Die deutsche Para Eishockey-Nationalmannschaft hat beim Qualifikationsturnier in Östersund/Schweden den Sprung unter die ersten drei Mannschaften und somit auch die letzte Chance auf die Paralympics im kommenden Jahr in Südkorea verpasst.

Im abschließenden Gruppenspiel gegen Gastgeber Schweden hätte der Mannschaft von Head Coach Andreas Pokorny ein Unentschieden nach regulärer Spielzeit gereicht. Am Ende ging die Partie nach 60 Minuten jedoch mit 1:4 verloren. Außer der Chancenverwertung könne er seinem Team jedoch keinen Vorwurf machen, so Pokorny. Neben der mangelnden Torausbeute wurde zudem aber auch die Ansetzung eines schwedischen Hauptschiedsrichters in diesem wichtigen Match kritisiert. Laut Pokorny sei diese Ansetzung schlicht ein Witz. Teammanager Ian Wood kündigte nun einen kompletten Neuaufbau an, wenn man bei den Paralympics 2022 in Peking mit von der Partie sein wolle.