Bundestrainer muss vor dem Deutschland Cup viele Termine wahrnehmen: „Gehört dazu“ 

München, 2.11.2015 – Miami – Frankfurt, Frankfurt – Berlin, Berlin – München, München – Landshut – und das alles in weniger als 24 Stunden! Geht nicht? Geht doch! Bundestrainer Marco Sturm hat’s bewiesen. Seit seiner Ankunft am vergangenen Donnerstag in Deutschland ist Sturms Kalender proppevoll mit Terminen. Klar, denn kurz vor dem Deutschland Cup (6. – 8. November 2015) wollen alle mit dem neuen „Hoffnungsträger“ des deutschen Eishockeys sprechen.

Der 37 Jahre alte Trainer der deutschen Auswahl  absolviert bis zum Eintreffen der Nationalspieler am morgigen Dienstag in Augsburg einen wahren Medienmarathon. Hier Gespräche bei Zeitungen, dort ein Interview mit TV-Sendern oder einfach nur als Studio-Gast bei „Blickpunkt Sport“ am Sonntagabend. Zwischendrin weilte er noch bei den DEL-Heimspielen der Augsburger Panther und der „Bullen“ aus München. Sogar beim DNL-Spiel in Landshut schaute er am Samstag rein.

Der Rummel um seine Person ist in Sturms Augen mehr Segen als Fluch. Die Terminhatz sei stressig, aber in der Position als Bundestrainer und Generalmanager eben auch normal. „Das ist Teil des Geschäfts und gehört dazu“, sagt Sturm und lächelt den Stress weg. Ohnehin steht Sturm auf der Beliebtheitsskala der Fans ganz weit oben. Der ehemalige NHL-Stürmer wird bei öffentlichen Auftritten regelmäßig nach Autogrammen gefragt und posiert mit den Anhängern für Fotos.

Öffentliche Auftritte sind das eine, sportliche Herausforderungen das andere. Ab Dienstag geht’s für den neuen Chef an der Bande mit dem ersten Training unter seiner Leitung los. „Darauf freue ich mich sehr. Ich mag die Arbeit auf dem Eis. Das war schon als Spieler so und ist jetzt als Trainer nicht anders.“ Dann stehen ihm 24 Spieler und drei Torhüter zur Verfügung. Dazu kommen seine Assistenten Christof Kreutzer  (Düsseldorfer EG) und Serge Aubin (Hamburg Freezers). Tobias Abstreiter (Düsseldorfer EG) ist für die Videoanalyse zuständig.

Wer die Mannschaft als Kapitän beim Deutschland Cup anführen soll, steht indes noch nicht fest. Einige Kandidaten hat Sturm bereits im Auge. „Das werde ich mit den Co-Trainern besprechen und dann unter der Woche entscheiden.“

Die Fans an den TV-Geräten müssen nicht auf Eishockey verzichten. SPORT1 zeigt alle Spiele des DEB-Teams live im Free-TV. Los geht’s am Freitag, 6. November, live ab 19:25 Uhr mit dem Duell gegen die Schweiz. Am Samstag, 7. November, steht live ab 17:25 Uhr die Partie gegen die Slowakei an und am Sonntag, 8. November, geht es zum Abschluss live ab 16:40 Uhr gegen die USA. Dazu sind alle nichtdeutschen Spiele im kostenlosen Livestream auf SPORT1.de zu sehen. Die Übertragungen im Free-TV begleiten Kommentator Sebastian Schwele, SPORT1-Experte Rick Goldmann und Moderator Sascha Bandermann. Die Livestream-Partien werden von Peter Kohl kommentiert.