Die NHL-Stars Draisaitl und Rieder stürmen mit Patrick Reimer / SPORT1 überträgt live aus Oberhausen

Nur noch drei: Mit dem ersten von zwei Vergleichen mit Weißrussland in Oberhausen (heute, 20 Uhr, live bei SPORT1) im Rahmen der Euro Hockey Challenge biegt die Vorbereitung der Eishockey-Nationalmannschaft auf die 2016 IIHF Eishockey-Weltmeisterschaft so langsam auf die Zielgerade ein. Am morgigen Samstag, 30.4. (19.30 Uhr, live bei SPORT1) kommt es noch zum zweiten Aufeinandertreffen. Bevor der Flieger für die deutsche Auswahl endgültig nach St. Petersburg abhebt, steht in der kommenden Woche noch die WM-Generalprobe in der Schweiz (3. Mai, 19.45 Uhr, live bei SPORT1) in Basel auf dem Programm.

Bundestrainer Marco Sturm hat aktuell 31 Spieler an Bord und nutzt die beiden kommenden Spiele, um seinen endgültigen Kader festzulegen. „Den Großteil habe ich schon im Kopf, aber es gibt noch einige Positionen, die noch offen sind“, sagte der 37-Jährige vor dem beiden Partien gegen „Team Belarus“. Spätestens am Sonntag wird Sturm das WM-Aufgebot bekannt geben: „Der Kader, der bei der WM-Generalprobe in der Schweiz aufläuft, wird auch in Russland dabei sein.“

Demnach haben die Akteure noch zwei Mal die Gelegenheit, sich dem Bundestrainer aufzudrängen. Daher wird Sturm wie angekündigt auch rotieren lassen. Im Vergleich zu den beiden Spielen zuletzt in Lettland hat der Bundestrainer seinen Kader auf mehreren Positionen umgebaut. Heute rücken die Finalisten Daryl Boyle und Dominik Kahun von Meister EHC Red Bull München ins Aufgebot, zudem wird Felix Brückmann (Grizzlys Wolfsburg) zwischen den Pfosten stehen. Dessen Teamkamerad Gerrit Fauser verstärkt die Offensive.

Alle Augen dürften heute auf die deutsche Topreihe gerichtet sein. Die NHL-Stars Leon Draisaitl (Edmonton Oilers) und Tobias Rieder (Arizona Coyotes) stürmen gemeinsam mit dem DEL-Spieler des Jahres Patrick Reimer (Thomas Sabo Ice Tigers). „Ich freue mich auf die deutschen Fans und die Rückkehr nach Oberhausen“, hatte Draisaitl mehrfach in dieser Woche betont. Vater Peter fungierte in Oberhausen als Spieler und später auch als Trainer. „Damals war ich noch ein kleines Kind, durfte aber ab und zu nach dem Training mit aufs Eis“, lachte der 20 Jahre als Superstar.

So wollen sie spielen: Brückmann (Niederberger) – Brandt, Boyle; Rieder, Draisaitl, Reimer – Brückner, Kohl; Krämmer, Danner, Kink – Akdag, Ankert; Ullmann, Fauser, Flaake – Goc; Noebels, Kahun, Pföderl.

Tickets für das Spiel finden Sie hier