Benjamin Hinterstocker und Tommy Kettner sind ab Ende des Jahres nicht mehr als Trainer der Frauen- bzw. Nachwuchsnationalmannschaften des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB) tätig. Ihre zum 31. Dezember 2018 befristeten Verträge werden einvernehmlich nicht verlängert.

Hinterstocker begann 2008 als Assistenztrainer von Peter Kathan für die Frauen-Nationalmannschaft zu arbeiten. Nach einer kurzen Amtszeit beim ECC Preussen Berlin in der Saison 2012/13, kehrte er als Assistenztrainer der Frauen-Nationalmannschaft und zugleich als U18 Frauen-Bundestrainer zum Verband zurück. Seit 2014 betreut er die Frauen-Nationalmannschaft als hauptamtlicher Trainer. Seinen größten Erfolg feierte er im letzten Jahr bei der 2017 IIHF Frauen Eishockey-Weltmeisterschaft in Plymouth (USA), bei der die Frauen-Nationalmannschaft den vierten Platz belegte. Die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2018 in PyeongChang wurde beim Qualifikationsturnier knapp verfehlt.

Kettner ist als Assistenztrainer von Benjamin Hinterstocker und zugleich als U18 Frauen-Bundestrainer für den Verband seit drei Jahren hauptamtlich tätig. Er arbeitete zuvor als Eishockeytrainer und Internatsleiter in Freiburg und betreute die Nachwuchsmannschaften der Starbulls Rosenheim und des EC Bad Tölz. Die U18 Frauen-Nationalmannschaft spielt in der IIHF Div. IA und strebt den Aufstieg in die Top Division an.

Der DEB bedankt sich bei beiden Trainern ausdrücklich für die konstruktive Zusammenarbeit und wünscht ihnen für die Zukunft alles Gute.


Franz Reindl, DEB-Präsident: „Wir bedanken uns bei Benjamin Hinterstocker und Tommy Kettner für die sehr gute Arbeit in den vergangenen Jahren. Im Hinblick auf die unbedingt notwendige Qualifikation zu den Olympischen Spielen Peking 2022 gilt es jetzt den olympischen Zyklus mit neuem Schwung und ganzer Kraft zu nutzen.“

Stefan Schaidnagel, DEB-Sportdirektor: „Benjamin Hinterstocker und Tommy Kettner haben die letzten Jahre sehr gute Arbeit für das deutsche Fraueneishockey geleistet. Sie haben die enorm wichtige Aufbauarbeit im Frauenbereich positiv mitgestaltet. Für uns gilt es nun die nächsten Schritte im Bereich der Frauennationalmannschaften umzusetzen, um das nächste Level international erreichen zu können.“