WM-Vorbereitung erstmals unter ihrem neuen Coach Sean Simpson präsentieren, unter den Top-Acht-Nationen festgesetzt, belegen derzeit Rang 8.

Bundestrainer Uwe Krupp: „Die Schweiz zählt zu den Top-Acht-Nationen der Welt. Nach dem Trainerwechsel bin ich gespannt, welche Veränderungen Sean Simpson mit der Mannschaft umsetzen wird. Die heutige Begegnung ist ein Derby und die Schweizer werden topmotiviert sein, um uns hier in Deutschland zu schlagen. Wir werden auf jeden Fall auf ein hartes Spiel eingestellt sein.“

Ab morgen beziehen beide Teams in Füssen Quartier. Bereits heute absolviert die Nationalmannschaft der Slowakei eine erste Trainingseinheit im Bundesleistungszentrum Füssen. Das ursprünglich für kommendes Wochenende geplante Vier-Nationen-Turnier dieser drei Länder mit Ausrichter Weißrussland in Minsk/BLR musste gestern aufgrund der unsicheren Flugsituation abgesagt werden.

Dazu DEB-Generalsekretär Franz Reindl: „Wir haben auf die Turnierabsage kurzfristig reagiert und ein Alternativprogramm auf die Beine gestellt. So werden wir statt nach Minsk ins Trainingslager nach Füssen reisen. Die Schweiz und die Slowakei werden ebenfalls vor Ort sein. Am Freitag findet im BLZ Füssen um 19.30 Uhr ein Spiel zwischen der Schweiz und der Slowakei statt, am Samstag spielen wir um 16.00 Uhr gegen die Schweiz, ebenfalls in Füssen. Am Sonntag werden wir in Ravensburg um 17.00 Uhr gegen die Slowakei antreten. Mein Dank gilt allen Beteiligten, die sich  kurzfristig bereit erklärt haben, dieses Projekt auf die Beine zu stellen. Es tut uns für den weißrussischen Verband Leid, dass die ganze bisher geleistete Arbeit quasi umsonst war. Aber die Weißrussen zeigen Verständnis für die Situation und sind auch dabei, ein Alternativprogramm zu organisieren.“


Tickets Alternativprogramm:
Füssen: für die Spiele in Füssen (Freitag und Samstag) wird es ein Kombiticket geben. Der Ticketpreis für beide Spiele liegt bei 15 EUR (ermäßigt 10 EUR) bei freier Platzwahl. Die Tickets werden in Kürze über den DEB-Ticketpartner Eventim  www.eventim.de („Print-at-Home“) sowie über das BLZ Füssen erhältlich sein.

Ravensburg: Tickets für das Spiel in Ravensburg werden ebenfalls in Kürze über Eventim sowie über die Stadionkasse des EV Ravensburg verfügbar sein. Ein Sitzplatz kostet 23 EUR, ein Stehplatz wird für 14 EUR (ermäßigt 10 EUR) angeboten. Achtung Frühbucherrabatt: Bis Samstag, 24 Uhr, sind alle Tickets zwei Euro günstiger.

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 20.04.2010
Vier-Nationen-Turnier in Weißrussland aus flugtechnischen Gründen abgesagt –
Ersatzprogramm: Länderspiele in Füssen und Ravensburg

Aus flugtechnischen Gründen musste das für kommendes Wochenende geplante Vier-Nationen-Turnier in Minsk/ BLR abgesagt werden.

In enger Kooperation mit dem Bundesleistungszentrum Füssen hat der Deutsche Eishockey-Bund e.V. kurzfristig reagiert und folgendes Ersatzprogramm aufgestellt:


Mittwoch, 21.04.2010
20.00 Uhr    Schwenningen    Deutschland – Schweiz (wie geplant)

Neu:           
Donnerstag, 22.04.2010, Füssen Trainingslager (GER, SUI, SVK)

Freitag, 23.04.2010, Füssen Trainingslager
19.30 Uhr    Füssen    Slowakei - Schweiz

Samstag, 24.04.2010
16.00 Uhr    Füssen    Deutschland - Schweiz

Sonntag, 25.04.2010
17.00 Uhr    Ravensburg    Deutschland - Slowakei

DEB-Generalsekretär Franz Reindl: „Mit großem Bedauern wurde heute in Absprache mit dem Veranstalter, dem weißrussischen Verband, sowie den weiteren teilnehmenden Verbänden Schweiz und Slowakei das Turnier in Minsk aufgrund der unklaren Flugsituation abgesagt. Wir sind sehr glücklich, dass die Stadt Füssen mit der Arena Füssen sowie Ravensburg kurzfristig und professionell helfen, ein Ersatzprogramm durchzuführen, um den beteiligten Teams eine optimale Vorbereitung auf die 2010 IIHF Weltmeisterschaft zu gewähren.“

Ihren Akkreditierungswunsch senden Sie bitte direkt per Email an: alexandra.heinze@deb-online.de

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 18.04.2010
U18 Nationalmannschaft steigt souverän in Top Division auf – alle DEB-Nachwuchsteams damit wieder in der höchsten Nachwuchsklasse
Mit einem deutlichen 10:0 (5:0, 3:0, 2:0)-Sieg im letzten WM-Spiel gegen Polen ist die U18 Nationalmannschaft ungeschlagen zurück in die Top Division aufgestiegen. Das Team von Bundesnachwuchstrainer Jim Setters zeigte in allen fünf Begegnungen der 2010 IIHF U18 Division I WM in Krynica/ POL eine durchweg überzeugende Leistung: Bei 51 erzielten Toren wurden lediglich zwei Gegentreffer zugelassen. Somit machte es die U18 Nationalmannschaft der U20-Auswahl gleich und schaffte den direkten Wiederaufstieg in die höchste Spielklasse.

Bundesnachwuchstrainer Jim Setters: „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft. Alle Spieler haben von Anfang an eine überzeugende und geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt und niemals das primäre Ziel, den Aufstieg, aus dem Fokus verloren. Wir hatten uns als Ziel vorgenommen, den Gegnern möglichst wenige Tormöglichkeiten zu bieten. Das ist uns mit einer sehr geschlossenen Defensive gelungen und wir haben unsere Tormöglichkeiten wiederum effektiv genutzt. Die starke Leistung der Mannschaft ist auch ein Verdienst der guten Arbeit der DNL Trainer, die fast tagtäglich mit den Spielern trainieren.“

Alle Ergebnisse und Statistiken der 2010 IIHF U18 Division I WM, Gruppe B stehen unter dem Link http://www.iihf.com/channels0910/wm18-ib zur Verfügung.

Somit haben die drei Nachwuchsteams des Deutschen Eishockey-Bundes e.V., für die Weltmeisterschaften ausgerichtet werden, die WM-Turniere 2010 sehr erfolgreich abgeschlossen. Die U20 Nationalmannschaft war im vergangenen Dezember bei der 2010 IIHF U20 Division I WM in Megeve/ FRA mit fünf Siegen aus fünf Spielen aufgestiegen. Unter der Leitung von Bundesnachwuchstrainer Ernst Höfner schaffte die Auswahl somit die Qualifikation zur U20 WM im kommenden Dezember und Januar in Buffalo/ USA.
Die U18 Nationalmannschaft der Frauen schaffte im März bei der 2010 IIHF U18 WM der Frauen in Chicago/ USA den Einzug in das Halbfinale. Frauen-Bundestrainer Peter Kathan feierte mit dem vierten Platz das bislang beste Turnierergebnis bei einer WM.


Nationalmannschaft auch im zweiten Länderspiel gegen Norwegen erfolgreich

Im zweiten Aufeinandertreffen gegen Norwegen im Rahmen der Vorbereitung auf die 2010 IIHF WM gelang der Nationalmannschaft der zweite Sieg. Mit 8:2 (3:2, 3:0, 2:0) bezwang das Team von Bundestrainer Uwe Krupp Norwegen in Dresden. Nach einem torreichen ersten Drittel, bei dem beide Teams viele Tormöglichkeiten zuließen, stand die DEB-Auswahl ab dem zweiten Spielabschnitt besser in der Defensive. In der Folge wurden die eigenen Chancen effektiv genutzt und den Norwegern wenig Raum in der defensiven Zone gegeben. Marcel Müller, Daniel Kreutzer, Patrick Hager, Sebastian Osterloh, Marcus Kink sowie Constantin Braun mit zwei Treffern trugen sich in die Torschützenliste ein.

Bundestrainer Uwe Krupp: „Die beiden Spiele gegen Norwegen haben uns viele Aufschlüsse und Erkenntnisse gegeben. Allerdings sind diese beiden Siege kein Grund, in eine Euphorie zu verfallen. Wir haben vieles richtig gemacht, aber auch gesehen, wo wir uns verbessern müssen. Im zweiten Spiel gegen Norwegen hat mir vor allem die Emotion auf dem Eis gefehlt. Positiv war neben dem sportlichen Erfolg die Eingliederung von Harold Kreis und Rupert Meister in den Trainerstab. Die Zusammenarbeit klappt hervorragend und unser gesamter sportlicher Stab ist von der Besetzung und Aufgabenteilung gesehen optimal aufgestellt.“

Die Statistiken zu den beiden Länderspielen zwischen Deutschland und Norwegen stehen in Pointstreak unter dem Link http://www.pointstreak.com/prostats/scoreboard.html?leagueid=669 zur Verfügung. Am kommenden Mittwoch, den 21.04.2010 tritt das deutsche Team in Schwenningen gegen die Schweiz an. Dieses Spiel findet bereits im Rahmen eines Vier-Nationen-Turniers statt, zu dem die Mannschaft am Donnerstag nach Minsk abreisen wird. Gegner des Turniers sind neben der Schweiz noch Gastgeber Weißrussland und die Slowakei.

DEB-Generalsekretär Franz Reindl: „Ich bin sehr glücklich, dass wir es nach der doch teilweise heftigen Kritik an unserem Trainerstab geschafft haben, in allen Nationalmannschaftsbereichen für äußerst positive Schlagzeilen zu sorgen. Einmal mehr hat sich gezeigt, dass man gut beraten ist, Ruhe zu bewahren, auch wenn der Druck von außen groß ist. Der sofortige, direkte Wiederaufstieg - ohne Niederlagen - der U20 Nationalmannschaft mit Ernst Höfner und der U18 Nationalmannschaft mit Jim Setters ist eine große Leistung. Auch der 4. Platz der U18 Frauen Nationalmannschaft mit Peter Kathan sowie die guten WM-Vorbereitungsspiele gegen Norwegen der Nationalmannschaft mit Uwe Krupp zeigen, dass die Nationalmannschaften auf einem guten Weg sind. Herzliche Gratulation den Teams und Trainern.“

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 17.04.2010
Nationalmannschaft besiegt Norwegen mit 8:2 - U18 Nationalmannschaft steigt souverän in Top Division auf

Im zweiten Vorbereitungsspiel der Nationalmannschaft auf die 2010 IIHF WM gab es einen deutlichen 8:2 (3:2, 3:0, 2:0) Sieg gegen Norwegen.

Die U18 Nationalmannschaft hat die 2010 U18 IIHF Division I WM, Gruppe B unbesiegt gewonnen und ist somit wieder in die Top Division aufgestiegen. Im letzten Turnierspiel gewann die Mannschaft von Bundesnachwuchstrainer Jim Setters gegen Gastgeber Polen deutlich mit 10:0 (5:0, 3:0, 2:0).

Die Spielberichte folgen zeitnah.
 

Nationalmannschaft - 16.04.2010
Nationalmannschaft: Sieg im ersten Vorbereitungsspiel gegen Norwegen

Mit einem 3:0 (0:0, 3:0, 0:0)-Sieg gegen Norwegen startete die deutsche Nationalmannschaft in die Serie von Länderspielen zur Vorbereitung auf die 2010 IIHF WM. In Crimmitschau zeigte das Team von Bundestrainer Uwe Krupp vor allem im zweiten Drittel eine überzeugende Leistung und legte so den Grundstein zum Sieg.

Nach einem ausgeglichenen und torlosen ersten Drittel übte die DEB-Auswahl im zweiten Spielabschnitt durch mehr Tempo einen höheren Druck auf das norwegische Tor aus. Dies zeigte Wirkung – Michael Wolf erzielte den Führungstreffer im Nachschuss in einer Druckphase der Deutschen. Knapp eine Minute später erhöhte André Rankel auf Zuspiel von John Tripp und Sven Felski in Überzahl auf 2:0. Den dritten Treffer innerhalb von vier Minuten erzielte Christoph Gawlik vor 5164 Zuschauern im Crimmitschauer Eisstadion im Sahnpark zum 3:0-Endstand.

Am Samstag, 17. April trifft die Nationalmannschaft erneut auf Norwegen. Eröffnungsbully in der Freiberger Arena in Dresden ist um 17:30 Uhr. Die Live-Statistiken stehen bei Pointstreak zur Verfügung.

Bundestrainer Uwe Krupp: „Ich bin zufrieden, dass wir unser erstes Länderspiel der WM-Vorbereitung gewonnen haben. Norwegen war der erwartet starke Gegner, der uns über 60 Minuten alles abverlangt hat. Unsere Spieler haben viel gerackert und Tempo gemacht, vor allem mit dem zweiten Drittel bin ich zufrieden. Es gibt aber natürlich noch viele Sachen, die noch nicht optimal waren, die wir noch besser machen können und müssen. Wir haben noch viele Schritte vor uns auf dem Weg zur WM.“


Spielstatistiken:
Deutschland : Norwegen – 3:0 (0:0, 3:0, 0:0)

Tore:
22:34 – 1:0 – Tor Michael Wolf, Vorlage Frank Hördler, Moritz Müller
24:50 – 2:0 – Tor André Rankel, Vorlage John Tripp, Sven Felski (Überzahltor)
26:23 – 3:0 – Tor Christoph Gawlik, Vorlage Yannic Seidenberg, Denis Reul

Strafzeiten:
Deutschland 12 + 10 Minuten (John Tripp)
Norwegen 12 Minuten

Nationalmannschaft - 13.04.2010
WM-Vorbereitung der Nationalmannschaft geht in die nächste Phase

Am heutigen Dienstag beginnt für die Nationalmannschaft in Dresden die zweite Vorbereitungsphase auf die 2010 IIHF WM. Bundestrainer Uwe Krupp hat zusammen mit seinem Trainerstab 27 Spieler eingeladen, drei Torhüter, neun Verteidiger, 15 Stürmer. Stürmer Manuel Klinge (Kassel Huskies) musste seine Teilnahme am Lehrgang aus Verletzungsgründen absagen. Insgesamt sieben Trainingseinheiten und zwei Länderspiele gegen Norwegen stehen in dieser Woche auf dem Programm. Die Begegnungen gegen Norwegen finden am Freitag um 20:00 Uhr in Crimmitschau, sowie am Samstag um 17:30 Uhr in Dresden statt.

Während Uwe Krupp die erste Woche vor allem an der Fitness der einzelnen Spieler gearbeitet hat, ist der Kampf um die begehrten Plätze im WM-Kader nun vollends entbrannt. Jeder Kaderspieler möchte sich mit einer Top-Leistung im Training und vor allem bei den Länderspielen für ein WM-Ticket empfehlen. Überraschend früh kann das Trainergespann dabei auf die Auswahlspieler des noch aktuellen Deutschen Meisters Eisbären Berlin zurückgreifen, die das größte Kontingent stellen.

Gegen den aktuellen Gegner Norwegen trat Deutschland bislang in 43 Spielen an. Davon stehen 31 Siege, zwei Unentschieden und zehn Niederlagen zu Buche. Revanche ist angesagt, denn zuletzt gab es für die DEB-Auswahl eine knappe 2:3-Niederlage im Rahmen der Weltmeisterschaft 2008 in Halifax/ CAN. Mit Platz acht erreichte Norwegen damals auch das beste WM-Ergebnis seit fast 20 Jahren.

Der Kader zum Download

Bundestrainer Uwe Krupp: „In den letzten Jahren hat sich Norwegen in der Top-Division etabliert. Das Team ist immer gut für eine Überraschung, wie zum Beispiel bei Olympia 2010 im Spiel gegen die Schweiz. Es ist eine läuferisch- und vor allem kampfstarke Mannschaft, die uns mit Sicherheit alles abverlangen wird. Die Norweger spielen einen etwas raueren Stil als z.B. Schweden oder Finnland, der durchaus parallelen mit unserem WM-Vorrundengegner Dänemark aufzeigt.“

U18 Nationalmannschaft - 12.04.2010
2010 IIHF U18 Weltmeisterschaft Div. I: Deutschland auch im zweiten Spiel siegreich

Die deutsche U18 Nationalmannschaft hat auch ihr zweites Spiel im Rahmen der 2010 IIHF U18 Weltmeisterschaft der Division I Gruppe B in Krynica/POL siegreich beendet. Mit 11:1 (3:1, 5:0, 3:0) gewann das Team von Bundestrainer Jim Setters am gestrigen Abend gegen Kasachstan. Zu Beginn passten sich die Deutschen dem Niveau des Gegners an und ließen viele Überzahlmöglichkeiten ungenutzt. Ab dem zweiten Spielabschnitt erhöhten die Spieler das Tempo und fanden zu ihrer eigenen Spielweise zurück. Damit ist die DEB-Auswahl ihrem Ziel, dem Aufstieg in die Elitegruppe, einen weiteren Schritt näher gekommen. Nach einem spielfreien Tag steht morgen bereits um 13 Uhr die Partie gegen Litauen auf dem Programm.

Bundesnachwuchstrainer Jim Setters: „Im ersten Drittel haben wir nicht gut gespielt. Wir haben uns dem Niveau des Gegners angepasst. Wir hatten viele Möglichkeiten in Überzahl, haben diese aber nicht genutzt. Ab dem zweiten Drittel haben wir uns auf unser Spiel konzentriert und am Ende souverän gewonnen. Die Mannschaft war sehr diszipliniert und hat sich von der teilweise unfairen Spielweise der Kasachen nicht anstecken lassen.“

Weitere Informationen sowie ausführliche Statistiken zur U18 Weltmeisterschaft Div. I Gruppe B finden Sie unter folgendem Link: http://www.iihf.com/channels0910/wm18-ib

2010 IIHF U18 Div. I Weltmeisterschaft, Krynica/POL:
Mo. 12.04.2010, Deutschland - Kasachstan, 11:1 (3:1, 5:0, 3:0)
Tore: Kühnhackl, Noebels (je 3), Krammer (2), Rieder, Mapes, Ehliz

U18 Nationalmannschaft - 11.04.2010
U18 Nationalmannschaft siegt im ersten WM-Spiel

Am gestrigen Sonntag startete die U18 Nationalmannschaft erfolgreich in die 2010 IIHF U18 Weltmeisterschaft der Division I, Gruppe B in Krynica/ POL. Mit 9:0 (1:0, 4:0, 4:0) besiegte das Team von Bundesnachwuchstrainer Jim Setters im Auftaktspiel die Nationalmannschaft Großbritanniens. Nach einem nervösen Beginn kam die U18-Auswahl immer besser in das Spiel und nutzte vor allem im zweiten und dritten Spielabschnitt die Tormöglichkeiten effektiv. Beste Torschützen waren auf deutscher Seite Bernhard Keil und Yasin Ehliz mit jeweils zwei Treffern – Mirko Höfflin, Marcel Noebels und Yasin Ehliz erzielten je drei Scorerpunkte in der Begegnung. Im zweiten Turnierspiel trifft die U18 Nationalmannschaft auf Kasachstan. Spielbeginn ist am heutigen Montag, 12. April um 16.30 Uhr.

Bundesnachwuchstrainer Jim Setters: „Das erste Spiel ist immer schwer. Die Spieler sind nervös und wollen zeigen, was sie können. Es ist kein Geheimnis, dass wir uns als Ziel gesetzt haben, dieses Turnier zu gewinnen, damit wir aufsteigen. Großbritannien hat sehr gut gekämpft und mit viel Körpereinsatz gespielt. Aber wir haben gut dagegen gehalten und auf unsere Chancen gewartet und gutes Eishockey gezeigt. Heute geht es gegen Kasachstan. Die Gegner werden immer schwerer und auch wir müssen uns noch steigern. Die Stimmung in der Mannschaft ist aber sehr gut.“

Alle Ergebnisse, Statistiken und weitere Informationen zur 2010 U18 Weltmeisterschaft Div. I, Gruppe B stehen unter folgendem Link zur Verfügung: http://www.iihf.com/channels0910/wm18-ib

2010 IIHF U18 Div. I Weltmeisterschaft, Krynica/POL:
So. 11.04.2010, Großbritannien - Deutschland, 0:9 (0:1, 0:4, 0:4)
Tore: Keil, Ehliz (je 2), Höfflin, Merl, Abeltshauser, Noebels, Rieder
Strafzeiten: Großbritannien 10 Minuten, Deutschland 18 Minuten
Torschüsse: Großbritannien 7, Deutschland 63

U18 Nationalmannschaft - 10.04.2010
U18 Nationalmannschaft vor erstem Turnierspiel bei der 2010 IIHF U18 Division I WM

Vom 10. bis 17. April 2010 befindet sich die U18 Nationalmannschaft bei der 2010 IIHF U18 Division I WM, Gruppe B. Dabei trifft die Mannschaft von Bundesnachwuchstrainer Jim Setters im ersten Turnierspiel am Sonntag, 11. April um 16:30 Uhr auf Großbritannien. Um das ausgegebene Ziel Wiederaufstieg zu realisieren, erlaubt der Turniermodus gegen die weiteren Teams aus Ungarn, Kasachstan, Litauen und Gastgeber Polen dabei keinerlei Ausrutscher.
Zur Vorbereitung auf das Turnier standen für die U18 Auswahl vor der Abreise nach Krynica/ POL zwei Länderspiele in Dresden gegen Japan auf dem Programm. Dabei siegte das deutsche Team mit 7:0 (5:0, 2:0, 0:0) und 7:3 (1:0, 2:1, 4:2) gegen die Asiaten. In beiden Begegnungen war die U18 Auswahl über weite Strecken spielbestimmend – im ersten Spiel begannen die Deutschen konzentriert, passten sich aber im Spielverlauf dem Tempo der Japaner an. Das zweite Spiel war anfangs von nur mäßiger Laufbereitschaft der U18 Nationalmannschaft geprägt. Bis zum letzten Drittel steigerte sie aber das Tempo und erzielte noch einige schön herausgespielte Tore.

Der Kader für die 2010 IIHF U18 Weltmeisterschaft der Division I Gruppe B in Krynica/ POL befindet sich hier zum Download.

Bundesnachwuchstrainer Jim Setters: „Wir müssen über das ganze Turnier hinweg eine konzentrierte Leistung zeigen und Fehler vermeiden. Wenn uns das gelingt, haben wir sicherlich gute Chancen, es unserer U20 Nationalmannschaft gleich zu tun und den Aufstieg in die Elitegruppe zu schaffen.“

Weitere Informationen zur U18 Weltmeisterschaft Div. I Gruppe B stehen unter folgendem Link zur Verfügung: http://www.iihf.com/channels0910/wm18-ib

WM-Vorbereitung gegen Japan:
Mi. 07.04.2010    Deutschland U18 – Japan U18    7:0 (5:0, 2:0, 0:0)
Tore für Deutschland: Merl, Rieder, Elsner, Kühnhackl, Höfflin, Meirandres, Noebels
Do. 08.04.2010    Deutschland U18 – Japan U18    7:3 (1:0, 2:1, 4:2)
Tore für Deutschland: Kühnhackl (3), Elsner (2), Kronthaler, Noebels

U18 Frauen Nationalmannschaft - 05.04.2010
DEB Juniorinnen beenden Weltmeisterschaft auf Rang 4 – Schweden im Spiel um Bronze zu stark

Im kleinen Finale der 2010 IIHF Frauen U18 WM unterlagen die Juniorinnen des Deutschen Eishockey-Bundes in Chicago/ USA den Schwedinnen mit 3:7 (1:4, 0:3, 2:0). Trotz der verpassten Bronzemedaille überwiegt die Freude über den vierten Platz, der das beste Ergebnis in der Geschichte der U18 Frauennationalmannschaft bedeutet.

Aus Chicago berichtet Team Manager Peter Gemsjäger:
Sehr früh stellten die Schwedinnen die Zeichen auf Sieg und lagen nach 13 Minuten bereits mit 3:0 in Front. Hoffnung keimte im deutschen Lager auf, als Manuela Anwander den Anschlusstreffer (15. Min) erzielen konnte. Vorentscheidend war der Treffer zum 4:1 durch die Nordeuropäerinnen sechs Sekunden vor der ersten Pause. Den deutschen Juniorinnen steckte das schwere Spiel gegen Kanada vom Vortag noch dermaßen in den Knochen, dass sie nicht mehr zulegen konnten. Als Verteidigerin Daria Gleissner Mitte des zweiten Drittels verletzt ausscheiden musste, hieß es bereits 7:1 für die Schwedinnen. Im letzten Abschnitt konnten die Deutschen nochmals die letzten Kräfte zusammenraffen und mit zwei Treffern durch Ines Strohmaier das Ergebnis doch noch im Rahmen halten.

Bundestrainer Peter Kathan: „Es war etwas enttäuschend, dass es uns nicht gelungen ist, mit der notwendigen Konzentration in das Medaillenspiel zu gehen und wir so nach 20 Minuten bereits hoffungslos zurück lagen. Insgesamt erlebten wir ein hervorragend organisiertes WM-Turnier und der sehr positive Auftritt unserer Mannschaft lässt für die Zukunft hoffen. Allerdings mussten alle Beteiligten beim nachfolgenden Finalspiel Kanada gegen USA (5:4 nach Verlängerung) erkennen, wie hochklassig das Potenzial der Nordamerikanerinnen ist. Das muss uns dazu veranlassen, die Anstrengungen in allen Bereichen noch weiter zu intensivieren.“

SWE U18 : GER U18 - 7:3 (4:1, 3:0, 0:2)
Die Torschützinnen für Deutschland: 2 x Ines Strohmaier, Manuela Anwander
Strafen: Schweden und Deutschland jeweils 14 Min.

Weitere Informationen und alle Statistiken zur U18 Weltmeisterschaft der Frauen finden Sie unter folgendem Link: http://www.iihf.com/channels0910/ww18

Nationalmannschaft - 05.04.2010
Nationalmannschaftskader für die Vorbereitungsphase I in Füssen auf die 2010 IIHF WM

In der Zeit vom 06. bis 09. April 2010 findet im Bundesleistungszentrum Füssen die erste Vorbereitungsphase der Nationalmannschaft auf die Eishockey Weltmeisterschaft in Deutschland statt. Bundestrainer Uwe Krupp, der in Füssen mit den Assistenztrainern Ernst Höfner und Harold Kreiss die ersten Trainingseinheiten leiten wird, hat insgesamt 18 Feldspieler und zwei Torhüter nominiert.

Der Kader zum Download

Das erste Aufgebot hat dabei mit Danny aus den Birken und Daniel Pietta zwei Neulinge, sowie mit Eduard Lewandowski einen ‚Rückkehrer‘ an Bord, der seit über drei Jahren nicht mehr für die Nationalmannschaft aufgelaufen ist. Die Teilnahme von Patrick Reimer von den DEG Metro Stars hängt noch von einer ärztlichen Untersuchung ab. Der Stürmer hatte sich in der Playoff-Serie seines Klubs eine Schulterverletzung zugezogen. Nach der genauen Diagnose wird entschieden, ob Reimer noch zur Mannschaft hinzustößt.

Nach der ersten Vorbereitungsphase in Füssen trifft sich die Mannschaft am 13. April in Dresden. In dieser Woche stehen am 16. April in Crimmitschau und am 17. April in Dresden die ersten beiden Vorbereitungsspiele gegen Norwegen an. Danach trifft sich die Nationalmannschaft am 19. April in Schwenningen. Dort steht am 21. April die Schweiz als Gegner auf dem Eis gegenüber, bevor es einen Tag später nach Minsk/ BLR geht. In Minsk stehen im Rahmen eines Vier-Länder-Turnieres noch Spiele am 24. und 25. April gegen Weißrussland und die Slowakei an (das Spiel in Schwenningen gegen die Schweiz zählt zur Turnierwertung). Die finale Vorbereitungsphase IV beginnt am 30. April in Hamburg. Letzter Testspielgegner ist der Olympiasieger Kanada am 4. Mai in der Hansestadt, bevor es von dort aus zur 2010 IIHF WM in Köln, Mannheim und Gelsenkirchen geht.

U18 Frauen Nationalmannschaft - 03.04.2010
2010 IIHF U18 Weltmeisterschaft der Frauen: deutsche Juniorinnen spielen um Bronze

Die deutschen U18 Frauen spielen bei der 2010 IIHF U18 Weltmeisterschaft um Bronze. Im Halbfinale unterlag das Team von Bundestrainer Peter Kathan und U18 Auswahltrainer Werner Schneider den hoch favorisierten Kanadierinnen mit 0:10 (0:2, 0:1, 0:7).

Aus Chicago/ USA berichtet Team Manager Peter Gemsjäger:
Wesentlich konzentrierter als im Vorrundenspiel ging die U18 Nationalmannschaft der Frauen in das Halbfinalspiel gegen den WM-Mitfavoriten Kanada. Zwar gelang den Kanadierinnen schon früh die 1:0-Führung (2. Min), doch die deutschen Mädchen arbeiteten sehr konzentriert in der eigenen Zone und versuchten, den Gegner möglichst nicht zum Abschluss kommen zu lassen. Nachdem die Kanadierinnen auf 2:0 erhöht hatten (18. Min.), hatten die DEB Juniorinnen sogar kurzfristig bei doppelter Überzahl die große Chance zum Anschlusstreffer. Mit einer kämpferischen Spitzenleistung verhinderten die Deutschen lange Zeit weitere Gegentreffer, konnten dabei aber die vereinzelten Möglichkeiten vor des Gegners Tor nicht verwerten.  Schließlich gelang den Spielerinnen mit dem Ahornblatt auf dem Trikot das 3:0 noch im zweiten Spielabschnitt (35. Min.). Im letzten Drittel legten die Kanadierinnen dann nochmals gewaltig zu. Knackpunkt aus deutscher Sicht, dass bereits 34 Sekunden nach Wiederanpfiff die Scheibe erneut im DEB Tor zappelte. Jetzt machte sich bemerkbar, dass die Kanadierinnen einen freien Tag mehr zur Regeneration hatten. Zudem musste das deutsche Team  mit Jacqueline Janzen und Julia Seitz gleich auf zwei Spieler aus gesundheitlichen Gründen verzichten. Von der 44. bis zur 55. Minute fielen die Treffer jetzt in kurzen Abständen und letztendlich stand doch ein klarer 10:0 Erfolg für Kanada auf der Anzeigentafel.

Bundestrainer Peter Kathan: „Die gute Stimmung der letzten Tage hat sich fortgesetzt und wir haben gegen eine der beiden Top-Mannschaften der Welt 40 Minuten lang spitzenmäßig gearbeitet. Stephanie Hruby bekam ihre Chance im Tor und sie hat ihre Sache gut gemacht. Leider konnten die Kanadierinnen im letzten Drittel nochmals zulegen, wozu wir nach den schnellen Toren nicht mehr in der Lage waren.“

Nun gilt alle Konzentration dem Spiel um Platz drei am Samstag um 15 Uhr Ortszeit. „Noch nie hat eine deutschen U18 Auswahl um die Bronzemedaille gespielt“, so Team Manager Peter Gemsjäger. „Ich bin mir sicher, dass unsere Mädchen nochmals alles daran setzen werden, um die Schweden zu schlagen.“


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U18 Frauen Nationalmannschaft - 01.04.2010
2010 IIHF U18 Weltmeisterschaft der Frauen: Dramatisches Viertelfinale - U18 Frauen spielen sensationell um die Medaillen

Die deutsche U18 Nationalmannschaft der Frauen steht sensationell im WM-Halbfinale. In einem dramatischen Viertelfinalspiel bezwang die Auswahl von Bundestrainer Peter Kathan und U18 Auswahltrainer Werner Schneider die Mannschaft aus Finnland mit 2:1 (0:0, 0:1, 1:0, 1:0) nach Verlängerung.

Aus Chicago berichtet Team Manager Peter Gemsjäger:
Mannschaftskapitän Manuela Anwander war es, die in der siebten Minute der Verlängerung mit einem Powerplaytor ihrem Team den Einzug ins Halbfinale der U18 Weltmeisterschaft der Frauen in Chicago sicherte. Als Verteidigerin Daria Gleissner von der blauen Linie abzog, konnte Anwander die Scheibe so abfälschen, dass sie unhaltbar im finnischen Tor landete. Die Überzahlsituation entstand durch ein Foul an Jacqueline Janzen, die sich dabei eine Knieverletzung zuzog und nun einige Tage pausieren muss.
Das erste Drittel wurde von beiden Seiten sehr intensiv geführt - mit leichten Vorteilen für die DEB Auswahl. Dabei hatte die deutsche Torfrau Nadja Gruber Glück, als die Scheibe entlang der Torlinie rollte und sie diese im letzten Moment noch wegstochern konnte. Die Nordeuropäerinnen dominierten den zweiten Abschnitt und in der 23. Minute war Gruber beim 1:0-Führungstreffer der Finninen machtlos. Früh im letzten Abschnitt gelang dann den deutschen Mädchen der Ausgleich (45. Minute). Bereits in deutscher Überzahl wurde eine zweite Strafe gegen die Finnen angezeigt, als Tanja Eisenschmid einen Schuss von Jacqueline Janzen so ablenken konnte, dass die finnische Torfrau keine Abwehrmöglichkeit mehr hatte. Dieser Ausgleich gab den Juniorinnen nochmals Auftrieb und sie waren jetzt wieder am Drücker. Trotz vierminütiger Unterzahl retteten die deutschen Mädchen das 1:1 in die Verlängerung.
Nach einem Ruhetag am heutigen Donnerstag trifft die deutsche U18 Auswahl wie schon in der Gruppenphase auf Kanada. Im zweiten Halbfinale stehen sich Titelverteidiger USA und Schweden gegenüber. Das Spiel um Platz drei sowie das Finale werden am Samstag ausgetragen.

U18 Auswahltrainer Werner Schneider: „Der größere Wille, Einsatz, Kampfbereitschaft und die mannschaftliche Geschlossenheit haben neben unserer hervorragenden Torhüterin entscheidend zum letztendlich verdienten Sieg beigetragen“.


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U18 Frauen Nationalmannschaft - 31.03.2010
2010 IIHF U18 Weltmeisterschaft der Frauen: Deutsche Juniorinnen besiegen Russland 3:1 und spielen nun um den Einzug ins Halbfinale

Mit einer souveränen Leistung bezwang die U18 Nationalmannschaft der Frauen am Dienstag in Chicago/ USA das Team aus Russland mit 3:1 (1:0, 1:0, 1:1) und sicherte sich neben dem dritten Platz in der Gruppe B hinter Kanada und Schweden vorzeitig auch den Verbleib in der Elitegruppe.
Einen Tag nach der deutlichen Niederlage gegen Top-Favorit Kanada versuchte die deutsche Mannschaftsführung mit einem gut organisierten Tag in Chicago den Teamspirit neu aufzubauen. Das Vorhaben gelang voll und ganz und die DEB Mädchen waren fast nicht wieder zu erkennen.
Bereits in der 5. Spielminute war es Jacqueline Janzen, die Russlands Torfrau und Olympiateilnehmer Prugova zum ersten Mal überwinden konnte. Die DEB-Auswahl dominierte das Spielgeschehen, vermochte aber trotz vieler Möglichkeiten die Führung nicht weiter auszubauen. Gleich zu Beginn des Mittelabschnitts war die unermüdlich rackernde Marie Delarbre zum 2:0 erfolgreich. Die Schützlinge von Peter Kathan und U18 Auswahltrainer Werner Schneider blieben ihrer Linie treu, die Abwehr erwies sich als ausgesprochen stabil und Torhüterin Nadja Gruber war ein sicherer Rückhalt. Nachdem Ines Strohmair in Überzahl die Deutschen mit 3:0 in Führung brachte (46. Min.) war die Entscheidung gefallen. Der Ehrentreffer der Russinnen zum 3:1 in der Schlussminute konnte die Freude der deutschen Mädchen nicht mehr trüben.

Bundestrainer Peter Kathan: „Nach der Pleite gegen Kanada haben wir uns intensiv auf die Partie vorbereitet und ein souveränes Spiel abgeliefert. Die Abwehr und unsere Torhüterin Nadja Gruber, die auch zur besten Spielerin gewählt wurde, waren sehr stark. Der Sieg war hochverdient, die Russinnen können sich bei ihrer Torfrau, die auch für ihre A-Mannschaft in Vancouver gespielt hat, bedanken dass das Resultat nicht noch klarer war. Jetzt ist Alles möglich, wir können außer den Teams aus Nordamerika an einem guten Tag jede Mannschaft schlagen“
(Aus Chicago berichtet Team Manager Peter Gemsjäger)

Während die beiden Gruppensieger Kanada und USA direkt ins Halbfinale einziehen, kämpfen die Zweit- und Drittplatzierten um die verbleibenden beiden Plätze in der Runde der letzten Vier. Damit kommt es bereits heute Abend zu den beiden Viertelfinalpartien Schweden gegen Japan und Finnland gegen Deutschland. Bei einem Sieg würden die DEB-Juniorinnen im Halbfinale auf die USA treffen.

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2010 IIHF Weltmeisterschaft - 30.03.2010
Felix Sturm ist "Offizieller Botschafter der 2010 IIHF WELTMEISTERSCHAFT"

"In der 'LANXESS arena' ist so manches Wunder wahr geworden"

Bei der offiziellen Pressekonferenz in der Kölner LANXESS arena wurde der amtierende Box-Weltmeister im Mittelgewicht (WBA) Felix Sturm heute zum "Offiziellen Botschafter der 2010 IIHF WM“ ernannt. Damit hat sich 38 Tage vor Beginn der 2010 IIHF Weltmeisterschaft der exklusive Kreis von Botschafterinnen und Botschaftern um einen weiteren Prominenten erweitert. Neben Sturm machen sich für die 2010 IIHF WM in Köln, Mannheim und Gelsenkirchen auch Fußball-Nationalspieler Philipp Lahm, Deutschlands Eishockey-Spieler des Jahrhunderts Erich Kühnhackl, Schalke-Ikone Olaf Thon, ARD-Wetterfee Claudia Kleinert, Tennis-Legende Stefanie Graf und Handball-Bundestrainer Heiner Brand stark. Weitere Botschafterinnen und Botschafter werden demnächst benannt.

"Mit Felix Sturm haben wir einen prominenten Sportler an unserer Seite, der eng mit der Region verbunden ist. Seine herausragende Stellung in der Gesellschaft wird uns helfen, die 2010 IIHF Weltmeisterschaft noch erfolgreicher zu positionieren und viele Fans zu begeistern“, erklärt DEB- und OK-Präsident Uwe Harnos.

Auch Ralf Bernd Assenmacher, Leiter des Lokalen Organisationskomitees in Köln und Vorsitzender der Geschäftsführung der ARENA Management GmbH, ist über die Zusage des WBA-Weltmeisters sehr erfreut: „Felix Sturm ist ein absoluter Sympathieträger, der regelmäßig Gast in der LANXESS arena ist. Seine Botschafterrolle wird authentisch sein: Er wird auf unvergleichliche Weise den vielen Sportfans die einzigartige Stimmung näher bringen, die bei uns in Köln bei den WM-Spielen herrschen wird.“

Felix Sturm über seine Ernennung zum WM-Botschafter: „Es ist eine große Ehre für mich, als Botschafter für die WM 2010 diese faszinierende Sportart repräsentieren zu dürfen. Kaum eine zweite Mannschaftsportart verbindet Dynamik, Schnelligkeit, Technik, Taktik und Kraft so fließend wie Eishockey. Unserem deutschen Team wünsche ich die bekannte sensationelle Stimmung der Fans, die in der LANXESS arena schon so manches Wunder hat wahr werden lassen. Ich kenne die Kölner Arena von vielen Veranstaltungen – sie ist inspirierend und steckt dank des Publikums voller Energie. Hier werden wir 29 unvergessliche Spiele erleben dürfen.“

Bei seinen sportlichen Auftritten fasziniert Felix Sturm regelmäßig die Massen. Als WM-Botschafter möchte Felix Sturm seine Bindung zum Sport und zu den Sportbegeisterten nutzen, um für die einmalige Stimmung bei der WM 2010 zu werben. „Ich kenne die LANXESS arena von vielen Veranstaltungen, hier werden die Fans aus aller Welt tolle Spiele erleben. Davon bin ich überzeugt, und dafür möchte ich möglichst viele Menschen begeistern“, freut sich Felix Sturm. Als amtierender Box-Weltmeister im Mittelgewicht (WBA) hat sich der Leverkusener Felix Sturm in 36 Profi-Kämpfen weltweit einen Namen gemacht. Als Amateur verbuchte er die beeindruckende Bilanz von 113 zu 9 Kämpfen, wurde zwei Mal Deutscher Meister und Europameister.

Weitere Informationen zu Felix Sturm: www.felixsturm.de
WM-Tickets & Infos: Tel. 0621 18 19 0333, www.iihfworlds2010.com


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Von links: 2010 IIHF WM OK-Generalsekretär Franz Reindl, 2010 IIHF WM OK-Präsident Uwe Harnos, WM-Botschafter Felix Sturm, Bundestrainer Uwe Krupp, Leiter Lokales-OK Köln Ralf Bernd Assenmacher

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 30.03.2010
Wartezeit verkürzt: Florian Busch ab 09. April wieder für die Nationalmannschaft spielberechtigt

Florian Busch, der im Januar 2010 wieder in den Nationalen Testpool der NADA aufgenommen wurde, ist ab 09. April 2010 wieder für die Nationalmannschaft spielberechtigt. Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. hatte an die NADA einen Antrag gem. Art. 5.6.2 NADC gestellt. Die NADA hat diesem Antrag entsprochen und dem DEB e.V. mitgeteilt, dass Florian Busch ab dem genannten Datum wieder an Wettkämpfen für den DEB e.V. teilnehmen kann.

Diese Entscheidung hat die NADA damit begründet, dass Florian Busch bis Dezember 2008 dem Trainingskontrollsystem der NADA unterworfen war, ab der Saison 2009/10 als Spieler der Eisbären Berlin einem Dopingkontrollsystem, beruhend auf der zwischen NADA und DEL geschlossenen Kontrollvereinbarung, angehörte und bei Florian Busch seit seiner Wiederaufnahme in den nationalen Testpool zwei Dopingkontrollen mit negativem Ergebnis durchgeführt wurden.

Weiter hat die NADA berücksichtigt, dass auch eine vom NADC für eine Verweigerung vorgesehene Sperre von zwei Jahren zeitnah ablaufen würde und ist schlussendlich unter Abwägung aller Umstände und unter Einbeziehung der Grundsätze von Chancengleichheit und Fairplay zu dem von ihr getroffenen Ergebnis gekommen, dass eine verkürzte Wartezeit angemessen und ausreichend ist.

In Konsequenz kann der Spieler Florian Busch zukünftig vom DEB e.V. beziehungsweise dessen Trainerstab wieder in die Nationalmannschaft berufen werden.

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 29.03.2010
WM-Vorbereitung: U18 mit zwei Siegen gegen Österreich

Zur Vorbereitung auf die 2010 IIHF U18 Weltmeisterschaft der Division I standen für die deutsche U18-Auswahl am vergangenen Wochenende zwei Länderspiele gegen Österreich auf dem Programm. Noch ohne die beiden Leistungsträger Tom Kühnhackl und Tobias Rieder siegte die Mannschaft von Bundesnachwuchstrainer Jim Setters mit 9:3 und 5:2 und geht somit gestärkt in die letzte Phase der WM-Vorbereitung. Von 11. bis 17. April 2010 kämpft die U18 Nationalmannschaft dann in Polen um den Aufstieg in die Elitegruppe. Gegen die Teams aus Großbritannien, Ungarn, Kasachstan, Litauen und Gastgeber Polen verzeiht der Turniermodus keinerlei Ausrutscher.

Bundesnachwuchstrainer Jim Setters: „Wir müssen über das ganze Turnier hinweg eine konzentrierte Leistung zeigen und Fehler vermeiden. Wenn uns das gelingt, haben wir sicherlich gute Chancen, es unserer U20 Nationalmannschaft gleich zu tun und den Aufstieg in die Elitegruppe zu schaffen. Nun hoffe ich natürlich, dass alle Spieler, die sich noch im Spielbetrieb befinden, gesund bleiben und wir mit unser besten Mannschaft an den Start gehen können.“

Weitere Informationen zur U18 Weltmeisterschaft Div. I Gruppe B finden Sie unter folgendem Link:
http://www.iihf.com/channels0910/wm18-ib

WM-Vorbereitung:
Sa. 27.03.2010    Deutschland U18 – Österreich U18    9:3 (5:1, 2:2, 2:0)
Tore für Deutschland: Schäffler (2), Noebels (2), Ehliz, Krämmer, Merl, Schlenker, Supis

So. 28.03.2010    Deutschland U18 – Österreich U18    5:2 (3:1, 1:1, 1:0)
Tore für Deutschland: Blankart (2), Palka (2), Moosberger

 

2010 U18 Weltmeisterschaft der Frauen in Chicago/ USA: Klare Niederlage gegen Top-Favorit Kanada

Eine deutliche 0:15-Niederlage kassierten die deutschen U18 Mädchen im zweiten Spiel der Weltmeisterschaft in Chicago/ USA. Gegen Mitfavorit Kanada konnte die DEB-Auswahl erwartungsgemäß nicht mithalten und lag schnell mit 0:5 im Hintertreffen. Die weiteren Drittel gingen mit 0:4 und 0:6 ebenfalls klar an die Kanadierinnen.

Bundestrainer Peter Kathan: „In jedem Drittel hatten wir nur ein paar wenige gute Szenen, ansonsten waren wir gegen die großen Favoritinnen aus Kanada leider chancenlos. Die Vorderleute haben unsere Torfrau Stephanie Hruby dabei oftmals kläglich im Stich gelassen."

Jetzt kommt es am Dienstag zum entscheidenden Match für den weiteren Verlauf der WM gegen die Russinnen, die im Parallelspiel gegen Schweden 1:4 unterlagen: der Gewinner zieht in die Vorschlussrunde ein, der Verlierer spielt gegen den Letzten der anderen Gruppe im Modus „best-of-three“ den Absteiger aus der A-Gruppe der Juniorinnen aus.

„Wir müssen das Spiel gegen Kanada schnell abhaken und werden jetzt alles daran setzen, uns optimal auf das entscheidende Gruppenspiel gegen Russland einzustimmen“, so Peter Kathan abschließend.

Weitere Informationen und alle Statistiken zur U18 Weltmeisterschaft der Frauen finden Sie unter folgendem Link: http://www.iihf.com/channels0910/ww18

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 29.03.2010
2010 IIHF U18 Weltmeisterschaft der Frauen: DEB-Auswahl unterliegt favorisierten Schwedinnen knapp mit 4:5 (2:3, 1:2, 1:0)
U16 Nationalmannschaft: Fünf-Nationen-Turnier in Füssen – Deutschland auf Platz 3

Die deutsche U18 Nationalmannschaft der Frauen hat ihr WM-Auftaktmatch in Chicago/ USA knapp mit 4:5 (2:3, 1:2, 1:0) verloren. Gegen die favorisierten Schwedinnen erzielten Manuela Anwander (2), Yvonne Rothemund und Ines Strohmair die Treffer für die Auswahl von Bundestrainer Peter Kathan und Werner Schneider.
Dabei hatten die Schwedinnen gleich beim ersten Wechsel Glück, als Manuela Anwander nur den Pfosten traf. Die deutschen Mädchen mussten dann zwei schnelle Gegentore hinnehmen, ehe Yvonne Rothemund (8. Min) in Überzahl den Anschlusstreffer markieren konnte. Marie Delarbre hatte bei einem Break in Unterzahl die große Chance, wieder heranzukommen, scheiterte aber an der schwedischen Torfrau. Die Schwedinnen erhöhten in der Schlussminute des ersten Drittels auf 3:1, doch Ines Strohmair stellte nur 20 Sekunden später den alten Abstand wieder her. Zu Beginn des Mittelabschnitts nutzte Kapitän Manuela Anwander das erste Powerplay zum 3:3- Ausgleich (22.Min). Die Partie war nun wieder völlig offen. In der 33. Spielminute gingen die Nordeuropäerinnen dann erneut in Führung und bauten diese gut zwei Minuten später sogar zum 5:3 aus. Doch die deutschen Auswahlspielerinnen gaben sich nicht auf. Erneut war es Manuela Anwander, die auf 4:5 verkürzen konnte (53. Min). Turbulent dann die Schlussphase: Drei Minuten vor dem Abpfiff jubelten die DEB Mädchen bereits, nachdem Nadine Marx die Scheibe im schwedische Tor untergebracht hatte. Sehr zum Entsetzen der Deutschen gab das Schiedsrichtergespann nach langen Beratungen den Treffer jedoch nicht. In den letzten 90 Sekunden nahm das DEB Team auch noch Torfrau Nadja Gruber zugunsten einer sechsten Feldspielerin vom Eis, doch der Ausgleich wollte nicht mehr fallen.
U18 Auswahltrainer Werner Schneider: „Die Mädchen haben heute einen überragenden Einsatz gezeigt und sich nach Zwei-Tore-Rückständen immer wieder heran gekämpft. Der Ausgleich wäre mehr als verdient gewesen.“
(Aus Chicago berichtet Team Manager Peter Gemsjäger)

SWE U18 - GER U18 5:4 (3:1/2:1/0:1)
Tore für Deutschland: Manuela Anwander (2), Yvonne Rothemund, Ines Strohmair
Strafen: Schweden 12 Min - Deutschland 8 Min.

Weitere Informationen und alle Statistiken zur U18 Weltmeisterschaft der Frauen finden Sie unter folgendem Link: http://www.iihf.com/channels0910/ww18



U16 Nationalmannschaft: Fünf-Nationen-Turnier in Füssen

Die deutsche U16 Nationalmannschaft hat ihr Heimturnier in Füssen auf dem 3.Platz beendet. Nach einer knappen 3:4-Niederlage im Auftaktmatch gegen den späteren Turniersieger Norwegen, durfte die Mannschaft von Trainer Thomas Schädler Siege gegen Italien und Dänemark bejubeln. Im abschließenden Turnierspiel unterlag die DEB Auswahl der Schweiz mit 2:6.

Die Ergebnisse:

Dienstag, 23.03.2010
16.00    Schweiz - Italien 8:1
19.30    Deutschland - Norwegen 3:4

Mittwoch, 24.03.2010
16.00    Dänemark - Norwegen 5:4 (n.V.)
19.30    Italien - Deutschland 3:5

Donnerstag, 25.03.2010
15.00    Norwegen - Italien 6:1
18.30    Schweiz - Dänemark 7:3
   
Freitag, 26.03.2010
13.00    Norwegen    -    Schweiz    6:3
16.30    Dänemark    -    Deutschland    0:4

Samstag, 27.03.2010
10.00    Italien - Dänemark 2:7
13.30    Deutschland - Schweiz 2:6

          DEN     GER     ITA     NOR     SUI     Tore   Punkte   Platzierung
DEN               0:4      7:2     5:4      3:7    15:17       5             4
GER     4:0                5:3     3:4      2:6    14:13       6             3
ITA      2:7     3:5                1:6      1:8     7:26       0              5
NOR     4:5     4:3      6:1                6:3    20:12     10             1
SUI      7:3     6:2      8:1     3:6               24:12      9              2

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 28.03.2010
Außerordentliche Mitgliederversammlung beschließt Änderung der Altersstruktur im Nachwuchsbereich und schafft die Voraussetzungen für eine Neugliederung des Spielbetriebs unterhalb der 2. Bundesliga mit regionalen Spielbetrieben

Am Samstag den 27. März 2010 fand in Schwaig bei München eine außerordentliche Mitgliederversammlung des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. statt. Hauptthemen der Versammlung waren die Abstimmungen zu Satzungsänderungen bezüglich der Altersstruktur im Nachwuchsbereich, der Ligenstruktur unterhalb der 2. Bundesliga und Verbandsabgaben bei internationalen Turnieren an die Landeseissportverbände.

Bis auf einen Landeseissportverband waren sämtliche LEV und Mitgliedervereine vertreten. Nach der Begrüßung und einleitenden Worten durch DEB-Präsident Uwe Harnos übernahm Dr. Jörg Boulanger – Vorsitzender des DEB-Spielgerichts – die Versammlungsleitung. Der Vortrag und die Erklärung der zu ändernden Bestimmungen der Satzung und Ordnungen des DEB e.V. erfolgte durch Herrn Dieter Hillebrand – Vorsitzender des Satzungsausschusses des DEB e.V. und Präsident des Landeseissportverbands Bayern.

Als erster Agendapunkt wurde über die Änderungsanträge der DEB-Satzung abgestimmt. Die Anträge zur Änderung der Altersstruktur im Nachwuchs und zur Neustruktur des Spielbetriebes unterhalb der 2. Bundesliga wurden einstimmig beschlossen, die Abstimmung zur Änderung zu Art. 6. SpO wurde mit einer Mehrheit von rund 87 % beschlossen.

Nach den Abstimmungen erläuterte Bundesnachwuchstrainer Ernst Höfner die nicht zufrieden stellende, aktuelle Situation im deutschen Eishockeynachwuchs. Dabei ging er vor allem auf Probleme, aber auch Chancen und Möglichkeiten ein und bat um eine strikte Umsetzung des bereits 2008 beschlossenen Nachwuchskonzeptes. Bundestrainer Uwe Krupp ergriff ebenfalls das Wort und erläuterte aus seiner Sicht Möglichkeiten zur besseren Nachwuchsförderung. Er appellierte dabei in eindringlicher Form an jeden einzelnen Verein vor Ort, die Nachwuchsarbeit voranzutreiben.

Im Anschluss informierte Herr Franz Reindl – in seiner Eigenschaft als Geschäftsführer der WM OK GmbH – die Anwesenden über den aktuellen Stand zur 2010 IIHF WM vom 7. bis 23. Mai in Deutschland. Reindl ging detailliert auf die Organisation und die Vorbereitungen ein und stellte insbesondere auch heraus, welche große Chance die größte jährliche Wintersportveranstaltung der Welt für das deutsche Eishockey insgesamt und die an diesem beteiligten Organisationen – DEL, ESBG, LEV und DEB e.V.

Uwe Harnos (DEB Präsident): „Zuallererst bedanke ich mich bei allen Mitgliedern für das zahlreiche Erscheinen. Dies zeigt, wie wichtig die Satzungsänderungsanträge für die Landeseissportverbände, die Mitgliedervereine und den Deutschen Eishockey-Bund waren. Die deutlichen Abstimmungsergebnisse sind ein klares Signal und es freut mich besonders, dass die Änderung der Altersklassen und das Schaffen der Voraussetzungen für einen regional geordneten Spielbetrieb unterhalb der 2. Bundesliga erreicht wurden. Dies ist ein erster, wichtiger Schritt in die richtige Richtung, den es nun mit Leben zu erfüllen gilt und dem sich weitere anschließen müssen. Es gilt nun, für eine zeitnahe Eintragung der Beschlüsse beim Vereinsregistergericht Sorge zu tragen, sich mit den Vereinen der zukünftigen Oberliga Süd zusammenzusetzen und mit den LEV, die die zukünftigen Oberligen im Westen, Norden und Osten verwalten, die notwendigen Vereinbarungen zu schließen.“

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 26.03.2010
Nationalmannschaft erweitert Betreuer- und Trainerstab zur Heim-WM – Harold Kreis und Rupert Meister ergänzen Trainerteam

Mit Blick auf die anstehende 2010 IIHF WM vom 7. bis 23. Mai in Deutschland haben DEB-Sportdirektor Franz Reindl und Bundestrainer Uwe Krupp die Weichen für die Endphase der WM-Vorbereitung gestellt.

1. Franz Reindl wird sich auf die umfassenden Aufgaben als Generalsekretär zur Organisation der 2010 IIHF WM konzentrieren. Die operativen Aufgaben des Sportdirektors überträgt Franz Reindl bis zum Ende der Weltmeisterschaft auf den Team-Manager der Nationalmannschaft und steht diesem seinerseits beratend zur Seite.

2. Klaus Merk übernimmt die Funktion des Team-Managers der Nationalmannschaft und wird vorerst nicht mehr aktiv als Torwarttrainer am Mannschaftstraining teilnehmen.

3. Rupert Meister von den Kölner Haien wird die Aufgaben des Torwarttrainers und des Videoanalysten für die WM-Vorbereitung und die 2010 IIHF Weltmeisterschaft übernehmen.

4. Zusätzlich beruft Uwe Krupp als weiteren Assistenztrainer für die Vorbereitung und die WM den 180-fachen ehemaligen deutschen Nationalspieler sowie ehemaligen DEG Metro Stars und zukünftigen Adler Mannheim Cheftrainer Harold Kreis in den Trainerstab der Nationalmannschaft.

5. Um die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft so optimal wie möglich zu gestalten, hält Bundestrainer Uwe Krupp engen Kontakt zu den Managern und Trainern der DEL. Bereits vor dem Länderspiel am 10. Februar 2010 in Frankfurt hatten sich Verantwortliche des DEB e.V. sowie Uwe Krupp mit den sportlichen Leitern der DEL-Klubs getroffen. In konstruktiver Atmosphäre wurden unter anderem Möglichkeiten und Maßnahmen zur verstärkten Zusammenarbeit diskutiert und ein konkreter Fahrplan bis zum Beginn des Turniers am 7. Mai 2010 abgestimmt. Seit den Olympischen Spielen in Vancouver hat sich Uwe Krupp bereits einige Male mit den sportlichen Leitern der DEL getroffen und die neue Teamorganisation sowie mögliche Kandidaten für den erweiterten WM-Kader vorgestellt.

Uwe Krupp (Bundestrainer): „Wir haben für die Tätigkeitsbereiche im Stab der Nationalmannschaft verschiedene Anforderungsprofile, die ich den DEL-Klubverantwortlichen vorgestellt habe und über die wir gemeinsam diskutiert haben. Ich bin sicher, dass wir mit Klaus Merk, Harold Kreis, Ernst Höfner und Rupert Meister für die Eishockey Weltmeisterschaft in jedem Bereich hervorragend aufgestellt sind. Das Team wird somit optimale Rahmenbedingungen erhalten und kann mit der Unterstützung der Fans im Rücken bei der WM voll angreifen.“

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 24.03.2010
U18 Nationalmannschaft der Frauen erfolgreich im Test gegen Österreich - Ergebnisse des U16 Turnieres in Füssen

Im letzten Test vor dem Abflug zur Weltmeisterschaft nach Chicago/ USA, bezwang am Dienstagabend die U18 Frauennationalmannschaft die Altersgenossinnen aus Österreich in Erding klar mit 9:1.
Nach gegenseitigem Abtasten brachte Marie Delarbre mit zwei schön herausgespielten Toren (8. bzw. 14. Min) - trotz des zwischenzeitlichen Anschlusstreffers der Gäste - die DEB Auswahl auf die Siegerstraße. Die deutschen Mädchen bestimmten nun das Tempo und erhöhten noch im ersten Abschnitt auf 4:1. Die stärkste Phase der Gastgeber war das zweite Drittel, in dem sie die Führung auf 7:1 ausbauen konnten. In den letzten zwanzig Minuten ließen es die DEB Mädchen dann etwas ruhiger angehen, was angesichts des vorangegangenen 5-tägigen Trainingslagers durchaus nachvollziehbar war.
U18 Auswahltrainer Werner Schneider war über weite Strecken zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge: „Das Spiel am vergangenen Samstag gegen Frankreich war vom Tempo her noch besser, aber dennoch bin ich recht zufrieden mit der heutigen Leistung. Einige Spielerinnen konnten sich in den Trainingseinheiten verbessern und wir fliegen alle hoch motiviert nach Chicago.“

GER U18 : AUT U18 9:1 (4:1, 3:0, 2:0)
Tore für Deutschland: Jacqueline Janzen (3), Marie Delarbre (2), Manuela Anwander, Rebecca Graeve, Ines Strohmair, Julia Seitz je (1)

Strafen: Deutschland 6 + 10 Min. für Gesa Dinges – Österreich 8 Min



Beim U16 Fünf-Länder-Turnier in Füssen unterlag die U16 Nationalmannschaft im ersten Spiel den Norwegern mit 3:4 (1:1, 1:2, 1:1). In einem sehr ausgeglichenen Spiel erzielten Robin Steenssens, John Koslowski und Dominik Tiffels die Tore für Deutschland. Im ersten Siel des Tages besiegte die Schweiz Italien klar mit 8:1 (3:0, 2:1, 3:0).

GER U16 : NOR U16 – 3:4 (1:1, 1:2, 1:1)
Tore für Deutschland: John Koslowski (Vorlagen Kai Herpich, Jonas Schlenker), Robin Steenssens (Vorlage Markus Eberhart), Dominik Tiffels (Vorlagen John Koslowski, Jonas Schlenker)

Strafen: Deutschland 4 Min. – Norwegen 8 Min.


Der Spielplan:
Dienstag, 23.03.2010   
16.00    Schweiz - Italien 8:1 (3:0, 2:1, 3:0)
19.30    Deutschland - Norwegen 3:4 (1:1, 1:2, 1:1)

Mittwoch, 24.03.2010   
16.00    Dänemark - Norwegen
19.30    Italien - Deutschland

Donnerstag, 25.03.2010   
15.00    Norwegen - Italien
18.30    Schweiz - Dänemark

Freitag, 26.03.2010   
13.00    Norwegen - Schweiz
16.30    Dänemark - Deutschland

Samstag, 27.03.2010   
10.00    Italien - Dänemark
13.30    Deutschland - Schweiz

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 20.03.2010
WM-Vorbereitung: U18 Frauen besiegen Frankreichs A-Team mit 4:3 n.P.
U16 Nationalmannschaft Gastgeber eines Fünf-Nationen-Turniers in Füssen

Im ersten von zwei Vorbereitungsspielen auf die bevorstehende U18 Weltmeisterschaft der Frauen in Chicago/ USA, empfing die DEB-Auswahl am gestrigen Samstag in Füssen die A-Nationalmannschaft Frankreichs.
Es entwickelte sich schnell ein gutes Spiel, in dem die Gäste ein hohes Tempo vorlegten und den deutschen Nachwuchsspielerinnen viel Laufarbeit abverlangten. Dennoch brachte Jacqueline Janzen ihr Team schon in der 4.Minute mit 1:0 in Führung, doch nur eine Minute später folgte der Ausgleich der Französinnen. Die erstmalige Führung der Gäste (15.Min.) glich Miriam Pokopec  noch vor dem ersten Pausentee wieder aus. Nach einem torlosen Mitteldrittel schlug wiederum Jacqueline Janzen zu und erzielte das 3:2 (49.Min.). Die Gäste aus Frankreich wollten sich aber nicht geschlagen geben und nutzen einen Nachschuss zum 3:3 Ausgleich (52.Min.). Im Penaltyschießen konnte Stephanie Hruby im DEB-Tor alle drei Versuche der Gäste abwehren, für die DEB-Auswahl dagegen war Marie Delarbre als letzte Schützin erfolgreich und  stellte so den 4:3-Erfolg der deutschen Mädchen sicher.
Bundestrainer Peter Kathan zeigte sich nach dem Spiel zufrieden: „Frankreich war ein idealer Gegner für unsere WM-Vorbereitung. Der Einsatz hat gestimmt, nur etwas weniger Strafzeiten hätte ich mir gewünscht“.
Letzter Gegner vor dem Abflug nach Chicago ist am Dienstagabend die U18 Mannschaft Österreichs. Das Spiel findet um 19.30 Uhr im Erdinger Eisstadion statt.

GER U18 – FRA A 4:3 (2:2/0:0/1:1/1:0)
Tore für Deutschland: Jacqueline Janzen (2), Miriam Pokopec, Marie Delarbre
Strafen: Deutschland 10 Min. – Frankreich 4 Min.

Weitere Informationen zur U18 Weltmeisterschaft der Frauen finden Sie unter folgendem Link:
2010 IIHF U18 Weltmeisterschaft der Frauen: http://www.iihf.com/channels0910/ww18



Bereits am kommenden Dienstag steht im Bundesleistungszentrum Füssen die nächste DEB-Maßnahme auf dem Programm. Dann ist die deutsche U16-Auswahl um Trainer Thomas Schädler Gastgeber eines Fünf-Nationen-Turniers. Teilnehmer sind neben Deutschland die Teams aus Norwegen, Dänemark, Italien und der Schweiz.

Der Spielplan:
Dienstag, 23.03.2010   
16.00    Schweiz    -    Italien
19.30    Deutschland    -    Norwegen

Mittwoch, 24.03.2010   
16.00    Dänemark    -    Norwegen
19.30    Italien        -    Deutschland

Donnerstag, 25.03.2010   
15.00    Norwegen    -    Italien
18.30    Schweiz    -    Dänemark

Freitag, 26.03.2010   
13.00    Norwegen    -    Schweiz
16.30    Dänemark    -    Deutschland

Samstag, 27.03.2010   
10.00    Italien        -    Dänemark
13.30    Deutschland    -    Schweiz

Der deutsche U16-Kader zum Download

U18 Nationalmannschaft - 19.03.2010
WM-Vorbereitung: U18 Nationalmannschaften testen gegen Österreich und Frankreich

Noch bevor am 07. Mai die 2010 IIHF Weltmeisterschaft in Gelsenkirchen, Köln und Mannheim eröffnet wird, treten die deutschen U18 Nationalmannschaften zu ihrem Saisonhöhepunkt an:
Während die U18 Frauen bei ihrem WM-Turnier von 27. März bis 03.April 2010 in Chicago/USA den großen Eishockeynationen ein Bein stellen wollen, kämpft die U18 Nationalmannschaft der Herren zwischen 11. und 17. April in Polen um den Wiederaufstieg in die Elitegruppe.

Vor der Abreise nach Chicago stehen für die U18-Auswahl von Frauen-Bundestrainer Peter Kathan noch zwei Vorbereitungsspiele auf dem Programm:
Sa. 20.03.2010    16.45 Uhr    Deutschland U18 – Frankreich A
Di. 23.03.2010     19.30 Uhr    Deutschland U18 – Österreich U18

Team-Manager Peter Gemsjäger: „Gegen unseren ersten Gruppengegner Schweden sind wir klarer Außenseiter, wollen aber natürlich alles daran setzen, um vielleicht für eine Überraschung sorgen zu können. Gegen Kanada müssen wir einfach versuchen, ein gutes Spiel zu machen und das Ergebnis in Grenzen zu halten. Eine Chance haben wir sicherlich gegen die Russinnen, mit denen wir an einem guten Tag durchaus auf Augenhöhe sind. Wir gehen hoch motiviert und gut vorbereitet in das Turnier. Oberstes Ziel ist es natürlich, nicht abzusteigen.“
Weitere Informationen zur U18 Weltmeisterschaft der Frauen finden Sie unter folgendem Link:
2010 IIHF U18 Weltmeisterschaft der Frauen: http://www.iihf.com/channels0910/ww18

Der Kader der U18-Nationalmannschaft der Frauen zum Download


Am Freitag, den 26. März 2010 startet die U18 Nationalmannschaft um Bundesnachwuchstrainer Jim Setters in die letzte Vorbereitung vor der Mission „Wiederaufstieg“.
Setters: „Die Mannschaft hat sich wirklich gut entwickelt und in dieser Saison bereits zwei Turniere gewonnen. Dabei dürfen wir aber nicht vergessen, dass wir im Dezember auch schlechtere Spiele gemacht haben, d.h. bis zur WM haben wir immer noch viel Arbeit vor uns. Wir möchten natürlich ebenso wie unsere U20 Nationalmannschaft den Wiederaufstieg in die Elitegruppe schaffen. Dabei verzeiht der Turniermodus keinen Ausrutscher. Wenn es uns gelingt, über das ganze Turnier hinweg eine konzentrierte Leistung zu zeigen und Fehler zu vermeiden, haben wir sicherlich gute Chancen, unser Ziel zu erreichen.“

Vor der Abreise nach Polen stehen noch zwei Vorbereitungsspiele auf dem Programm:
Sa. 27.03.2010    19.00 Uhr    Deutschland U18 – Österreich U18    in Füssen
So. 28.03.2010    13.00 Uhr    Deutschland U18 – Österreich U18    in Füssen

Weitere Informationen zur U18 Weltmeisterschaft Div. I Gruppe B finden Sie unter folgendem Link:
http://www.iihf.com/channels0910/wm18-ib

Der Kader der U18-Nationalmannshaft zum Download

2010 IIHF Weltmeisterschaft - 18.03.2010
Heiner Brand ist "Offizieller Botschafter der 2010 IIHF Weltmeisterschaft"

Handball-Bundestrainer unterstützt die Heim-WM im Eishockey

50 Tage vor Beginn der 2010 IIHF Weltmeisterschaft in Deutschland wurde Handball-Bundestrainer Heiner Brand heute in der Mannheimer SAP ARENA im Rahmen einer Pressekonferenz zum offiziellen Botschafter der WM ernannt. Die Ernennungsurkunde, das mit seinem Namen versehene Ehren-Jersey der WM sowie eine CD des offiziellen WM-Songs "Stuck On Replay" erhielt Heiner Brand aus den Händen von WM-Generalsekretär Franz Reindl. Weitere Teilnehmer der Pressekonferenz waren Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz sowie Daniel Hopp, Geschäftsführer der SAP ARENA und Leiter des lokalen Organisationskomitees.

Heiner Brand gehört damit zu einem exklusiven Kreis von Botschafterinnen und Botschaftern, die sich für die 2010 IIHF WM in Köln, Mannheim und Gelsenkirchen stark machen. Bisher berufen sind zudem Fußball-Nationalspieler Philipp Lahm, Deutschlands Eishockey-Spieler des Jahrhunderts Erich Kühnhackl, Schalke-Ikone Olaf Thon, ARD-Wetterfee Claudia Kleinert und Tennis-Legende Stefanie Graf. Weitere werden demnächst benannt.

"Es erfüllt uns mit Stolz, dass das Eishockey wichtige Personen des öffentlichen Lebens gewinnen kann und wir heute Heiner Brand als WM-Botschafter ernennen dürfen. Für mich persönlich war Heiner Brand immer ein Vorbild, als Spieler wie als Trainer. Mit ihm und den weiteren Botschafterinnen und Botschaftern können wir mittlerweile einen starken Block bilden, der für uns und die WM aufs Eis geht", freute sich WM-Generalsekretär Franz Reindl über die Zusage von Heiner Brand.

WM-Botschafter Heiner Brand gab die Erfahrungen der Heim-WM an die Organisatoren der 2010 IIHF WM weiter: "Eine WM im eigenen Lande ist eine einmalige Chance für eine Sportart. Wir haben das 2007 erfahren dürfen. Das war damals ein einmaliges Fest für alle Beteiligten, nicht nur für die Spieler und unsere Mannschaft, sondern auch für die anderen Mannschaften und Gäste, die eine vorher nie dagewesene Stimmung in allen Hallen erlebt haben, die keiner vergessen wird."

Auch der deutschen Eishockey-Nationalmannschaft machte Heiner Brand mit Blick auf die Unterstützung des Heim-Publikums Mut: "Wir hatten damals am Anfang nicht einmal so toll gespielt, aber irgendwann sprang der Funke über und dann wurde es für uns fast zum Selbstläufer, womit man damals vorher auch nicht unbedingt rechnen durfte. Vor allem aber hat es unserer Sportart enormen Auftrieb gegeben und das war eigentlich damals für mich das größte Ziel bei der WM. Wie die Fans in Deutschland feiern können, wissen wir spätestens seit der Fußball-WM 2006 und der Handball-WM 2007. Die Zuschauer lechzen mittlerweile danach, wieder ein großes Sport-Ereignis im Lande zu haben und da kommt die Eishockey-WM gerade recht." Schließlich hatte Heiner Brand noch einen sportlichen Tipp parat: "Gewinnen! Dann geht alles wie von selbst".

Heiner Brand hat als Spieler wie als Trainer im Handball nahezu alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Zu seinen Erfolgen zählen mehrere deutsche Meisterschaften, Europapokal-Gewinne, die olympische Silbermedaille 1984 sowie natürlich die legendären Weltmeister-Titel 1978 als Spieler und 2007 als Trainer der deutschen Handball-Nationalmannschaft bei der WM im eigenen Land.

WM-Tickets & Infos: Tel. 0621 18 19 0333, 2010 IIHF WELTMEISTERSCHAFT


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Von links: 2010 IIHF WM-Botschafter Heiner Brand, WM-Maskottchen Urmel auf dem Eis, 2010 IIHF WM-Generalsekretär Franz Reindl

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 11.03.2010
Stellungnahme des Schiedsrichter-Ausschusses zur aktuellen Kritik an deutschen Schiedsrichtern

Im Nachgang der Olympischen Spiele 2010 in Vancouver ist verstärkt Kritik an den Schiedsrichtern bzw. der Regelauslegung im deutschen Eishockey aufgetreten. Grundsätzlich vertritt der Schiedsrichterausschuss die Ansicht, dass körperbetontes, aber faires Spiel ein wichtiger Bestandteil des Eishockeys, auch und besonders in Deutschland ist. Die Schiedsrichter werden seit Jahren in diesem Bereich geschult und sensibilisiert. Es ist jedoch auch Aufgabe der Schiedsrichter, die Aktionen zu ahnden, die nicht regelkonform sind. Schiedsrichter müssen Spieler vor Verletzungen schützen, indem sie das ihnen an die Hand gegebene Regelwerk umsetzen.

Der Schiedsrichterausschuss des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB) nimmt zu einzelnen Aspekten wie folgt Stellung:

• Bei den Olympischen Spielen war Eishockey auf höchstem Niveau zu sehen. Die Top-Elite der Welt hat sich untereinander gemessen, der Großteil der Spieler kam aus der besten Liga der Welt, der NHL. Ein Großteil der Mannschaften war nahezu ausschließlich mit Spielern aus NHL-Teams besetzt.
• Die Spiele in Vancouver wurden ausschließlich im 4-Mann-System geleitet. Es ist eine Tatsache, dass die Spieler disziplinierter und regelkonformer agieren.
• Dennoch gab es in Vancouver seitens der Teams Kritik an den Schiedsrichtern, insbesondere im Bereich „Check gegen den Kopf“. Das Schiedsrichterkomitee hat neben Lob über sehr gute Leistungen intern auch Kritik äußern müssen.
• Die Eisfläche in Vancouver hatte die Ausmaße der NHL-Eisflächen. Die Eisflächen in Europa sind im Vergleich größer, so dass auch aus diesem Grund bei Olympia mehr Bodychecks und Körperspiel zu sehen waren.
• Wie ebenfalls bei dem Turnier zu sehen war, ist der Großteil der Spieler schlittschuhläuferisch sehr gut ausgebildet. Körperlich sind vor allem die nordamerikanischen Spieler in der Regel größer und robuster als der durchschnittliche Spieler in Europa. Auch dies ist ein Aspekt für das körperbetontere Spiel bei Olympia und auch in der NHL.
• Der Großteil der Bodychecks waren harte, aber faire Checks. Diese zeichnen sich u.a. dadurch aus, dass ohne Arme, Hände und Ellbogen der Gegner gecheckt wird. Regelkonforme Checks dürfen nicht gegen den Kopf- und Nackenbereich erfolgen, ein Spieler darf nicht in den gegnerischen Spieler hineinrennen oder -springen.
• Das deutsche Eishockey unterliegt dem Regelwerk des internationalen Eishockeyverbandes (IIHF). In Deutschland wird nicht nach eigenen Regeln gepfiffen. Die europäischen Ligen haben alle dasselbe Regelwerk.
• Aktuell haben sich in der NHL acht General Managers getroffen, um das Thema „Check gegen den Kopf“ zu behandeln, da die Verletzungen in der NHL in diesem Bereich stark zugenommen haben (The Globe and Mail vom 09.03.2010).

Für den DEB SRA
- Holger Gerstberger -

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 10.03.2010
DEB feiert 25-jähriges Dienstjubiläum von Gisela Knöferl

Am Dienstag wurde beim Deutschen Eishockey-Bund e.V. ein besonderer Anlass gefeiert. Gisela Knöferl, tätig als Assistentin des Generalsekretariats beim DEB, hatte am 01. März 2010 ihr 25-jähiges Dienstjubiläum.

Bereits 1985 trat Frau Knöferl ihren Dienst beim DEB an und war zunächst für die Sekretariatsaufgaben und Administration zuständig. Mit der Zeit wurde sie mehr und mehr in die Organisation rund um den Spielbetrieb der Nationalmannschaften eingebunden und ist seit dem für Generationen von Nationalspielern sowie die Bundestrainer und Offiziellen die Anlaufstation bei allen organisatorischen Belangen.
Insgesamt arbeitete Gisela Knöferl bisher unter fünf DEB-Präsidenten und – von Xaver Unsinn bis Uwe Krupp – mit neun Bundestrainern zusammen. Zudem war sie an der Vorbereitung und Organisation zahlreicher hochklassiger Turniere wie die Weltmeisterschaften 1993, 2001 und 2010 in Deutschland, den Turnieren um den World Cup of Hockey 1996 und 2004, den Olympischen Spielen 1988, 1992, 1994, 1998, 2002, 2006 und 2010 sowie an allen 20 Deutschland Cups beteiligt.

Bei der Jubiläumsfeier am Dienstag in der Geschäftsstelle des Deutschen Eishockey-Bundes in München würdigten DEB-Vizepräsident Bodo Lauterjung, DEB-Generalsekretär und Sportdirektor Franz Reindl sowie Bundestrainer Uwe Krupp den langjährigen, vorbildlichen Arbeitseinsatz von Gisela Knöferl. Dazu erhielt Knöferl neben einer IHK-Urkunde und Medaille Blumensträuße sowie einen Reisegutschein.

An dieser Stelle möchten wir Gisela Knöferl unseren allerherzlichsten Dank für ihre herausragende Arbeit in den vergangenen 25 Jahren aussprechen und freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit.

Das Präsidium und alle Mitarbeiter des DEB


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Von links: Assistenztrainer Klaus Merk, Bundestrainer Uwe Krupp, DEB-Vizepräsident Bodo Lauterjung,
Jubilarin Gisela Knöferl, DEB-Generalsekretär und Sportdirektor Franz Reindl, Assistenztrainer Ernst Höfner

Nationalmannschaft - 23.02.2010
Olympische Spiele 2010: Deutschland unterliegt Kanada im Qualifikationsspiel zum Viertelfinale

Im Viertelfinal-Qualifikationsspiel des olympischen Eishockeyturniers unterlag die Nationalmannschaft Kanada mit 2:8 (0:1, 1:3, 1:4) und ist somit aus dem Wettbewerb ausgeschieden.
Die kanadische Mannschaft war über weite Strecken spielbestimmend und hat von Anfang an viel Druck auf das Tor von Thomas Greiss ausgeübt. Mit viel Einsatz und Willen hat die DEB-Auswahl in der Defensive gearbeitet und im ersten Drittel wenige zwingende Tormöglichkeiten zugelassen. Im zweiten Drittel kamen die Spieler von Bundestrainer Uwe Krupp vermehrt zu Tormöglichkeiten, vor allem durch Konter, allerdings zogen die Kanadier in dieser Phase auf 4:0 davon. Marcel Goc verkürzte zum zwischenzeitlichen 1:4 auf Vorarbeit von Chris Schmidt und Marcel Müller. Im weiteren Spielverlauf ließen die kanadischen NHL-Profis immer wieder ihre Klasse aufblitzen und erzielten vier weitere Treffer. Das zweite Tor für Deutschland erzielte Manuel Klinge auf Vorlage von erneut Marcel Müller und Kai Hospelt zum 2:8 Endstand.
Kanada trifft im Viertelfinale nun auf Russland, in den anderen Viertelfinalbegegnungen spielen die USA gegen die Schweiz, Finnland gegen die Tschechische Republik und Schweden gegen die Slowakei.

Uwe Krupp (Bundestrainer): „Kanada hat von Anfang an sehr fokussiert und druckvoll gespielt und uns nicht auf die leichte Schulter genommen. Erst im zweiten Drittel haben wir besser in das Spiel gefunden und uns auch einige Tormöglichkeiten erarbeitet, in dieser Phase waren die Kanadier aber in der Lage, einen Vorsprung herauszuspielen. Mit dem Rückstand war es für uns schwer, gegen eine selbstbewusste Top-Mannschaft zu spielen. Kanada hat konzentriert bis zum Ende gespielt und die Begegnung bestimmt, das Spiel ist dann so ausgegangen, wie es ausgegangen ist. Nach dem olympischen Eishockeyturnier richtet sich nun unser Arbeitsschwerpunkt auf die 2010 IIHF WM in Deutschland. Die Sichtung der Ligaspiele und die weitere Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft wird ab kommender Woche wieder intensiviert.“

Spielstatistiken
Kanada : Deutschland – 8:2 (1:0, 3:1, 4:1)

Tore
1:0 – 10:13 – Tor Joe Thornton, Vorlage Dany Heatley, Duncan Keith
2:0 – 22:32 – Tor Shea Weber, Vorlage Mike Richards
3:0 – 23:41 – Tor Jerome Iginla, Vorlage Drew Doughty, Eric Staal (Überzahltor)
4:0 – 28:50 – Tor Jerome Iginla, Vorlage Eric Staal, Danny Boyle
4:1 – 36:34 – Tor Marcel Goc, Vorlage, Chris Schmidt, Marcel Müller
5:1 – 41:10 – Tor Sidney Crosby, Vorlage Eric Staal, Keith Duncan
6:1 – 46:49 – Tor Mike Richards, Vorlage Brendan Morrow, Jonathan Toews
7:1 – 51:22 – Tor Scott Niedermayer
8:1 – 56:28 – Tor Rick Nash, Vorlage Chris Pronger
8:2 – 58:58 – Tor Manuel Klinge, Vorlage Marcel Müller, Kai Hospelt

Strafzeiten
Kanada: 6 Minuten
Deutschland: 4 Minuten

Torschüsse
Kanada: 39
Deutschland: 23

Alle Statistiken und Ergebnisse des olympischen Eishockeyturniers stehen unter http://www.vancouver2010.com/olympic-hockey-schedule-results/ zur Verfügung.

Nationalmannschaft - 21.02.2010
Olympische Spiele 2010: Nationalmannschaft trifft im Qualifikationsspiel auf Kanada

Nach dem nordamerikanischen Duell zwischen Kanada und den USA (Endstand 5:3 für USA) steht der Gegner der Nationalmannschaft für das Qualifikationsspiel für das Viertelfinale fest. Gastgeber Kanada wird am 23. Februar um 16:30 Uhr Ortszeit im Canada Hockey Place als Gegner der DEB-Auswahl gegenüber stehen.

Uwe Krupp (Bundestrainer): „Wir wussten aufgrund des Turnierverlaufs, dass die Möglichkeit bestand im Viertelfinal-Qualifikationsspiel entweder auf Russland oder Kanada zu treffen. Gegen den Gastgeber bei den Olympischen Spielen anzutreten, wird für unsere Mannschaft eine große Herausforderung sein.“

Das nächste Training der Nationalmannschaft findet am 22. Februar von 14:00 bis 15:00 Uhr Ortszeit im Britannia Center statt. Für Interviews nach dem Training stehen die Spieler und Offiziellen im Canada Hockey Place um etwa 15:15 Uhr in der Mixed Zone zur Verfügung.
Interviewanfragen bitten wir, vorab per E-Mail (tommi.melkko@deb-online.de) oder  SMS (Nummer: 778 9876 172) zu schicken.

Alle Statistiken und Ergebnisse des olympischen Eishockeyturniers stehen unter http://www.vancouver2010.com/olympic-hockey-schedule-results/ zur Verfügung.

Nationalmannschaft - 20.02.2010
Olympische Spiele 2010: Nationalmannschaft verliert nach großem Kampf gegen Weißrussland

Im dritten Vorrundenspiel des olympischen Eishockeyturniers gab es erneut keinen Sieg für Deutschland. Mit 3:5 (1:1, 0:1, 2:3) unterlag die Mannschaft von Bundestrainer Uwe Krupp der Auswahl Weißrusslands und geht somit als Vierter der eigenen Vorrundengruppe in die Qualifikationsrunde für das Viertelfinale.
Von Beginn an agierte die DEB-Auswahl druckvoll und erarbeitete sich Tormöglichkeiten. Dennis Seidenberg erzielte bereits in der sechsten Spielminute den Führungstreffer in Überzahl. Deutschland blieb in der Folgezeit weiterhin spielbestimmend, die Tore erzielten allerdings die Weißrussen, meist durch gefährliche, schnelle Gegenangriffe. Ugarov glich zunächst aus, Mitte des zweiten Drittels sorgte Kalyuzhny für die Führung. Im letzten Drittel bot sich den über 19.000 Zuschauern im Canada Hockey Place das gleiche Bild. Die Nationalmannschaft erarbeitete sich Tormöglichkeiten, brachte den Puck aber nicht über die Torlinie. Knapp neun Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit erhöhte Kostitsyn sogar zum 3:1. Dies schien die DEB-Auswahl wachgerüttelt zu haben: Innerhalb von einer Minute glichen John Tripp und Marcel Goc zum 3:3 aus, das Spiel war wieder völlig offen. Die Nationalmannschaft blieb weiterhin das Team mit mehr Spielanteilen und drängte auf den Siegtreffer in der regulären Spielzeit, als effektiver präsentierten sich aber die Weißrussen: Die erneute Führung durch einen schnellen Gegenangriff. Knapp eine Minute vor Spielende stellte Kalyuzhny den Zwei-Tore-Abstand wieder her. Uwe Krupp nahm Thomas Greiss zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis, dies brachte aber keinen weiteren Torerfolg. Somit geht Deutschland als Gruppenvierter in die Qualifikationsrunde am 23. Februar um den Einzug in das Viertelfinale des olympischen Eishockeyturniers. der Gegner steht erst nach dem letzten Vorrundenspieltag fest.

Uwe Krupp (Bundestrainer): „Das Spiel heute war unheimlich hart umkämpft, beide Teams haben viel gearbeitet und Tempo gemacht. Wir haben uns ein Übergewicht an Tormöglichkeiten erspielt, allerdings wurden wir am Ende nicht für die Arbeit belohnt. Die Weißrussen waren die effektivere Mannschaft und holten das Maximum aus den Torchancen heraus. Wir haben unseren Blick bereits nach vorne gerichtet und bereiten uns nun bestmöglich auf das Qualifikationsspiel vor.“

Spielstatistiken
Deutschland : Weißrussland – 3:5 (1:1, 0:1, 2:3)

Tore
1:0 – 05:39 – Tor Dennis Seidenberg, Vorlage Marco Sturm, Marcel Goc (Überzahlttor)
1:1 – 10:43 – Tor Aleksei Ugarov
1:2 – 28:36 – Tor Aleksei Kalyuzhny, Vorlage Sergei Kostitsyn, Nikolai Stasenko
1:3 – 51:10 – Tor Sergei Kostitsyn, Vorlage Konstantin Koltsov
2:3 – 51:49 – Tor John Tripp, Vorlage Andre Rankel
3:3 – 52:10 – Tor Marcel Goc, Vorlage Jochen Hecht
3:4 – 54:36 – Tor Ruslan Salei, Vorlage Aleksei Kalyuzhny, Sergei Kostitsyn
3:5 – 58:45 – Tor Aleksei Kalyuzhny, Vorlage Konstantin Koltsov, Sergei Kostitsyn

Strafzeiten
Deutschland: 8 Minuten
Weißrussland: 6 Minuten

Torschüsse
Deutschland: 40
Weißrussland: 17

Alle Statistiken und Ergebnisse des olympischen Eishockeyturniers stehen unter http://www.vancouver2010.com/olympic-hockey-schedule-results/ zur Verfügung.

Nationalmannschaft - 19.02.2010
Olympische Spiele 2010: Deutschland unterliegt Finnland

Im zweiten Spiel des olympischen Eishockeyturniers gab es die zweite Niederlage gegen einen Turnierfavoriten. Die DEB-Auswahl konnte nicht ganz an die starke Leistung gegen Schweden anknüpfen und unterlag Finnland mit 0:5 (0:1, 0:2, 0:2). Die Finnen spielten von Beginn an sehr druckvoll und waren vor allem in Überzahl sehr effektiv: Vier der fünf Tore fielen im Power-Play. Erst ab der Hälfte des ersten Drittels gelang es den Spielern von Bundestrainer Uwe Krupp sich gefährlich vor dem finnischen Tor zu zeigen. Beim Stand von 0:2 hatten Sven Felski und Marco Sturm im zweiten Drittel die besten Möglichkeiten auf den Anschlusstreffer, beide scheiterten jedoch am hervorragenden Torhüter Niklas Bäckström. Die Finnen erhöhten indes durch teilweise sehenswerte Überzahl-Kombinationen zum 5:0-Endergebnis.

Uwe Krupp (Bundestrainer): „Finnland war der erwartet starke Gegner für uns. Vor allem die unheimliche Effektivität der Finnen in Überzahl hat den Unterschied ausgemacht. Wichtig für uns war, dass es bei den Begegnungen gegen die Finalisten von Turin 2006 zu keinen großen Verletzungen kam. Gegen Weißrussland erwarte ich ein knallhartes Spiel, bei dem es um eine möglichst gute Ausgangsposition für das Viertelfinal-Qualifikationsspiel geht.“

Spielstatistiken
Finnland : Deutschland – 5:0 (1:0, 2:0, 2:0)

Tore
1:0 – 04:21 – Tor Tuomo Ruutu, Vorlage Janne Niskala, Nijklas Hagman (Überzahlttor)
2:0 – 24:04 – Tor Kimmo Timonen, Vorlage Saku Koivu, Olli Jokinen (Überzahlttor)
3:0 – 36:03 – Tor Kimmo Timonen, Vorlage Sami Salo, Teemu Selänne (Überzahlttor)
4:0 – 47:10 – Tor Jarkko Ruutu, Vorlage Ville Peltonen, Niko Kapanen
5:0 – 49:01 – Tor Joni Pitkänen, Vorlage Niklas Hagman (Überzahlttor)

Strafzeiten
Finnland: 6 Minuten
Deutschland: 12 Minuten

Torschüsse
Finnland: 35
Deutschland: 24

Alle Statistiken und Ergebnisse des olympischen Eishockeyturniers stehen unter http://www.vancouver2010.com/olympic-hockey-schedule-results/ zur Verfügung.
Am 20. Februar trifft die Nationalmannshaft im dritten Vorrundenspiel auf Weißrussland. Eröffnungsbully im Canada Hockey Place ist um 21:00 Uhr Ortszeit.

Nationalmannschaft - 17.02.2010
Olympische Spiele 2010: Deutschland unterliegt Schweden nach starker Leistung

Im ersten Spiel des olympischen Eishockeyturniers unterlag die Nationalmannschaft dem amtierenden Olympiasieger Schweden knapp mit 0:2 (0:0, 0:2, 0:0). Durch zwei Treffer im zweiten Spielabschnitt behielten die Nordeuropäer in einer intensiven und temporeichen Begegnung die Oberhand.
Die Schweden hatten optisch etwas mehr Spielanteile, die DEB-Auswahl agierte in der Defensive sehr konzentriert, stand kompakt und erspielte sich mit schnellen Gegenangriffen zahlreiche Tormöglichkeiten. Leistungsgerecht ging es mit 0:0 in die erste Drittelpause. Zu Beginn des zweiten Drittels hatten die Spieler um Bundestrainer Uwe Krupp bei doppelter Überzahl die besten Möglichkeiten zum Führungstreffer, allerdings trafen Jochen Hecht und Christian Ehrhoff jeweils nur das Torgehäuse. Die Schweden erzielten kurze Zeit darauf in Überzahl den Führungstreffer durch Mattias Öhlund, Loui Eriksson erhöhte zehn Minuten später auf 2:0. Die Nationalmannschaft spielte trotz der Führung der Schweden diszipliniert weiter und kam noch einige Male gefährlich vor das schwedische Tor. Allerdings gelang vor Ablauf der Spielzeit der Anschlusstreffer zur möglichen Wende der Begegnung nicht mehr.

Uwe Krupp (Bundestrainer): „Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft im Eröffnungsspiel zufrieden. Wir haben sehr konzentriert und vor allem diszipliniert gespielt, uns Tormöglichkeiten erarbeitet und den Schweden wenig Raum gegeben, um Ihre Kreativität ins Spiel kommen zu lassen. Die Jungs haben sich an unseren Spielplan gehalten, das hat mir sehr gut gefallen. Schweden ist eine absolute Top-Mannschaft, gegen die man nur gewinnen kann, wenn alles zu 100 Prozent stimmt, zwei Pfostentreffer reichen dafür nicht. Insgesamt war das aber eine starke Mannschaftsleistung, auf die wir in Hinblick auf die kommenden Spiele aufbauen können.“

Spielstatistiken
Schweden : Deutschland – 2:0 (0:0, 2:0, 0:0)

Tore
1:0 – 24:29 – Tor Mattias Öhlund, Vorlage Tobias Enström, Mattias Weinhandl
2:0 – 43:13 – Tor Loui Eriksson, Vorlage Nicklas Bäckström

Strafzeiten
Schweden: 8 + 10 Minuten
Deutschland: 12 + 10 Minuten

Torschüsse
Schweden: 25
Deutschland: 21

Alle Statistiken und Ergebnisse des olympischen Eishockeyturniers stehen unter http://www.vancouver2010.com/olympic-hockey-schedule-results/ zur Verfügung.
Am 19. Februar trifft die Nationalmannshaft im zweiten Vorrundenspiel auf Finnland. Eröffnungsbully im Canada Hockey Place ist um 21:00 Uhr Ortszeit.

Nationalmannschaft - 15.02.2010
Finaler Kader für die Olympischen Spiele 2010 steht fest

Bundestrainer Uwe Krupp hat zusammen mit seinem Trainerstab das endgültige Aufgebot für die Olympischen Spiele 2010 in Vancouver ernannt. Der 23 Mann starke Kader besteht aus drei Torhütern, acht Verteidigern und zwölf Stürmern, insgesamt befinden sich sieben Spieler der amerikanischen Profiliga NHL in der DEB-Auswahl.

Uwe Krupp (Bundestrainer): „Die Entscheidungen rund um unseren spielenden Kader waren bis zum letzten Moment nicht einfach. Wir haben ursprünglich vor etwa eineinhalb Jahren mit einem Aufgebot von rund 50 Spielern die Planungen für den Olympia-Kader begonnen und mussten Schritt für Schritt auf die maximal erlaubte Anzahl von 23 reduzieren. Nach dem letzten Spieltag vor der Olympia-Pause sind bei unseren NHL-Spielern keine Verletzungen oder Krankheiten aufgetreten, dementsprechend werden sieben Spieler der NHL in den Olympia-Kader nominiert. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Kaderspielern bedanken, die sich der Mission Olympia angenommen und uns über diese lange Zeit begleitet haben.“

Kapitän der Nationalmannschaft bei den Olympischen Spielen 2010 ist Marco Sturm, seine Assistenzkapitäne sind Dennis Seidenberg und Sven Felski. Der gesamte Kader für die Olympischen Spiele 2010 steht hier zum Download bereit.

Deutschland beginnt das Olympische Turnier am 17. Februar 2010 gegen Schweden, den Olympiasieger von 2006. Nach einem spielfreien Tag steht am 19. Februar mit Finnland der nächste Medaillenanwärter auf dem Programm. Im letzten Vorrundenspiel am 20. Februar wartet Weißrussland auf die Nationalmannschaft.
Der weitere Spielplan ergibt sich aus den Platzierungen der Vorrunde - der gesamte Spielplan der Olympischen Spiele 2010 steht unter dem Link http://www.vancouver2010.com/olympic-hockey-schedule-results/ zur Verfügung.

Nationalmannschaft - 12.02.2010
Pressekontakt in Vancouver - Trainingszeiten der Nationalmannschaft

Die Nationalmannschaft befindet sich seit dem 11. Februar in Vancouver bei den Olympischen Spielen 2010. Presseanfragen vor Ort können direkt mit Tommi Melkko per E-Mail oder Telefon (Anruf oder SMS) koordiniert werden. Die Kontaktdaten lauten: tommi.melkko@deb-online.de oder Tel.: +1 - 778 - 9876 172.
 
Die Nationalmannschaft trainiert zu nachfolgend aufgeführten Zeiten (Kanadische Ortszeit, - 9 Stunden Zeitunterschied zu Deutschland). Nach den Trainings ist es möglich, kurze Interviews mit den Spielern und der Teamleitung zu führen. Individuelle Interviews außerhalb des Trainingsbetriebes können unter den oben angegebenen Kontaktdaten angefragt werden.
 

CHP = Canada Hockey Place (Spielhalle)
BRT = Britannia Center (Trainingshalle)
 
13. Februar
17:00 - 18:15 / BRT
 
14. Februar
13:45 - 15:00 / BRT
 
15. Februar
11:30 - 12:45 / CHP
 
16. Februar
15:30 - 16:30 / BRT
 
17. Februar
08:30 - 09:25 / CHP
16:30 / Spiel GER - SWE
 
18. Februar
18:15 - 19:15 / BRT
 
19. Februar
10:30 - 11:15 / BRT
21:00 / Spiel GER - FIN
 
20. Februar
11:30 - 12:15 /BRT
21:00 / Spiel GER - BLR
 
21. Februar
18:15 - 19:15 / BRT
 

Eventuelle Änderungen im Trainingsplan werden bekannt gegeben und an das Medienzentrum in Vancouver weitergegeben.
 
Am 16. Februar wird ein Pressegespräch mit der Teamleitung der Nationalmannschaft stattfinden. Über den Ort und die genaue Zeit wird der DEB zusammen mit dem DOSB eine Presseinformation verschicken.

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 10.02.2010
Deutschland besiegt Lettland vor Olympia – Reisender Kader nach Vancouver steht fest

Im letzten Vorbereitungsspiel vor den Olympischen Spielen 2010 hat die Nationalmannschaft in Frankfurt Lettland mit 5:2 (0:2, 2:0, 3:0) besiegt. Nach einem nervösen Anfangsdrittel, in dem die Letten mit zwei Toren in Führung gingen, zeigten die Spieler von Bundestrainer Uwe Krupp eine starke Leistung.
Die bessere Chancenverwertung durch eine konzentriertere Leistung zeigte in der Folge Wirkung: Marcel Müller und Alexander Barta glichen die Begegnung im zweiten Spielabschnitt aus. In den letzten zwanzig Minuten überzeugte die Nationalmannschaft auf ganzer Ebene und erhöhte durch zwei Treffer von Michael Wolf und ein Tor von Kai Hospelt zum 5:2 Endstand.

Uwe Krupp (Bundestrainer): „Das Spiel gegen Lettland war ein guter Test vor dem Olympischen Turnier für uns. Nach einem etwas nervösen Anfang haben wir dann im zweiten Drittel besser ins Spiel gefunden und bis zum Schluss eine starke Leistung gezeigt. Auch nach dem 2-Tore-Rückstand haben wir uns nicht aus dem Konzept bringen lassen und unser Spielsystem durchgezogen. Ich denke, das war heute gut für die Moral der Mannschaft und etwas, auf das wir im Hinblick auf Vancouver aufbauen können.“

Mit insgesamt 19 Spielern fliegt die DEB-Auswahl am 11. Februar nach Vancouver. Der Kader setzt sich aus den gleichen Spielern zusammen, die Anfang dieser Woche vorgestellt wurden. Am 15. Februar stoßen, falls keine Verletzungen oder Krankheiten auftreten, sieben in Nordamerika aktive Spieler zur deutschen Mannschaft im Olympischen Dorf dazu. Bis zu diesem Tag muss der 26 Mann starke Kader auf die maximal erlaubte Größe von 23 Spielern reduziert werden.

Uwe Krupp (Bundestrainer): „Die Entscheidungen rund um unser Aufgebot für Vancouver sind nicht einfach. Wir sind gezwungen, die Mannschaft, die nach Vancouver anreist vor dem Turnier nochmals um drei Positionen zu reduzieren. Die bis heute berufenen Spieler haben mit der Leistung gegen Lettland gezeigt, dass sie sich ihre Nominierungen verdient haben.“

Deutschland beginnt das Olympische Turnier am 17. Februar 2010 gegen Schweden, den Olympiasieger von 2006. Nach einem spielfreien Tag steht am 19. Februar mit Finnland der nächste Medaillenanwärter auf dem Programm. Im letzten Vorrundenspiel am 20. Februar wartet Weißrussland auf die Nationalmannschaft.
Der weitere Spielplan ergibt sich aus den Platzierungen der Vorrunde - der gesamte Spielplan der Olympischen Spiele 2010 steht unter dem Link http://www.vancouver2010.com/olympic-hockey-schedule-results/ zur Verfügung.

Im Anhang befindet sich der Kader von 19 Spielern, der von Frankfurt aus nach Vancouver reisen wird.
Unter dem Link http://www.pointstreak.com/prostats/boxscore.html?gameid=1219477 stehen die Statistiken des Länderspiels Deutschland gegen Lettland zur Verfügung.

Der 19-Mann Kader für die Anreise nach Vancouver steht hier zum Download bereit.

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 04.02.2010
Nationalkader für das Länderspiel gegen Lettland steht

Bundestrainer Uwe Krupp hat zusammen mit seinen Assistenten Ernst Höfner und Klaus Merk den Kader der Nationalmannschaft für das Länderspiel am 10. Februar in Frankfurt gegen Lettland benannt. Insgesamt stehen 24 Spieler im Kader – davon zwei Torhüter, acht Verteidiger und 14 Stürmer – sowie zwei weitere Spieler auf Abruf bereit. Als Lokalmatadoren werden neben dem langjährigen Nationalspieler Sebastian Osterloh auch noch Thomas Oppenheimer, Christoph Gawlik und Simon Danner von den Frankfurt Lions im Nationaldress auflaufen.

Uwe Krupp (Bundestrainer):Das Spiel gegen Lettland wird unser letzter Test sein, bevor es nach Vancouver geht. Nach dem Spiel werden wir die letzten Personalentscheidungen treffen und mit voraussichtlich 20 Spielern nach Kanada fliegen. Wir möchten das Länderspiel auch nutzen, um den jungen Frankfurter Spielern eine Möglichkeit zu geben, sich in einem Länderspiel für zukünftige Maßnahmen der Nationalmannschaft zu empfehlen und sich vor heimischen Publikum präsentieren zu können.“

Sebastian Osterloh (Nationalspieler und Verteidiger der Frankfurt Lions): „Ich freue mich total, dass ich vor unseren Lions-Fans auflaufen kann. Auch Simon, Christoph und Thomas sind dabei und das macht die Sache noch schöner. Denn das ist eine Bestätigung und Belohnung für unsere harte Arbeit, die wir täglich betreiben, um uns stetig zu verbessern. Es wird sicher ein tolles Spiel für die Fans hier in Frankfurt, die uns ja auch in den DEL-Spielen immer lautstark unterstützen.“


Der Kader als Download


Spielbeginn in der Eissporthalle am Ratsweg ist um 19:30 Uhr, Tickets können telefonisch oder per Internet bei Frankfurt Ticket (www.frankfurt-ticket.de, Hotline 069-1340400), Eventim (www.eventim.de, Hotline 01805-570070) sowie beim Heimspiel der Frankfurt Lions gegen die Iserlohn Roosters am 7. Februar 2010 (18:30 Uhr), der Geschäftsstelle der Lions und der Abendkasse gekauft werden.

Deutschland beginnt das Olympische Turnier am 17. Februar 2010 gegen Schweden, den Olympiasieger von 2006. Nach einem spielfreien Tag steht am 19. Februar mit Finnland der nächste Medaillenanwärter auf dem Programm. Im letzten Vorrundenspiel am 20. Februar wartet Weißrussland auf die Nationalmannschaft.
Der weitere Spielplan ergibt sich aus den Platzierungen der Vorrunde - der gesamte Spielplan der Olympischen Spiele 2010 steht unter dem Link http://www.vancouver2010.com/olympic-hockey-schedule-results/ zur Verfügung.


Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 22.01.2010
DOSB nominiert Olympiamannschaft – Fester erweiterter DEB-Kader steht

Am heutigen Freitag wurde auf der Nominierungssitzung des Deutschen Olympischen SportBundes (DOSB) die gesamte deutsche Mannschaft für die Olympischen Spiele 2010 in Vancouver nominiert, darunter auch der feste, erweiterte Kader der Eishockey Nationalmannschaft. Auf Vorschlag von Bundestrainer Uwe Krupp wurden alle 35 Spieler des vorläufigen, erweiterten Kaders vom 30. Dezember 2009 für Olympia nominiert. Somit gab es keine Veränderungen in dem erweiterten Aufgebot für Vancouver.
Bis zum 15. Februar muss Uwe Krupp zusammen mit seinen Assistenten Ernst Höfner und Klaus Merk die Mannschaft von 35 auf die 23 Spieler (20 Feldspieler und drei Torhüter) reduzieren, die letztendlich in Kanada im Nationaltrikot auflaufen werden. Im vorläufigen 23-Mann-Kader gab es bislang eine Änderung im Vergleich zur Erstvorstellung vom 30. Dezember 2009: Jochen Hecht wurde in das engere Aufgebot gehoben, dafür rückt Philip Gogulla in den erweiterten Kader.

Insgesamt hat der DOSB bis heute 145 Sportlerinnen und Sportler sowie 141 Offizielle für Olympia nominiert. Die Delegation des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. besteht aus 23 Athleten und zwölf Offiziellen. Mehr Informationen zur gesamten deutschen Olympiamannschaft finden Sie unter www.dosb.de.

Länderspiel am 10. Februar gegen Lettland vor der Abreise nach Vancouver
Am 10. Februar 2010 findet in Frankfurt das letzte Spiel der Nationalmannschaft einen Tag vor der Abreise nach Vancouver statt. Gegner in der Eissporthalle am Ratsweg ist die Mannschaft aus Lettland, die ebenfalls von Frankfurt aus weiter nach Kanada reisen wird. Spielbeginn ist um 19:30 Uhr, Tickets können telefonisch oder per Internet bei Frankfurt Ticket unter www.frankfurt-ticket.de oder bei allen Vorverkaufsstellen sowie bei den Heimspielen und der Geschäftsstelle der Frankfurt Lions erworben werden.

Deutschland beginnt das Olympische Turnier am 17. Februar 2010 gegen Schweden, den Olympiasieger von 2006. Nach einem spielfreien Tag steht am 19. Februar mit Finnland der nächste Medaillenanwärter auf dem Programm. Im letzten Vorrundenspiel am 20. Februar wartet Weißrussland auf die Nationalmannschaft.
Der weitere Spielplan ergibt sich aus den Platzierungen der Vorrunde - der gesamte Spielplan der Olympischen Spiele 2010 steht unter dem Link http://www.vancouver2010.com/olympic-hockey-schedule-results/ zur Verfügung.

Deutscher Eishockey-Bund e.V. - 21.01.2010
Stimmen vom Pressegespräch in Frankfurt vor dem Länderspiel am 10.02.2010 gegen Lettland

Heute fand in der Eissporthalle am Ratsweg in Frankfurt a.M. ein Pressegespräch mit Bundestrainer Uwe Krupp sowie Assistenz-Trainer und Team Manager Klaus Merk statt. Thematisch ging es vor allem um das anstehende Länderspiel am 10. Februar in Frankfurt gegen Lettland sowie die darauf folgenden Olympischen Spiele 2010 in Vancouver.

Uwe Krupp: „Das Spiel in Frankfurt gegen die Letten hat großen sportlichen Wert für uns. Es werden zum größten Teil die Spieler auflaufen, die auch in Vancouver Deutschland repräsentieren werden. Wir geben mit Sicherheit auch einigen Spielern der Frankfurt Lions die Möglichkeit, sich in der Nationalmannschaft zu präsentieren und für kommende Maßnahmen und Turniere zu empfehlen. Im erweiterten Kader für Vancouver gibt es eine Veränderung, Jochen Hecht wird in den vorläufigen 23 Mann Kader gehoben, dafür weicht Philipp Gogulla in den erweiterten Kader mit insgesamt 35 Spielern, den wir der DOSB für die morgige Nominierungssitzung vorgeschlagen haben.“

Klaus Merk: „Aus organisatorischer Sicht sind wir mit den Planungen sowohl für das Länderspiel als auch für die Olympischen Spiele sehr weit. Wir freuen uns auf das Spiel hier in Frankfurt, denn es ist ein guter und attraktiver Standort für Eishockey. Das Länderspiel wird nochmal ein echter Härtetest, die Letten werden mit einer starken Mannschaft anreisen, die von Frankfurt aus weiter nach Kanada fliegt. Ich werde bereits zwei Tage früher als die Mannschaft nach Vancouver reisen, um vor Ort alles vorzubereiten. So ist bei der Ankunft des Teams alles optimal organisiert, damit keine Verzögerungen oder Komplikationen auftreten.“


Tickets für das Länderspiel am 10. Februar gegen Lettland sind erhältlich auf der Geschäftsstelle der Frankfurt Lions, bei den Heimspielen der Lions an der Abendkasse sowie bei Frankfurt Ticket unter www.frankfurt-ticket.de, der Telefon-Hotline 069 - 13 40 400 (Minutenpreis gemäß Festnetztarif) sowie allen Vorverkaufsstellen. Details zu den verschiedenen Preiskategorien und den Vorverkaufsstellen erhalten Sie unter www.frankfurt-ticket.de. Spielbeginn in der Eissporthalle am Ratsweg in Frankfurt a.M. ist um 19:30 Uhr.

Frauen Nationalmannschaft - 09.01.2010
Kanada triumphiert beim MLP Nations Cup 2010 – Deutschland auf Platz sechs

Im Rahmen des MLP Nations Cup 2010 hat die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft der Frauen das Spiel um Platz fünf verloren. Mit 0:4 (0:1, 0:1, 0:2) unt