Deutscher Eishockey-Bund e.V. unterstützt "Hockey is Diversity"
München, 28. Oktober 2011 – Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) unterstützt die Initiative "Hockey is Diversity". Zum Deutschland Cup vom 11. bis 13. November 2011 wird es erstmals gemeinsame Aktionen geben.
So läuft der Trailer der Initiative auf den Videowänden der Olympiahalle und eine Bande wird auf die Initiative aufmerksam machen. Der DEB stellt "Hockey is Diversity" darüber hinaus eine eigene Promotion-Fläche zur Verfügung. Bereits im Vorfeld haben mehrere Nationalspieler einen Videoclip aufgenommen, der ebenfalls gezeigt wird.
Als bundesweite Initiative will "Hockey is Diversity" gemeinsam mit allen Akteuren und Eishockeyfans einen Beitrag leisten, um die Integration in Deutschland voranzubringen. Gegründet 2010 von dem Deutsch-Koreaner und ehemaligen Eishockeyspieler Martin Hyun sowie dem Deutsch-Tschechen und aktiven Spieler Peter Goldbach macht die Initiative auf die ethnische und kulturelle Vielfalt in der Gesellschaft aufmerksam. Diese Vielfalt gibt es auch im Sport und wird besonders dort schon lange als Bereicherung angesehen. Eishockey beziehungsweise Sport im Allgemeinen hat eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe: er soll helfen, Vorurteile abzubauen und das Verständnis der Menschen aus verschieden Kulturkreisen untereinander zu verbessern. Unterstützung erhalten Hyun und Goldbach von ehemaligen und aktuellen deutschen Amateuren sowie Profi-Eishockeyspielern mit und ohne Migrationshintergrund. Auch Prominente, Journalisten und Athleten anderer Sportarten machen sich für Hockey is Diversity stark.
"Im Eishockey geht es nicht darum, woher jemand kommt. Es geht darum, dass er sein Können einbringt und damit zum Erfolg seiner Mannschaft beiträgt. Der Sport ist in Sachen Integration viel weiter als die Gesellschaft. Wir müssen auch weiterhin zeigen, dass verschiedene Kulturen und Religionen kein Grund zur Ausgrenzung sind", fasst DEB-Präsident Uwe Harnos die Bereitschaft zusammen, bei der Initiative mitzumachen.
"Der Sport hat mir Türen zu Welten und Menschen geöffnet, die mir sonst verschlossen geblieben wären. Nicht nur die Erziehung meiner Eltern, sondern auch dem Sport habe ich es zu verdanken, dass ich mich nie habe auf die Sportlerrolle beschränken lassen. Aus dieser Erfahrung heraus verfestigte sich der Gedanke, mich gesellschaftlich einzubringen - zu helfen, in meinem Rahmen der Möglichkeiten, egal in welchem Ort, ich mich befinde", beschreibt Mitbegründer Hyun sein Engagement.
Über den Deutschen Eishockey-Bund e.V.:
Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) kümmert sich als Spitzenfachverband seit 1963 um die Belange des Eishockeysports in Deutschland. Zweck des Verbandes mit Sitz in München ist die allgemeine und besonders die nationale Pflege der Sportart Eishockey. Der DEB e. V. ist Mitglied im Internationalen Eishockeyverband (IIHF), des Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und ist gefördert vom Bundesministerium des Inneren (BMI). Der DEB organisiert neben der Nationalmannschaft die Nachwuchsnationalmannschaften U16, U17, U18, U19 und U20, die Frauen Nationalmannschaft, U18 und U15 sowie die Trainer- und Schiedsrichter Aus- und Weiterbildung. Mitglieder des DEB sind die 15 Landeseissportverbände, Clubs/Vereine der Zweiten Bundesliga, der Oberligen, der Frauen-Bundesliga, der Deutschen Nachwuchsliga (DNL), der Junioren-, Jugend- und Schüler-Bundesliga. Per Kooperationsvertrag mit dem DEB verbunden sind die Deutsche Eishockey Liga (DEL), die Zweite Bundesliga Eishockey Spielbetriebsgesellschaft (ESBG) sowie die Deutsche Inline-Hockey-Liga (DIHL). Im öffentlichen DEB Club finden registrierte Mitglieder exklusive Informationen, Vergünstigungen auf Tickets und Partnerprodukte sowie Gewinnspiele. Mehr über den Deutschen Eishockey-Bund e.V., seine Mitglieder und Strukturen unter www.deb-online.de.
Über Hockey is Diversity:
Hockey is Diversity (HID) ist eine bundesweite Initiative von ehemaligen und aktuellen deutschen Amateur sowie Profi-Eishockeyspielern bzw. Spielerinnen, mit und ohne einer Migrationsgeschichte. Aus der festen Überzeugung heraus, dass auch der Sport seinen Betrag zur Integration von Minderheiten, in unserer Gesellschaft leisten muss, beschlossen Martin Hyun und Peter Goldbach, im Jahr 2010, Hockey is Diversity ins Leben zu rufen. Neben der Integration ist auch die Bildungsförderung benachteiligter Kinder und Jugendlichen aus sozial schwachen Familien den Gründern eine Herzensangelegenheit, für die sie sich seit Jahren engagieren.


