München, 31. März 2018 – Insgesamt zwölf Vereine haben in der Saison 2017/18 alle Kriterien des gemeinsamen „Fünf-Sterne-Nachwuchsprogramms“ des Deutschen Eishockey-Bundes e.V. (DEB) und der Deutschen Eishockey Liga (DEL) erfüllt. An der Zertifizierung ihrer Nachwuchsarbeit nahmen alle 52 Vereine der drei höchsten deutschen Spielklassen teil. Aus der DEL erhielten acht Clubs die „Fünf-Sterne“-Zertifizierung. Hinzu kommen jeweils zwei Clubs aus der DEL2 sowie zwei aus der Oberliga Süd.

Im Rahmen des Programms wird die Nachwuchsarbeit der Clubs und Vereine auf Basis eines umfangreichen Anforderungskatalogs bewertet. Kriterien dabei sind unter anderem die tatsächliche Eiszeit für Nachwuchsspieler, deren Vorort-Betreuung durch qualifizierte Trainer sowie die Qualität der Trainingsinhalte. Das gesamte Programm ist ein zentrales Element im DEB-Sportkonzept POWERPLAY26. Im vergangenen Jahr hatten noch elf Clubs und Vereine das Zertifikat erhalten.

Stefan Schaidnagel, DEB-Sportdirektor: „Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den Vereinen die strukturellen Voraussetzungen für eine nachhaltig erfolgreiche Nachwuchs-Entwicklung zu erarbeiten und langfristig zu etablieren. Die Motivation und Leistungsbereitschaft aller teilnehmenden Clubs ist wirklich beeindruckend.“

Ernst Höfner, DEB-Cheftrainer Vereinsbetreuung und Talentförderung: „In dieser Saison haben wir abermals fast 200 Vereinsbesuche absolviert. Alle Kids Days, Girls Days und Integrations-Tage zielen darauf, gemeinsam mit Schulen und Kindergärten noch mehr Kinder zum Eishockey zu bringen.“

„Das Programm wird sehr ernst genommen. Die Clubs und Vereine unternehmen große Anstrengungen. Das wirkt sich insgesamt sehr positiv auf die Nachwuchsarbeit aus“, erklärte Uli Liebsch, der das Programm für die DEL-Clubs koordiniert.

 

„Fünf Sterne“: Die Clubs und Vereine im Überblick  

Eisbären Berlin (DEL)

Krefeld Pinguine (DEL)

Iserlohn Roosters (DEL)

Kölner Haie (DEL)

Adler Mannheim (DEL)

Schwenninger Wild Wings (DEL)

Augsburger Panther (DEL)

ERC Ingolstadt (DEL)

EC Bad Tölz (DEL2)

Dresdner Eislöwen (DEL2)

EV Landshut (Oberliga Süd)

EV Regensburg (Oberliga Süd)