Drei deutsche Nachwuchsteams erfolgreich

U18 Frauen-Nationalmannschaft startet mit Sieg ins Heimturnier /  U20- und U17-Auswahl bejubeln Erfolge / U18-Auswahl kassiert in der Slowakei knappe Niederlage

Während die deutsche Nationalmannschaft beim Deutschland Cup 2018 in Krefeld spielt, stehen weitere sechs DEB-Mannschaften in dieser Zeit in internationalen Vergleichen auf dem Eis. Davon spielen gleich drei Nachwuchs-Mannschaften auf deutschem Boden. Die U20-Nationalmannschaft gastiert in Deggendorf, die U17-Auswahl testet in Füssen und die U18 Frauen-Nationalmannschaft spielt in Bad Tölz. Für die U18-Auswahl stehen Spiele in der Slowakei an. Die Frauen-Nationalmannschaft greift am Freitag in der Schweiz in das internationale Spielgeschehen ein und die U16-Frauen in der Tschechischen Republik.

Die U20-Nationalmannschaft bezwingt die Schweiz im ersten Spiel des Vier-Nationen-Turniers in Deggendorf mit 4:0 (1:0;3:0;0:0).

Beide Mannschaften zeigten einen eher defensiven Start in die Partie. Es war Tim Brunnhuber, der die deutsche U20-Nationalmannschaft in der 14. Minute in Front brachte.

Im Mittelabschnitt erspielten sich die Deutschen ein Chancenplus und ließen nur wenige Möglichkeiten der Gäste zu. Marco Baßler konnte im Powerplay die Führung ausbauen. Kurz darauf markierte John Peterka das 3:0, bevor Alexander Ehl sich ebenfalls in die Torschützenliste eintragen konnte.

Im Schlussdrittel agierte die U20-Auswahl souverän und Torhüter Hendrik Hane bejubelte mit dem 4:0-Sieg einen Shutout. Am Freitag steht die nächste Partie gegen die Slowakei an.

U20-Bundestrainer Christian Künast: „Es war ein absolut verdienter Sieg mit einer geschlossener Mannschaftsleistung. Wir haben in der Defensive wenig zugelassen und Hendrik hat eine sehr solide Torhüter-Leistung gezeigt. Auch in der Offensive konnten wir spielerisch überzeugen und uns mit vier Toren belohnen.“

Strafminuten: Deutschland  20 – Schweiz 8

Tore: 1:0 Brunnhuber (14. – Fischer, Seider), 2:0 Baßler (27. / PP), 3:0 Peterka (31. – Bokk, Mass), 4:0 Ehl (33. – Heinzinger, Knobloch)

 

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Die deutsche U18-Nationalmannschaft musste sich in der Slowakei beim Vier-Nationen-Turnier vor 973 Zuschauern mit 1:2 (0:0;1:2;0:0) dem Gastgeber geschlagen geben.

Die Mannschaft von U18-Bundestrainer Thomas Schädler startete gut in die Partie, agierte druckvoll und erspielte sich dadurch einige gute Torgelegenheiten. Zudem ließ das deutsche Team nur wenig Chancen der Gastgeber zu. Nach 20 Minuten ging es torlos in die Pause.

Im zweiten Spielabschnitt konnten die Slowaken in der 25. Minute durch den Treffer von Samuel Krajc in Front gehen. Wenig später gelang Jan Nijenhuis der Ausgleich, doch im Powerplay der Hausherren netzte Samuel Knazko den Puck zur Führung ein.

Im letzten Drittel erarbeiteten sich beide Mannschaften Torchancen, jedoch konnte kein weiterer Treffer erzielt werden. Bereits am Freitag trifft die U18-Auswahl auf Weißrussland, welche ihr heutiges Spiel siegreich gestalten konnten. Spielbeginn ist 14:30 Uhr.

Thomas Schädler, U18-Bundestrainer: „Im ersten Drittel haben wir druckvoll nach vorne gespielt und uns dadurch auch gute Chancen erarbeitet. Ab dem zweiten Drittel konnten wir dies und das hohe Tempo nicht mehr fortsetzen.“

Strafminuten: Slowakei 10 – Deutschland 6

Tore: 1:0 Krajc (25. – Knazko, Hascak), 1:1 Nijenhuis (31. – Kinder, Elias), 2:1 Knazko (36. / PP – Hascak, Krajc)

 

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Die deutsche U18 Frauen-Nationalmannschaft hat ihr Auftaktspiel beim Heimturnier in Bad Tölz mit 3:0 (0:0;1:0;2:0) gegen die Slowakei gewonnen.

Beide Mannschaften starteten zaghaft in das Spiel, nach zwei Minuten konnte sich das deutsche Team dann im gegnerischen Drittel festsetzen. In der folgenden Spielzeit konnte die DEB-Auswahl immer wieder Druck auf das slowakische Tor aufbauen, die Schüsse waren aber noch zu ungenau. Eine Strafzeit gegen die deutsche Mannschaft beendete diese erste Druckphase. Bereits 31 Sekunden später nahm die nächste deutsche Spielerin auf der Strafbank Platz. Doch Torhüterin Lilly Uhrmann hielt ihren Kasten sauber. Die DEB-Auswahl war die spielbestimmende Mannschaft, konnte aus ihren Chancen aber kein Kapital schlagen. So ging es mit einem 0:0 in die erste Pause.

Trotz Unterzahl zu Beginn des Mittelabschnitts schaffte es die DEB-Auswahl immer wieder das Spiel in das gegnerische Drittel zu verlagern. In der Folge neutralisierten sich beide Teams. Fünf Minuten vor der zweiten Pause erhielt die deutsche Mannschaft ihre nächste Powerplaychance. Die Formation stand zwar schnell, doch kamen die Schüsse zu ungenau aufs Tor. Die Hälfte der Überzahl war abgelaufen, als  die Slowakinnen mit einem Break an Torhüterin Uhrmann scheiterten.

Die Gastgeberinnen waren auch zu Beginn des letzten Drittels bemüht Kapital aus ihren Spielanteilen zu schlagen. Doch entweder wurde der Angriff bereits an der gegnerischen blauen Linie gestoppt oder die Torhüterin im Kasten der Slowakinnen war zur Stelle. Franziska Klinger brachte die Scheibe im Powerplay Richtung Tor und Sarah Kubiczek nutzte den Abpraller von der Bande zur 1:0 Führung für Deutschland. Beflügelt von diesem Tor schnürten die deutschen Spielerinnen ihre Gegnerinnen direkt nach Wiederanpfiff im Angriffsdrittel ein. Zwei Minuten später musste erneut eine Slowakin auf der Strafbank Platz nehmen. Deutschland fand schnell in die Formation und brachte Scheibe um Scheibe vor das gegnerische Tor. Fünfunddreißig Sekunden brauchte die DEB-Auswahl, um erneut erfolgreich zu sein. Wiederum war es Lokalmatadorin Kubiczek, die für Gefahr sorgte und die Scheibe aus dem Gewühl heraus zum 2:0 über die Linie drückte. Knapp drei Minuten vor Schluss legte Lisa Heinz dann den Puck an der blauen Linie quer auf Fine Raschke. Diese zog ab und das Spielgerät fand den Weg zum 3:0-Sieg ins Tor.

Franziska Busch, U18 Frauen-Trainerin: „Wir sind natürlich zufrieden mit dem Sieg. Die Mannschaft hat sich über 60 Minuten an den Spielplan gehalten und taktisch diszipliniert gespielt. Leider brauchen wir sehr viele Chancen um Tore zu erzielen, aber wir haben das ganze Spiel hart gearbeitet und uns geduldig Chancen erspielt, die wir dann auch nutzen konnten. Jetzt gilt es, darauf aufzubauen und weiterzuarbeiten. Morgen warten mit den Japanerinnen wieder starke Gegnerinnen auf uns.“

Strafminuten: Deutschland 8 – Slowakei 8

Tore: 1:0 Kubiczek (47. / PP – Klinger), 2:0 Kubiczek (50. / PP – Jobst-Smith), 3:0 Raschke (58. – Heinz, Merkle)

 

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Die deutsche U17-Nationalmannschaft gewinnt im ersten Spiel des Vier-Nationen-Turniers in Bad Tölz mit 6:4 (3:2;2:2;1:0) gegen die Schweiz.

Die Mannschaft von Bundestrainer Frank Fischöder konnte bereits in der zweiten Minute durch Jussi Petersen in Führung gehen. Die erste Strafzeit in dem Spiel kassierte Deutschland, aber trotz der Unterzahl-Situation traf Ludwig Danzer zum 2:0. Auch in den folgenden Minuten fielen weiter Tore. Zunächst erhöhte in der 15. Minute Oleg Leon Tschwanow, aber Luca Wenger und Timotée Schaller brachten die Schweizer noch im ersten Drittel wieder heran.

Im Mittelabschnitt baute Fabrizio Pilu die Führung der U17-Auswahl wieder aus. Die Eidgenossen antworteten wenig später durch den Überzahltreffer von Valentin Hofer. Doch auch die deutsche Mannschaft konnte ein Powerplay erfolgreich nutzen, als Maximilian Menner kurz vor Drittelende das 5:3 erzielte. Lediglich 51 Sekunden später antworteten die Gäste erneut durch Schaller. DEB-Nachwuchsspieler Tschwanow netzt in der 58. Minute die Scheibe zum 6:4-Sieg ein. Bereits am Freitag geht es für den U17-Auswahl weiter, wenn das Team um 18:30 Uhr auf die Slowakei trifft.

Frank Fischöder, U17-Bundestrainer: „Wir waren ein wenig hektisch, aber dennoch offensiv gut gestartet. In der Defensive waren wir ein bisschen unstrukturiert, aber im Laufe des Spielgeschehens hat sich dies verbessert. Vor allem im letzten Drittel haben die Jungs einen guten Job gemacht – konzentriert und konsequent gespielt. Die Mannschaft hat sich den Sieg verdient.“

Strafminuten: Deutschland 14  – Schweiz 10

Tore: 1:0 Petersen (2. – Borzecki, Tschwanow), 2:0 Danzer (9. / SH – Glötzl), 3:0 Tschwanow (15. – Glötzl, Borzecki), 3:1 Wenger (18. – Hofer, Lindemann), 3:2 Schaller (19. – Chanton, Cavalleri), 4:2 Pilu (31. – Petersen), 4:3 Hofer (33. / PP – Meier, Wenger), 5:3 Menner (38. / PP), 5:4 Schaller (39.), 6:4 Tschwanow (58. – Khaydarov, Dziambor)

 

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